Fahrradhelme
Helme sind die wichtigste Sicherheitsausstattung beim Radfahren. Mehr noch, Fahrradhelme sind Lebensretter! Wir zeigen Ihnen worauf Sie achten sollten.
Alle in Deutschland erhältlichen Radhelme unterliegen der europäischen Sicherheisnorm EN 1078. Mit diesem Prüfsiegel wird bestätigt, dass der Helm Tests durchlaufen und alle Grenzwerte eingehalten hat.
Wenn alle Helme ähnlich gut vor Kopfverletzungen schützen, wie kommt dann die hohe Preisdifferenz von Helmen mit unter 30 € bis weit über 200 € zustande?
Die Unterschiede sind im Wesentlichen durch Aufbau und Anwendungsgebiet bestimmt, welche wir Ihnen weiter unten erläutern.
In fünf Schritten zum passendem Helm

Einsatzgebiet bestimmen
Was für ein Typ Radfahrer sind Sie? Alltagsfahrer, Mountainbiker oder Rennradfahrer? Form und Bauart der Helme sind auf die Fahrerbedürfnisse der jeweiligen Einsatzgebiete angepasst.

Kopfumfang messen
Messen Sie etwa 1 cm über den Augenbrauen und oberhalb der Ohren. Sollten Sie kein Maßband zur Hand haben können Sie auch einen Strick verwenden und Ihn dann mit einem Lineal ausmessen.

Helmgröße wählen
Die meisten Helme haben eine "von - bis" Angabe den Kopfumfang betreffend. Wählen Sie zunächst einen Helm bei dem Ihr Kopfumfang am oberen Ende liegt.
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- Fahren Sie auch im Winter mit dem Rad? Achten Sie darauf, dass Sie Platz für ein Mütze haben.
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Helm anprobieren und anpassen
Stellen Sie zunächst die Umfangsregulierung so ein, dass das Tragesystem ohne zu drücken leicht am Kopf anliegt. Wenn der Helm beim nach vorn beugen vom Kopf fällt, sitzt er zu locker.
Im zweiten Schritt stellen Sie alle Riemen so ein, dass nichts mehr schlaff hängt oder würgt. Der Kinnriemen sitzt zu fest, wenn Sie den Mund nicht mehr problemlos weit öffnen können.

Radbrille mit Helm aufsetzen
Nichts ist ärgerlicher als wenn man daheim feststellt, dass die bereits vorhandene Radbrille nicht mit dem neuen Helm zusammenpasst! Deshalb, probieren Sie vor dem Helmkauf ob Bügel oder Brillenrahmen mit dem Helm kollidiert oder sie verutscht.
Helmtypen nach Einsatzgebiet - nach oben
Einsatzgebiet
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Eigenschaften
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Zielgruppe
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Modelle
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City & Freizeit
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- Robuste Bauweise für den Alltagsgebrauch, dadurch höheres Gewicht und weniger Lüftungsschlitze
- Hartplastikschale bis zur die Unterseite gezogen (zusätzlicher Schutz des Helmkörpers)
- Einige neue Modelle haben einen Regenschutz oder integrierte Beleuchtung
- gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
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| Crosscountry & Mountainbike |
- Leichtbauweise mit hochwertigen Materialien.
- Gute Belüftung auch bei niedriger Geschwindigkeit.
- Oft mit Visier
- Hoher Tragekomfort durch innovative Tragesysteme mit vielen Einstellmöglichkeiten für einen optimalen Sitz.
- Schweißabsorbierende Polster.
- z. T. sehr teuer
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- Freizeitfahrer
- Amateur- und Profisportler
- geeignet für lange Touren
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| Rennrad |
- Leichtbauweise mit hochwertigen Materialien.
- Mehr und größere Lüftungsschlitze für optimale Luftzufuhr bei hohen Geschwindigkeiten.
- Hoher Tragekomfort für lange Touren durch innovative Systeme für einen optimalen Sitz.
- Schweißabsorbierende Polster.
- z. T. sehr teuer
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- Freizeitfahrer
- Amateur- und Profisportler
- geeignet für lange Touren
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| Kinder |
- Kompakte Bauweise
- Freundlichen Farben oder Motive
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BMX
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- Sehr robuste, eng anliegende Helme mit einer extra starken Oberschale
- Belüftung ordnet sich unter.
- Konstruktion erlaubt mehrere leichte Schläge ohne das der Helm seine komplette Schutzfunktion verliert.
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- BMX-Fahrer
- Park- und Dirt-Fahrer
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Downhill Racing
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- Rundumschutz steht im Vordergrund der geschlossenen Integralhelme
- Belüftung und Gewicht ordnet sich unter
- relativ hohes Gewicht
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- Amateur- und Profisportler
- geeignet für Downhillrennen
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| Triathlon |
- Aerodynamik steht im absoluten Vordergrund
- Tragekomfort und Belüftung ordnet sich unter
- relativ geringes Gewicht
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- Amateur- und Profisportler
- geeignet für Zeitfahrrennen, Thriathlon
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Neben der Form unterscheiden sich Fahrradhelme in Ihrem Aufbau, der aber immer durch vier wesentliche Merkmalseigenschaften charakterisiert ist: Helmschale, Helmkörper, Anpassungssysteme mit Polstern und Lüftungsschlitze
| Helmschale |
Die Helmschale schützt den empfindlichen Schaum-Helmkörper vor Abschürfungen und Stößen.
Besteht meistens aus dünnem Hartplastik, wobei bei Spezialhelmen die Schale auch wesentlich dicker sein kann.
Es gibt zwei Verfahren zur Verbindung von Helmschale und Helmkörper:
- Einfache Verabeitung mit geklebter Helmschale
- In-Mold Verbindung: Hier wird der EPS-Schaum während der Herstellung mit der Schale verschmolzen.
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Helmkörper
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EPS-Schaum besteht aus gepressten Polysterolkugeln.
- Im Falle eines Aufpralls absorbiert der Schaum die Energie durch Verformung.
Achtung! Der Schaum ist nicht elastisch, d.h. nach einem Sturz muss der Helm in jedem Fall ausgetauscht werden!
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Anpassungssysteme
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- Die meisten Anpassungssysteme bestehen aus einem Kinnriemen und einer Kopf-Umfangsregulierung.
- Insbesondere bei der Umfangsregulierung haben viele Hersteller eigene Systeme entwickelt.
Wichtig ist Funktion und eine benutzerfreundliche Einhandbedienung.
- Bei hochwertigen Modellen sind die Innenpolster schweißabsorbierend.
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Lüftungsschlitze
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- Anzahl und Größe sind abhängig vom Einsatzgebiet der Helme.
- Qualitativ hochwertig verarbeitete Helme können, bei gleicher Schutzfunktion, mit mehr Öffnungen im Helmkörper gebaut werden als einfach konstruierte Modelle.
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- Haben Sie noch Fragen oder Anregungen zum Thema? Wir helfen Ihnen gerne weiter!
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