Fahrrad-XXL Hürter unterstützt die Aktion MünsterHelm
Es ist soweit: Der MünsterHelm ist da! Als Teil der Ordnungspartnerschaft Verkehrsunfallprävention verfolgt der PräventionsTisch Münster das Ziel, durch die Verbreitung des Fahrradhelms Leben zu retten. Münster gilt allgemein als Fahrradhauptstadt Deutschlands. Mit 37 Prozent stellen Radfahrer die größte Gruppe der Verkehrsteilnehmer dar. Ein Fahrrad ist besonders in Münster als vollwertiges Verkehrsmittel zu bewerten. Verkehrsrechtlich zählt es sogar zu den Fahrzeugen. Dennoch nutzen im Alltag fast ausschließlich jüngere Kinder einen Fahrradhelm. Die Idee des PräventionsTisches: Der PräventionsTisch Münster, ein Zusammenschluss u.a. aus Vertretern der Stadt und der Polizei Münster, der Westfälischen Provinzial und der Inline-Skating-Schule Münster, der Zweiradmechaniker-Innung Münster sowie der Verkehrswacht, des Netzes der nieder-gelassenen Kinderärzte und Krankenkassen sowie des Clemenshospitals, unter der Federführung der Kinderneurologie-Hilfe Münster e.V., setzt sich in einer speziellen Projektgruppe Helm bereits seit der Gründung im Jahr 2005, mit der Thematik „Tragen eines Fahrradhelms“ auseinander. Die Idee des PräventionsTisches ist es, einen schicken MünsterHelm zu etablieren, der auch die Radfahrer anspricht, für die das Tragen eines Fahrradhelms bisher nicht in Frage kam. Der Grund Die aktuellen Unfallzahlen belegen: Ein Fahrradhelm kann Leben retten und vor schlimmeren Unfallschäden schützen. Cirka 80 Prozent aller Kopfverletzungen lassen sich durch das Tragen eines Radhelmes vermeiden oder in der Schwere der Unfallverletzung deutlich abmildern! Die Erfahrungen der Kinderneurologie-Hilfe Münster e.V., die sich seit 25 Jahren für die Belange von Kindern und Jugendlichen nach erworbenen Hirnschädigungen einsetzt, begründen das Ziel: Vermeidung von schwerwiegenden Unfallfolgen durch Schutzkleidung! Der Helm Der MünsterHelm (Modell Urban I von der Firma ABUS) ist speziell für die Stadt Münster konzipiert worden: Er ist als Generationenhelm für Jugendliche, Erwachsene und Senioren gleichermaßen tragbar, komfortabel und erfüllt die Sicherheitsnorm nach EN 1078. Das Design wurde durch Herrn Berthold Weitkemper (Zenon-Product) entwickelt. Der Helm ist zum handelsüblichen Preis von nun an im Fachhandel erhältlich (Näheres unter www.muensterhelm.de). Die genaue und sichere Anpassung des Helms wird durch das Fachpersonal in den Fahrradläden gewährleistet. Von jedem verkauften MünsterHelm gehen zusätzlich 5 Euro an ein Netzwerk für Kinder- und Jugendliche nach Schädel-Hirn-Traumata (Kinderneurologie-Hilfe Münster e.V.). So kann man schon bei dem Erwerb eines MünsterHelms nicht nur für sich, sondern auch für Andere etwas Gutes tun! Unser Ziel: Die Aktion MünsterHelm soll den Rad fahrenden Münsteraner für die Folgen von Kopfverletzungen sensibilisieren. Er soll die Akzeptanz erhöhen, einen Fahrradhelm zu tragen. Durch den MünsterHelm sollen Vorbilder gewonnen werden. Münster ist neben der Fahrradhauptstadt zur lebenswertesten Stadt der Welt gekürt worden. Mit dem Radhelm wollen wir, dass auch Unfallopfer in Münster dieses weiterhin genießen können! Unser Fazit: Der MünsterHelm kann Leben retten bzw. dafür sorgen, dass Münsteraner im Falle eines Unfallgeschehens nicht schon in jungen Jahren zum Pflegefall werden. Er kann zwar keine Unfälle vermeiden, aber die Unfallfolgen deutlich mildern!


