Lexikon A-C

Das Fahrrad-XXL Fahrradlexikon ist ein dynamisches und wachsendes Nachschlagewerk mit Begriffen rund ums Thema Fahrrad und Fahrradtechnik, von Achse bis Zentrierung. Wichtige Stichwörter, Information und Erläuterungen werden Ihnen hier online erklärt. Wir sind stets bemüht, unser Online-Nachschlagelexikon für Sie zu erweitern. 

A-C D-F G-I J-L M-O P-R S-U V-X Y-Z

 

A

Achse

Eine Achse ist ein – meist aus hochfestem Stahl gefertigtes - metallisches Bauteil (hochfester Stahl), welches stehend oder liegend montiert ist.

Bei Fahrrädern unterscheidet man dabei drei Arten von Achsen:

  • Nabenachse – in Verbindung als Nabe und Felge bildet diese die Laufräder
  • Pedalachse – Verbindungsachse von Pedal zu Tretkurbel
  • Tretlagerachse – Tretlager/ Innenlager - Verbindung zwischen 2 Tretkurbeln

Nabenachsen gibt es in den Ausführungen Schraubachsen (Vollachse) und Schnellspannachse (Hohlachse). Bei Schraubachsen wird die Radnabe zwischen den Ausfallenden eingeklemmt und mit Unterlegscheiben und Muttern befestigt. Schnellspannachsen werden mittels Schnellspannern, die durch den Hohlraum der Achse geführt werden, in den Ausfallenden befestigt.

ADFC e.V. (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club)

Der 1979 gegründete ADFC ist der deutschlandweite Verkehrsclub für Fahrradfahrer. Der ADFC ist unter Anderem als Interessenvertretung insbesondere in der Verkehrspolitik, der Förderung des radfahrenden Nachwuchses und der allgemeinen Sensibilisierung für das Thema Rad und Gesundheit aktiv.

Für Mitglieder bietet der ADFC einen umfangreichen Service. Er ist Träger für öffentliche Belange, führt Fahrradcodierungen durch, veranstaltet u.a. Projekte und die Kampagne "Mit dem Rad zur Arbeit", gibt Tipps zur Teilnahme am Straßenverkehr, in Rechts- und Versicherungsfragen, Technikfragen und gibt als Reiseplaner nützliche Tipps auf Touren.

quelle: www.adfc.de

Aluminiumrahmen

Ein Großteil der heute gefertigten Fahrradrahmen wird aus Alu 7005 bzw. Alu 6061 gefertigt, welche sich aufgrund ihres geringen Gewichts und der geringen Anfälligkeit gegenüber Rost als Standardmaterial durchgesetzt haben. Hochwertige Rahmen verwenden konifzierte Rohre und erreichen dadurch eine hohe Steifigkeit bei einem vergleichsweise geringem Gewicht.

Aluminiumrahmen sind nicht prinzipell leichter als Stahlrahmen. Auf Grund der dünnen Materialeigenschaft von Aluminium verlangt die Herstellung teilweise einen größeren Rahmenquerschnitt, was den Gewichtsvorteil mitunter zu nichte macht. Die leichtere, einfachere und kostengünstigere Verarbeitung von Aluminium gibt diesem aber den entsprechenden Vorteil gegenüber Stahl.

Ausfallende

Als Ausfallende wird die sich an Gabel und Hinterbau befindliche Laufradaufnahme bezeichnet. Diese ist U-förmig geschmiedet, gedrückt oder gestanzt und dient der Fixierung der Laufradachsen. Auf der rechten Seite des Hinterbaus dient des Ausfallende gleichzeitig der Aufnahme des Schaltauges bzw. des Schaltwerkes. Als Material wird, sowohl bei Carbon- als auch bei Aluminiumrahmen, vorwiegend Aluminium verwendet. Auf der Schaltungsseite ist das Gewindeauge, welches der Befestigung des Schaltwerkes dient, austauschbar.

 

B

Bar-Ends

Lenkerhörnchen bieten eine erweiterte und veränderte Griffposition am Lenker. Befestigt werden diese im 90° Winkel an beiden Lenkerenden. Die ergonomische Form bietet zu den ergonomischen Lenkergriffen eine sinnvolle Grifferweiterung. Der Vorteil ist ein ermüdungsfreies und schmerzfreies biken auf längeren Touren. 

Bei Fahrten im Wiegetritt sowie bei großer Kraftübertragung und Verlagerung des Körpergewichtes an Anstiegen, sind Lenkerhörnchen ein sinnvoller Zusatz.

BDR - Bund deutscher Radfahrer

Der BDR ist Ansprechpartner in allen Belangen "Rund ums Rad" für den Rad- und Breitensport. Gegründet 1984, vertritt der BDR mit seinen Vereinigungen und Landesverbänden die Interessen der Radsportler im Deutschen Olympischen Sportbund und ist Ansprechpartner in Fragen des Internationalen Radsports. Der BDR ist Mitglied im Weltradsportverband UCI (Union Cycle Internationale) sowie dem UEC (Union Europeene de Cyclisme)

Neben den 3 wichtigen großen Leistungssäulen "Präventation und Aufklärung, Kontrollen im Wettkampf und Training, Sanktionen" setzt sich der BDR die besondere Aufgabe, Jugendarbeit im Sport und  Bildungsarbeit mit jungen Menschen zu fördern.

Mit dem Radsportportal "Rad-net.de" informiert der DBR regelmäßig über Renntermine, Veranstaltungen und Ereignisse im Breitensport, im Rennrad- und Mountainbikebereich, im Bahn- und Hallenradsport etc. sowie über Hintergrundberichte zum Radfahren und Radsport.

Weiterhin informiert der BDR über Trainingsplanung, Sportpsychologie, Leistungsdiagnostik, betreut Sportler, veranstaltet Reisen und Trainingscamps.

Dem BDR sind bundesweit ca. 2500 zugelassene Vereine mit ca. 150.000 Mitgliedern angeschlossen.

Beleuchtung

Die Fahrradbeleuchtung dient dazu, dem Fahrer während der Fahrt in Dunkelheit Sicht zu verschaffen und anderen Verkehrsteilnehmern das Fahrrad schneller wahrzunehmen. "Fehlt an einem nach STVO-zugelassenem Fahrrad die Lichtanlage bzw. ist diese nicht funktionstüchtig, kann die Fahrt während der Dunkelheit untersagt werden oder mit einer gebührenpflichtigen Verwarnung geahndet werden." 

Die Beleuchtung eines Fahrrades umfasst die aktive (Lichtanlage) und passive (Reflektoren) Elemente. Aktive Lichtanlagen, also Frontscheinwerfer und Rücklicht, arbeiten über eine Stromzufuhr mittels Batterie oder Dynamo. Passive Lichantanlagen reflektieren auftretendes Licht und strahlen dieses wieder zurück. Als Lichtquelle für Frontscheinwerfer (weißes Licht) und Rücklicht (rotes Licht) dienen herkömmliche GlühbirnenHalogenlampen oder LED-Dioden (LED-Scheinwerfer). Front- und Rücklichter verfügen heut zu Tage über ein sogenanntes LED-Standlicht, welches auch bei Stillstand des Fahrrades weiterhin das Licht ausstrahlt. Dies wird entweder durch eine Batterie oder einen während der Fahrt aufladenden Kondensator betrieben. Als Stromquellen für Fahrradlampen dienen hauptsächlich Batterien, Nabendynamo, Speichendynamo, Walzendynamo und Seitenläuferdynamo.

Das Angebot von Bike-(Fahrrad)lampen ist vielfältig. Diese reichen vom 30 Euro Lichtsetanlagen, über Stirnlampen bis hin zu Highend-Scheinwerfern mit Hochleistungsakku für über 800 Euro. Für nachtaktive Biker und Fahrradfahrer bedeutet dies natürlich die Frage, welche Lampe ist die richtige.

Die Kriterien Helligkeit, Intensität, Lichtkegel, Ausleuchtung gelten für alle Lampen gleichermaßen, auf die man beim Kauf achten sollte. Gute Lampen müssen nicht viel kosten aber Ihre Pflicht erfüllen.

Eine umfassende Beratung erhalten Sie online sowie in den Fahrrad-XXL Filialen.

Blockierpunkt

Der Blockierpunkt wird auch Druckpunkt genannt. Der Blockierpunkt einer Bremse ist dabei der Punkt, an dem das Rad bei Betätigung der Bremse komplett zum Stillstand kommt. Jeder Fahrer sollte den Blockierpunkt seiner Bremsen genauestens kennen, um in schwierigen Situationen weder zu stark, noch zu schwach zu bremsen.

Bowdenzug

Der Bowdenzug überträgt mechanische Bewegung z.B. über Zugkraft. Der Bowdenzug ist eine Kombination aus einem Drahtseil und einer stabilen Hülle in einer Verlaufsrichtung. Die Ummantelung schützt den Seilzug dabei vor äußeren Einflüssen, so dass dieser durch Reibung und Rost in seiner Beschaffenheit nicht beeinträchtigt wird.

Der Bowdenzug verbindet beim Fahrrad u.a. die Schalthebel mit dem Umwerfer bzw. dem Schaltwerk, die vorderen und hinteren Bremshebel mit der Bremse. Die Elastizität des Bowdenzuges bietet einen flexiblen Übergang vom Lenker zum Rahmen, gekrümmte Abschnitte und Biegungen am Rahmen können über Aufnahmeösen geführt werden.

Ein Bowdenzug steht dabei stehts unter Spannung, um Druck- und Zugkräfte aufnehmen zu können.

Bremsbelag

Bremsbeläge sind die Teile einer Bremsanlage, die die auftretende Bewegungsenergie durch Reibung auf der Bremsscheibe in Wärme umwandelt. Durch die entstehende Reibung und dem dabei aufgebrachten Wiederstand wird das jeweilige Vorder- oder Hinterrad gedrosselt.

Scheibenbremsbelag:

Als Aufnahme der Bremsbeläge dienen die Bremssättel. Zwischen den Bremssätteln oder auch Bremszange genannt, verläuft mittig die Bremsscheibe. Bei Betätigung des Bremshebels drückt die Bremszange beidseitig auf die Scheibe, die Bremsbeläge greifen und der Bremsvorgang wird eingeleitet. Je nach Anspruch und Einsatzbereich sind verschiedene Materialien, wie IceTec, Kunststoff-, Sintermetall- oder Organische Beläge für Scheibenbremsen erhältlich.

Felgenbremsbelag:

Felgenbremsbeläge oder auch Bremsschuhe genannt, erfüllen die selbe Aufgabe wie Scheibenbremsen, haben aber auf Grund der höheren Rotationsgeschwindigkeit des Laufrades und dem niedrigerem Anpressdruck eine geringe Bremswirkung. Als Aufnahme für Bremsbeläge an Felgenbremsen dienen die Bremsarme recht und links der Felge

Bremsen

Die StVZO Paragraph 65 schreibt vor: "Fahrräder müssen zwei voneinander unabhängige Bremsen haben." 

Die Bremse ist das wohl wichtigste Bauteil an einem Fahrrad. Sie sorgt dafür, dass die Geschwindigkeit verzögert (gebremst) werden und man somit anhalten kann. Dabei ist es egal, welche Art von Bremse man benutzt oder wie teuer diese ist, das wichtigste ist die richtige Funktionsweise. Wenn diese nicht richtig funktioniert, hat es negative Auswirkungen auf die Bremsleistung. Auf eine korrekte Montage und Funktion sollte man daher immer achten. 

Folgende Bremsarten und Bremssysteme unterscheiden sich dabei nach ihrer Funktion:

  • Nabenbremse/ Rücktrittbremse
  • Rollenbremse
  • Trommelbremse
  • Innenbackenbremse
  • Cantileverbremse
  • V-Brake
  • Hydraulische Felgenbremse
  • hydraulische und mechnanische Schreibenbremse

Zu den Handbremsen gehören z.B. Rollenbremse, Trommelbremse, V-Brake, Hydraulik und Scheibenbremse sowie handbetriebene Nabenbremsen.

Eine Fußbremse (Rücktrittbremse) sollte nur als Zusatzbremse benutzt werden, da diese Ihre Funktionsweise nur bei langsamer Geschwindigkeit oder kleinen Personen erfüllt.

Die Kraftübertragung oder Bremskraft hängt von der jeweiligen Bauart des Bremsentyps und des Bremsgriffes ab.

Die Art der jeweiligen verwendeten Bremse hängt vorwiegend vom Einsatzbereich ab. Trommelbremse, Rollenbremse sowie Nabenbremsen finden vorwiegend im Cityradbereich Ihre Verwendung, Bei den Felgenbremsen ist die Cantilever-Bremse von der V-Brake verdrängt worden. V-Brakes sind mechanisch recht einfache Felgenbremsen, mit langen, V-förmigen Bremsarmen. Diese lassen sich einfach dosieren und bremsen kraftvoll. Im höherwertigen Fahrradbereich, wie z.B. hochwertigen Reise- und Trekkingrädern, kommen vorwiegend hydraulische Felgenbremsen zum Einsatz. Technisch deutlich besser und damit auch eine bessere Bremsleistung hat aber auch ihren Preis, da die Anschaffungskosten für hydraulische Bremsen höher sind, als bei gängigen Felgenbremsen. Noch bessere Bremsleistung erreicht man mit Bremsscheiben. Diese Art von Bremsanlage schont die Felge, da die Bremsscheibe fest mit der Nabe verbunden ist. Die eigentliche Bremse ist dabei an der Federgabel und dem Hinterbau angebracht. Bremsscheiben verschleißen weniger, bei gleichzeitig, besserer Bremsleistung. Dieser "Luxus" hat aber auch seinen Preis, weshalb sich Bremsscheiben im oberen Preissegment ansiedeln.

Zwischen mechanischen und hydraulischen Scheibenbremsanlagen bestehen geringe Unterschiede. Mechanische Scheibenbremsanlagen ermöglichen eine schnelle und werkzeuglose Einstellung des richtigen Abstandes zwischen Belag und Scheibe. Diese Möglichkeit besteht nicht bei hydraulischen Bremsanlagen. Vorteil von hydraulischen Bremsanlagen ist die reibungslose Kontrolle der Bremskraft. Diese wird durch sogenannte DOT-Bremsflüssigkeit (SRAM) bzw. Hydrauliköl (Shimano) erreicht. Dabei wird aus einem Ausgleichsbehälter die Bremsflüssigkeit in den Scheibenbremssattel gepumpt.

 

C

Carbonrahmen

Seit Anfang der 80er Jahre haben sich zwei verschiedene Bauweisen von Carbonrahmen entwickelt. Um die Bauweise von Carbonrahmen zu optimieren, hat sich die Form deutlich von der herkömmlicher Bauweise von Metallrahmen entfernt.

Grundsätzlich werden 2 Herstellungsmethoden unterschieden:

Eine Möglichkeit ist die Bauweise mit runden Carbonrohren bzw. mit Carbonformstücken (größere Carbonrahmenteile), die konventionell zusammengefügt werden oder der komplette Rahmen in einem Stück gefertigt wird. (Monocoque)

Rundrohrrahmen werden mit speziellen Muffen und Gewebematten mit einer  Klebetechnik zu einer Einheit zusammen gefügt. Dies hat den Vorteil, dass die Rahmen eine große Elastizität und Dämpfung aufweisen. Nachteil bei dieser Fertigungsmethode war im Anfangstatus der Entwicklung, die ungenügende Seiten- bzw- Verwindungssteifigkeit, was aber in den letzten Jahren behoben wurde.

Monocoque-Rahmen (Schalenrahmen) werden in mehrteiligen, komplizierten Formen zu einem Stück laminiert. Der spätere Rahmen bildet eine nahtlose Einheit, ohne Klebestellen. Eine weitere Möglichkeit der Monocoque-Bauweise ist das Heißkleben, bei dem Carbonplatten auf großen Pressen unter Wärmeeinwirkung zu einem Schalenprofilen (Ein- bzw. Zweischalig) geformt werden.

Diese Fertigungsmethode garantiert Zuverlässigkeit in allen 3 Werkstoffeigenschaften: Elastisch, Seiten- und Verwindungssteif sowie Aufnahme von entstehenden Schwingungen.

Carbonrahmen sind leichter und steifer als herkömliche Stahlrahmen. Im Schnitt sind Carbonrahmen ca. 1,0 kg leichter bei gleichzeitig 20-30%iger höherer Verwindungs- und Seitensteifigkeit.

Cityrad

Ein modernes Cityrad ist nicht nur, wie der Name es sagt, für die Stadt geeignet, sondern auch für den täglichen Weg zur Arbeit, zum Einkaufen sowie für längere Touren auf unbefestigten Wegen.

Egal ob auf kurzen oder langen Strecken, Citybikes können einiges "einstecken" und Lasten transportieren.

Ein Cityrad/ Citybike steht für bequemes und komfortables Fahren in aufrechter Sitzposition bei relativ geringen Geschwindigkeiten. Der breite Multipositionslenker sollte stets höher als die Sitzpostion sein, um ein entspanntes, aufrechtes Fahren zu gewährleisten.

Bei den Rahmenformen unterscheidet man den klassischen Diamantrahmen für Herren und Mixterrahmen/ Trapezrahmen für Damen. Als Rahmenmaterial wird meist Chrom-Molybdän oder Aluminium verwendet. Die Laufradgrößen sind in der Regel 26" und 28". Federgabel und gefederte Sattelstütze sind am Cityrad Standard.

Der Antrieb erfolgt bei Cityrädern meist durch eine 1-8 Gang Nabenschaltung mit Rücktrittbremse oder 21-24 Gang Kettenschaltung. Die Schaltungen lassen sich oft durch Drehgriffe (Gripshift) bedienen. Im Highend-Bereich sind auch Automatikschaltungen, Felgenbremsen oder Trommelbremsen sowie ein gefederter Hinterbau zu finden. 

Besonderte Ausstattungsmerkmale eines Citybikes sind u.a. Lichtanlage nach STVO, Gepäckträger, Seitenständer und Schutzbleche, bei einem Gewicht von ca. 15-20 kg.

Cross-Country

Cross Country ist die goldene Sportart im aktiven Mountainbiking und eine Art von Mountainbikerennen, bei dem der Streckenverlauf im Gelände über unbefestigte Wege, bergauf und bergab führt und zumeist in Runden gefahren wird. Auf den Strecken gibt es natürliche und künstliche Hindernisse, wie Wurzeln, Absätze und Geröll oder es werden zusätzliche Schwierigkeitsstufen eingebaut. 

Bei Cross-Country Rennen sind alle Fahrer gleichzeitig auf der Strecke. So hat jeder Teilnehmer nicht nur gegen seinen Kontrahenten zu kämpfen, sondern auch gegen die Tücken der Strecke.Die besondere Herausforderung dabei ist, dass die Strecken von den Teilnehmern alles abverlangen. Dies macht die Rennen besonders interessant und spannend. Für aktive und Zuschauer gleichermaßen, da bei dieser Disziplin die Strecke zumeist in Runden gefahren wird.

Viele Teilnehmer setzen bei diesen Rennen auf „Leichtbau“, da das Gewicht eine große Rolle spielt und nicht so viel Kraft auf der Strecke kostet. So fahren die meisten mit 26er/ 29er Hardtails oder Race-Fullys. Neben dem Gewicht sind vor allem Zuverlässigkeit und Komfort wichtig. Wenn auch nicht sehr preiswert, sind die meisten Bikes mit hochwertigen Serienkomponenten ausgestattet, da diese bei jedem Wetter und jeder Gegebenheit im Gelände reibungslos funktionieren müssen. Der Federweg bei Cross-Countrybikes liegt demnach an 2. Stelle. Dieser bewegt sich zwischen 80-100 mm oder bis 120 mm. 

Cross-Country ist die Disziplin im Mountainbiking mit der größten Popularität. Die meisten aktiven Fahrer werden im ambitionierten Rennsport gezählt, wird aber im Breitensport immer beliebter. Unterschieden werden die Disziplinen durch Rundkurse von 4,5 - 6,0 km Länge wie im klassischen CC-RennenXC-Rennen auf einer durchgehenden Strecke von 25 - 100 km Länge oder Kurzstreckenrennen - Short-Course, welche max. 6 -7 km lang sind und unterschiedliche technische Anforderungen und Sprints beinhalten.

Cyclocross

Cyclo-Cross Räder sind eine Mischung aus Rennrad und Geländerad. Cyclocross-Räder sind zwar reine Sportgeräte, bieten aber durch die verschiedenen Einflüsse aus unterschiedlichen Fahrradbereichen eine breite Einsatzmöglichkeit. Cyclo-Cross Räder werden bevorzugt auf Waldwegen aber auch der Straße verwendet. Am meisten ähneln Cyclocrossräder den Rennrädern. Rahmenform und Geometrie sowie Komponentenausstattung, wie Schaltung und Bremse, unterscheiden sich beim Cyclocrossrad vom Rennrad nur in wenigen Punkten. 

Im Gegensatz zum Rennrad wird beim Cyclocrossrad zumeist mit profilierten Reifen gefahren, um im schwierigen Gelände und bei matschigem Untergrund bessere Bodenhaftung und Grip zu haben, was die Traktion und Laufruhe deutlich verbessert. Die Rahmengeometrie eines Cyclocrossrades ist bis auf das höher liegende Tretlager und einer nach hinten abgeflachten Oberstrebe dem Rennrad gleich. Als Material kommt bevorzugt Aluminium zum Einsatz, wobei die Rahmenbauweise massiver ausfällt, Sitzstrebe und Cyclocrossgabel stärker definiert sind. Gebremst werden Cyclocrossräder vorzugsweise von Cantileverbremsen, teilweise aber auch von Scheibenbremsen.