Nov 24

Rennrad Neuheiten 2019

Manche zählen die Nächte bis Weihnachten, du zählst aber lieber die Tage bis deine Lieblingshersteller ihre neuen Bikes vorstellen? Dann hast du Glück, denn in diesem Artikel zeigen wir dir einige der spannendsten Neuerung der Saison 2019. Egal ob Aero- oder Straßenrenner, Cyclocrosser oder Gravelbike – hier findest du eine schöne Auswahl an potentiellen Neuanschaffungen für die kommende Saison; und als wäre das nicht schon genug, gibt es auch noch ein heiß diskutiertes Thema: E-Rennräder.

Was bietet das Rennrad-Jahr 2019?

Die meisten Rennräder aus der Saison 2018 sind natürlich bereits echte Geschosse. Es verwundert daher nicht, dass eine Großzahl der Hersteller lediglich Modellpflege betreibt und an wenigen kleinen Stellschrauben dreht. Doch natürlich gibt es auch neue Modelle, speziell in der aufstrebenden Kategorie der E-Rennräder. Zudem entwickelten sich rund um das Thema Scheibenbremsen einige neue Rahmen. Dank windschnittiger Flatmount-Aufnahme findet man die Disc-Stopper mittlerweile sogar an Aero-Modellen. Zurecht, wie wir finden. Denn die Scheibenbremse sorgt auch am Rennrad einfach für das nötige Mehr an Sicherheit. Wie die neuen Bikes für 2019 aussehen, kannst du hier nachlesen. Zur besseren Übersicht haben wir die Neuerungen in Straßen-Rennräder, Cyclocrosser & Gravel-Bikes, Aero-Rennräder & Zeitfahrräder sowie E-Rennräder aufgeteilt. So kannst du ganz leicht deine Lieblingsbikes finden.

Die 2 besten Straßenrennräder

Giant Defy

In Sachen Disc-Bremse ist Giant ein echter Vorreiter. Bereits seit drei Jahren stattet Giant sein Defy mit kräftigen Scheibenbremsen aus. Natürlich hat sich das auch für 2019 nicht geändert, weshalb man sich weiter auf massig Bremskraft freuen kann. Natürlich ruht sich Giant aber nicht auf seinem Erfolg aus und verbessert das Defy im Detail. Dabei lag der Fokus darauf, der Ermüdung des Fahrers durch geschmeidigere Fahreigenschaften entgegenzuwirken. Giant erreicht diese Eigenschaften durch spezielle Flexzonen, die man bereits als D-Fuse-Konzept kennt. Dieses Prinzip kommt nun aber nicht mehr nur an der Sitzstrebe zum Einsatz, sondern auch am Lenker. Wer noch mehr Komfort sucht, der kann zudem bis zu 32mm breite Reifen aufziehen. Mit dem neuen Defy steht deinem neuen Langstrecken-Rekord also nichts mehr im Wege.

Giant 2019 Defy Advanced Pro 0Giant 2019 Defy Advanced Pro 0
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Lapierre Xelius SL Disc

Die bewährte Rennmaschine des Profi Teams FDJ, das Lapierre Xelius SL Disc, bekommt für 2019 einige Detailverbesserungen. Gerade am Carbon Layup wurde gearbeitet, weshalb der neue Rahmen satte 10% leichter sein soll – wohlgemerkt bei gleicher Steifigkeit. Außerdem gestaltet Lapierre die Rahmenform aerodynamischer, so dass sie nun ein wenig an das Aero-Rad Aircode erinnert. Natürlich hält auch bei den Franzosen die Scheibenbremse Einzug, die sich beim Xelius SL Disc eng am Rahmen und an der Gabel hält. Der Luftwiderstand wird dich also auch in Zukunft nur beiläufig kümmern.

Lapierre 2019 Xelius SL 700 DiscLapierre 2019 Xelius SL 700 Disc Bildnachweis: www.bikes-lapierre.de

Die 6 besten Aero-Rennräder und Zeitfahrräder

Bianchi Oltre XR4 Disc

Kaum eine Marke ist so sehr mit dem Rennrad-Sport verbunden wie Bianchi. Zahlreiche legendäre Räder stammen aus der italienischen Schmiede – unter anderem auch das Bianchi Oltre. Das 2019er Oltre bleibt seinen geschichtsträchtigen Vorfahren treu und ist weiterhin ein auf Vortrieb getrimmtes Aero-Rennrad. Neu sind allerdings die Scheibenbremsen, die durch Strömungssimulations-Verfahren perfekt in den Rahmen integriert wurden. Dadurch verlierst du kein Stück Effizienz, gewinnst aber ordentlich Bremspower. Zudem spendiert Bianchi den neuen 5D ACR Aero-Lenker. Bei diesem Schmuckstück führen die Züge durch Lenker und Vorbau in den Rahmen. Das sorgt nicht nur für eine hervorragende Optik, sondern zusätzlich für noch mehr Aerodynamik.

Bianchi 2019 Oltre XR4 DiscBianchi 2019 Oltre XR4 Disc

Bianchi Infinito CV Disc

Wem das Oltre ein wenig zu puristisch und sportlich ist, der sollte sich das Infinito CV ansehen. Hier fällt die Sitzposition etwas komfortabler aus, was Oberkörper, Arme und Genick bei langen Touren freuen wird. Der Rahmen ist aber natürlich trotzdem auf eine super Aerodynamik getrimmt und geht ordentlich vorwärts. Zudem kommen auch hier Scheibenbremsen zum Einsatz, weshalb selbst lange Alpenpässe bergab kein Problem darstellen.

Bianchi 2019 Infinito CV DiscBianchi 2019 Infinito CV Disc www.bianchi.com

Specialized Allez Sprint Disc

Auf den ersten Blick könnte es einem fast entgehen, dass es sich beim Specialized Allez Sprint Disc um einen Aluminiumrahmen handelt. Ähnlich zu Carbonrädern sind die Rohrsätze am Allez nämlich extrem windschnittig gestaltet. Saubere Schweißnähte machen die Illusion perfekt. Tatsächlich fährt sich das Rad auch so effizient, dass es sich einen festen Platz im Rennzirkus gesichert hat. Natürlich verschläft auch Specialized den Disc-Trend nicht und stattet das Bike mit kräftigen Stoppern aus. Das wahre Highlight sind aber die Rahmenkits, die man einzeln erwerben kann. Diese haben einen absolut beeindruckenden Paintjob bekommen und stellen somit die perfekte Basis für individuelle Aufbauten dar.

Specialized 2019 Allez Sprint Comp DiscSpecialized 2019 Allez Sprint Comp Disc
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Orbea Orca Aero

Man mag es kaum glauben, aber ein Orca wird bis zu 65 km/h schnell. Dass Orbea seinen Aero-Renner Orca nennt, macht daher absolut Sinn. Dieses Bike ist so stromlinienförmig wie ein Orca und mindestens so schnell – je nachdem welcher Fahrer auf dem minimalistischen Sattel Platz nimmt. Die Disc-Version des Orcas ist weitestgehend baugleich mit dem Felgenbremsen-Pendant. So kommt auch hier die Freeflow Gabel zum Einsatz, die durch besonders weit auseinanderstehende Gabelholme den Druck durch Luftwiderstand reduzieren soll. Außerdem ist der ganze Rohrsatz auf möglichst geringe Luftverwirbelungen und maximale Aerodynamik getrimmt. Sogar beim Thema Flaschenhalter hat man Hand angelegt: Es gibt am Unterrohr zwei denkbare Positionen. Während die obere leichter zu erreichen ist, weist die untere Befestigung bessere aerodynamische Eigenschaften auf. Mit dem Orbea Orca kannst du also wirklich jedes Quäntchen Effizienz herausholen.

Orbea 2019 Orca Aero M10i TeamOrbea 2019 Orca Aero M10i Team
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Wilier Cento 10 Pro

Klare Linienführung und ein Anblick, der schon im Stand nach Geschwindigkeit ruft: Natürlich ist die Rede von einem Wilier. Das Cento 10 Pro ist extrem windschnittig und sollte daher richtig vorwärts gehen. Dafür sorgt nicht nur der aerodynamische Rahmen, sondern auch der Aero-Lenker und die optimierte Befestigung der Scheibenbremse. Um noch einen draufzulegen, verlaufen beim 2019er Disc Modell sogar alle Züge und Leitungen im Inneren des Rahmens. Das Gesamtpaket liegt bei 3800 Euro, aber wer denkt bei so einem Renner schon über den Preis nach?

Wilier 2019 Cento 10 ProWilier 2019 Cento 10 Pro
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Cube Aerium TT C:68

Das neu vorgestellte Cube Aerium TT C:68 sieht aus, als käme es aus einem anderen Universum. Tatsächlich ist es aber das Ergebnis aktuellster Ingenieurkunst, die sich durch die Aufhebung der 3:1 Regel der UCI voll und ganz entfalten konnte. Egal, wie der Wind kommt – das Aerium bietet maximale Aerodynamik und das trotz Scheibenbremsen. Diese sind so gekonnt in den Rahmen bzw. die Gabel eingelassen, dass sie quasi keine Angriffsfläche bieten. Stattdessen strömt die Luft widerstandsfrei über die flachen Rohrprofile.

Cube 2019 Aerium TT C:68Cube 2019 Aerium TT C:68
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Die 6 besten Cyclocross & Gravelbikes

Merida Mission CX 

Merida hat versucht, die eierlegende Wollmilchsau zu entwickeln. Ergebnis ist das Mission CX, das sowohl als Cyclocrosser, wie auch als Gravelbike eine gute Figur machen soll. Der gerade einmal 885 Gramm leichte Rahmen und die sportliche Geometrie sprechen auf alle Fälle dafür, dass Merida die Symbiose gelungen ist. Das Bike überzeugt jedoch nicht nur mit seinem Gewicht, sondern auch mit cleveren Details. Zum Beispiel befindet sich zwischen den Sitzstreben eine Brücke zur Montage von Schutzblechen, beispielsweise um auf dem Weg zur Arbeit trocken anzukommen. Diese Brücke lässt sich allerdings entfernen, wodurch der Rahmen mehr Flex bietet, was gerade auf Trails das nötige Etwas an Komfort bringt. Ansonsten ist das Merida Mission CX mit allem ausgestattet, was ein modernes Cyclocrossbike ausmacht: Scheibenbremsen mit 140mm Rotoren, breiter Lenker und innenverlegte Züge. Am Top-Modell wird sogar eine elektrische Shimano Di2 Schaltung geliefert. Dafür muss man dann allerdings satte 5299 Euro berappen. Dafür wiegt das Geschoss auch gerade einmal 7,9 Kilogramm.

Merida 2019 Mission CX 8000Merida 2019 Mission CX 8000

Ghost Road Rage

Bei Ghost bezeichnet der Name Road Rage mittlerweile eine ganze Familie an spannenden Bikes. Angefangen beim Allround-Rennrad Road Rage, das sowohl als Cyclocrosser wie auch als Gravelbike funktionieren soll, über das Violent Road Rage, welches im CX-Renneinsatz eine gute Figur machen soll, bis hin zum Endless Road Rage (Bikepacking-Crosser) und dem Fire Road Rage, das der neue Benchmark für abfahrtslastige Gravelbikes sein soll. Das Fire Road Rage geht auch tatsächlich ganz neue Wege: Ausgestattet mit 29er Mountainbike-Bereifung und einem flexenden Carbonrahmen dürfte dieses Fahrrad gerade auf Trails richtig vorwärts gehen. Zudem bietet es so viel Komfort, dass lange Abenteuer im Grünen möglich werden. In diese Kerbe schlagen auch die zahlreichen Befestigungen für Packtaschen, Flaschenhalter und Schutzblechen. Wer es noch ein Stückchen autarker möchte, der sollte sich das Endless Road Rage ansehen. Hier ist sogar ein Nabendynamo verbaut, das deine Elektrogeräte im Outback mit Strom versorgen wird. Die Navigation per Handy oder GPS-Gerät ist also auch off grid kein Problem. Apropos kein Problem: Auch die Preisgestaltung ist recht angenehm. So gibt es das Fire Road Rage für 2599 Euro, das Violent Road Rage für 3699 Euro und das Endless Road Rage für 2799 Euro.

Ghost 2019 Roadrage 4.8 LCGhost 2019 Roadrage 4.8 LC
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Giant Revolt Advanced

Giant greift im Gravel-Sektor voll an und bringt mit dem Revolt Advanced einen Traum aus Carbon auf die Trails. Das schicke Gravelbike vereint dabei die besten Eigenschaften des Revolts und des ToughRoads. Ergebnis ist ein leichtes und antriebsstarkes Bike, das sich dank 50mm Gabel-Offset extrem agil um Kurven zirkeln lässt. Auch die restliche Geometrie schreit nach Vortrieb, weshalb sich das Revolt Advanced erst dann richtig wohlfühlt, wenn du ihm die Sporen gibst. Damit dich selbst ruppige Trails nicht aus dem Tritt bringen, verwendet Giant die sogenannten D-Fuse-Sitzstreben. Durch die flexenden Eigenschaften der Streben werden leichte Schläge und Vibrationen abgedämpft, was auf Dauer deine Kräfte schont. Auch die 40mm breiten Reifen bringen zusätzlichen Komfort. Falls dir das trotzdem noch immer nicht ausreicht, kannst du sogar bis zu 45mm breite Pneus verbauen. Zu guter Letzt findet sich am Revolt Advanced noch ein Unterrohrschutz, der den wertvollen Carbonrahmen gegen Steinschläge absichert. Gleichzeitig dient das schicke Teil als Spritzschutz, damit auch du vor unliebsamen Gegenständen geschützt bist und dich voll auf den Abfahrtsspaß konzentrieren kannst.

Giant 2019 Revolt Advanced 0Giant 2019 Revolt Advanced 0
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Rondo HVRT

Aero-Bikes sind richtig schnell und Gravelbikes machen richtig Laune. Wieso also nicht beides vereinen und das Beste aus beiden Welten mitnehmen? Das dürfte sich Rondo gedacht haben und bringt mit dem HVRT das erste Aero-Gravelbike auf den Markt. Aus dem Aero-Bereich entlehnt Rondo die integrierte Sattelklemmung, eine Carbon-Sattelstütze mit D-Profil, Hochflanschfelgen und flache Sitzstreben, die geradezu durch den Wind schneiden. Das Ganze wird kombiniert mit massiven 47mm Reifenfreiheit und einer komfortorientierten Geometrie. Ausgeliefert wird das Rad mit 28mm breiten Reifen, die sich als Allrounder gut machen dürften. Da das HVRT eine momentane Nische bedient, fällt der Preis mit 3149 Euro ein wenig happig aus, aber dafür bekommt man auch etwas ganz Besonderes.

Kona Libre DL

Wenn du dich fragst, warum ein Bike satte 9 Bohrungen für Befestigungspunkte braucht, dann ist das neue Kona Libre DL vielleicht nichts für dich. Das schicke Carbon-Gravelbike bietet nämlich eine Aufnahme für jede erdenkliche Art der Gepäckbefestigung. So findest du leicht das passende Setup für dein nächstes Bikepacking-Abenteuer. Auch darüber hinaus bietet das Libre DL viel Spielraum, um deinen individuellen Bedürfnissen gerecht zu werden. Es finden sich Leitungsführungen für eine Variostütze und sogar für einen Umwerfer, du kannst bis zu 45mm breite 28 Zoll Laufräder verbauen oder sogar 2,1 Zoll breite 650B Laufräder. Kona bringt also die perfekte Basis für dein maßgeschneidertes Bike – und wenn du lieber Aluminium als Carbon fährst, hat Kona sogar ein Libre als Aluversion parat.

Kona 2019 Libre DLKona 2019 Libre DL

KTM X-Strada

Obwohl das Thema Gravelbike in aller Munde ist, fristen die meisten Bikes tendenziell noch ein Nischendasein. Das schlägt sich natürlich auch in den Preisen nieder. Umso besser, dass mit dem KTM X-Strada ein erschwingliches Alu-Gravelbike auf den Markt kommt. Gerade einmal 1699 Euro muss man berappen, um sich das schicke Gefährt in den Fuhrpark zu stellen. Die Ausstattung kann sich dennoch sehen lassen: Das Bike kommt mit Shimanos 105 Gruppe und hochwertigen 35mm Schwalbe G-One Reifen auf Mavic Felgen. Auch die restlichen Komponenten wissen mit Langlebigkeit zu überzeugen, weshalb dir das KTM X-Strada eine ganze Weile richtig viel Freude bereiten dürfte.

KTM 2019 X-StradaKTM 2019 X-Strada

Die 4 besten E-Rennräder

Es gibt diese Themen, die polarisieren. Dazu gehören zum Beispiel die Scheibenbremsen am Renner. Doch für die meisten Kontroverse sorgen momentan mit Sicherheit die aufkommenden E-Rennräder. Man hasst sie oder man liebt sie; die einen schätzen die erweiterte Reichweite durch die Unterstützung, die anderen sehen den Grundgedanken des Rennradfahrens gefährdet. Auf welcher Seite man sich auch immer befinden mag, es gibt rein objektiv einige interessante Aspekte am E-Rennrad. Es stellt sich also die Frage: Wird das E-Rennrad der neuste Trend oder nur eine Eintagsfliege? Die neuen Modelle könnten diese Frage beantworten.

Maserati MC Trofeo

Wenn sich ein italienischer Sportwagenhersteller an ein Fahrrad wagt, dann muss es eines beherrschen: Sprinten! Das Maserati MC Trofeo bringt genau diese Eigenschaft dank des Bafang M800 Antriebs, der speziell für die Anwendung bei E-Rennrädern entwickelt wurde. Der Akku bietet 200 Wh, so dass du jederzeit Strom für den schnellen Zwischensprint parat hast. Dank 55 Nm Drehmoment entfaltet der Motor seine Leistung so explosiv, als säße man gerade in einem Maserati. Natürlich strotzt das Rad vor Carbon und edlen Anbauteilen, genau wie man es eben von einem Sportwagenhersteller erwartet.

Maserati 2019 MC TrofeoMaserati 2019 MC Trofeo

KTM Macina Mezzo

Obwohl man es auf den ersten Blick beinahe übersehen könnte, versteckt sich im Unterrohr des KTM Macina Mezzo ein 252 Wh Evation Akku. Dieser speist den 250 Watt starken Fazua Motor im Tretlagerbereich, der dich dank 60 Nm Drehmoment ordentlich beschleunigen wird. Für den kurzen Zwischensprint am Berg hast du so den nötigen Extrabums am Hinterrad. Auch sonst setzt KTM auf Elektrifizierung und stattet das Rad mit der Shimano Ultegra Di2 aus. Durch weitere edle Komponenten bringt es das Macina Mezzo somit gerade einmal auf 13,1 kg, weshalb sich das Rad auch ohne Motorunterstützung noch zügig bewegen lässt.

KTM 2019 Macina MezzoKTM 2019 Macina Mezzo
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Focus Paralane²

Mit dem Paralane² durchbricht Focus die magische 13kg Marke und bringt ein E-Rennrad auf den Markt, das sich explosiv und spritzig fahren lässt. Der kräftige Motor liefert nämlich eine Spitzenleistung von 400 Watt, was für mächtig Beschleunigung sorgt. Oberhalb der 25 km/h pedalierst du trotz des Motors widerstandsfrei, so dass du nichts an Effizienz verlierst. Durch die sogenannte C.I.A.-Technologie bietet das Rad zudem ordentlichen Komfort. Die Sitz- und Kettenstreben sind an speziellen Stellen abgeflacht, weshalb sie etwas Flex bieten. Das dämpft Vibrationen und leichte Schläge. Mit dem Focus Paralane² ist daher keine Tour zu lang.

Focus 2019 Paralane² 9.9Focus 2019 Paralane² 9.9
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Cube Agree Hybrid C:62 Race Disc

Ob der Name beim Cube Agree zum Programm wird, ist sicher fraglich. Nicht jeder Rennradfahrer wird der Entwicklung der neuen E-Rennräder schließlich zustimmen. Dabei liefert das Agree Hybrid C:62 Race Disc einige Argumente, die auch Skeptiker grübeln lassen dürften. Dank des extrem hochwertigen Carbon-Rahmens aus C:62 wiegt das Rad nämlich sensationelle 12,5 Kilogramm. Entfernt man den Akku, lässt sich das Rad also auch ohne Unterstützung fast wie ein normaler Renner fahren. Hier knackt man sogar die 10kg Marke. Hat man den Akku dabei, stehen einem satte 250 Watt Unterstützung zur Verfügung, die dich bei schnellen Zwischensprints ordentlich beschleunigen werden. Auch die restliche Ausstattung ist natürlich vom Feinsten – doch das spiegelt sich leider auch im Preis wider. Das Top-Modell kostet saftige 7999 Euro.

Cube 2019 Agree Hybrid C:62 Race DiscCube 2019 Agree Hybrid C:62 Race Disc
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Über den Autor

Fährt gerne: XCO, XCM, Road, Cyclocross

Bikes: BMC TeamMachine SLR01 Disc, Specialized S-Works Epic, BMC Roadmachine 03, Ridley X-Night

Lieblings-Radrevier: Bergstraße & Odenwald

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