Andere suchen nach:
Kategorievorschläge:
Produktvorschläge:
15 Standorte in Deutschland. Jetzt "Meine Filiale" auswählen
Versand am nächsten Tag
100 Tage Rückgaberecht
Kauf auf Rechnung
100.000 Räder auf Lager
Onlineshop: 069-90 74 95 30
Filialen
Bochum
Fahrrad-XXL Meinhövel in Bochum Dorstener Str. 400
44809 Bochum
Zentrale: 0234 5419020-0 Als "Meine Filiale" auswählen Filialseite besuchen
Chemnitz
Fahrrad XXL - Emporon in Chemnitz An der Markthalle 1 (Markthalle Chemnitz)
09111 Chemnitz
Zentrale: 0371 3677739-20 Als "Meine Filiale" auswählen Filialseite besuchen
Deizisau / Esslingen
Fahrrad XXL Walcher in Esslingen Herrenlandweg 2
73779 Deizisau / Esslingen
Beratung: 07153 8300-0
Werkstatt: 07153 8300-30
Als "Meine Filiale" auswählen Filialseite besuchen
Dresden Nord
Fahrrad XXL - Emporon in Dresden Nord Overbeckstraße 39
01139 Dresden Nord
Beratung: 0351 843537-10
Werkstatt: 0351 843537-11
Als "Meine Filiale" auswählen Filialseite besuchen
Dresden Süd
Fahrrad XXL Emporon in Dresden Süd Dohnaer Straße 250
01257 Dresden Süd
Beratung: 0351 2106863-20
Werkstatt: 0351 2106863-23
Als "Meine Filiale" auswählen Filialseite besuchen
Gelsenkirchen
Fahrrad-XXL Meinhövel in Gelsenkirchen Mühlenstraße 35
45894 Gelsenkirchen
Zentrale: 0209 93079-0 Als "Meine Filiale" auswählen Filialseite besuchen
Halle
Fahrrad XXL Emporon in Halle Delitzscher Str. 63a
06112 Halle
Zentrale: 0345-57543-67 Als "Meine Filiale" auswählen Filialseite besuchen
Hamburg
Fahrrad-XXL MARCKS in Hamburg Curslacker Neuer Deich 38
21029 Hamburg
Beratung: 040 724157-24
Zentrale: 040 724157-0
Werkstatt: 040 724157-18
Als "Meine Filiale" auswählen Filialseite besuchen
Koblenz
Fahrrad-XXL Franz in Koblenz Hohenfelder Straße 5
56068 Koblenz
Zentrale: 0261 91505-0 Als "Meine Filiale" auswählen Filialseite besuchen
Ludwigshafen
Fahrrad-XXL Kalker in Ludwigshafen Oderstraße 3
67071 Ludwigshafen
Beratung: 0621 57909-90
Werkstatt: 0621 57909-94
Als "Meine Filiale" auswählen Filialseite besuchen
Mainz
Fahrrad-XXL Franz in Mainz Am Mombacher Kreisel 2
55120 Mainz
Beratung: 06131 62229-50
Zentrale: 06131 62229-0
Werkstatt: 06131 62229-71
Als "Meine Filiale" auswählen Filialseite besuchen
Mülheim-Kärlich
Fahrrad-XXL Franz in Mülheim-Kärlich Industriestraße 18 - 20
56218 Mülheim-Kärlich
Zentrale: 0261 133686-0 Als "Meine Filiale" auswählen Filialseite besuchen
Münster
Fahrrad-XXL HÜRTER in Münster Hammer Str. 420
48153 Münster
Beratung: 0251 97803-20
Zentrale: 0251 97803-0
Werkstatt: 0251 97803-26
Als "Meine Filiale" auswählen Filialseite besuchen
Paderborn
Fahrrad-XXL Peter Born in Paderborn Detmolder Straße 44-46
33100 Paderborn
Zentrale: 05251 5235-35
Beratung: 05251 5235-36
Werkstatt: 05251 5235-42
Als "Meine Filiale" auswählen Filialseite besuchen
Sankt Augustin
Fahrrad XXL Feld in Sankt Augustin Einsteinstr. 35
53757 Sankt Augustin
Fahrrad: 02241 9773-35
Teile/Zubehör: 02241 9773-10
Bekleidung: 02241 9773-66
E-Mail: info@fahrradxxl-feld.de
Als "Meine Filiale" auswählen Filialseite besuchen
15 Standorte in Deutschland.
Jetzt "Meine Filiale" auswählen >
Merkzettel
Service
Anmelden
Warenkorb

Fahrrad XXL Mountainbike Ratgeber

MTB Beratung

Das Mountainbike bereitet Radlieberhabern seit mehr als 40 Jahren Spaß abseits befestigter Wege. Da das MTB hauptsächlich abseits des glatten Asphalts seinen Einsatz findet, ist es nur mit dem Nötigsten ausgestattet. Auf Anbauteile wie Gepäckträger, Schutzbleche, Klingel und Beleuchtungsanlage wird daher verzichtet. Aufgrund der fehlenden Leuchten, Reflektoren und Klingel ist das MTB nicht StVZO-tauglich.

Wie entstand das Mountainbike?

  • 1973: erste Geländefahrten mit einfachen Serienrädern
  • 1977: Herstellung des ersten “echten” Mountainbikes
  • 1981: erstes MTB in Großserie, Stumpjumper von Specialized
  • 1982: erste echte MTB Schaltung, Deore von Shimano
  • 1988: erste MTB Weltmeisterschaft
  • 1989: erste Federgabel von Rock Shox, die RS-1
  • 1996: Mountainbike ist erstmals olympisch
Das Jahr 1973 gilt als die Geburtsstunde des Mountainbikes. Ein paar verrückte Typen sind auf alten Schwinn Cruiserbikes den Mount Tamalpais in Kalifornien runtergefahren. Die Räder waren bleischwer, aber stabil, hatten keinerlei Federung aber dicke Reifen. Diese dicken Reifen sind die Grundlage und die wichtigste Eigenschaft um abseits der Straßen Radfahren zu können. Nach und nach wurden die Cruiser mit besseren Bremsen und Schaltungen ausgerüstet, sie wurden leichter und zuverlässiger.

Das erste echte Mountainbike wurde 1977 von Joe Breeze hergestellt. 1981 wurde das erste Großserienmountainbike produziert, das Stumpjumper von Specialized. Dies war die Grundlage für eine beispiellose Erfolgsgeschichte. Schon in den Anfängen der Mountainbike Entwicklung wurden erste Rennen ausgefahren. In Crans-Montana fand 1988 die erste Mountainbike-Weltmeisterschaft statt. Im Jahr 1996 wurde bei der Sommerolympiade in Atlanta das erste Olympische Mountainbikerennen ausgetragen.

In den 1980er bis Anfang der 1990er Jahren war das Mountainbike der meistverkaufte Fahrradtyp. Aktuell sind etwa 15% der in Deutschland verkauften Räder Mountainbikes.


Welche MTB Hersteller gibt es?

MTB Beratung: MTB Hersteller
  • zuverlässige Qualität von ca. 1100 Herstellern weltweit
  • Fertigung zum größten Teil in Asien
  • kleine Handwerksbetriebe fertigen Maßrahmen auf Wunsch
Die aktuellen, modernen Mountainbikes bieten überragende und zuverlässige Qualität. Sie werden von ca. 1100 Fahrradherstellern weltweit entwickelt und zum absolut größten Teil in Asien hergestellt. Dort wird in hochspezialisierten Fabriken im Auftrag der verschiedenen internationalen Hersteller gefertigt. Große deutsche Hersteller sind Derby Cycle (Kalkhoff, Focus, Raleigh, Univega und Rixe), Cube, Carver, Canyon, Ghost und Haibike. Giant ist, nach eigenen Angaben, der größte Fahrradhersteller der Welt.

Es gibt nur noch wenige, spezialisierte Hersteller, die komplett in Deutschland produzieren. Meist sind es Betriebe, die sich auf Spezialanfertigungen aus besonderen Rahmenmaterialien oder auf Räder für besonders große und schwere Fahrer konzentrieren. Auch in den USA gibt es einige Hersteller, die auf Bestellung Maßrahmen, meist aus hochwertigen Materialien wie Titan, fertigen. Ein solcher Rahmen kann gerne 6000 Euro kosten.


Hardtail oder Fully?

MTB Beratung: Hardtail oder Fully?

Ein Hardtail ist das “klassische” Mountainbike, bei dem nur die Front mit einer Federgabel gefedert wird. Der Hinterbau (Tail) ist starr. Beim Fully (das Wort ist abgeleitet von Fullsuspension Mountainbike) ist zusätzlich auch das Heck gefedert.

Fully

  • schneller und sicherer
  • Es ist nicht nur schneller bergab, es ist im Gelände auch schneller bergauf.
  • Es “gleitet” über Hindernisse, man wird nicht an jeden Stein oder Ast “zurückgeworfen”, sondern überfährt das Hindernis mit wenig Widerstand.
  • fehlerverzeihend für Anfänger
  • teurer und wartungsintensiver

Hardtail

  • leichter und günstiger
  • wartungsärmer
  • auch in 29 Zoll dem Fully im Gelände unterlegen

Was sind die Einsatzgebiete des Fullys?

MTB Beratung: Fully

Das Fully hat sich im hochwertigen MTB Bereich, bei Touren, Rennen und im Downhillbereich durchgesetzt. Das vollgefederte Bike gibt dir mehr Komfort, wenn es über Singletrails und größere Hindernisse geht. Zudem profitierst du von einer besseren Fahrdynamik durch längeren Bodenkontakt des Hinterrads. Außerdem ermüdet man mit einem Fully später als mit einem Hardtail. Aufgrund dessen fährt man in anspruchsvollem Gelände, auf harten Touren oder bei einem Alpencross schneller und sicherer. Natürlich profitiert auch besonders der MTB Anfänger von den fehlerverzeihenden Fahreigenschaften des Fullys. Doch auch der Rennfahrer ist, auch in nicht so anspruchsvollem Gelände, schneller. Auch wenn es sich nicht so anfühlt, Messfahrten belegen eindeutig, dass das Fully schneller ist. Diese Aussage muss man bei schweren und mit viel Federweg ausgestatteten Enduro- oder Downhillfullys relativieren. Natürlich zahlt man für all dies einen Aufpreis bei Preis, Gewicht und Wartung.


Was sind die Einsatzgebiete des Hardtails?

Hardtail MTB

Da das Hardtail nur vorne gefedert ist, eignet es sich besonders für Touren auf Feld- und Waldwegen oder auf moderaten Singletrails ohne große Hindernisse bzw. Unebenheiten. Dank des geringen Gewichts bieten sich Hardtails auch für Tagestouren an. Auf unebenem Terrain setzt das Hardtail ein ausgereiftes Fahrkönnen voraus. Zudem sollte man keine körperlichen Probleme durch die fehlende Dämpfung haben.Das Hardtail ist für den Liebhaber, den Asketen. Schnell und hart. Natürlich ist es auch günstiger und bei vergleichbaren Preisen viel leichter. Weiterhin ist es wartungsärmer, da der Service des Dämpfers und eventuell der Lager wegfällt. Da die Federgabel einen Großteil zur Fahrsicherheit beiträgt, ist ein hochwertiges Hardtail im Gelände sicher und zuverlässig zu bewegen. Besonders die großen 29er Hardtails bieten einen deutlichen Fortschritt in Fahrstabilität und besserem Überrollverhalten und machen dem kurzhubigen Fully Konkurrenz.


Wie viel Federweg ist für welchen Einsatz gedacht?

MTB Federweg
  • Hardtail: Federgabel mit 100 mm Federweg für leichte Touren und schnelle Kurse
  • Touren-Fully: 120 bis 140 mm Federweg für längere Ausflüge in mittelschweres Gelände
  • Enduro: 150 bis 180 mm Federweg für schweres Gelände und Ausflüge ins Gebirge
  • Downhill / Freeride Bike: 180 bis 240 mm Federweg für angelegte und abgesperrte Strecken

Was sind die Unterschiede zwischen Rennrad und Mountainbike?

MTB Beratung: Rennrad oder MTB?

Die beiden Fahrradarten Rennrad und Mountainbike unterscheiden sich deutlich.

Rennrad

  • leicht und schnell
  • hohe Durchschnitts- und Endgeschwindigkeiten erreichbar
  • reines Sportgerät ohne Komfortausstattung
  • Traditionssportgerät seit über 100 Jahren
  • nur für die Straße
  • Gewichte von unter 5 kg erreichbar, gute Mittelklasse wiegt 8,5 kg
Beim Rennrad handelt es sich um ein extrem sportliches Bike, bei dem alles auf Geschwindigkeit ausgerichtet ist. Eine möglichst hohe Gewichtsreduktion ist hierbei das A und O. Verbaut werden nur ultraleichte Komponenten, auf Teile wie Gepäckträger, Beleuchtung oder Schutzblech wird gänzlich verzichtet. Daher verfügen neue Rennräder in der Regel nicht über eine Ausstattung gemäß StVZO und müssen für den Straßenverkehr entsprechend nachgerüstet werden. Typisch für das Rennrad sind der gebogene Rennlenker sowie die sehr schmale Bereifung. Das Rennrad ist ein reines Straßenrad, das nicht für den Einsatz im Gelände geeignet ist.

Mountainbike

  • stabil und zuverlässig
  • in fast jedem Gelände und auf der Straße einsetzbar
  • riesige Modellvielfalt
  • innovative Federungssysteme mit 100 bis 200 mm Federweg
  • Gewichte von unter 8 kg erreichbar, ein gutes Mittelklassefully wiegt 12,5 kg
Mountainbikes gehören zu den beliebtesten Fahrradmodellen unserer Zeit. Ein stabiler Rahmen, unterstützt von Federungssystemen, profilierte Reifen und eine leistungsfähige Kettenschaltung machen MTBs, anders als das Rennrad, in fast jedem Gelände und auf der Straße einsetzbar. Moderne Hardtail Mountainbikes sind mit einer Federgabel, und meist mit hochwertigen Scheibenbremsen ausgestattet. Komplett gefederte Mountainbikes werden Fully genannt.


Macht ein Mountainbike für Frauen Sinn?

MTB Beratung: Frauen MTB

Diese Frage kann man mit einem ganz klaren ‚JA’ beantworten. Da Frauen eher kleiner sind als Männer und durchschnittlich geringere Kraft aufbringen, bieten verschiedene Hersteller sogenannte Damen-Mountainbikes an. Sie berücksichtigen die anatomischen Eigenschaften der Frau und optimieren entsprechend die Modelle:
  • kleinere Rahmengrößen
  • geringerer Abstand zwischen Sattel und Lenker
  • niedrigeres Oberrohr
  • auf das geringere Körpergewicht angepasste Federungselemente
  • schmalere Lenker und Damensattel
  • weiblichere Formen und Farben am Rad
Dies bedeutet jedoch nicht, dass Frau nicht auch mit einem Herren-MTB super zurecht kommen kann.


Was ist die richtige Mountainbike-Kleidung?

MTB Beratung: MTB Bekleidung

Wichtig bei der Mountainbike Bekleidung ist, dass diese aus atmungsaktivem Material besteht, das die Feuchtigkeit nach außen transportiert und schnell trocknet. Generell gilt auch immer, sich nach dem Zwiebelprinzip einzukleiden. Ziehe dabei mehrere dünne Schichten übereinander anstatt wenige dicke.

Fährt man an warmen Tagen, dann ist ein kurzärmeliges Trikot ratsam, das über einen durchgehenden Reißverschluss verfügt. Das kann man dann öffnen, um den Oberkörper zu kühlen. Bei kälteren Temperaturen ist ein Langarmtrikot anzuraten bzw. sogenannte Armlinge als Verlängerung des Kurzarmtrikots. Diese sind äußerst sinnvoll, da man sie, sobald es wärmer wird, einfach ausziehen und in eine der Trikottaschen oder im Rucksack verstauen kann.

Eine Mountainbike Hose gibt es auch in kurzer sowie in langer Ausführung, zwei Dinge sollten jedoch beide Versionen haben: ein gutes Polster, das die Sitzknochen schont, und Träger für einen strafferen Sitz der Hose. Auch im Beinbereich gibt es die sinnvollen Überzieher gegen die Kälte, die sogenannten Beinlinge. Analog dazu kann man als Kompromiss Knielinge überziehen, sodass die Unterschenkel dann größtenteils frei bleiben.

Erfordern es die Außentemperaturen, dann man kann als nächste Schicht über das Radtrikot eine leichte Radjacke anziehen, die gegen den Wind schützt aber meist nicht wasserdicht ist. Als optimaler Schutz vor Kälte und Nässe eignet sich daher eine Softshelljacke mit atmungsaktiver GoreTex-Membran, die Windschutz und Kälteisolation vereint. Zudem erlaubt das elastische Material und der sportliche Schnitt hohe Bewegungsfreiheit.

Beim Tourenfahren eignen sich Klickpedale um eine bestmögliche Kraftübertragung zu erreichen. Die Radschuhe hierfür sind meist aus luftdurchlässigem Material, Regen und Wind können die Füße somit stark beeinträchtigen. Abhilfe schaffen sogenannte Überschuhe. Für Frühjahr und Herbst bestehen sie aus Neopren-Material mit einer Polyurethan-Beschichtung und verschweißten Nähten, damit sie wasserabweisend oder wasserdicht sind. Für den Winter gibt es Fahrradüberschuhe, die mit wärmendem Fleece-Stoff gefüttert sind. Die Radüberschühe verfügen über eine Öffnung auf der Unterseite, sodass ein Einklicken in den Pedalen weiterhin möglich ist.

Für einen besseren Halt am Lenker können MTB Handschuhe sorgen. Diese gibt es als Kurzfinger- sowie Langfingerhandschuhe. Dabei dürfen sie aber nicht zu dick sein, damit du am Lenker beweglich bleibst.

Gegen die Kälte kann der Kopf mit einem Schlauchtuch oder mit einer Gesichtsmaske geschützt werden. Zudem gibt es spezielle Helmmützen, die auch die Ohren schützen.

Wenn du auf einem Trail unterwegs bist, empfehlen wir dir einen MTB Helm. Dieser zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er eine sehr große Schutzfläche bietet und auch im Nacken oftmals besonders tief geschnitten ist, um bestmöglichen Schutz zu ermöglichen. Ein integriertes Visier kann vor Ästen schützen.


Im Winter Mountainbike-Fahren?

Auch die kalte Jahreszeit eignet sich zum Radfahren, vorausgesetzt einige grundsätzliche Dinge werden beachtet. Einen detaillierten Leitfaden dazu erhältst du auf unserer Ratgeber-Seite Radfahren im Winter.
Fandest du diese Beratung hilfreich?
Vielen Dank für dein Feedback, möchtest du uns etwas mitteilen?
Vielen Dank für dein Feedback

Wie ermittle ich die richtige Rahmenhöhe?

MTB Beratung: MTB Rahmenhöhe

Die Größe des Rades ist das wichtigste Kriterium für eine richtige Passform. Ein komfortables und sicheres Fahren ist nur mit einem passenden Rad möglich. Die passenden Rahmengrößen von modernen Mountainbikes unterscheiden sich deutlich von althergebrachten Rahmenformen und Empfehlungstabellen. Durch die wachsenden Federwege und Reifen werden die Rahmenhöhen kleiner. So ist es gut möglich, dass ein XXL Rahmen eines Enduro Fullys für Fahrer über 1,95 m nur etwas über 50 cm Sitzrohrlänge hat, alte Tabellen empfehlen hier 60 cm.

Die mittlerweile verfügbaren verschiedenen Laufradgrößen sollten keinen Einfluss auf die Größe des Rades haben. Ein 29er MTB muss nicht in kleineren Größen gewählt werden als das alte 26 Zoll MTB. Ein seriöser Hersteller hat den Rahmen an die größeren Laufräder angepasst.

Ein erstes und wichtiges Kriterium für die passende Rahmenhöhe ist eine ausreichende Überstandshöhe. Wenn man in normaler Radbekleidung über dem Rad steht, das Oberrohr zwischen den Beinen, sollte noch eine geballte Faust zwischen Oberrohr und Schritt passen. Ist das nicht der Fall, ist das Rad zu groß, es drohen Verletzungen beim schnellen Abstieg im Gelände oder an der Ampel.  

Viele Hersteller geben mittlerweile die Rahmengrößen in den Buchstaben S,M, L, XL usw. an. Oft findet man dazu Größenempfehlungen auf den Seiten der Hersteller.


Was ist die richtige Rahmenhöhe für mich?

Liegt deine Körpergröße zwischen zwei Rahmenhöhen, dann wähle:
  • für ein agileres Fahrverhalten das kleinere Bike
  • für ein laufruhigeres, tourenorientiertes Fahrverhalten das größere Bike
Rahmengröße Hardtail
Rahmengröße Fully
Fandest du diese Beratung hilfreich?
Vielen Dank für dein Feedback, möchtest du uns etwas mitteilen?
Vielen Dank für dein Feedback

Was ist der richtige Rahmen?

Die meisten modernen Mountainbikes haben einen Rahmen aus Aluminium (Alurahmen MTBs ansehen). Im hochpreisigen Bereich setzt sich aber immer weiter auch Carbon (Carbon Mountainbikes ansehen) durch. Die Unterschiede:

Hardtail Rahmen

MTB Beratung: Hardtail Rahmen

Material
  • Aluminium: zuverlässig und günstig
  • Carbon: leicht und innovativ
  • Stahl: schön und traditionell
  • Titan: unverwüstlich und exklusiv

Gewicht
  • günstige Alu-Rahmen wiegen um 2000 g
  • Spitzenaluminiumrahmen wiegen unter 1500 g
  • einfache Carbonrahmen wiegen um 1500 g
  • die besten Carbonrahmen wiegen unter 900 g
  • exclusive Titanrahmen wiegen unter 1500 g
  • hochwertige Stahlrahmen wiegen unter 1800 g
Im Hardtail Bereich wird in günstigeren Klassen Aluminium eingesetzt. Durch die lange Erfahrung in Material und Verarbeitung lassen sich hier hochwertige und leichte Rahmen herstellen. Gute Aluminium Hardtail Rahmen wiegen unter 2 kg, in der Aluminium Spitzenklasse sind Gewichte unter 1,5 kg möglich.

In der Luxus/Race Klasse dominieren Carbon-Rahmen. Und das nicht ohne Grund: Carbon hat ein sehr geringes Gewicht und ist dauerhaft sehr haltbar. Gute Carbon Hardtail Rahmen wiegen unter 1,5 kg, in der Carbon Spitzenklasse sind Gewichte unter 900 Gramm möglich! Leider sind am Carbonrahmen Schäden sehr schwer zu erkennen. Ein Carbonrahmen sollte nach einem Sturz in jedem Fall von einem Fachmann geprüft werden. Sehr wenige und exklusive Marken bieten auch noch Rahmen aus Stahl oder Titan an. Diese werden in spezialisierten kleineren Betrieben in Europa und den USA in Handarbeit hergestellt und liegen preislich noch deutlich über Carbonrahmen.

Seit einiger Zeit gibt es spezielle All Mountain oder Enduro Hardtails. Hier wird ein Hardtail Rahmen mit einer Federgabel mit 140 bis 160 mm Federweg kombiniert. Diese sind in sehr feuchten Gegenden (Großbritannien) durch den deutlich geringeren Wartungsaufwand sehr beliebt.

Fully Rahmen

MTB Beratung: Fully Rahmen

Material
  • Aluminium: zuverlässig und günstig
  • Carbon: leicht und innovativ
  • Gewicht
  • Alu-Rahmen wiegen um 2500-3500 g
  • die besten Carbonrahmen wiegen unter 2000 g
Beim Fully dominiert als Rahmenmaterial hauptsächlich Aluminium (Alu Fullys ansehen). Durch die technisch aufwendigere Rahmenform mit Abstützungen und Drehpunkten, ist der Gewichtsvorteil von Carbon geringer als beim Hardtail. Doch auch beim Fully setzt sich Carbon mehr und mehr durch (Carbon Fullys ansehen). Mit modernen Carbon Fertigungstechniken, lassen sich mittlerweile auch sehr aufwendige Rahmenformen aus Carbon sicher und leicht herstellen. Von führenden Herstellern gibt es mittlerweile sogar die hochbelasteten Dowhillbikes aus Carbon.


Welche Federgabel für welchen Einsatzbereich?

MTB Beratung: Welche Federgabel?
  • 80 bis 120 mm: für entspannte Touren in mäßigem Gelände
  • 120 bis 140 mm: für längere Ausflüge in mittelschwerem Gelände
  • 150 bis 170 mm: für anspruchsvolles Gelände bergab und auch bergauf
  • 180 bis 240 mm: für angelegte Strecken (Bikepark), Liftbeförderung notwendig
Je nach Einsatzbereich gibt es Federgabeln mit Federwegen von 100-120 mm für den Race- und Tourenfahrer, 140-160 mm für All Mountain und Endurobikes für anspruchsvolleres Gelände, bis 200 mm Federweg für Freeride und Downhillracing.


Welches Federungssystem: Stahl- oder Luftfederung?

Es gibt zwei verschiedene Federungssysteme: Stahl- und Luftfederung. Die Luftfederung hat sich in der absoluten Mehrheit durchgesetzt. Sie ist leicht, zuverlässig und über den Luftdruck kann die Federung einfach auf das Körpergewicht abgestimmt werden. Stahlfedersysteme machen ab einem Federweg von 160 mm Sinn, da sie für diese Schwerstbeanspruchung die bessere Performance liefern. Allerdings sind sie schwerer als Luftsysteme und die richtige Federhärte muss auf das Körpergewicht angepasst werden.


Wann sollte man die Federung sperren?

MTB Beratung: Federgabel sperren

Ist ein Mountainbike mit einer Federung ausgestattet, sollte man sie auch benutzten. Der Kraftverlust bei modernen Federungskinematiken ist, bei korrekter Einstellung, minimal. Auch auf Feld- und Waldwegen fährt sich die Vollfederung besser und sicherer. Nur bei großen Federwegen und auf Asphalt bringt ein Sperren/Verhärten Vorteile. Übrigens lassen sich die meisten modernen Federungen, zum Schutz des Dämpfers, nicht vollständig sperren. Sie werden sehr stark verhärtet/gedämpft, so dass nur noch minimale Bewegungen der Federung möglich sind.
Fandest du diese Beratung hilfreich?
Vielen Dank für dein Feedback, möchtest du uns etwas mitteilen?
Vielen Dank für dein Feedback

Wie viele Gänge braucht ein Mountainbike?

Anzahl Gänge

Bei der Wahl der richtigen Schaltung gibt es mehrere Optionen, die sich nach der Anzahl der Kettenblätter vorn, also am Antrieb, richtet:

Einfach-Schaltung (1 Kettenblatt am Antrieb)

Mit bis zu 12 Gängen (hinten) einfache und schnelle Schaltvorgänge. Die neue 1x12 Schaltung von SRAM überzeugt mit einer riesigen Kassette mit 10 bis 50 Zähnen, die mit einer Entfaltung von 500 % locker mit einer zweifach Kurbel mithalten kann. Bei 1x11 Schaltungen sind im Vergleich mit einer Zweifach-Kurbel schon deutliche Einschränkungen in der Übersetzung zu spüren.

Zweifach-Schaltung (2 Kettenblätter am Antrieb)

Mindestens 20 Gänge für eine größere Vielfalt am Berg. Für sportliche Marathonfahrer ist das die erste Wahl.

Dreifach-Schaltung (3 Kettenblätter am Antrieb)

Mit bis zu 33 Gängen für eine größtmögliche Bandbreite zum leichten Treten. Für Einsteiger und Extremtourer ist das die erste Wahl.

Elektronische Schaltung

Zusätzlich gibt es vom Hersteller Shimano auch elektronische Schaltungen für das Mountainbike: Die Ausführung XTR für den Racer und die etwas einfacherer XT für den Tourenfahrer. Beiden gemein ist eine hervorragende und logischerweise fehlerfreie Schaltfunktion. Zusätzlich lassen sich Logiken einstellen, die das Bedienen des Umwerfers übernehmen.
Oft kommt die Frage auf, ob die Anschaffung einer elektronischen Schaltung sinnvoll ist. Hierbei lassen sich viele von den hohen Zusatzkosten abschrecken, die von mehreren hundert Euro bis hin zu vierstelligen Beträgen reichen können. Auch bedeutet eine elektronische Schaltung immer ein kleines Mehrgewicht. Demgegenüber stehen jedoch jede Menge Vorteile: Ein leichter Knopfdruck ist ausreichend, um den Schaltvorgang zu initialisieren. Dank versteckter Motoren wandert die Kette schnell, präzise und nahezu lautlos über die Ritzel. Entgegen anderslautender Gerüchte sind gute elektronische Schaltsysteme absolut zuverlässig und langzeitstabil.


Ketten- oder Nabenschaltung beim MTB?

MTB Beratung: Kettenschaltung oder Nabenschaltung?

Die absolute Mehrheit der modernen Mountainbikes ist mit einer Kettenschaltung ausgerüstet. Diese ist leicht, zuverlässig, bietet eine große Übersetzungsbandbreite und funktioniert fast ohne Kraftverlust.

Wenige exklusive Mountainbikes sind mit einer Getriebenabe ausgestattet. Hier ist der Hersteller Rohloff aus Deutschland Marktführer. Auch der Newcomer Pinion bietet interessante Lösungen für im Rahmen integrierte Getriebenaben an. Er realisiert mit beeindruckendem Aufwand die einzige 18 Gang Getriebeschaltung am Markt. Die Getriebenaben sind sehr zuverlässig und wartungsarm, bringen aber ein Mehrgewicht und einen deutlichen Aufpreis mit sich.


Warum Scheibenbremsen beim Mountainbike?

MTB Beratung: Scheibenbremse

Die Bremse ist das wichtigste, sicherheitsrelevanteste Bauteil am Mountainbike. Sie muss in einem sehr breiten Einsatzbereich zuverlässige Dienste leisten: Vom einfachen Ausflug auf Feld- und Waldwegen bis zur halsbrecherischen Abfahrt auf Singletrails in den Alpen.

Seit einigen Jahren werden im MTB-Bereich fast ausschließlich Scheibenbremsen eingesetzt. Wer ein Rad für den herkömmlichen Alltagsgebrauch verwendet, der kann natürlich die handelsüblichen Felgenbremsen ohne Probleme verwenden. Anders sieht es aber aus, wenn du mit dem Rad ins Gelände gehst. Hier empfiehlt Fahrrad XXL ganz klar Scheibenbremsen, da diese durch ihre Anbringung nicht so schnell verschmutzen und in der Regel eine bessere Bremsleistung haben. Außerdem haben Scheibenbremsen einen geringeren Verschleiß und auch die Felgen nutzen sich nicht so schnell ab.

Die Größe der Bremsscheiben entscheidet über Standfestigkeit und Bremskraft. Je größer die Scheibe, desto mehr Bremskraft und Standfestigkeit bietet die Bremse.

Zuverlässigkeit: Lässt mich die Bremse auch bei hohen Belastung nicht im Stich?

Wie standfest eine Bremse ist, hängt stark vom Fahrergewicht und von der Größe der Bremsscheiben ab. Je schwerer der Fahrer, desto mehr belastet er die Bremse. Je größer die Scheibe desto mehr Standfestigkeit und Bremskraft lässt sich erreichen. Allgemein empfehlen wir auf 180 mm Scheiben zu setzen. Leichte Rennfahrer und erfahrene Biker kommen eventuell auch mit kleineren Scheiben zurecht. Der Gewichtsnachteil der größeren Scheibe samt Adapter beträgt im Schnitt nur ca. 50 g pro Bremse.

Modulation: Lässt sich die Bremse gut, sicher und ohne Überraschungen verzögern?

MTB Beratung: Bremse verzögern

An den meisten Bremsen lässt sich der Druckpunkt, also der Leerweg des Hebels einstellen. So kann man die Funktion seinen persönlichen Bedürfnissen anpassen. Ein konstanter Druckpunkt sorgt für ein immer gleichbleibendes Gefühl an der Bremse.

Bedienung und Wartung für dauerhaft sicheres Bremsen

Auch eine richtige Bedienung der Bremse ist wichtig. Die vordere Bremse übernimmt, wie beim Auto, 70% der Bremsleistung. Sie ist die wichtigste Bremse. Es sollten somit immer beide Bremsen gleichzeitig genutzt werden. Weiterhin sollte eine Bremse nicht dauerhaft schleifend genutzt werden. Sie kann dadurch überhitzen und die Beläge können verglasen. Anzuraten ist ein kurzes kräftiges Bremsen vor Kurven oder vor schwierigen Geländestellen um dann die Bremse wieder freizugeben, damit sie kurz abkühlen kann.

Die meisten Scheibenbremsen sind weitgehend wartungsfrei. Natürlich sollten die Bremsbeläge regelmäßig geprüft werden.
Je nach Einsatz und Wetter können Beläge bei Scheibenbremsen schon nach 300-500 km verschlissen sein und müssen ausgetauscht werden. Bei moderatem Einsatz bei ausschließlich trockenem Wetter können sie auch 5000 km halten.
Auch die Bremsscheiben sollten bei Verschleiß, gemäß der Angaben der Hersteller, gewechselt werden. Natürlich halten sie um ein Vielfaches länger als Bremsbeläge.

Bei mit DOT Bremsflüssigkeit befüllten Bremsen, sollte die Bremsflüssigkeit entsprechend der Angaben der Hersteller regelmäßig gewechselt werden.

Befestigung der Bremsscheibe

Für die Befestigung der Bremsscheiben gibt es zwei Standards: Centerlock und 6 Loch Befestigung. Eine 6 Loch Bremsscheibe lässt sich mit Adapter auf eine Centerlock Befestigung montieren, umgekehrt nicht.
Fandest du diese Beratung hilfreich?
Vielen Dank für dein Feedback, möchtest du uns etwas mitteilen?
Vielen Dank für dein Feedback

Welche Mountainbike Laufräder?

MTB Beratung: Welche Laufradgröße?

Kaum ein Bauteil hat einen größeren Einfluss auf die Fahrperformance als die Laufräder. Ein Laufrad bei einem MTB ist hohen Belastungen ausgesetzt. Gute Laufräder sind leicht, aber trotzdem stabil und zuverlässig auch bei hartem Geländeeinsatz.

Welche Laufradgröße: 26”, 27,5“ oder 29“?

Die Radgröße 26“ war viele Jahre das Standardmaß bei MTB Laufrädern, das aber nur noch sehr selten auf neuen MTBs zu finden ist. Meist wird es noch im Einsteiger oder Kinderbereich verbaut.

26” wurde von 27,5“ und 29“ abgelöst. Langhubige MTBs sind meist mit den leichteren und etwas steiferen 27,5“-Laufrädern ausgestattet, um ein möglichst wendiges, schnelles Handling zu gewährleisten. Kurzhubige Fullys werden eher mit 29“ angeboten, um ein besseres Überrollverhalten, eine bessere Traktion und Laufruhe zu gewährleisten.

26 Zoll
  • leicht und zuverlässig
  • extrem stabil
  • günstige Ersatzteile noch lange verfügbar
  • fast ausgestorben
Einsatzbereich: an günstigen Einsteiger und Kindermountainbikes.

27,5 Zoll
  • 27,5 Zoll sind leichter und steifer als 29 Zoll
  • verbesserte Rolleigenschaften gegenüber 26 Zoll
  • stabil im harten Einsatz
Einsatzbereich: Enduro- und Freeridemountainbikes. (MTBs mit 27,5 Zoll ansehen)

29 Zoll
  • exzellente Rolleigenschaften bergauf und bergab
  • schnell für den Rennfahrer
  • fehlerverzeihend für den Anfänger
  • weniger stabil als kleinere Größen
Einsatzbereich: Für Einsteiger und Rennfahrer für Touren oder Marathonrennen.(MTBs mit 29 Zoll ansehen)

Systemlaufrad oder konventionell eingespeicht?

MTB Beratung: Systemlaufrad

Bei den Erstausstattern hat sich im hochwertigen Bereich das Systemlaufrad durchgesetzt. Es glänzt mit aufregender Optik und angepassten Komponenten und zuverlässiger Funktion. Zusätzlich ist das Systemlaufrad meist für die aktuellen Tubelesssyteme vorbereitet. Ein per Hand eingespeichtes Laufrad ist individuell anpassbar und technisch nicht schlechter als die Systemlaufräder, weiterhin bieten sie eine bessere Esatzteilversorgung.

Material & Preis von Laufrädern

Die Felgen und Naben der meisten Laufräder bestehen aus Aluminium. Dies ist leicht und zuverlässig. Im hochwertigen Bereich werden zunehmend Carbonfelgen eingesetzt um das Gewicht zu senken. Je nach Einsatzbereich lassen sich so sehr hochwertige Laufräder fertigen, steif und stabil oder superleicht. Laufräder für den Rennfahrer können Gewichte von unter 1200 g erreichen. Hochwertige Enduro Laufräder mit Carbon Felgen können unter 1600 g wiegen.
Diese Laufräder mit Carbonfelgen können mit Preisen von 2000-3000 Euro den Preis eines hochwertigen Rahmens übersteigen.

Neben den klassischen 9 und 10 mm Schnellspannachsen gibt es weitere Befestigungsstandards meist in der Ausführung als Steckachse. Die Steckachse soll bei den hoch belasteten MTBs mit viel Federweg für mehr Steifigkeit sorgen.


Was macht einen Reifen aus?

MTB Beratung: MTB Reifen

Der Reifen entscheidet deutlich über die Fahreigenschaften des Rades. Das Profil, der Aufbau der Karkasse (tragendes Gerüst im Gummireifen. Sie besteht aus Gewebeschichten, die in den Gummi eingebettet sind und als Festigkeitsträger fungieren), die Gummimischung und die Bauart beeinflussen die Performance. Ein hochwertiger Mountainbikereifen, meist von Deutschen Herstellern, rollt trotz griffigem Profil leicht ab und ist sehr pannensicher.

Die Eigenschaften Pannensicherheit, Gewicht und Rollverhalten stehen in Konkurrenz. Ein sehr pannensicherer Reifen mit fester Karkasse und viel Gummi rollt nicht mehr so leicht und büßt dadurch Qualitäten im Gelände ein. Ein superleichter Mountainbike Rennreifen hat eine fein gewebte, aber dünne Karkasse, wenig Gummi und wenige Stollen, rollt aber dafür im Gelände und auf festen Wegen geschmeidig ab. Der Reifen verfügt aber dafür über weniger Widerstand bei Stichen und Schnitten.


Welche Reifenbreite beim MTB?

MTB Beratung: MTB Reifenbreite

Der “dicke” Mountainbike Reifen ist das wichtigste Bauteil für ein sicheres Fahren im Gelände. Ohne die breiten Reifen ist ein Fahren abseits der Straßen nicht möglich.

Aktuell bieten die Hersteller bei MTB-Reifen ein Spektrum von 2 bis hin zu 3 Zoll Breite an.

Der Trend geht ganz klar zum breiteren Reifen. Der breitere Reifen kann mit weniger Druck gefahren werden, er passt sich so besser dem Untergrund an, “schluckt” Unebenheiten weg und rollt somit schneller und komfortabler.

Mehr und mehr haben sich beim Fully breitere Reifen von 2,25 bis 2,5 Zoll durchgesetzt, die bessere Traktion und geringeren Rollwiderstand im Gelände bieten.

Die neuen Plus oder Fattie Reifen kommen mit 3“ daher und vereinen geringen Rollwiderstand mit sehr hoher Traktion und Grip. Hier wurde das MTB eigens für den Einsatz dieser Reifen konstruiert und Einbaubreiten an Gabel und Hinterbau entsprechend angepasst.

Noch breiter sind die Reifen für Fatbikes. Hier werden Breiten zwischen 4 und bis zu beeindruckenden 5 Zoll angeboten. Die Reifen werden mit 0,3 bis 0,5 Bar Druck gefahren.


Tubeless-Reifen

MTB Beratung: Tubeless

In den meisten Fällen wird der Mountainbike Reifen mit dem bekannten Schlauch gefahren. Mehr und mehr setzte sich aber die aus dem Automobilbereich bekannte Schlauchlostechnologie durch. Der Reifen ist auch innen mit luftundurchlässigem Gummi verkleidet, ein extra Schlauch ist nicht nötig. Weiterhin werden viele Reifen mit der “Tubeless Ready” Technologie angeboten. Hier ist der Reifen am Sitz der Felge extra gedichtet, nicht aber an der Innenseite. Eine spezielle Dichtmilch wird eingefüllt, um den Reifen in allen Bereichen dauerhaft zu dichten.

Die Vorteile des Systems mit Schlauch sind seine einfache und kostengünstige Handhabung.

Die Vorteile des Tubeless Systems sind eine gewisse Gewichtsersparnis, ein niedrigerer Rollwiderstand, da der fehlende Schlauch nicht mitbewegt werden muss sowie eine deutlich erhöhte Pannensicherheit.


Wie lange hält ein MTB-Reifen?

MTB Beratung: Wie lange halten Reifen?

Reifen sind Verschleißteile. Bei regelmäßiger Nutzung ist ein Hinterreifen nach einem Jahr verschlissen, das Profil ist abgefahren. Er ist damit noch nicht zwingend defekt, sollte aber getauscht werden. Bei geringer Nutzung hält ein Reifen natürlich entsprechend länger. Wie du einen Schlauch richtig wechselst, erfährst du in unserem Ratgeber-Video.


Was ist der optimale Luftdruck bei einem Mountainbike-Reifen?

MTB Beratung: Optimaler Luftdruck

2,2 bar (26 Psi) vorne und hinten bei Standard-Tubeless-Reifen von 2,0–2,25″
2,4 bar (29 Psi) vorne und hinten bei Standard-Schlauchreifen von 2,0–2,25″

1,8 bar (26 Psi) vorne und hinten bei Standard-Tubeless-Reifen von 2,35–2,4″
2,0 bar (29 Psi) vorne und hinten bei Standard-Schlauchreifen von 2,35–2,4″

1,2 bar (18 Psi) vorne und hinten bei Standard-Tubeless-Reifen von 2,8–3,0″
1,4 bar (20 Psi) vorne und hinten bei Standard-Schlauchreifen von 2,8–3,0″
Der Druck ist auch vom Körpergewicht abhängig, Fahrer über 90 kg sollten 0,2 Bar dazu addieren.
Fandest du diese Beratung hilfreich? 
Vielen Dank für dein Feedback, möchtest du uns etwas mitteilen?
Vielen Dank für dein Feedback

Was sind die richtigen Pedale für das Mountainbike?

Diese Frage kann man pauschal nicht beantworten. Fährt man auf der Ebene oder bergauf, dann ist ein ökonomisches, rundes Treten von Vorteil, um die eingesetzte Kraft möglichst effizient zu nutzen. Das erreicht man am besten mit Klickpedalen. Hierfür hat sich das Shimano SPD System als hochwertiges Bindungspedal durchgesetzt.

Es bietet einen sicheren Halt im Pedal bei noch guten Laufeigenschaften der Schuhe. Insgesamt ist die feste Verbindung zum Rad, besonders im Gelände, nach kurzer Eingewöhnungszeit, nur von Vorteil. Ein Nachteil von vielen Klicksystemen ist, dass man wegen der befestigten Platte am Schuh schlecht gehen kann. Außerdem kann man in Klickschuhen mit starrer Plastiksohle meistens schneller kalte Füße bekommen, da hier der Wind gut angreifen kann und die dünne Plastikschicht kaum Isolation bietet.

Fährt man bevorzugt Downhill oder macht Sprünge und Tricks, dann sollten keine Klickpedale montiert werden, da man hierbei flexibel beim Einnehmen der Fußposition oder eben einfach schnell genug mit dem Fuß auf dem Boden sein sollte. Um dennoch einen festen Halt mit dem Fuß zu haben, eignen sich Plattformpedale. Sie bieten eine große Auflagefläche und verfügen für guten Grip auf den Trails meist über sogenannte Pins. Diese sind in Form von kleinen, kurzen Schrauben oder Nadeln an der Oberseite der Pedale befestigt und bohren sich so in den Schuh hinein.

Bei der Montage von Pedalen, sollte man immer nach den Empfehlungen der Hersteller richten. Pedale lassen sich einfach wechseln da das Pedalgewinde genormt ist. Man muss nur beachten, dass das linke Pedal ein Linksgewinde hat. Anzugsmoment ist 35 bis 45 Nm.


Welcher Sattel ist richtig für mich?

Mountainbike Sattel Beratung

Wer lange Touren macht und dabei meist im Sitzen fährt, braucht einen guten Sattel. In den meisten Fällen sind an den Fullys hochwertige und komfortable Sättel verbaut. Im hochwertigen Mountainbikebereich werden meist schlanke und sportliche Sättel verbaut. Diese Sättel lassen ein kraftvolles Pedalieren und eine gute Bewegungsfreiheit in verschiedenen Geländesituationen zu. Sie werden vom Anfänger aber meist als sehr hart empfunden. Hier sollte man dem Sattel zwei bis drei Ausfahrten Zeit geben, das Sitzfleisch muss sich auch erst an den Sattel gewöhnen. Zusätzlich ist die Sitzposition auf dem Rad stark für das Komfortempfinden im Sattel verantwortlich. Sitzprobleme durch eine falsche Sitzposition lassen sich auch durch einen Superkomfortsattel nicht ausgleichen.

Sollten die Sitzproblemen auch nach Korrektur der Sitzposition und der Satteleinstellungen nicht verschwinden, gibt es im Fachhandel eine große Auswahl an Komfortsätteln.
  • Klassische Sattelform: Verteilt den Druck recht gleichmäßig über die Sitzfläche. Druckgefühl im Dammbereich möglich
  • Lochsattel: Aussparung in der Mitte entlastet den Dammbereich, durch geringere Sitzfläche evtl. mehr Druck auf andere Bereiche
  • Maßgefertigter Sattel: individuelle Anpassung und Entlastung bei hohen Kosten
  • Damensattel: für viele Damen ein deutlicher Komfortvorteil

Wie breit sollte ein Mountainbike-Lenker sein?

MTB Beratung: MTB Lenker

In den MTB-Anfangsjahren waren Lenker selten breiter als 600 mm. Heute hingegen sind Lenker durchschnittlich 720 bis 760 mm breit. Breite Lenker sind insbesondere im technischen Gelände von Vorteil, da sie sowohl Sicherheit und Kontrolle für Anfänger sowie für Fahrtechnikexperten bringen. Allerdings sollte die Breite auch auf deine Körpergröße angepasst sein. Zu breite Lenker können unhandlich sein und mehr Körpereinsatz als nötig erfordern. Nur sehr große Personen benötigen über 800 mm. Wir raten: Im Zweifelsfall eher einen etwas breiteren Lenker auswählen und verschiedene Griffweiten in Ruhe testen. Kürzen kannst du den Lenker immer noch.


Gibt es Unterschiede bei MTB-Griffen?

Für Mountainbikes werden Griffe in riesiger Auswahl angeboten. Hier entscheidet deutlich der persönliche Geschmack über Material und Ausführung. Für den engagierten Mountainbikefahrer sind Griffe empfehlenswert, die eine Schraubbefestigung am Lenker aufweisen. Diese sind dauerhaft fest und somit verdrehsicher.


Mit oder ohne Schutzblech beim MTB?

MTB Beratung: Schutzbleche

Mountainbikes werden als reine Sportgeräte ohne Schutzbleche ausgeliefert. Ein Schutzblech verhindert das hochspritzen von Dreck und Schlamm und erleichtert das Fahren bei schlechtem Wetter deutlich. Natürlich lassen sich Schutzbleche, meist aus Kunststoff, von verschiedenen Herstellern nachrüsten.


Wann braucht man eine Beleuchtung am Mountainbike?

MTB Beratung: Beleuchtung

Mountainbikes werden als reine Sportgeräte ohne Beleuchtungsanlage ausgeliefert. Sie sind somit nicht verkehrssicher. Natürlich lassen sich Batteriebeleuchtungen nachrüsten. Diese sind, wenn StVZO geprüft als Radbeleuchtung zugelassen. Zusätzlich gibt es von vielen Herstellern sehr leistungsstarke “Helmleuchten”, die aber nicht für den Straßenverkehr zugelassen sind.
Fandest du diese Beratung hilfreich?
Vielen Dank für dein Feedback, möchtest du uns etwas mitteilen?
Vielen Dank für dein Feedback

Wie stelle ich den MTB-Vorbau und -Lenker richtig ein?

  • Schritt 1: Löse die zwei Schrauben am Schaft des Ahead-Vorbaus.
  • Schritt 2: Richte den Lenker am Reifen aus, sodass der Vorbau auf einer Linie wie der Reifen ist.
  • Schritt 3: Ziehe die zwei Schrauben am Schaft wieder an.
  • Schritt 4: Löse die vier Lenkerschrauben über Kreuz.
  • Schritt 5: Die meisten Lenker verfügen über eine Markierung, nach der du den Lenker ausrichtest.
  • Schritt 6: Ziehe die vier Lenkerschrauben über Kreuz wieder an.

Wie stelle ich die Mountainbike-Federgabel richtig ein?


  • Schritt 1: Zugstufe rausdrehen: Um die Federhärte unbeeinflusst einzustellen, müssen alle Dämpfungseinstellungen rausgedreht werden. Beginne mit der Zugstufe: Drehe den meist roten Knopf, der sich auf der Unterseite der Federgabel befindet, bis zum Anschlag gegen den Uhrzeigersinn.
  • Schritt 2: Druckstufe rausdrehen: Auch die Druckstufe sollte auf die niedrigstmögliche Stufe gestellt werden. Drehe dafür den Hebel auf der Oberseite der Gabel gegen den Uhrzeigersinn.
  • Schritt 3: Luft ablassen: Ermittle nun den maximalen Hub. Löse dafür die Kappe auf der Oberseite der Gabel und drücke mit einem spitzen Gegenstand vorsichtig auf das Ventil, bis die Luft komplett entwichen ist.
  • Schritt 4: Gummi-O-Ring nach unten drücken: Drücke im nächsten Schritt den kleinen Gummi-O-Ring am Standrohr nach unten bis an die Dichtungen. Fehlt der Ring, befestige locker einen Kabelbinder oder ein Stück Schnur.
  • Schritt 5: Gabel komprimieren: Drücke nun mit Kraft von oben auf die Federgabel. Diese sollte komplett, also bis zu einem spürbaren Anschlag, einfedern. Wenn sich der Anschlag schwammig anfühlt, ist eventuell noch etwas Luft in der Kammer.
  • Schritt 6: Gabel leicht aufpumpen: Damit sich die Gabel wieder auseinanderzieht, etwas Luft in die Kammer pumpen. Circa 30-40 PSI. Nutze dafür unbedingt eine spezielle Dämpferpumpe.
  • Schritt 7: Maximalen Hub abmessen: Im nun ausgefahrenen Zustand hat sich der O-Ring nach oben bewegt. Die Distanz zwischen den Dichtringen an der Gabelbrücke bis zum Gummi-O-Ring ist der maximale Hub.
  • Schritt 8: Federgabel aufpumpen: Nun ist das Ziel, den richtigen Luftdruck für dein Fahrergewicht einzustellen. Achte dabei auf die PSI-Empfehlungen des Herstellers. Falls diesbezüglich keine Angaben gemacht werden, nehme dein Körpergewicht als ungefähren PSI-Richtwert.
  • Schritt 9: Bike in Fahrposition belasten: Steige nun auf dein Bike, lehne dich gegen eine Wand und belaste es in der Fahrposition (CC/Tour/AM: im Sitzen; Enduro: im Stehen). Schiebe nun den Gummi-O-Ring nach unten und ziehe die Bremsen nicht an.
  • Schritt 10: “Sag” ermitteln: Messe jetzt die Distanz von der Dichtung zum Gummi-O-Ring. Hierbei spricht man vom sogenannten “Sag”. Dieser sollte bei CC-/Marathon-Bikes ca. 20 % des Maximalhubs betragen, bei Touren-/AM-Bikes 25 %, bei Enduros 30 %. Pumpe Luft nach oder lasse Luft ab, bis es passt.
  • Schritt 11: Durchschlagschutz prüfen: Steige anschließend auf dein Bike und komprimiere die Gabel kräftig. Die Distanz des Gummi-O-Rings bis zum Maximalhub ist der Restfederweg. Er sollte noch circa 1 cm betragen. Wenn die Gabel durchschlägt, solltest du nachpumpen.
  • Schritt 12: Zugstufe prüfen: Stelle dich hinter den Lenker und komprimiere die Gabel kräftig, dann den Lenker blitzartig loslassen. Die Federgabel schnellt nach oben. Sie sollte das so schnell wie möglich machen, ohne dass der Reifen vom Boden abhebt.
  • Schritt 13: Zugstufe einstellen: Stelle über das Drehrad auf der Unterseite der Gabel die Ausfederungsgeschwindigkeit (Zugstufe) ein. Taste dich hierfür Klick für Klick heran, bis die Geschwindigkeit okay ist.
  • Schritt 14: Druckstufe einstellen: Auch der Einfederungswiderstand kannst du oft einstellen. Je höher die Druckstufe, desto weniger wippt die Federgabel. Die meisten Gabeln bieten die Fahrmodi offen, gedämpft und gesperrt an.

Wie stelle ich den Dämpfer richtig ein?

Ähnlich wie bei der Federgabel funktioniert das Einstellen des Dämpfers.
Wende dafür diese Schritte an:

  • Schritt 1: Zugstufe rausdrehen: Um die Federhärte unbeeinflusst einzustellen, müssen alle Dämpfungseinstellungen rausgedreht werden. Beginne mit der Zugstufe: Drehe den meist roten Knopf, der sich auf der Unterseite der Federgabel befindet, bis zum Anschlag gegen den Uhrzeigersinn
  • Schritt 2: Druckstufe öffnen: Stelle den zwei- oder dreistufigen (meist) blauen Hebel auf die niedrigstmögliche Stufe.
  • Schritt 3: Luft ablassen: Ermittle im nächsten Schritt den maximalen Hub (nicht Federweg) des Dämpferkolbens. Drehe dafür die Ventilkappe ab und drücke mit einem spitzen Gegenstand vorsichtig auf das Ventil, bis die Luft komplett entwichen ist.
  • Schritt 4: Gummi-O-Ring hochschieben: Fast alle Federbeine haben am Kolben/Standrohr einen Gummi-O-Ring. Drücke diesen bei stehendem Federbein nach oben in Richtung Dämpfergehäuse bis an die Dichtungen.
  • Schritt 5: Hub messen: Drücke mit Kraft von oben auf den Hinterbau bis zum spürbaren Anschlag. Messe nun bei komplett ausgefedertem Hinterbau die Distanz zwischen Dichtung und Gummi-O-Ring, den maximalen Hub.
  • Schritt 6: Federbein aufpumpen: Stelle nun für das Federbein den richtigen Luftdruck für dein Gewicht ein. Achte dabei auf die PSI- oder Bar-Empfehlungen des Herstellers. Falls keine Angaben gemacht werden, musst du dich herantasten.
  • Schritt 7: Bike in Fahrposition belasten: Steige nun auf dein Bike, lehne dich gegen eine Wand und belaste es in der Fahrposition (CC/Tour/AM: im Sitzen; Enduro: im Stehen). Schiebe nun den Gummi-O-Ring nach oben und ziehe die Bremsen nicht an
  • Schritt 8: Negativfederweg ermitteln: Messe nun die entstandene Distanz von Gummi-O-Ring zu der Dichtung. Dabei handelt es sich um den Negativfederweg (den sogenannten “Sag”).
  • Schritt 9: “Sag” optimieren: Der Negativfederweg sollte bei CC-/Marathon-Bikes maximal 20 % des Maximalhubs betragen, bei Touren-/AM-Bikes 25 % und bei Enduros 30 %. Pumpe Luft nach oder lasse Luft ab, bis es okay ist.
  • Schritt 10: Durchschlagschutz prüfen: Stelle dich auf dein Bike und komprimiere den Hinterbau ruckartig mit aller Kraft.
  • Schritt 11: Restfederweg ablesen: Nach dieser Belastung sollte der Gummi-O-Ring noch immer auf dem sein. Ist er nach unten gerutscht, dann schlägt der Hinterbau zu schnell durch. Der Luftdruck muss erhöht werden.
  • Schritt 12: Zugstufe prüfen: Stelle dich neben dein Bike und drücke mit maximaler Kraft auf den Sattel. Lasse blitzartig los. Der Hinterbau sollte nun so schnell wie möglich nach oben schnellen, ohne dass der Reifen abhebt.
  • Schritt 13: Zugstufe einstellen: Stelle über das (meist rote) Drehrad an der Oberseite des Dämpfers die Ausfederungsgeschwindigkeit (Zugstufe) ein. Taste dich hierfür Klick für Klick heran, bis die Geschwindigkeit okay ist.
  • Schritt 14: Druckstufe einstellen: Auch der Einfederungswiderstand kannst du oft einstellen. Je höher die Druckstufe, desto weniger wippt der Hinterbau. Die meisten Dämpfer bieten die Fahrmodi offen, gedämpft und gesperrt an.

Wie reinige, pflege und repariere ich mein MTB?

MTB Beratung: MTB Reparieren

Damit du stets sicher auf deinem Fahrrad unterwegs bist und ohne Pannen durch den Verkehr kommst, ist eine regelmäßige Wartung bzw. Reparatur deines Bikes unerlässlich. Mit unserem großen Fahrrad XXL Ratgeber zum Thema “Fahrrad reparieren” stellen wir dir wichtiges Hintergrundwissen sowie diverse Anleitungen zur Verfügung, mithilfe derer du kleinere Reparatur- und Wartungsarbeiten problemlos alleine durchführen kannst.


Wie reinige ich die Mountainbike-Kassette und -Kette?

  • Schritt 1: Antrieb einschäumen: Altes Fett, Dreck und Schmutz lassen sich gut mit Seifenlauge lösen. Schäume dafür einfach den Antriebsstrang ein, lasse es kurz einwirken und schrubbe ihn mit einer Bürste ab. Bei hartnäckiger Verschmutzung hilft Autoshampoo.

  • Schritt 2: Ritzel reinigen: Mit einer speziellen Ritzelbürste kannst du die Kassette leicht reinigen. Drehe dafür einfach die Kurbel und drücke zeitgleich die Bürste zwischen die Ritzel.

  • Schritt 3: Kette abspülen und trocknen: Spüle die Kette mit kaltem Wasser ab und ziehe sie durch ein Tuch. Lasse den Antrieb trocknen, denn nur eine komplett trockene Kette kann den Schmierstoff später optimal aufnehmen.

  • Schritt 4: Schaltröllchen: Befreie die beiden Schaltröllchen mit einem Tuch von Schmutz.

  • Schritt 5: Kette ölen: Träufel oder sprühe Kettenöl auf die Kette und drehe dabei die Kurbel einige Male. Lasse anschließend den Schmierstoff rund 20 Minuten einziehen, so dass er zwischen die Laschen zu den Lagerpunkten vordringen kann.

  • Schritt 6: Rückstände beseitigen: Ziehe die Kette abschließend durch einen fusselfreien Lappen, um die Ölrückstände zu beseitigen.


Wie oft/wann sollte ich die MTB Kette reinigen?

Nutzt du das Bike intensiv im Gelände und nimmst jeden Trail, jede Pfütze und jedes Schlammloch mit, solltest du nach jeder Fahrt, spätestens aber nach jeder zweiten Fahrt, das Fahrrad reinigen und Fahrradkette nebst Kettenblättern sorgfältig ölen.


Wie wechsel ich die Mountainbike-Kette?

MTB Beratung: Kette wechseln

  • Schritt 1: Verschleiß prüfen: Prüfe mit einer sogenannten Kettenmesslehre die Längung und damit den Verschleiß der Kette. Bei zu starker Längung muss die Kette getauscht werden, andernfalls können Ritzelpaket und Kettenblätter.
  • Schritt 2: Kette entfernen ohne Kettenschloss: Wenn deine Kette kein Kettenschloss besitzt, musst du den Strang mit einem Kettennieter öffnen. Drücke dafür den Stift aus der Lasche heraus und fädele die Kette dann aus.
  • Kette entfernen mit Kettenschloss: Drücke bei Neunfach-Kettenschlösser mit zwei Fingern in die Mitte des Kettenglieds und schiebe dabei beide Laschen auseindander. Für Zehnfach-Schlösser benötigst du eine Zange oder ein Spezial-Tool. Setze dafür die Zange an zwei Ecken des Schlosses an und drücke die Laschen auseinander.
  • Schritt 3: Neue Kette ablangen: Um die Kettenlänge zu bestimmen, lege die neue Kette auf das große Kettenblatt und auf das große Ritzel (ohne durch Umwerfer und Schaltwerk zu fädeln. Dort, wo sich der Kreis der Kette schließt, muss diese eineinhalb Glieder überlappen. Bei Zweifach-Antrieben ist ein Überlappen von dreieinhalb Gliedern oft besser.
  • Schritt 4: Neue Kette einfädeln: Fädele die neue Kette durch Schaltwerk und Umwerfer.
  • Schritt 5: Die beiden Kettenenden verbinden: Bei Shimano gibt es das System mit Nieten. Stecke hierfür das Niet durch Lasche und Öse. Drücke das Niet mit einem Kettennieter so weit in das Loch, bis die sogenannte Hutze bis zur Kerbe freiliegt. Breche nun das überstehende Stück mit einer Zange ab und kontrolliere den Sitz des Kettenniets. Wenn es einseitig übersteht, solltest du es mit dem Kettennieter bündig drücken. Neunfach-Schlösser kannst du mit der Hand verschließen. Für Zehnfach-Schlösser verwendest du eine Zange. Drücke dafür beide Laschen zusammen bis es klickt.

Wie oft/wann sollte ich die MTB Kette wechseln?

Wie schnell sich Ketten beim Mountainbike-Fahren längen, hängt stark von den äußeren Bedingungen ab. Während ein Gliederstrang bei guten Wetterbedingungen rund 1500 km aushält, haben Ketten beim Biken bei Schlechtwetter deutlich schneller ausgedient. Den Kettenzustand kannst du problemlos mit einer Lehre feststellen. Mit ihr misst du, ab welchem Zeitpunkt eine Kette so stark gelängt ist, dass sie Ritzel und Kettenblätter angreift. Sind diese zu stark abgenutzt, dann rutscht die Kette durch. Messe deshalb regelmäßig mit einer Lehre den aktuellen Zustand der Kette.


Wie stelle ich die Mountainbike Schaltung richtig ein?

  • Schritt 1: Schaltwerk einstellen, äußerer Anschlag: Schalte auf das größte Kettenblatt sowie auf das kleinste Ritzel. Drehe dann die mit “H” gekennzeichnete Schraube, bis sich das Leitröllchen direkt unter dem kleinsten Ritzel befindet (die Kette verläuft parallel).
  • Schritt 2: Schaltwerk einstellen, innerer Anschlag: Schalte auf das kleinste Kettenblatt sowie auf das größte Ritzel. Drehe dann die mit “L” gekennzeichnete Schraube, bis sich das Leitröllchen direkt unter dem größten Ritzel befindet (die Kette verläuft parallel).
  • Schritt 3: Schaltwerk einstellen, vertikaler Anschlag: Drehe nun die hintere Anschlagschraube “B” so, dass zwischen den Zähnen des größten Ritzels und dem Leitröllchen ein Abstand von eineinhalb Kettengliedern ist.
  • Schritt 4: Zugspannung: Die Kette sollte sich auf dem größten Kettenblatt und dem kleinsten Ritzel befinden. Überprüfe, ob der Schalthebel den gesamten Schaltzug freigibt, bevor du den Zug am Schaltwerk fixierst.
  • Schritt 5: Feinjustage: Schalte auf das mittlere Kettenblatt sowie auf das mittlere Ritzel. Erhöhe oder vermindere die Zugspannung mit der Einstellschraube am Schalthebel, damit die Kette gerade nicht das nächströßere Ritzel streift. Schalte anschließend durch und überprüfe, ob alle Gänge funktionieren.
  • Schritt 6: Position des Umwerfers überprüfen: Überprüfe den Umwerfer auf den korrekten Abstand zwischen Leitblech und Kettenblatt von ein bis drei Millimetern.
  • Schritt 7: Umwerfer einstellen, unterer Anschlag: Schalte auf das größte Ritzel sowie auf das kleinste Kettenblatt. Löse zunächst die Zugspannung, ehe du mittels “L”-Schraube den unteren Anschlag begrenzt. Drehe die Schraube im Uhrzeigersinn, damit das Leitblech sich nach außen bewegt. Die Anschlagschraube des Umwerfers ist richtig justiert, wenn zwischen Leitblech und Kette etwa ein Millimeter Abstand ist.
  • Schritt 8: Umwerfer einstellen, Zugspannung: Schalte den Shifter des Umwerfers auf den kleinsten Gang, bevor du den Schaltzug spannst.
  • Schritt 9: Umwerfer einstellen, oberer Anschlag: Schalte auf das kleinste Ritzel sowie auf das größte Kettenblatt. Mittels “H”-Schraube begrenzt du den oberen Anschlag. Drehe die Schraube gerade so weit, damit die Kette nicht am äußeren Leitblech streift.
  • Schritt 10: Umwerfer einstellen, Feinjustage: Schalte auf das mittlere Kettenblatt sowie auf das größte Ritzel. Erhöhe oder verringere die Zugspannung mit der Einstellschraube am Shifter so lange, bis die Kette gerade nicht am inneren Leitblech des Käfigs streift.


Und jetzt viel Spass beim Auswählen deines Mountainbikes

Mountainbike online kaufen  

Fandest du diese Beratung hilfreich?
Vielen Dank für dein Feedback, möchtest du uns etwas mitteilen?
Vielen Dank für dein Feedback

XXL Online Vorteile

SSL Verschlüsselung
Viele Räder versandkostenfrei
100 Tage Rückgaberecht
Fahrrad vollständig montiert und mit wenigen Handgriffen fahrbereit.
Nötiges Werkzeug dabei

XXL Filial Vorteile

Teststrecken
Werkstattservice
Fahrrad Leasing
Online bestellen, in der Filiale abholen.
Riesige Zubehör Auswahl

Erleben | Testen | Losfahren

Nach oben