Jun 15

Specialized Turbo Levo 2018 – mit E-Power auf die Trails

Man muss schon zwei Mal hinschauen, um das Levo als E-MTB zu identifizieren – so gekonnt hat Specialized den Motor und den Akku in den Rahmen integriert. Die Power eines E-MTB mit der Optik eines klassischen MTB zu vereinen, ohne dabei Kompromisse eingehen zu müssen, das ist im positivsten Sinne speziell – Specialized eben! Doch die Levos sehen nicht nur unverschämt gut aus, sie fahren sich auch überragend – und Dank ihrer E-Power sind dir auf den Trails dieser Welt kaum Grenzen gesetzt.

Was ist neu am 2018er Modell?

Das Turbo Levo überzeugt nicht mit Innovationen, das ganze Bike an sich ist eine Innovation. Normalerweise verändern bei E-MTBs der Motor und der Akku die erforderliche Rahmengeometrie – nicht jedoch an der Levo Serie von Specialized. Die Geometrie liegt ganz dicht bei den unmotorisierten Hardtails und Fullys – mit allem, was Trail Fahrern wichtig ist: kurze Kettenstreben, tiefer Schwerpunkt, agiles Handling und reichlich Touren Komfort. Die Fullys verfügen über die Rx Trail Tune Technologie, die es ermöglicht, dass die Federelemente unabhängig von Rahmen- oder Laufradgröße immer gleich ansprechen.

Deine Nachbarin fährt den gleichen Motor an ihrem Citybike? Nicht, wenn du  Specialized fährst! Keine Einheits-Stangenware, denn der Motor ist von Brose exklusiv für Specialized entwickelt und abgestimmt worden – damit die Power auch besonders leise und sanft dahin kommt, wo sie gebraucht wird. Mit 250 Watt, einer Unterstützungsleistung bis 25 km/h und zwei erhältlichen Akku Größen (460 und 504 Wh) kannst du im Gelände völlig umweltfreundlich so richtig Gas geben. Dabei stört kein klobiges Display die puristische Optik, der Motor wird per Direktschalter am Unterrohr aktiviert. Die verfügbaren Fahrmodi sind Turbo, Trail und Eco, wobei der Ladezustand dezent per LED angezeigt wird.

Specialized unterscheidet bei den Hardtails und Fullys zwischen Modellen für Männer und Frauen, was dem Fahrer bzw. der Fahrerin mit optimierter und angepasster Geometrie sehr entgegenkommt. Die Varianten sind zahlreich, aus denen du das passende Levo für dich wählen kannst: Männer- oder Frauen Modell, 27,5“ Plus („6Fattie“) oder 29“ („Short Travel“) Laufradoption, Aluminium- oder Carbon Rahmen, Hardtail oder Fully – wir stellen dir hier kurz die Modelle aus unserem Shop mit Preisen und den wichtigsten Ausstattungsmerkmalen vor.

Welche Turbo Levo Modellreihen gibt es und wie ist die Preisspanne?

In unserem Shop bekommst du folgende Specialized Levo 2018 Modelle:

  • Das Levo Hardtail „Turbo Levo“ mit 29“ Men/Women für 3099 €
  • Das Einstiegs-Fully „Turbo Levo FSR“ in 27,5“ Plus („6Fattie“) und 29“ („Short Travel“) Men/Women für 4199 €
  • Das Mittelklasse Fully „Turbo Levo FSR Comp“ in 27,5“ Plus („6Fattie“) und 29“ („Short Travel“) Men/Women für 5199 €
  • Das Oberklasse Fully „Turbo Levo FSR Comp Carbon“ in 27,5“ Plus („6Fattie“) Men für 5999 €
  • Das Top Modell “Turbo Levo FSR Expert Carbon” in 27,5“ Plus („6Fattie“) Men für 7299 €
  • Das High-End Fully “S-Works FSR” in 27,5“ Plus („6Fattie“) Men für 9999 €

Worin unterscheiden sich die einzelnen Modelle?

Turbo Levo

Bei knapp über 3000 € beginnt der Einstieg in die Levo Serie. Das Alu-Hardtail wird von dem Turbo 1.2 Motor angetrieben und verfügt über einen 460 Wh Akku, mit dem du leichtes Gelände, ruhige Trails oder herrliche Touren unter die Räder nehmen kannst. Die 29“ Laufräder und die RockShox Recon Gabel mit 120 mm Federweg sorgen dabei für ein sicheres Überrollen von Hindernissen und bieten hohe Laufruhe. Die Schalt- und Bremskomponenten sind mit Shimanos 10-fach Deore Antrieb und den BR-M315 Bremsen mit 180 mm großen Rotoren als solide und langlebig einzustufen.

Turbo Levo FSR

Wenn du den Großteil deiner Fahrzeit abseits befestigter Wege verbringst, ist ein Fully die erste Wahl. Bereits ab dem Einstiegs-Fully „Turbo Levo FSR“ genießt du die Rx Trail Tune Technologie und hast die Wahl zwischen 27,5“ Plus („6Fattie“) und 29“ („Short Travel“). Die Federelemente sind bei beiden Varianten mit der Reba Gabel und dem Monarch Dämpfer von RockShox, lediglich der Federweg ist unterschiedlich (120/120 bei 29“ und 150/135 bei 27,5“ Plus). Für den Vortrieb sorgt ab diesem Modell der Turbo 1.3 Motor mit 460 Wh Akku und komponentenseitig wurde mit dem 11-fach Antrieb aus SRAMs NX Serie und der Level T Bremse mit 200 mm großen Rotoren auf geringes Gewicht und präzise Funktion geachtet.

Turbo Levo FSR Comp

Mit gleicher Laufradoption und gleichen Federwegen bestückt, geht‘s beim Mittelklasse Fully „Turbo Levo FSR Comp“ schon hochwertiger zur Sache. Der mit 504 Wh größere Akku sorgt für länger anhaltende Fahrfreude und verfügt auch nach ausgedehnten Uphill Touren über genügend Power für den Trail ins Tal. Die höherwertige Revelation Gabel, der leichtere SRAM GX 11-fach Antrieb und die edlen Stopper aus SRAMs Guide Serie rechtfertigen den Aufpreis von 1000 €, zumal auch noch eine fernbedienbare Command Post Sattelstütze verbaut wurde, die an keinem Fully fehlen sollte.

Turbo Levo FSR Comp Carbon

Wer die 800 € Differenz zum eben genannten Modell nicht scheut, bekommt bei identischer Ausstattung statt des Aluminium Rahmens ein hochwertiges Carbon Chassis. Den Vorteilen von geringerem Gewicht, höherer Festigkeit und perfekter Integration können technikverliebte Offroader selten widerstehen. Da hier jedes Gramm zählt, ist dieses edle Carbon Fully nur in der 27,5“ Plus Laufradgröße erhältlich.

Turbo Levo FSR Expert Carbon

Bei einem stolzen Preis von über 7000 € darfst du schon etwas Besonderes erwarten – und du bekommst es auch! Selbstverständlich ist das Chassis ebenfalls aus leichtem Carbon, allerdings führt das Fahrwerk hier eine edle RXF36 Gabel aus dem Hause Öhlins. Mit der Code R Bremsanlage und dem X01 11-fach Schaltwerk von SRAM steht dieses Fully wie ein wahr gewordener Traum da. 27,5“ Plus Tubeless Carbon Felgen von Roval, Command Post Sattelstütze mit Remote – wir wüssten wirklich nicht, wie man dieses Fully noch toppen könnte.

S-Works FSR

Wir vielleicht nicht, aber Specialized weiß es: Allein beim Schriftzug „S-Works“ bekommen Kenner der Zweirad Szene eine Gänsehaut. S-Works steht für detailverliebte und überragende Performance in allen Bereichen, es wird bis zur kleinsten Schraube kein Kompromiss eingegangen. Kein Zweifel: Hier wird Profi Material bewegt. Der Rahmen wurde aus leichter Fact 11m Carbonfaser laminiert und vorne und hinten mit den besten Federelementen des schwedischen Dämpferspezialisten Öhlins bestückt. Die vielfach einstellbare RXF36 Gabel verfügt über 150 mm Federweg und der Öhlins Custom STX Dämpfer mit ebenso vielen Einstellmöglichkeiten stellt 135 mm Federweg am Heck bereit. SRAM steuert mit dem XX1 11-fach Antrieb und der Guide RSC Bremse Komponenten bei, die in puncto Gewicht und Funktion konkurrenzlos sind. Ein rundum begehrenswertes Fully mit einem starken Antrieb und einer professionellen Ausstattung für Fahrer, die das Besondere suchen.

Entdecke hier unsere Specialized Levo 2018 Modelle.

Für welches Modell soll ich mich entscheiden?

 Das hängt einzig und allein von deinen sportlichen Ansprüchen und Zielen ab: Nur zu gerne würden wir jedem Mountainbiker das S-Works empfehlen – jedoch nur unter der Voraussetzung, dass das Geld keine Rolle spielt. Wenn dein Budget limitiert ist, kannst du bereits für gut die Hälfte des S-Works Preises das FSR Comp fahren, mit dem unter Garantie auch jeder ambitionierte Offroad Liebhaber glücklich wird. Soll es aber unbedingt Carbon sein, darfst du mindestens 6000 € einplanen. Gelegenheits- und Hobbyfahrer, die eher touristisch als alpin unterwegs sind, können sich mit dem günstigen Alu-Hardtail über die technische Innovation des eigenständigen Antriebs und geringen Wartungsaufwand freuen. Um eine Vorauswahl zu treffen, solltest du für dich vorab die Frage nach der Laufradgröße, der Akkukapazität und dem Rahmenmaterial klären.

Das könnte dich auch interessieren

Bitte bewerte diesen Blog-Beitrag:

War dieser Beitrag hilfreich?

Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden!

Über den Autor

Fährt gerne: Road

Bikes: Focus Izalco Chrono Max 3.0, Giant TCR Advanced, Giant TCR Composite

Lieblings-Radrevier: Allgäu, Schwarzwald, Wetterau, Vogelsberg

Kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.