Sicheres Fahren im Herbst
Vorausschauend und sicher

Man muss vorausschauend fahren: Diesen Satz kennen Sie doch bestimmt noch aus Fahrschulzeiten, in Verbindung mit einem umweltbewussten und sicherheitsbedachten Auftritt im Straßenverkehr. Gerade im Herbst und im Winter kommt diesem Satz auch eine größere Bedeutung für Radfahrer zu. Die Straßen sind häufig nass und rutschig, aber auch Laub kann ungeahnte Folgen auf nasser Fahrbahn haben. Auch am Boden liegende Kastanien oder Walnüsse stellen ein erhöhtes Sturzrisiko dar.
In Bezug auf entstehende Glätte ist die Reflexion des Lichtes ein guter Anhaltspunkt. Je glatter es ist, desto mehr spiegelt sich das Licht auf der Oberfläche. Beim Fahrradfahren gilt im Übrigen das Gleiche wie beim Autofahren: Bei Nässe wird der Bremsweg länger. Da es aber beim Fahrrad unterschiedliche Bremssysteme gibt, fallen die Bremswege unterschiedlich lang aus. Felgenbremsen zum Beispiel haben im Vergleich zu Scheibenbremsen einen längeren Bremsweg.
Im Wald sollte man in dieser Jahreszeit besonders vorsichtig unterwegs sein, da man überhaupt nicht mehr erkennen kann, was unter einer dichten Laubschicht alles liegt. Es ist durchaus möglich, dass man auf Waldwegen plötzlich in einer tiefen Fahrspur der Waldfahrzeuge steckt. Mit Laub gefüllte Pfützen sind auch schlecht zu erkennen.


