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Rennrad Einsteiger Guide

Rennrad Einsteiger

„Mir ist es eingefallen, während ich Fahrrad fuhr“, soll Einstein gesagt haben, als er nach der Relativitätstheorie gefragt wurde. Ob du auch geniale Ideen bekommen möchtest, einen Ausgleich zum hektischen Alltag suchst, oder dich einfach nur sportlich betätigen willst, wir können dir zu deinem Wunsch Rennrad zu fahren nur herzlich gratulieren! Du wirst nicht nur deine Gegend ganz anders kennenlernen, sondern auch neue Bekanntschaften knüpfen, deinen Fitnesszustand erheblich verbessern und ein glücklicherer Mensch werden. Nach den ersten Touren im Sattel wirst du auf deine neue Leidenschaft garantiert nicht mehr verzichten wollen.
10 Schnellstarter Tipps
Das richtige Rennrad
Die Komponenten
Neu oder Gebraucht?
Wie viel Geld muss ich einplanen?
Was du zusätzlich benötigst

Video: 10 Tipps für Rennrad Einsteiger


Rennradfahren ist klasse, doch der Einstieg kann etwas schwierig sein, wenn man sich nicht auskennt. Mithilfe von 10 Tipps zeigt Santiago, wie der Einstieg ins Rennradfahren gelingt.

Unsere 10 Schnellstart Tipps für deinen erfolgreichen Rennrad Einstieg

Als Einsteiger kann der Rennrad Markt ganz schön unübersichtlich sein: große Preisunterschiede bei auf den ersten Blick ähnlichen Rädern, unbekannte Begriffe, unverständliche Bezeichnungen und verheißungsvolle Werbeversprechen - da kann man schnell den Überblick verlieren. Damit du trotzdem an dein Wunschrad kommst und dabei nicht zu viel Geld ausgibst, beantworten wir dir hier die wichtigsten Fragen und geben dir wertvolle Tipps für einen perfekten Start in den Radsport.

1. Das richtige Rennrad finden

Rennräder gibt es jede Menge…doch welches ist das richtige für dich? Du kannst aus den Kategorien Aero, Race, Tour und Allroad wählen, je nachdem wie und auf welchem Terrain du dein Rad nutzen willst. Je genauer du den Einsatzbereich definierst, desto besser kannst du ein Rad nach deinen Bedürfnissen wählen. Wenn du dir bei der zukünftigen Verwendung noch nicht sicher sein solltest, empfehlen wir dir einen sportlichen und komfortablen Alleskönner aus dem Touren Segment.

2. Die richtige Rahmengröße wählen

Würdest du dir ein zu kleines T-Shirt kaufen? Oder eine zu große Hose? Natürlich nicht…und genauso wichtig ist es auch, dass du die richtige Rahmengröße für dich findest. Damit du auf deinem Rennrad optimal sitzt und deine volle Leistung entfalten kannst, solltest du vor dem Kauf deine Schrittlänge bestimmen, um die richtige Rahmenhöhe wählen zu können. Eine gute Beratung vor Ort bezieht auch deine anderen Körpermaße wie Körper-, Rumpf- und Armlänge mit ein. Verzichte gerade zum Einstieg nicht auf eine fachliche Beratung!

3. Material, Komponenten, Preise

Ein guter Start muss nicht teuer sein. Für den Einstieg in das Rennradfahren reichen moderate 700 Euro, dafür bekommst du einen einfachen Alurahmen, eine mechanische Schaltung und Felgenbremsen. Gut gemachte Mittelklasse Rennräder in der Preisklasse bis 1500 Euro haben einen leichten Alurahmen und eine solide Schaltgruppe, teilweise verfügen sie schon über (hydraulische) Scheibenbremsen. Ab 1500 Euro beginnen gute Carbonrahmen mit mechanischer Schaltung, gebremst wird per Felgenbremse oder Disc. Ähnlich teure Alu-Modelle sind meist besser ausgestattet. In der Preisklasse bis 3000 € hast du bereits zwischen Carbon und Alu, mechanischer und elektronischer Schaltung, Felgenbremse oder Disc die gesamte Bandbreite an Auswahl. Achte zu Beginn lieber auf ein niedriges Gesamtgewicht und eine stimmige Ausstattung - oft lässt sich auch zum Saisonwechsel ein Vorjahresmodell zum Schnäppchenpreis ergattern.

4. Die richtige Übersetzung wählen

Den richtigen Gang wählen zu können, ist für den Spaß am Rennradfahren unerlässlich. Beachte also schon bei der Auswahl deines Bikes, in welchem Terrain es bewegt werden soll (auch im Urlaub) und achte auf die montierte Übersetzung. Für den Hobbysportler ist im Alltag die Kompaktkurbel (50/34) in Verbindung mit einem langen Schaltwerk und einer 11-28er Kassette die beste Wahl. In sehr bergigem Gebiet kann auch eine 11-32er oder gar 11-34er Kassette sinnvoll sein.

5. Neu oder gebraucht

Klingt oft verlockend: ein High-End Rennrad zum Einsteiger-Preis - das Internet mit diversen Gebrauchtportalen macht es möglich. Um jedoch ein Gebrauchtrad realistisch beurteilen zu können, solltest du ein sehr gutes technisches Wissen und geschultes Auge haben. Neben einem guten Wartungszustand, einer einwandfreien Historie und einem seriösen Verkäufer verfügt das Rennrad idealerweise genau über die passende Größe und gewünschte Optik. Nachträgliche Änderungen bei Anbauteilen und auszutauschende Verschleißteile gehen schnell ins Geld, zudem fehlt gegenüber dem Fachhandel die Modellauswahl und Beratung. Unser Tipp für Einsteiger: lieber ein reduziertes Vorjahresmodell als ein Gebrauchtrad!

6. Fahrer-Grundausstattung

Um auf deinem Rennrad sicher und funktional gekleidet zu sein, solltest du Wert auf eine gute Grundausstattung legen. Für den Helm und die rennradtypische Kleidung darfst du einen Betrag von mindestens 300 Euro einplanen. Modisch und qualitativ gibt es je nach Budget eine große Bandbreite, in jedem Fall sollte deine Sportkleidung in Rennradposition zwar eng, aber immer noch bequem sitzen. Hier empfiehlt sich grundsätzlich eine Anprobe, gerade bei den Kernstücken Helm, Trikot, Radhose und Radschuhen.

7. Zubehör

Um die notwendigsten Arbeiten am Rennrad durchführen und dir im Pannenfall selbst helfen zu können, benötigst du das passende Zubehör. Für die Satteltasche mit Ersatzschlauch und Minitool, eine Mini- und eine Standpumpe, Trinkflaschen und Tacho etc. solltest einen Betrag von gut 100 Euro einplanen.

8. Training und Ernährung

Wenn du es schaffst, zu Beginn 2-3 Mal pro Woche für 1,5 Stunden zu fahren, befindest du dich bereits auf einem sehr guten Weg. Starte mit moderaten Grundlagenfahrten im Bereich von 60-75 % deiner max. Herzfrequenz und weite mit merklicher Konditionssteigerung deine Touren behutsam zeitlich aus. Gib zu Beginn nicht so viel auf Kilometerleistungen und Durchschnittsgeschwindigkeiten, achte lieber auf ein gutes Körpergefühl und bewahre dir den Spaß, zum Beispiel bei der Variation der Touren.
Dabei unterstützt dich idealerweise eine ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung, sowie ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Isotonische Getränke sollten immer an Bord sein, bei Einheiten über 90 Minuten auch Energieriegel oder -gels. 

9. In der Gruppe oder alleine?

Zu Beginn kann es sinnvoll sein, die ersten Touren alleine zu fahren, um dich mit dem Rennrad vertraut zu machen und dein Körpergefühl unter Belastung zu schulen. Achte bei Gruppenfahrten unbedingt auf ein dir entsprechendes Leistungsniveau und mache dich mit den allgemeinen Regeln und Handzeichen beim Fahren in der Gruppe vertraut.

10. Waschen, Pflegen, Reparieren

Ein sauberes und gewartetes Rennrad sieht nicht nur besser aus, es fährt auch deutlich besser! Dabei gilt der regelmäßigen Pflege des Antriebs besonderes Augenmerk sowie der sorgfältigen Kontrolle von Reifen und Bremsen. In größeren Abständen verlangen auch Lager und Züge nach entsprechender Pflege. Zur Grundausstattung für die filigranen Arbeiten am Rennrad zählt neben sauberen und intakten Werkzeug ein Drehmomentschlüssel. Beachte dabei die auf den Anbauteilen vermerkten Anzugsmomente. 

Wie findest du das richtige Rennrad für dich?

Vor dem Kauf solltest du den Haupteinsatzzweck deines Rades definieren. Unter dem weit gefassten Begriff „Rennrad“ findest du Räder, die unterschiedliche Schwerpunkte bei Komfort, Alltagstauglichkeit, Gewicht und Ausstattung setzen.

Suchst du eher ein schnelles Rad für den täglichen Weg zur Arbeit? Willst du mit deinem Rennrad auch mal unbefestigte Wege fahren? Oder bist du sportlich ambitioniert, möchtest dich einem Radsportclub anschließen und vielleicht auch mal an einem Rennen teilnehmen? Vielleicht reizt dich aber auch eine längere und erlebnisreiche Tour? Warum du mit dem Rennradfahren beginnen möchtest, weißt du selbst am besten. Ob Alltag, Tour, Sport oder Genuss - wir stellen dir hier die verschieden Rennrad Kategorien vor, schaue einfach, in welcher Kategorie du dich am ehesten wiederfindest.

Im weiteren Verlauf klären wir auch die Frage nach der richtigen Rahmengröße, dem Rahmenmaterial und den Schalt- und Bremskomponenten.

Das Aero-Rennrad

Eigenschaften: An diesem Rennrad ist alles auf Aerodynamik optimiert. Ein Rahmen mit großen und flächigen Profilen, integrierte Komponenten oder individuelle Lösungen und eine gestreckte Sitzposition helfen dir beim Kampf gegen die Uhr.
  • Charakter: sehr sportliche Sitzposition mit klarem Ziel auf hohes Tempo, wenig Komfort, nur auf der Straße fahrbar, Übersetzung auf hohes Tempo ausgelegt.
  • Einsatzzweck: Zeitfahren, Triathlons, Rennen.
  • Bevorzugtes Terrain: flaches Streckenprofil, Asphalt.
  • Für wen geeignet: Zeitfahrer, Triathleten, ambitionierte Rennfahrer im Jedermann- und Amateurbereich.

Das Race-Rennrad

Eigenschaften: Diese Rennräder bieten die größte Schnittmenge aus Leichtigkeit, Sportlichkeit und Schnelligkeit. Ein leichter Rahmen mit schlanken und runden Rohrformen, gruppenzugehörige Komponenten und eine sportliche Sitzposition kennzeichnen das klassische Rennrad mit einem breiten Einsatzgebiet.
  • Charakter: kompakte Sitzposition mit klarem Ziel auf Agilität und Spurtreue, mittlerer Komfort, nur auf guten Strecken fahrbar. Breite Übersetzung sowohl für Anstiege als auch hohes Tempo.
  • Einsatzzweck: Trainingsfahrten, Jedermann-Rennen, Radtourenfahrten (RTFs), Radmarathons.
  • Bevorzugtes Terrain: von flach bis bergig einsetzbar, Asphalt.
  • Für wen geeignet: Vielfahrer, Alltagsfahrer, ambitionierte Rennfahrer im Jedermann- und Amateurbereich

Das Touren-Rennrad

Eigenschaften: Touren- oder auch sog. Endurance Rennräder bieten reichlich Komfort und eine praxistaugliche Ausstattung. Mit einer entspannten Sitzposition und langem Radstand bist du ermüdungsfrei und mit viel Laufruhe unterwegs. Oft lassen sich für eine höhere Alltagstauglichkeit Schutzbleche und Gepäcklösungen montieren.
  • Charakter: Entspannte Sitzposition mit klarem Ziel auf Komfort und Spurtreue, auch auf schlechten Untergründen fahrbar. Sehr breite Übersetzung sowohl für steile Anstiege als auch hohes Tempo.
  • Einsatzzweck: Trainingsfahrten, Radtourenfahrten (RTFs), Radmarathons, Pendlerfahrten, Radreisen.
  • Bevorzugtes Terrain: von flach bis bergig einsetzbar, Asphalt, Kopfsteinpflaster, leichte Schotterwege.
  • Für wen geeignet: Vielfahrer, Alltagsfahrer, Radreisende, Marathonfahrer, Berufspendler.

Das Allroad-Rennrad

Eigenschaften: Cyclocross- und Gravel Rennräder sind für den Einsatz abseits befestigter Straßen konzipiert. Diese robusten Räder kannst du sogar im Wald und auf Schotter fahren, die breiten und profilierten Reifen laufen dafür auf der Straße etwas rauer und weniger agil.
  • Charakter: Kompakte Sitzposition mit Ziel auf Kontrolle und Spurtreue, auch auf schlechten Untergründen fahrbar. Übersetzung eher für steile Anstiege und Gelände ausgelegt als auf hohes Tempo.
  • Einsatzzweck: Trainingsfahrten, Offroadfahrten, Cyclocross-Rennen, Pendlerfahrten, Radreisen.
  • Bevorzugtes Terrain: von flach bis bergig einsetzbar, Asphalt, Kopfsteinpflaster, Schotter-, Wald- und Feldwege.
  • Für wen geeignet: Vielfahrer, Alltagsfahrer, Offroadfahrer, Radreisende, Marathonfahrer, Berufspendler
Unsere Empfehlung: Solltest du dich in keiner Kategorie so richtig wiederfinden oder bist du dir noch unsicher, wie du dein Rennrad nutzen möchtest, empfehlen wir dir ein Rad aus der Touren- bzw. Endurance Kategorie. Diese Rennräder bieten die größte Schnittmenge und sind für einen breiten Einsatzzweck gedacht. Mit einer gemäßigten Sattelüberhöhung, einer komfortablen Sitzposition, hoher Laufruhe und Alltagstauglichkeit bist du auch als Anfänger nicht überfordert und für die meisten Strecken bestens gerüstet. Möchtest du mehr über Rennräder und die jeweiligen Kategorien erfahren? In unserem Rennrad Typen Ratgeber haben wir tiefergehende Details und Informationen für dich zusammengestellt.

Welche Rennrad Typ bist du?

Die richtige Rahmengröße für dich

Hast du dich für eine Kategorie entschieden, gilt es nun, die richtige Rahmengröße für dich auszuwählen. Bei allen Entscheidungen, die es beim Neukauf eines Rades zu treffen gilt, ist die Wahl der richtigen Rahmengröße die Wichtigste. Auch das teuerste und edelste Rennrad wird dir keine Freude bereiten, wenn es dir nicht richtig passt. Ein zu kleiner oder zu großer Rahmen kann schnell zu Verspannungen oder Schmerzen führen, worunter auch der Fahrspaß erheblich leidet.

Wir empfehlen dir daher eine fachliche Beratung zur Ermittlung deiner Rahmengröße. Eine entscheidende Kenngröße dabei ist deine Innenbeinlänge, oder auch Schrittlänge genannt. Wie du diese selbst ermitteln kannst, haben wir in unserem separaten Ratgeber „Rennrad Rahmengröße berechnen“ erklärt.

Rennrad Rahmengröße berechnen

Natürlich kannst du auch in einer unserer Filialen vor Ort von unserem Fachpersonal deine Schrittlänge messen lassen.

Mit deiner Schrittlänge kannst du schon ziemlich genau deine Sitzhöhe (Mitte Tretlager bis Oberkante Sattel) bestimmen: Sitzhöhe in cm = 0,885 x Schrittlänge in cm. Diese Sitzhöhe solltest du ohne Probleme an deinem Wunschrad einstellen können, idealerweise im mittleren Bereich der Skala, um noch nach oben und unten variabel zu sein. Mit der Faustformel Rahmenhöhe in cm = 0,69 x Schrittlänge in cm kannst du die Rahmengröße vorauswählen…Abweichungen nach oben oder unten sind je nach Körperbau möglich.

Neben der Rahmenhöhe ist die Rahmenlänge eine weitere Kenngröße, die die Sitzposition maßgeblich beeinflusst. Die Rahmenlänge sollte zu deinen Proportionen passen, das heißt, wie das Verhältnis von Körpergröße zu Schrittlänge bei dir ist. Logisch, dass du z.B. mit einem langen Oberkörper auch einen längeren Rahmen benötigst. Auch hier gilt: Passt die Rahmenlänge nicht zu deinen Körpermaßen, drohen im schlimmsten Falle körperliche Beschwerden und eine schlechte Leistungsentfaltung.

Gute Verkäufer wissen das und wir können dir nur empfehlen, gerade beim Erstkauf eines Rennrades nicht auf fachliche Beratung zu verzichten. Neben der kompetenten Beratung genießt du in unseren Filialen auch den Vorteil, dass du verschiedene Räder und Rahmengrößen gleich Probe fahren und miteinander vergleichen kannst. So stellst du am besten fest, welches der Modelle dir am besten passt.

Natürlich ist das Thema Sitzposition noch komplexer, wenn es an das Feintuning bei Sattel, Lenker und Pedalen geht. Wenn du deine Sitzposition noch weiter optimieren möchtest, wirf auch einen Blick in unseren Ratgeber „Rennrad Sitzposition“

Rennrad Sitzposition

Welches Rahmenmaterial ist für den Einstieg zu empfehlen?

Aluminium, Stahl und Carbon sind die verfügbaren Rahmenmaterialien im Rennradbereich.

Im Einsteigerbereich von 600 € bis 1200 € sind Rahmen aus Aluminium üblich und erste Wahl, das Material bietet einfach den besten Kompromiss aus Gewicht, Steifigkeit, Alltagstauglichkeit und Preis. Selbst im hochpreisigen Rennradbereich wird auch noch gerne Aluminium verwendet, denn durch moderne Fertigungstechniken sind hier hohe Steifigkeiten bei geringem Gewicht möglich. Als Einsteiger profitierst du von der Unempfindlichkeit und Langlebigkeit, zudem kann hier mit Hinblick auf den Gesamtpreis des Rennrades eine höherwertige Ausstattung erwartet werden als bei vergleichbaren Modellen mit Carbonrahmen.

Carbon hat anderen Materialien gegenüber den Vorteil, dass eine große gestalterische Freiheit in der Formgebung besitzt. Leider ist es auch sturzempfindlicher und erfordert einen sensiblen Umgang. Günstige Carbonrahmen sind meist nicht leichter als ihre Pendants aus Aluminium und es werden oft -wie oben erwähnt- bei ähnlichem Gesamtpreis günstigere Komponenten verbaut. Eine bessere Vibrationsdämpfung als bei Aluminium ist für den erfahrenen Radsportler spürbar, richtig gute Carbonrahmen mit einer entsprechenden Ausstattung beginnen jedoch jenseits der 2000 € und sind daher für die meisten Einsteiger keine Option.

Rennräder mit Stahlrahmen oder aus teurem Titan sind eher der Liebhaberszene zuzuordnen oder in der Maßanfertigung zu finden. Klassik-Enthusiasten schwören auf die einmalige Haptik und Optik und nehmen dafür gerne ein höheres Gesamtgewicht in Kauf. Für den Einsteiger sind diese Materialien eher ungeeignet, zudem finden sich im gängigen Fachhandel kaum Rennräder dieses Materials, noch dazu mit einem einsteigerfreundlichen Budget.

Welches Rahmenmaterial für mein Fahrrad

Die Auswahl der Komponenten

Bei den Herstellern ist es durchaus üblich, ein und denselben Rahmen mit unterschiedlichen Qualitätsstufen der Komponenten zu bestücken. Ob ein Rennrad eine Tiagra oder eine Ultegra Ausstattung hat, kann schnell einen Unterschied von mehreren Hundert Euro machen. Ob sich dieser finanzielle Mehraufwand für dich lohnt, ist neben dem vorhandenen Budget auch eine Frage des Einsatzzweckes und des gewollten Prestiges. Grundsätzlich gilt im Rennradbereich: Je teurer und hochwertiger die Komponenten, desto leichter sind sie. Das heißt nicht, dass günstige Einsteigergruppen wie beispielsweise Shimanos Tiagra schlechter funktionieren - sie sind eben nur etwas schwerer als z.B. eine Ultegra. Eine saubere Funktion und lange Lebensdauer kannst du aber bei entsprechender Pflege von allen neuen Komponenten erwarten.

Auch hier solltest du nach dem Einsatzzweck entscheiden: Nutzt du dein (Touren)Rennrad in bergigem Terrain und bist bei jedem Wetter und auch mal mit Gepäck unterwegs? So empfiehlt sich in diesem Falle eine solide Schaltgruppe mit breiter Übersetzung für steile Anstiege und Scheibenbremsen für witterungsunabhängige und zuverlässige Bremsleistung. Schaust du eher auf das Gesamtgewicht und bist mit deinem Rennrad auch mal bei Jedermann-Rennen am Start, sind die leichteren Felgenbremsen und eine Übersetzung mit Fokus auf hohem Tempo die richtige Wahl.

Harmonisch und durchdacht wirkt es bei Rennrädern immer, wenn alle Komponenten einer Gruppe verbaut wurden. Wenn die Brems-/Schalthebel -auch kurz STIs genannt (die Begrifflichkeit entstammte von Shimano, gilt aber mittlerweile als Synonym für die Gruppen aller Hersteller) -, die Bremskörper, das Schaltwerk, der Umwerfer, die Kassette und die Kurbel derselben Gruppe entstammen, gewährt das nicht nur beim Zusammenspiel der Teile eine reibungslose Funktion, sondern ist auch beim Wiederverkauf ein dickes Plus.

Die Standard Rennradschaltung hat aktuell zwei Kettenblätter vorne, 11 Ritzel hinten und ist in unterschiedlichen Abstufungen erhältlich. Eine typische Ausstattung für Freizeitsportler ist die sog. Kompaktkurbel mit 50/34 Zähnen und eine 11-28 Kassette. Bist du in bergiger Gegend unterwegs, kann eine 11-32 Kassette für steile Rampen sinnvoller sein. Liegt dein Fokus auf hohem Tempo in flachem Gebiet, kann die die sog. Semi-Kompaktkurbel 52/36 mit einer 11-25 oder 11-28 Kassette die richtige Wahl sein.

Geschaltet wird mechanisch oder elektronisch, wobei sich in beiden Fällen die Hersteller in ihrer Bedienlogik unterscheiden. Hier hilft nur eine Probefahrt um festzustellen, welche Bedienung dir am ehesten zusagt. Der Marktführer ist unbestritten Shimano, wobei SRAM bei den Marktanteilen stetig aufholt und mit innovativer Technik aufweist (1-fach Antrieb, Schalten per Funk). Campagnolo ist hauptsächlich für Enthusiasten und an italienischen Rennrädern zu finden.

Um dir einen Überblick zu verschaffen, haben wir für dich die aktuell gängigen Rennradgruppen nach Qualitätsstufe und verfügbaren Antrieben aufgelistet:

Qualitätsstufe Shimano Sram Campagnolo
Basic
Claris
Antrieb 2x8 / 3x8
Veloce
Antrieb 2x10
Basic + Sora
Antrieb 2x9 / 3x9
Athena
Antrieb 2x11
Einsteiger Tiagra
Antrieb 2x10 / 2x11
Apex
Antrieb 1x11 / 2x11
Centauer
Antrieb 2x11
Mittelklasse 105
Antrieb 2x11
Rival
Antrieb 1x11 / 2x11
Potenza
Antrieb 2x11
Oberklasse Ultegra (Di2)
Antrieb 2x11
Force
Antrieb 1x11 / 2x11
Chorus (EPS)
Antrieb 2x11
Topgruppe Dura Ace (Di2)
Antrieb 2x11
Red (eTap)
Antrieb 2x11
(Super) Record (EPS)
Antrieb 2x11 / 2x12

Ein neues oder gebrauchtes Rennrad kaufen?

Bei den Neupreisen von Rennrädern ist es nur allzu verständlich, sich auch mal auf dem Gebrauchtmarkt umzuschauen. Wenn ein hochwertiges Rad zum Preis eines Einsteigerrades zu haben ist, ist die Verlockung oft groß, denn schon nach zwei Jahren lassen sich so 30 bis 50 % gegenüber dem Neupreis einsparen.

Doch Vorsicht, nicht für jeden empfiehlt sich der Gebrauchtkauf. Neben gutem technischem Knowhow solltest du den Wert und Pflegezustand des Rades realistisch einschätzen können und mit den Themen Rahmengröße und Ausstattung bestens vertraut sein.

Ob das gefundene Gebrauchtrad wirklich ein Schnäppchen ist, kannst du mit Hilfe von einschlägigen Portalen wie Google oder eBay schnell herausfinden: Oft werden hier auch von Händlern Restposten aus Vorjahren zu deutlich reduzierten Preisen angeboten. Die Preise von großen Portalen gegenüber lokalen Kleinanzeigen können ebenfalls stark differieren. Auch der Gang zum örtlichen Händler kann sich lohnen, hier finden sich gerade zum Anfang und Ende einer Saison reduzierte Modelle, die erst gar nicht im Internet angeboten werden.

Bei den Vorteilen des Gebrauchtkaufs ist eigentlich nur der finanzielle Vorteil zu erwähnen, deutlich zahlreicher sind die potentiellen Nachteile. Bei der Auswahl von Größe, Farbe und Ausstattung bist du stark eingeschränkt, auch auf eine Garantie musst du beim Privatkauf verzichten. Musst du das gebrauchte Rennrad mit neuen Teilen auf dich anpassen oder schon zu Beginn Verschleißteile erneuern, kann das den vermeintlich attraktiven Preis schnell relativieren.

Wenn es doch ein Gebrauchtrad sein werden soll, empfehlen wir unbedingt die persönliche Besichtigung und einen Verzicht auf (teure) Versandlösungen – gerade von privat. Zu groß ist die Gefahr von versteckten Mängeln oder eine Beschädigung beim Transport. Um den Gebrauchtkauf dennoch zum Erfolg werden zu lassen, solltest du die folgenden Fragen genau beantworten können:
  • Handelt es sich um einen seriösen Verkäufer? Kauf- und Wartungsbelege vorhanden? Unterlagen zum Rad vorhanden? Stimmen Rahmennummer und Kaufbeleg überein? Rad selbst genutzt oder Verkäufer für Dritte?
  • Entspricht das Rad zu 100% meiner Größe? Rahmengröße passt? Vorbaulänge, Lenkerbreite passt? Wurde der Gabelschaft bereits gekürzt? Sind evtl. getauschte Originalteile vorhanden?
  • Befindet sich das Rad im einwandfreien Zustand? Befindet sich das Rad im Originalzustand? Sind Sturzspuren oder ausgebesserte Stellen erkennbar? Ist Verschleiß an Bremsen, Kette, Ritzel, Kettenrädern, Reifen, Lenkerband, Sattel, Sattelstütze erkennbar? Hat der Vorbesitzer sein Rad pfleglich behandelt? Sind alle Schraubverbindungen fest und die Schraubenköpfe in Ordnung? Haben die Felgen Höhen- oder Seitenschläge? Laufen alle Lager weich und geräuschfrei? Ist der Eindruck nach einer längeren Probefahrt auch noch positiv?
  • Ist das Rad sein Geld wert? Gefällt dir die Farbe und Ausstattung? Sind Investitionen oder Reparaturen erforderlich? Ist der aufgerufene Preis realistisch? Ist das Rad inklusive eventueller nachträglichen Kosten immer noch ein gutes Angebot? 
Gerade Verschleißteile gehen nachträglich stark ins Budget. So kostet ein Satz neuer Reifen um die 80 €, eine neue Kette 20 bis 40€, eine neue Kassette je nach Qualitätsstufe 25 bis 500 € und neues Lenkerband zwischen 10 und 50 € - wenn du das selber nicht tauschen kannst, kommt der Arbeitslohn noch mal dazu. Es lohnt sich also ein genauer Blick auf das vermeintliche Schnäppchen, vielleicht auch mit einem erfahrenen Bekannten.

Wie viel Geld muss ich als Einsteiger einplanen?

Wieviel Geld dir der Einstieg in dein neues Hobby wert ist, können wir natürlich nicht wissen. Wir können dir aber sagen, dass du ein neues Rennrad bereits ab moderaten 600 € bekommen kannst. Je nach Budget solltest du dir ausreichend Geld für Kleidung und Zubehör übriglassen, worauf wir im folgenden Text noch weiter eingehen.

Gute und günstige Einsteiger Rennräder sind in der Preisklasse 600 bis 1000 € erhältlich, darunter befinden sich sowohl aktuelle Modelle, als auch reduzierte Vorjahresmodelle.
Ein Top Preis-/Leistungsverhältnis bieten auch immer die Rennräder unserer Eigenmarke Carver, die mit der Evolution Serie attraktive und begeisternde Sportgeräte für Einsteiger und Fortgeschrittene im Programm haben, darunter der Klassiker unter den Einsteiger Rennrädern schlechthin: Das Carver Evolution 100.

Wie bei vielen anderen Hobbys gilt es auch bei Rennrädern: Nach oben gibt es preislich kaum eine Grenze. Gerade zum Einstieg empfehlen wir dir jedoch ein günstiges Rad der Einsteigerklasse, um Erfahrung beim Fahren und der Pflege und Wartung zu bekommen. Nach einiger Zeit wirst du auch immer genauer herausfinden, wie du dein Rennrad nutzt und auf welchen Strecken du am liebsten unterwegs bist. Das Rad, dass du dir einmal nach deiner Einstiegsphase holen wirst, wird dann noch mehr deinen Vorstellungen und Gewohnheiten entsprechen. Und wenn das Rennradfahren dein Hobby bleibt, kann dein Einsteigerrad ja weiterhin als Trainingsrad für den Winter, das Rollentraining oder den Arbeitsweg dienen.
  • Vergleiche in dieser Preisklasse genau und achte auch auf das Gesamtgewicht, das je nach Hersteller und Modell bis zu 2 kg variieren kann, in unseren Filialen steht dir dafür eine Fahrradwaage zur Verfügung.
  • Mehr als 10 kg sollte heutzutage kein Rennrad mehr wiegen, günstige Einsteiger Rennräder wiegen ca. 9,2 kg.
  • Mit einem höherwertigen Rahmen, besseren Anbauteilen und Komponenten kommst du in der Preisklasse um 1000 € auch deutlich unter 9 kg.
  • In der Preisklasse um 1500 € sind auch schon Gesamtgewichte unter 8 kg möglich.

Was du neben deinem Rennrad zusätzlich benötigst

Kleidung

Wenn wir davon ausgehen, dass du zum Frühjahr/Sommer mit dem Rennradfahren beginnst, benötigst du die entsprechende Kleidung sowohl für sportliche als auch funktionelle Zwecke. Enganliegende Kleidung ist beim Rennradfahren üblich und sinnvoll, die Standardausstattung besteht aus:
  • Helm, ab 40 €, bitte niemals ohne! Sorgt für Sicherheit im Sturzfalle und Sichtbarkeit im Straßenverkehr.
  • Brille, ab 20 €, zum Schutz der Augen und gegen blendende Sonne.
  • Halstuch, ab 10 €, schützt den Hals vor kalter Zugluft bei höheren Geschwindigkeiten, kann bei Bedarf auch über die Ohren gezogen werden.
  • Trägerhose mit Sitzpolster, ab 50 €, für einen festen Sitz und ein gutes Sitzgefühl.
  • Unterziehshirt, ab 20 €, transportiert den Schweiß von der Haut weg und hält den Oberkörper trocken.
  • Radtrikot, ab 40 €, ob auffällig oder dezent, klassische Trikots mit Frontzipper sind mit ihren Rückentaschen überaus praktisch.
  • Windweste, ab 30 €, gegen Zugluft bei Abfahrten oder sinkenden Temperaturen.
  • Regenjacke, ab 30 €, hält im Notfall den Oberkörper trocken.
  • Handschuhe, ab 20 €, sorgen für einen sicheren Halt und bieten Griffkomfort.
  • Sportsocken, ab 10 €, für einen schnellen Abtransport des Schweißes.
  • Radschuhe, ab ca. 60 €, sorgen für eine optimale Kraftübertragung und nehmen die Platten deines Pedalsystems auf.
Wie du siehst, kommt für die Grundausstattung schnell ein Betrag von 330 € zustande, den du in deinem Budget auf jeden Fall einplanen solltest. Je nach Geschmack und Qualität sind natürlich auch hier höhere Preise möglich. Wir empfehlen dir, die Kleidung vor Ort anzuprobieren und idealweise in Rennradhaltung auf den richtigen Sitz zu testen. In unseren Filialen ist beides ohne Probleme möglich.

Als Grundsatz kannst du dir für die Kleidung merken: so eng wie möglich und so bequem wie nötig. Zu weite Kleidung stört eher beim Rennradfahren und gerade das Sitzpolster der Hose sollte immer fest und an der gleichen Stelle sitzen. Um die Frage zu klären, was der Rennradfahrer „drunter“ trägt: nichts. Die zusätzliche Stoffschicht würde nur zu störender Reibung führen und den Schweiß sammeln. Mit der Zeit kannst du dein Outfit um weitere sinnvolle Teile wie z.B. Ärmlinge, Beinlinge und lange Kleidung für kalte Tage ergänzen.

Radschuhe und Pedale

Natürlich kannst du dein Rennrad auch mit normalen Pedalen fahren, doch wir wollen ganz ehrlich sein: Wenn du es mit dem Rennradfahren ernst meinst, solltest du dir sog. Klickpedale zulegen. Neue Rennräder kommen ohnehin ohne Pedale und so kannst du dir das entsprechende Pedalsystem mit dem passenden Schuhwerk gleich zu Beginn zulegen.

Klickpedale sorgen für eine feste Verbindung von Pedal und Radschuh und schaffen so die Voraussetzung für einen runden und effizienten Tritt mit der rennradtypischen Druck- und Zug-Phase.

Günstige Pedalsysteme gibt es bereits ab 30 €. Für welches System du dich entscheiden solltest und wo genau die Unterschiede liegen, haben wir für dich in unserem Ratgeber „Rennrad Pedale“ zusammengetragen:

Weiteres Zubehör

Du, dein Rad und die passende Kleidung - fast ist die Erstausstattung komplett. Diese Teile solltest du dir aber noch zulegen, um die wichtigsten Einstellungen und Reparaturen sowohl zuhause als auch unterwegs vornehmen zu können.
  • Kleine Satteltasche, ab 10 €, nimmt auf der Tour Schlauch, Mini-Tool, Reifenheber und Kleingeld auf.
  • Ersatzschlauch, ab 5 €, damit es auch nach einem Plattfuß weitergehen kann.
  • Mini-Tool, ab 10 €, für die nötigsten Reparaturen unterwegs.
  • Reifenheber, ab 2 €, hilft beim Schlauchwechsel und schont die Finger.
  • Flaschenhalter, ab 5 €, trinken ist sehr wichtig, besser zwei Halter als nur einer!
  • Trinkflasche, ab 2 €, idealerweise mit einem Volumen ab 500 ml.
  • Mini-Pumpe, ab 10 €, wird am Flaschenhalter montiert und hilft im Pannenfall.
  • Standpumpe, ab 25 €, sorgt vor der Tour bequem für den notwendigen Druck von 6 bis 8 bar im Rennradreifen.
  • Flickzeug, ab 2 €, rettet die Tour bei leichten Schlauchdefekten.
  • Tacho, ab 20 €, zeigt dir die wichtigsten Daten an.
  • Steckbeleuchtung, ab 20 €, sorgt nicht nur bei Dämmerung und Dunkelheit, sondern auch in Tunneln und auf unübersichtlichen Straßen für Sichtbarkeit.
Unsere Beispielaufstellung für das Zubehör kommt auf einen Betrag von ca. 110 €, wobei du natürlich auch hier schnell mehr Geld ausgeben kannst. So wird der klassische Tacho heute gerne durch multifunktionale Radcomputer mit GPS ersetzt, die mit Preisen ab 100 € und mehr zu Buche schlagen. Da dieser Part anfangs auch von einer Smartphone App übernommen werden kann, solltest du bei begrenztem Budget eher in ein gutes Rad, gutsitzende Funktionskleidung und sinnvolles Zubehör investieren.

Unsere Empfehlung:

Wie du an unserer Beispielrechnung sehen kannst, ist bei preisbewusstem Vorgehen der Einstieg bereits mit einem Budget von 1000 € möglich (Rennrad 600 €, Kleidung 330 €, Zubehör 110 €).

Wenn dein Budget größer sein sollte, empfehlen wir dir das höherwertige Rad zu wählen. Bleibe in der Preisklasse bis 1500 € lieber bei einem Aluminiumrahmen und achte auf die besseren Schalt-/Bremskomponenten oder die leichteren Laufräder. Gute Anbauteile wie z.B. ein ergonomischer Sattel und Lenker oder leichte Sattelstützen und Vorbauten sind ebenfalls Indizien für ein höherwertiges Rennrad.

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