Winter

Training Winter Fahrrad
 

Kalt, Niesel, Dämmerlicht, Null Bock, Hunger auf Schoki…

Was macht ein Sportler im Winter? Was macht er nur!? In diversen Fachzeitschriften der Rad- und Sportszene werden alternative Trainingsmethoden vorgestellt. Sachen, die einen neu motivieren sollen, Muskelgruppen ansprechen sollen, die man für eine gesunde Körperstabilität benötigt. Sportliche Aktivitäten die Spaß bringen sollen u.s.w. 

Zu Empfehlen sind Sportarten, die nicht unter Zwang ausgeübt werden müssen. Die frei wählbar sind, keinen Leistungsdrang ausüben und Spass machen. Welche Sportarten kann man neben dem Radfahren ausüben? 

Empfohlene Sportarten, die den Bewegungsapparat trainieren, sind zum Beispiel Cardiotraining, Schwimmen, Tennis, Squasch oder Skilanglauf. Während des Fahrradfahrens entstehen auf die Dauer Fehlhaltungen und einseitige Belastungen auf Schultern, Rücken und Nacken. Darum sollte auch im Winter die Zeit genutzt, mit Kraft-Ausdauerübungen den natürlichen Bewegungsapparat zu trainieren. Schaffen Sie wenn möglich, einen Ausgleich zwischen den einzelnen Sportarten. Abwechslung macht den Sport im Winter leichter. 

Und das Radfahren? Längere Ausfahrten sollten vermieden werden. Zu empfehlen sind eher Einheiten, die max. 1 -1,5h Stunden dauern. Trotz richtiger Bekleidung kühlt der Körper aus und hat durch die kalte Jahreszeit einen höheren Energieumsatz, was sich bei einer längeren Ausfahrt negativ auswirkt.  Kalte und feuchte Luft führen gerade im Winter zu einem höheren Virus- und Infektrisiko. 

Achten Sie daher bei winterlichen Aktivitäten darauf, dass Sie nicht zu sehr auskühlen. Die Gefahr entsteht nicht durch die eiskalte Luft an sich, sondern durch die Kombination aus kühler Luft und Schweiß. Kalte Luft schränkt das Schwitzen nicht ein und somit verlieren Sie Hitze bei einer erhöhten Rate wenn Ihre Kleidung nass wird. Gerade im Winter ist es wichtig, auf ausreichend Flüssigkeit zu achten. Obwohl man im Winter weniger Schwitz, sollte die Flüssigkeitszufuhr nicht reduziert werden. Zum einen hat der Körper durch die kalten Tage einen erhöhten Flüssigkeitsbedarf, zum anderen steigt der Verbrauch durch die kalte Atemluft. Achten Sie ebenso auf Ihre Ernährung. Empfehlenswert ist eine ausgewogene Mischkost aus Eiweiß und Kohlenhydraten. Nur so können sie die Trainingseinheiten auch intensiv ausnutzen. Entgegen vieler Meinungen, steigt der "Nahrungsbedarf" im Winter nicht an. Es gibt keinen Vorteil, wenn Sie sich im Winter "Speck" anfressen. 

Ein Training bei kaltem Wetter kann unter Umständen hart sein, aber es kann Ihnen zu Großem verhelfen. Der Winter ist die ideale Zeit, ausgedehnte Trainingseinheiten zu absolvieren, die die Ausdauer fördern, das Körperfett verbrennen und die Körperzusammensetzung verbessern. Durch ein intensives aber bedachtes Wintertraining werden Sie gute Ergebnisse erzielen. Die beste Vorbereitung um den inneren Schweinehund für die warme Jahrezeit vorzubereiten.