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Tipps und Tricks für Fahrrad Pendler



Immer mehr Leute steigen für den Weg zur Arbeit auf das Zweirad um. Was in anderen Ländern, wie zum Beispiel bei unseren niederländischen Nachbarn völlig normal ist, erfreut sich auch bei uns zu Lande immer größerer Beliebtheit. Es gibt die unterschiedlichsten Methoden seinen Arbeitsweg mit dem Fahrrad zu bestreiten. Viele nutzen ihr Fahrrad in Kombination mit der Bahn oder nutzen einen örtlichen Bikesharing Anbieter. Ein Fahrrad zum Pendeln sollte möglichst vielseitig und flexibel sein. Aus diesem Grund wird das Angebot von passenden Modellen für Pendler immer größer und für die verschiedensten Arten von Berufspendlern gibt es mittlerweile das passende Bike. Doch nicht nur die richtige Wahl des Rades ist essenziell, auch vernünftige Kleidung für verschiedenste Wetterlagen ist von großer Bedeutung um trocken und entspannt an die Arbeit zu gelangen. Auch aus steuerlicher Sicht kann man als Rad-Pendler Vorteile genießen. Im Folgenden halten wir deswegen einige spannende Tipps und Empfehlungen für den Pendler auf zwei Rädern bereit.

So findest du das passende Pendler Fahrrad

Pendler sollten einige Dinge bei dem Kauf eines Fahrrades beachten, denn ein klassisches Pendler Fahrrad muss für die verschiedensten Wetterbedingungen und Transporte gerüstet sein. Um in jeder Situation perfekt vorbereitet zu sein, sollte das neue Rad möglichst vielseitig einsetzbar sein. Damit der Weg zur Arbeit nicht zum nervenaufreibenden Bike Trip wird, sollte ein Pendler Bike vor allem robust und langlebig sein. Ein Fahrrad in täglicher Nutzung bei unterschiedlichsten Weg- und Wetterbedingungen sollte keinen unnötigen Schnickschnack mit sich tragen. Eine simple Bauweise und zuverlässige Komponenten machen ein gutes Pendler Bike aus. Dieser Aspekt sollte bei jedem Kauf an erster Stelle stehen.

Im Folgenden sollte man sich also zunächst überlegen, welcher Typ von Pendler man eigentlich ist. Wie sieht der tägliche Weg zur Arbeit aus? Ist man eher sportlich unterwegs oder gemütlich? Was muss das Bike alles transportieren? Reicht der Rucksack auf dem Rücken oder nutzt man zusätzliche Gepäckträgertaschen an Vorder- oder Hinterrad? Wie groß darf das Fahrrad überhaupt sein?

Wir beschreiben euch hier einige Pendler Typen und die passenden Fahrräder dazu:

Der Klassiker

Hollandrad

Für das Pendeln in der Stadt ist das sogenannte Hollandrad geeignet. Es ist zuverlässig, schlicht und ein kleines bisschen Urlaubsgefühl fährt auf diesem Zweirad auch noch mit. Die meisten Räder haben drei, sieben oder acht Gänge, was im normalen Pendlerbetrieb vollkommen ausreicht und das Fahrrad besonders wartungsarm macht. Die tiefgezogenen Schutzbleche schützen bei schlechtem Wetter vor Nässe von unten und lassen die Kleidung nicht dreckig werden. Praktisch ist auch der oft verbaute Kettenschutz. Dieser verhindert unschöne schwarze Flecken auf der Hose. An modernen Hollandrädern wird bereits auf einen Nabendynamo gesetzt, der sich in der Nabe des Vorderrades befindet. Seltener sieht man noch den klassischen Dynamo. Für den Transport dient der Gepäckträger hinter dem Sattel oder das bei einigen Damenversionen vorhandene Körbchen am Lenker.

Der Alleskönner

Trekkingrad

Ein Rad für alle Fälle ist das Trekking Bike. Ein sehr beliebtes Modell, das sowohl auf der Straße, als auch dem Rad- oder Waldweg sicher unterwegs ist. Mit den Allroundern können auch längere Strecken komfortabel zurückgelegt werden. Die Trekking Räder eigenen sich vor allem auch für Radfahrer, die am Wochenende gerne ausgiebige Touren durchs Grüne oder über zahlreiche Radtrassen machen. Für Gepäck gibt es einige Optionen, denn Taschen können meist am vorderen und hinteren Gepäckträger montiert werden. Auch für Lenker-, Rahmen- und Satteltaschen ist in der Regel ausreichend Platz vorhanden.

Bike and Rail

Klapprad

Viele Pendler mischen bei der Anreise zur Arbeit zwei Verkehrsmittel miteinander. Der Weg zur Bahn wird mit dem Fahrrad zurückgelegt und ebenfalls die Strecke zwischen Bahnhof und Büro wird im Anschluss der Zugfahrt wieder auf zwei Rädern hinter sich gebracht. Für dieses Vorhaben eignet sich besonders ein Falt- oder Klapprad. Für die meist kürzeren Strecken reichen die kleinen, praktischen Räder vollkommen aus. Mit einfachen Handgriffen können die faltbaren Räder auf ein handliches Packmaß reduziert werden und passen so auch in das gut gefüllte Bahnabteil. Einige Klappräder verfügen trotz ihrer geringen Maße über einen kleinen Gepäckträger, auf dem eine Tasche Platz findet. Klappräder sind somit der ideale Wegbegleiter, um auf dem Weg zur Arbeit auch die Bahn zu integrieren.

Das Sportliche

Crossbike

Wer gerne Sport mit dem Weg ins Büro verbindet, sollte sich ein sportliches Trainingsrad zulegen. Diese Fahrräder bieten eine komfortable bis sportliche Sitzposition und in der Regel schmale Reifen, die gute Rolleigenschaften aufweisen. So können schon auf dem Weg zur Arbeit oder in den Feierabend Kalorien verbrannt werden.

Querfeldein zur Arbeit



Wenn es auch mal über Stock und Stein gehen soll, ist ein Gravelbike genau das richtige. Die an Rennrad angelehnten cross-fähigen Fahrräder verbinden die Eigenschaften von Rennrädern und Trekkingbikes. Die sportliche Sitzposition wird mit breiteren Cross Reifen ergänzt und so bietet das Gravelbike auch in unwegsamem Gelände einen hohen Fahrkomfort. Für Gravelbikes gibt es besonders entwickelte Taschen, in die einiges an Gepäck hineinpasst. Wer also seinen Weg gerne sportlich und auch über eine Schotterpiste oder durch den Wald abkürzen möchte, ist mit einem Gravelbike gut bedient.

Im Liegestuhl zur Arbeit

Liegerad

Für die Exoten gibt es die Option Liegefahrrad. Im Gegensatz zu herkömmlichen Fahrrädern verlagert sich hier die Sitzposition in eine waagerechte Liegeposition. Auf dem Liegerad nimmt der Fahrer im Gegensatz zum herkömmlichen Radfahrer nicht auf einem Sattel, sondern in einer Art Sitzschale Platz. Auf diese Position angepasst befindet sich das Tretlager und die Pedale am vorderen Ende des Rades. Der wesentliche Vorteil eines solchen Rades ist die deutlich entspanntere Position des Fahrers. Rücken, Schultern und Gesäß werden durch eine breitere Verteilung des Gewichts weniger stark belastet.

Die kleine Unterstützung

E-Bike

Pedelecs erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Mit den von Elektromotoren unterstützen Bikes können mit wenig Anstrengung auch längere Distanzen oder steile Anstiege zurückgelegt werden. Für die nur unterstützten Fahrräder benötigt man keinen extra Führerschein und kein Versicherungskennzeichen. Für Pendler mit längerem oder einem besonders hügeligem Arbeitsweg lohnt sich ein Pedelec besonders. Auch das Anbringen von diversen Taschen ist in der Regel kein Problem, denn die elektronische Unterstützung wird auch mit ein paar extra Kilos spielend fertig. Der Weg zum Arbeitsplatz ist somit definitiv weniger schweißtreibend und auch weitere Fahrten werden zum Vergnügen.

Flotter Flitzer

S-Pedelec

Das S-Pedelec kann bis zu 45 Kilometer pro Stunde schnell fahren. Rechtlich gesehen gilt es damit nicht mehr als Fahrrad, sondern als Kleinkraftrad und muss mit einem Versicherungskennzeichen versehen werden. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit eignet es sich jedoch bestens für den Straßenverkehr. Ein wesentlicher Nachteil ist, dass man mit dem S-Pedelec den Fahrradweg nicht mehr nutzen darf, sondern ausschließlich die Straße befahren muss. Des Weiteren benötigt der Fahrer eine Fahrerlaubnis für Kleinkrafträder der Klasse M. Seit 19. Januar 2013 heißt diese Klasse AM und ist in den Motorradführerscheinen sowie im Pkw-Führerschein der Klasse B (früher Klasse 3) enthalten. Die Klasse AM steht Personen ab 16 Jahren offen und schließt sowohl eine theoretische als auch praktische Prüfung ein.

 Im Allgemeinen sollte man beim Kauf eines Pendler Rades einiges beachten. Eine kleine Checkliste kann hier weiterhelfen:
  • Welcher Typ Pendler bin ich?
  • Verfügt das Rad über ausreichende Gepäckträger?
  • Sind Schutzbleche für den Schutz vor Dreck und Nässe vorhanden?
  • Für eine ausreichende Beleuchtung, am besten mit Dynamo, sorgen!
  • Robuste Bauweise
  • Wo bin ich unterwegs und wie viele Gänge benötige ich dafür?


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Die richtige Fahrrad Bekleidung für Pendler

Die richtige Bekleidung für Pendler auf dem Rad ist essenziell, damit der Weg zur Arbeit nicht zur “Tortour” wird. Ob im Hochsommer bei 30 Grad im Schatten, bei Eiseskälte im Winter oder bei Sturm und Regen im Herbst. Pendler, die das Fahrrad nutzen, müssen auf jede Wettersituation bestens eingestellt sein. Ein alter und allseits bekannter Spruch fasst dies gut zusammen: „Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur die falsche Kleidung.“ Kaum ein anderes Sprichwort passt wohl so gut zu Fahrradpendlern wie dieser.

Sicher und warm ankommen - Helm und Mütze für Pendler

Wenn das Jahr sich langsam dem Ende neigt und die Tage kälter werden, sollte man sich gut vor dem Wetter schützen. Um sich nicht vom eiskalten Wind eine Erkältung nach der anderen zu holen, sollte die Wahl der richtigen Kleidung wohl überlegt sein.

Die erste Schicht


Den Anfang macht der Baselayer, die unterste Kleidungsschicht, die direkt auf der Haut sitzt. Diese Schicht sollte den Körper warm halten und Schweiß gut abtransportieren. Die perfekten Baselayer Unterhosen oder Shirts sind aus Merino. Das Merinoschaf gehört zur Klasse der Fein-Wollschafe und besitzt, wie der Name schon sagt, besonders dichte und feine Wolle. Bekleidung aus Merino eignet sich somit bestens für Fahrradunterwäsche im Winter. Die Schafwolle speichert die Wärme vom Körper und transportiert kühlen Schweiß nach außen. Als Alternative können auch Funktionsshirts aus Kunstfaser dienen, diese kühlen jedoch im Fahrtwind in der Regel schneller aus, sind jedoch auch meist kostengünstiger.

Die zweite Schicht

Die zweite Schicht, der sogenannte Second Layer, ist die Isolationsschicht. Sie schützt maßgeblich gegen die Kälte von außen. Hier kommen meist Fließ- oder Softshell Materialien zum Einsatz. Die Jacken oder Pullover sind oft auf der Innenseite angeraut und verfügen so über einen besseren Wärmespeicher. Mit besonders dichtem Gewebestoff an den richtigen Stellen ist die zweite Zwiebelschicht auch winddicht. Besonders beliebt sind hier Produkte von Gore Wear mit der Windstopper Technologie. Diese Technologie beachtet nämlich einen sehr wichtigen Punkt: Neben der hohen Dichte gegen Wind und Wetter sollte die Kleidung für Radfahrer vor allem aber auch atmungsaktiv bleiben. So wird der Körper auch bei längeren Bergab-Passagen vor dem Auskühlen bewahrt. 

Die dritte Schicht

Wenn es richtig dreckig wird, kann eine letzte dritte Schicht aufgetragen werden. Wer bei Starkregen und Unwetter weiterhin darauf besteht, sein Zweirad zur Arbeit zu bewegen, sollte für diese Momente noch eine starke Regenschicht in der Hinterhand haben. Diese Schicht ist die dünnste der drei Kleidungsschichten. Sie ist ausschließlich dafür verantwortlich, den Regen und die Nässe draußen zu halten. Solch wasserdichte Jacken und Hosen sind in der Regel nicht so gut belüftet und lassen den Fahrer schnell ins Schwitzen kommen. Aus diesem Grund empfehlen wir die dritte Schicht nur bei wirklich extremen Bedingungen. In der Regel reicht eine gute Soft- oder Hardshell Zweilagenjacke oder Hose aus.

Damit man gesehen wird

Die meisten Bekleidungsstücke für Radfahrer sind mit reflektierenden Streifen oder sogar kleinen Lichtern ausgestattet. Falls an der obersten Schicht auf der Hose oder Jacke keine, oder nicht ausreichende Reflektoren verarbeitet sind, empfehlen wir dringend dies nachzuholen. Besonders in der dunklen Jahreszeit bei schlechten Wetterverhältnissen sollte jeder Radfahrer im Straßenverkehr ausreichend auf sich aufmerksam machen, um nicht übersehen zu werden.

Reflektoren gibt es in verschiedensten Variationen. Für geübte Hobbybastler gibt es welche zum Aufbügeln oder -nähen. Wer lieber nicht an der nigelnagelneuen Jacke Hand anlegen möchte, kann auf sogenannte Schnapp-Reflektoren-Bänder zurückgreifen oder sich Warnwesten überstreifen. Praktisch sind auch Rucksack Regenhüllen in auffälligen Neonfarben mit reflektierenden Applikationen.

Freie Körperstellen schützen

Zur normalen Bekleidung sollte ein Radpendler für besonders kalte Tage eine Mütze, Handschuhe und ein Halstuch bei sich tragen. Es gibt kaum etwas Unangenehmeres beim Radfahren als eiskalte Finger oder zugige Ohren. Auch auf diesem Gebiet gibt es speziell für Radfahrer entwickelte Produkte. Thermomützen und wasserabweisende Handschuhe halten einen warm. Eine Mütze auf dem Fahrrad bedeutet jedoch nicht, dass man auf den Helm verzichten muss. Es gibt spezielle Mützen für Radfahrer, die aus wetterbeständigem Softshell gefertigt sind und nicht so dick auftragen, sodass sie noch unter den Helm passen. Für den warmen Hals sind sogenannte Buffs ideal. Die Röhrenschals liegen angenehm am Hals und schützen ihn vor der Kälte. Weitere Tipps rund um das Thema “Winterbekleidung für Fahrradfahrer” findest du hier: 

Bei Regen nicht untergehen

Wenn es schüttet wie aus Eimern, kommt man um qualitativ hochwertige Regenbekleidung nicht herum. Wenn die Softshell Jacke ihren Geist aufgibt und durchnässt ist, sollte frühzeitig auf eine regendichte Jacke umgestiegen werden. Hier ist es praktisch, auf eine leichte und dünne Jacke zurückzugreifen. Die regendichten Jacken haben ein besonders kleines Packmaß und können so ohne große Probleme immer mitgeführt werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass diese Jacken sowohl im Winter über die wärmenden Schichten, als auch im Sommer über die dünnen Radtrikots gezogen werden können. So ist man im kalten Winter und bei einem Sommerregen immer trocken unterwegs. Zu beachten sind hier die Aspekte der Wassersäule (Wasserdichtigkeit) und der Atmungsaktivität. Werte ab 10.000 gelten in der Regel als gut wasserdicht. Top Produkte kommen allerdings auf Werte um die 30-60.000, sind dementsprechend aber auch deutlich teurer. 

Tipps für warme Tage 

Wenn es richtig heiß wird, sollte die Fahrt mit dem Fahrrad zur Arbeit nicht zur schweißtreibenden Qual werden. Im Gegenteil, man sollte sich darauf freuen, das schöne Wetter an der frischen Luft zu genießen. Der Grundstein für eine gelungene Pendlerfahrt mit dem Rad im Sommer ist die richtige Bekleidung. Eine kurze Hose, ein Trikot und eine praktische Funktionsbekleidung sind gefragt. Für die untere Schicht sollte auf besonders atmungsaktive Kleidung gesetzt werden. Damit der angeschwitzte Körper im Fahrtwind nicht auskühlt, muss der Schweiß gut abtransportiert werden. Damit der Brustkorb nicht unterkühlt und man sich trotz gutem Wetter keine Erkältung einfängt, sind Westen oder Windshirts von großem Vorteil. Diese verfügen über eine winddichte Front und einen gut belüfteten Rücken. Wer seine Fahrt zum Arbeitsplatz mit der Bahn kombiniert, sollte zusätzlich eine leichte Jacke zum Überziehen dabeihaben. Der angewärmte Körper kann sonst beim Warten am zugigen Bahnhof leicht auskühlen. Auch eine dünne Regenjacke kann bei einem Sommerschauer von Vorteil sein. 

Kann ich das Pendler Fahrrad einfach von der Steuer absetzen?

Wer seinen Weg zum Arbeitsplatz mit dem Fahrrad bestreitet, kann die Entfernungspauschale bei seiner Steuererklärung geltend machen! Was die meisten nicht wissen, ist, dass der Arbeitnehmer, der seinen täglichen Weg zur Arbeit zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegt die sogenannten Werbungskosten geltend machen kann. Zu beachten ist hierbei, dass der kürzeste Weg berechnet wird. Nur in Ausnahmefällen kann ein längerer Weg zur Arbeit berechnet werden.

Eine weitere gute Möglichkeit ist das Bike Leasing. Durch das sogenannte Job Rad bekommt der Arbeitnehmer die Möglichkeit, ein Fahrrad über seinen Arbeitgeber zu beziehen. Dies bringt einige Vorteile. Da das Dienstrad mit dem Dienstwagen gleichgestellt wurde, kann über ein Bike Leasing das Zweirad zu günstigen Konditionen erworben werden. Ein solches Verfahren bedeutet jedoch nicht, dass das Fahrrad ausschließlich auch als Dienstfahrzeug genutzt werden muss. Wo und wann es gefahren wird, bleibt dem Besitzer überlassen.


  
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