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Fahrrad reparieren – so bringst du dein Fahrrad auf Vordermann

Fahrrad-Ratgeber Reparatur

Damit du stets sicher auf deinem Fahrrad unterwegs bist und ohne Pannen durch den Verkehr kommst, ist eine regelmäßige Wartung bzw. Reparatur deines Bikes unerlässlich. Hierbei stehen dir zwei Optionen zur Verfügung: So kannst du dein Fahrrad zur Reparatur in eine unserer Filialen bringen oder aber du nimmst die Wartung und Instandhaltung selbst vor.

Mit unserem großen Fahrrad XXL Ratgeber zum Thema Fahrrad reparieren stellen wir dir wichtiges Hintergrundwissen sowie diverse Anleitungen zur Verfügung, mithilfe derer du kleinere Reparatur- und Wartungsarbeiten problemlos alleine durchführen kannst. Falls doch einmal größere Reparaturarbeiten nötig sind, so kannst du dein Fahrrad natürlich zu geschultem Fachpersonal in einer unserer Filialen bringen. 

Auf unserer Filial-Übersicht findest du dazu die Fahrrad XXL Filiale in deiner Nähe und die entsprechenden Kontaktdaten.


1. Das richtige Werkzeug zum Fahrrad reparieren

Werkzeuge zur Fahrradreparatur

Auf einen Blick:
  • Sowohl Standardausrüstung als auch Spezialwerkzeug wichtig
  • Multifunktionswerkzeug für Reparaturen unterwegs
  • Sichere und kompakte Verstauung mittels Fahrradrucksack 
Wenn du regelmäßig Reparaturen an deinem Fahrrad auf eigene Faust durchführst, dann benötigst du natürlich auch das richtige Werkzeug. Neben der Standardausrüstung, darunter Steckschlüssel, Schraubendreher, Maulschlüssel sowie Inbusschlüssel in verschiedenen Größen, solltest du auch stets die folgenden Spezialwerkzeuge parat haben, z.B.:
  • Reifenheber
  • Drehmomentschlüssel
  • Kettennieter
  • Kettenschloss
  • Luftpumpe
  • Speichenschlüssel
  • Kurbelabzieher
  • Pedalschlüssel
  • Zahnkranzabzieher
  • Ersatzschlauch
  • Flickzeug
Mit diesen kleinen Alltagshelfern bist du in der Lage, die am häufigsten anfallenden Reparaturarbeiten alleine durchzuführen. Und falls du denkst, du müsstest auf jeder Fahrradtour einen ganzen Werkzeugkoffer mitschleppen, dann können wir dich beruhigen. Denn insbesondere für Reparaturen unterwegs eignen sich sogenannte Minitools bzw. Multitools. Dabei handelt es sich um Multifunktionswerkzeug im Taschenformat, das eine Vielzahl unterschiedlicher Funktionen vereint.  Mit der üblicherweise mitgelieferten Tasche oder aber einem Fahrradrucksack kannst du das Werkzeug ganz einfach, sicher und kompakt verstauen.

Minitool/Miniwerkzeug zur Fahrrad-Reparatur in der Kurzerklärung

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2. Das verkehrssichere Fahrrad

Auf einen Blick:
  • Verkehrssicherheit ergibt sich aus der technischen Ausstattung
  • Bestimmungen zu Fahrrädern in der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung
Nachdem wir dir aufgezeigt haben, welches Fahrradwerkzeug du auf jeden Fall dabei haben solltest, ist es ebenso wichtig zu wissen, über welche technische Ausstattung ein Fahrrad verfügen sollte bzw. muss, um verkehrssicher zu sein. Denn hier spielen nicht nur persönliche Vorlieben eine Rolle, sondern auch gesetzliche Bestimmungen. So gilt in Deutschland die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO), in der sich unter anderem folgende Bestimmungen zu Fahrrädern finden.

§ 64a Einrichtungen für Schallzeichen
„Fahrräder und Schlitten müssen mit mindestens einer helltönenden Glocke ausgerüstet sein.“

§ 65 Bremsen
„Fahrräder müssen zwei voneinander unabhängige Bremsen haben.“

§ 67 Lichttechnische Einrichtungen an Fahrrädern
„Fahrräder müssen für den Betrieb des Scheinwerfers und der Schlussleuchte mit einer Lichtmaschine, deren Nennleistung mindestens 3 W und deren Nennspannung 6 V beträgt oder einer Batterie mit einer Nennspannung von 6 V (Batterie-Dauerbeleuchtung) oder einem wiederaufladbaren Energiespeicher als Energiequelle ausgerüstet sein.“

„An Fahrrädern dürfen nur die vorgeschriebenen und die für zulässig erklärten lichttechnischen Einrichtungen angebracht sein. Als lichttechnische Einrichtungen gelten auch Leuchtstoffe und rückstrahlende Mittel. Die lichttechnischen Einrichtungen müssen vorschriftsmäßig und fest angebracht sowie ständig betriebsfertig sein. Lichttechnische Einrichtungen dürfen nicht verdeckt sein.“

„Fahrräder müssen mit einem nach vorn wirkenden Scheinwerfer für weißes Licht ausgerüstet sein.“

„Fahrradpedale müssen mit nach vorn und nach hinten wirkenden gelben Rückstrahlern ausgerüstet sein; nach der Seite wirkende gelbe Rückstrahler an den Pedalen sind zulässig.“

Ohne die oben genannten Ausrüstungsteile darf ein Rad nicht im Straßenverkehr genutzt werden. Führe dir diese Bestimmungen also vor Augen, wenn du dich demnächst wieder in den Sattel schwingst. 
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3. Der Jahreszeiten-Check für dein Fahrrad

Ob mit einem Rennrad, Mountainbike, Trekkingrad oder Klapprad – was gibt es schöneres, umweltfreundlicheres und geselligeres als eine gemeinsame Fahrradtour zu machen, egal zu welcher Jahreszeit? Damit du noch lange Freude an deinem Drahtesel hast, empfiehlt es sich, dass du dein Fahrrad regelmäßig wartest. Ganz nach dem Motto: Wer sein Fahrrad liebt, der pflegt es!

3.1 Frühjahr
3.2 Winter

3.1 Frühjahr

Auf einen Blick:
  • Fahrrad reinigen und dabei Optimierungspotenzial aufdecken
  • Verkehrstauglichkeit überprüfen: Klingel, Beleuchtung, Bremsen und Schaltsystem
  • Fahrradkette ölen
  • Reifen aufpumpen
  • Lenker- und Sattelposition überprüfen
Das Frühjahr ruft und du möchtest so schnell wie möglich eine Tour mit deinem Fahrrad machen? Keine Sorge, es kann schon bald losgehen! Zunächst einmal solltest du dein Bike aber gründlich reinigen. So sorgst du nicht nur für frischen Glanz, sondern kannst dabei auch Bereiche ausfindig machen, die noch ausgebessert werden müssen. Das können beispielsweise lose Schrauben, Rostflecken oder auch gerissene Kabel sein.

Um sicherzustellen, dass dein Fahrrad verkehrstauglich ist, benötigst du unter anderem – wie gerade gelernt – eine helltönende Klingel. Kontrolliere, ob dies der Fall ist. Ganz entscheidend ist natürlich auch, dass die Beleuchtung an deinem Fahrrad voll funktionstüchtig ist. Um dies zu gewährleisten, solltest du dir sowohl die Vorder- als auch die Rückleuchte einmal genauer ansehen. Wenn das Licht nicht funktionieren sollte, gibt es mehrere mögliche Ursachen. So können entweder die Glühbirnen kaputt, Kabel defekt oder aber Kontakte verschmutzt sein. Schaffe hier unbedingt Abhilfe! Kontrolliere in diesem Zuge auch die Anzahl der Speichenreflektoren, denn hier sind laut StVZO zwei pro Rad vorgeschrieben. Für zusätzliche Sicherheit sorgen außerdem reflektierende Reifen oder Speichenstäbchen.

Ganz besondere Aufmerksamkeit solltest du zum Wohle deiner Gesundheit und der Verkehrssicherheit den Bremsen widmen. Wie ist der Zustand der Bremsbeläge? Falls diese zu abgenutzt sind, solltest du sie unbedingt erneuern. Wichtig ist zudem, dass beide Bremshebel leichtgängig ziehen und dabei kräftig zupacken, denn nur so ist die Bremswirkung optimal. In diesem Zusammenhang solltest du auch das Schaltsystem inspizieren. Entdeckst du Beschädigungen, so solltest du auch hier zwingend dein Fahrrad reparieren.

Zum Schluss solltest du noch an die „Klassiker“ denken. Dazu zählt, dass die Kette frisch geölt wird, die Reifen aufgepumpt werden und die Position des Lenkers und Sattels überprüft wird.

3.2 Winter

Auf einen Blick:
  • Maßnahmen im Frühjahr gelten auch für den Winter
  • Aber: höhere Beanspruchung durch Schnee und Kälte
  • Spikereifen empfehlenswert
  • Pflege- bzw. Enteisungsspray immer zur Hand haben
  • Für ein besseres Fahren auf Schnee gegebenenfalls den Reifendruck senken
Es versteht sich von selbst, dass die für das Frühjahr erforderlichen Maßnahmen auch für den Winter zutreffen. In dieser Jahreszeit kommt der Ausstattung deines Fahrrads allerdings eine ganz besondere Rolle zu, denn durch Schnee, Matsch und Kälte wird dem Bike noch mehr abverlangt als im Frühjahr. Achte daher also auf eine besondere Wintertauglichkeit.

Wenn du in einer Region lebst, in der Kälteperioden extrem heftig sind oder aber besonders lange andauern, solltest du dir Gedanken über den Kauf von Spikereifen machen. Der Vorteil: Sie erhöhen die Sicherheit beim Fahren und sind darüber hinaus noch leicht zu montieren. Das Angebot reicht hier von Spikereifen mit 240 Metallstiften bis hin zu speziellen Eisreifen mit wesentlich mehr Stiften.

Im Winter ist es zudem ratsam, dass du stets ein Pflege- bzw. Enteisungsspray zur Hand hast, denn so kannst du selbst bei klirrender Kälte dein Fahrrad sicher abschließen und das Schloss später wieder einfach öffnen.

Eine bei vielen Radfahrern bewährte Methode ist außerdem die Senkung des Reifendrucks. Dies führt beim Fahren auf schneebedeckten oder glatten Wegen zu einem besseren Halt. Beachte aber hierbei, dass durch den geringeren Luftdruck das Risiko einer Reifenpanne, etwa infolge eines Durchschlags, erhöht wird. 
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4. Die richtige Wartung und Pflege

Viele Komponenten tragen bei einem Fahrrad zur Verkehrssicherheit bei. Die wichtigsten möchten wir dir in den folgenden Kapiteln vorstellen. Auch hier findest du wieder nützliches Basiswissen, Tipps & Tricks sowie leicht verständliche Schritt-für-Schritt Anleitungen.

4.1 Bremsen
4.2 Fahrradkette
4.3 Reifen, Laufräder und Schläuche
4.4 Fahrradbeleuchtung
4.5 E-Bikes



  

4.1 Bremsen

  4.1.1 Felgenbremsen
  4.1.2 Nabenbremsen
  4.1.3 Bremsen warten und pflegen

Auf einen Blick:
  • Nur voll funktionstüchtige Bremsen bieten größtmögliche Sicherheit
  • Zwei gängige Bremsentypen: Felgenbremsen und Nabenbremsen
  • Insbesondere Felgenbremsen benötigen regelmäßige Wartungsintervalle
  • Perfekter Abstand zwischen Bremsbelag und Laufrad: 1,5 bis 2 Millimeter
  • Bremsbeläge müssen die Laufradflanke bei angezogener Bremse vollständig berühren
Im Straßenverkehr kommt allen voran den Bremsen eine besondere Bedeutung zu. Nur wenn diese voll funktionstüchtig sind, gewährleisten sie größtmögliche Sicherheit. Droht eine Gefahrensituation, so ist jeder eingesparte Meter Bremsweg entscheidend – und kann im Zweifel Leben retten oder vor einer schweren Verletzung bewahren. Hier erfährst du mehr über die beiden gängigsten Bremsentypen,  Felgenbremsen und Nabenbremsen, und was bei der Wartung von Bremsen im Allgemeinen zu beachten ist.

4.1.1 Felgenbremsen

Typische Felgenbremse

Bei einer Felgenbremse wird das Rad abgestoppt, indem zwei Bremsschuhe die Laufradflanke von beiden Seiten einklemmen. Dieser Bremsentyp hat den Vorteil, dass er einerseits sehr leicht ist, andererseits nur wenig Last auf den Rahmen und das Laufrad ausübt. Felgenbremsen haben jedoch den Nachteil, dass die Bremsleistung bei schlechten Witterungsverhältnissen, z.B. Regen, abnimmt. 

Felgenbremsen gibt es in verschiedenen Ausführungen, darunter:
  • Cantilever-Bremsen
  • Zangenbremsen
  • Seitenzugbremsen
  • Zuggestängebremsen/Stangenbremsen
  • Roller-Cam Bremsen
  • Hydraulische Felgenbremsen


4.1.2 Nabenbremsen

Nabenrücktrittbremse

Im Gegensatz zur Felgenbremse befindet sich bei einer Nabenbremse der Mechanismus in unmittelbarer Nähe zur Nabe des Laufrads. Hieraus ergibt sich der Vorteil, dass selbst bei Nässe die Bremsleistung nicht bzw. nur minimal beeinträchtigt wird. Nachteile sind eine komplexere Wartung und die relativ hohen Kräfte, denen die Speichen ausgesetzt werden.

Auch Nabenbremsen gibt es in verschiedenen Ausführungen, darunter:
  • Rollenbremsen
  • Scheibenbremsen
  • Trommelbremsen
  • Rücktrittbremsen


4.1.3 Bremsen warten und pflegen

Insbesondere Felgenbremsen benötigen regelmäßige Wartungsintervalle, da sich der Bremsbelag mit der Zeit abnutzt. Wenn das Profil nahezu aufgebraucht ist, also die Rillen des Bremsbelags nicht mehr zu sehen sind, dann solltest du schleunigst für Nachschub sorgen. Aber auch Nabenbremsen, so etwa die Scheibenbremse, besitzen Bremsbeläge. Diese sollten ausgetauscht werden, wenn weniger als 0,5 Millimeter des Belags übrig sind.

Tipp: Wenn du neue Bremsbeläge für deine Felgenbremse benötigst, dann halte nach Systemen Ausschau, bei denen Bremsschuh und Bremsbelag getrennt sind. So kannst du ganz einfach den Bremsbelag erneuern, ohne den gesamten Bremsschuh lösen zu müssen. Um an die Bremsbeläge zu gelangen, musst du zunächst die Bremsarme aushängen. Tausche die Bremsbeläge dann aus. Danach setzt du den Bremsschuh wieder in den Arm ein und ziehst die Schrauben vorsichtig fest, bis er sicher sitzt. Danach kannst du mit der Ausrichtung der Bremse fortfahren. Acht dabei darauf, dass die Bremsbeläge nicht den Reifen berühren, da ansonsten der Reifen in Mitleidenschaft gezogen werden kann. Als Faustregel für den perfekten Abstand zwischen Bremsbelag und Laufrad gelten 1,5 bis 2 Millimeter. Das Ergebnis ist perfekt, wenn die Bremsbeläge die Laufradflanke bei angezogener Bremse vollständig berühren.

Anders verhält es sich bei Nabenbremsen. Bei Scheibenbremsen, zum Beispiel, erhältst du Zugriff auf die Bremsbeläge, indem du das Rad demontierst. Sie befinden sich im sogenannten Bremssattel. Entferne die Bremsbeläge durch Drehen an der Inbusschraube. Die neuen Beläge musst du einfach nur zusammenpressen und sie passgenau in den Bremssattel legen. Fixiere sie anschließend wieder mit der Inbusschraube.


4.2 Fahrradkette

  4.2.1 Fahrradkette reinigen und ölen
  4.2.2 Die richtige Kettenlänge

Wartung & Reparatur deiner Fahrradkette

Auf einen Blick:
  • Nur mit einer gut gepflegten Kette lassen sich optimale Fahrergebnisse erzielen
  • Kettenreiniger oder feuchtes Tuch benutzen
  • Zahnbürste oder Schraubenzieher für Feinarbeiten
  • Jedes Kettengelenk ölen
  • Kette im Winter besonders gründlich pflegen und warten
  • Ein Kettenschutz hilft, die Lebensdauer der Fahrradkette zu erhöhen
  • Zwei Optionen zur Bestimmung der richtigen Kettenlänge
Die Fahrradkette ist ein zentraler Bestandteil deines Fahrrads. Damit sie lange hält, solltest du dich gut und regelmäßig um sie kümmern. Zu den am häufigsten anfallenden Pflegearbeiten an der Kette zählen das Ölen sowie die generelle Reinigung. Aber auch die richtige Kettenlänge solltest du immer im Auge behalten.


4.2.1 Fahrradkette reinigen und ölen

Du wirst es aus eigener Erfahrung kennen: Fahrradketten sind wahre Schmutzfänger. Kettenöl, Staub und Schmutz bilden mit der Zeit eine dicke Schicht, die du entfernen solltest, damit du wieder vollen Fahrkomfort genießen kannst.

Möchtest du die Fahrradkette reinigen, so verwende am besten einen speziellen Reiniger aus unseren Filialen. Falls du dir unsicher bist, welches Produkt du auswählen sollst, so bitte einen Mitarbeiter um Hilfe. Er wird dir gewiss weiterhelfen können. Solltest du keinen Kettenreiniger zur Hand haben, kannst du aber auch ganz einfach einen feuchten Lappen benutzen. Stelle das Fahrrad als Erstes auf den Kopf. Anschließend legst du das feuchte Tuch um die Kette, drehst an den Pedalen und lässt somit die Kette durch das Tuch laufen. Du wirst sehen, dass so einiges an Schmutz am Tuch haften bleibt. Fahre so lange auf diese Art und Weise fort, bis du den Großteil der Verschmutzungen entfernt hast. Danach solltest du dich um die Kettenblätter, Ritzel und das Schaltwerk kümmern, denn auch hier lagert sich viel Schmutz ab. Tipp: Die gute alte Zahnbürste stellt hier einen sehr guten Helfer dar. Alternativ kannst du aber auch das Putztuch über den Schraubenzieher legen, um selbst schwer zugängliche Stellen zu erreichen.

Wenn die Reinigung abgeschlossen ist, kannst du die Fahrradkette ölen. Auch hier bieten unsere Filialen eine sehr große Auswahl. Das Ölen ist ein Kinderspiel: Gib auf jedes Kettengelenk einen Tropfen Öl und drehe die Kette anschließend so lange, bis das Öl sich komplett verteilt hat. Um den Untergrund vor möglicher Verschmutzung zu bewahren, solltest du ihn vorher natürlich bedecken, z.B. mit Zeitungspapier. Du hast es geschafft!

Video-Tutorial zum Kette ölen


Übrigens: Im Winter sollte die Kette grundsätzlich öfters gepflegt werden, da die Belastungen zu dieser Jahreszeit am höchsten sind. Schuld daran sind insbesondere Regen und Schnee. Wenn deine Fahrradkette häufig Nässe ausgesetzt ist, dann fängt sie schnell an zu rosten und die Lebensdauer sinkt. Lass dein Fahrrad nach einer Tour durch Wind und Wetter also nicht einfach lagern, sondern reinige und pflege es direkt im Anschluss. Ein Kettenschutz hilft zudem, die Lebensdauer von Fahrradketten zu erhöhen. In unseren Filialen findest du verschiedene Lösungen, die du problemlos nachträglich einbauen kannst.


4.2.2 Die richtige Kettenlänge

Was Viele nicht wissen ist, dass sich Ketten über die Jahre weiten. Gerade bei einer besonders hohen Nutzung deines Bikes wird die Kette so belastet, dass sie sich dehnt und anfängt, leicht durchzuhängen. Du kannst dieses Problem lösen, indem du das Hinterrad leicht nach hinten versetzt. Falls du dir dabei unsicher bist, empfehlen wir dir, eine unserer Filialen aufzusuchen. Danach sollte die Kette wieder die richtige Spannung haben.

Ein nützliches Werkzeug ist in diesem Zusammenhang die sogenannte Kettenlehre. Sie hilft dir dabei herauszufinden, ob mit deiner Fahrradkette alles in Ordnung ist. Stecke die Lehre dazu zwischen die Kettengelenke. Wenn der Stift vollständig eintaucht, ist es an der Zeit, deine Kette auszutauschen.

Um die richtige Kettenlänge herauszufinden, stehen dir zwei Optionen zur Verfügung. Die einfachere Methode ist, die alte und die neue Kette lang gezogen nebeneinander zu legen und sie dann auf die exakte Länge zu kürzen. Fortgeschrittene können aber auch wie folgt vorgehen: Stelle die Schaltung auf das kleinste Ritzel, den Umwerfer auf das kleinste Blatt. Lege die neue Kette dann über das größte Kettenblatt vorne und das größte Ritzel hinten. Jetzt nur noch die Fahrradkette straft zusammenlegen, zwei Kettenglieder zusätzlich hinzurechnen, und schon hast du die die optimale Kettenlänge erreicht.


4.3 Reifen, Laufräder und Schläuche

  4.3.1 Die Laufradgröße
  4.3.2 Laufräder reparieren
  4.3.3 Schlauch wechseln (mit Video-Tutorial)
  4.3.4 Reifen aufpumpen

Laufrad & Schlauch

Auf einen Blick:
  • Essenzielle Fortbewegungsmittel
  • Zusammensetzung des Reifens: Karkasse, Wulstkern und Lauffläche
  • Weltweit unterschiedliche Laufrad-Größen
  • Laufräder mit Speichenspanner reparieren
  • Schlauch mittels Reifenheber wechseln
  • Reifen unter Beachtung des richtigen Reifendrucks aufpumpen
Fahrradreifen, Laufräder und Schläuche sind für ein Bike das, was die Beine für den Menschen sind. Sie sind essenziell für die Fortbewegung! Die Wahl eines passenden Reifens bzw. Schlauchs ist für viele Radfahrer jedoch äußerst schwierig. Schließlich gilt es nicht nur, den Einsatzzweck, sondern auch die Breite, die Größe und das Gewicht zu beachten. Zwischen den verschiedenen Fahrradtypen, darunter Rennrad, Mountainbike oder Trekkingrad, gibt es darüber hinaus teils eklatante Unterschiede. Die grundsätzliche Zusammensetzung eines Reifens ist aber immer die folgende: Karkasse, Wulstkern, Lauffläche.

Die Karkasse besteht aus einem textilen Gewebe, das mit Gummi beschichtet ist, und fungiert im Reifen quasi als tragendes Gestell. Als Maß für die Dichte der Karkasse wird die Einheit TPI (Threads per Inch) bzw. EPI (Ends per Inch) verwendet, was so viel wie „Fäden pro Zoll“ bedeutet. Je engmaschiger die Karkasse gewebt ist, desto hochwertiger ist sie in der Regel auch: So bietet sie einen bestmöglichen Rollwiderstand und aufgrund der schweren Durchstechbarkeit auch einen erhöhten Pannenschutz.

Der Wulstkern ist das Innere des Reifenwulsts und besteht aus mehreren Stahldrähten, die miteinander gezwirnt sind. Die Aufgabe des Kerns ist es, den festen Sitz des Reifens auf der Felge zu gewährleisten.

Auf die Karkasse wird die Lauffläche, die äußerste Schicht des Reifens, aufgebracht. Diese weist ein spezifisches Profil auf, das sowohl aus Textil als auch aus Gummi besteht. Die Gummimischung an sich entscheidet maßgeblich über die Robustheit, die Haltbarkeit, den Rollwiderstand, den Abrieb sowie den Grip des Reifens. Zu deren Bestandteilen zählen:
  • Natürlicher und synthetischer Kautschuk
  • Füllstoffe, z.B. Ruß und Kieselsäure
  • Öle & Harze
  • Farbstoffe
  • Vulkanisationsmittel, z.B. Schwefel
  • Alterungsschutzmittel
Diese Komponenten werden während des Konfektionierungsprozesses, einer Mischung aus Hand- und Maschinenarbeit, zu einem Reifen zusammengesetzt. Der letzte Produktionsschritt ist die sogenannte Vulkanisation, bei der der Reifenrohling durch Erhitzung sein Profil und seine Elastizität erhält.

4.3.1 Die Laufradgröße

Das Thema Laufradgröße stellt viele Biker vor ein Rätsel. Dies liegt maßgeblich daran, dass weltweit unterschiedliche Definitionen und Größen existieren. Eine Größe ist etwa die der European Tyre and Rim Technical Organisation (ETRTO, deutsch: Europäische Reifen- und Felgen-Sachverständigenorganisation). Des Weiteren gibt es in der Branche Zollangaben oder die französische Größenangabe. All diese Größen sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst:

Reifendurchmesser (Zoll) Nenngröße der Felge gemäß ETRTO (mm) Französische Größenangabe
14 288 oder 298 350A (298 mm)
26 559, 571 oder 590 650, 650C, 650A
26, 27,5 584 650B
28, 29 622 700/700C
28 635 700B



4.3.2 Laufräder reparieren

Im Zuge einer Fahrradreparatur solltest du auch immer die Laufräder inspizieren. Falls diese unrund laufen, ist das Problem zumeist in der Speichenspannung begründet. Dies zu beheben verlangt lediglich ein wenig handwerkliches Geschick und Feingefühl: Stelle zunächst das Bike auf den Kopf. Fixiere nun einen Bleistift an die Gabel oder an die Kettenstreben. Dazu benutzt du am besten Klebeband. Wundere dich nicht, denn der Stift dient hier als Augenmaß. Wenn du das Rad nämlich drehst, erkennst du die unrund laufenden Stellen durch die Veränderung des Abstands zum Stift.

Hast du die Stelle ausfindig gemacht, kannst du die Verformung beheben. Hier gilt: Ziehe die Speiche auf der gegenüberliegenden Seite der Verformung nach. Im Fachhandel findest du dazu das nötige Werkzeug, wie z.B. einen Speichenspanner. Erhöhe damit nach und nach die Spannung der Speiche und kontrolliere, ob eine Verbesserung eingetreten ist. Pass aber auf, dass du die Speiche nie zu stark spannst!


4.3.3 Schlauch wechseln

Es ist der Klassiker schlechthin: ein platter Reifen. Dieser resultiert häufig aus kleinen Splittern, Dornen oder Steinen, die sich durch den Reifen bohren und im Schlauch ein Loch hinterlassen. Wenn du den Schlauch wechseln musst, gehe am besten folgendermaßen vor: Löse zunächst das betroffene Rad. Sowohl Vorder- als auch Hinterrad sind mit Radmuttern bzw. häufig auch mit einem Schnellspanner befestigt. Das Vorderrad kannst du ganz einfach mit einem Schraubenschlüssel lösen und es anschließend aus der Gabel nehmen. Achtung: Am Hinterrad kann die Schaltung ein Hindernis darstellen. In diesem Fall musst du die Kette vom Schaltwerk entfernen. Danach kannst du das Rad entnehmen.


Damit du an den Schlauch gelangst, musst du erst einmal den Reifen vom Laufrad lösen. Lasse dazu die Luft aus dem Reifen, sofern dies nicht bereits durch den „Platten“ geschehen ist. Verwende im Optimalfall drei Reifenheber. Positioniere diese unter der Flanke des Mantels und übe leichte Hebelbewegungen aus. Der Schlauch kann auf diese Weise aus dem Mantel gezogen werden.

Jetzt kannst du den neuen Schlauch einlegen. Führe dazu zunächst das Ventil durch die entsprechende Öffnung im Laufrad. Pumpe den Schlauch nun ein wenig auf, damit du ihn einfacher in den Mantel legen kannst. Jetzt ist ein wenig Geschick gefordert: Um den Schlauch exakt zu platzieren, musst du erneut zum Reifenheber greifen und diesen unter die Flanke des Laufrads hebeln. Verwende einen zweiten Reifenheber und schiebe damit den Reifen überall in das Laufrad – gleichmäßig und langsam. Pass dabei aber auf, dass du den nagelneuen Reifen nicht beschädigst. Ist dies getan, kannst du den Reifen vollständig aufpumpen und deinem Bike-Abenteuer steht nichts mehr im Wege.


4.3.4 Reifen aufpumpen

Beim Aufpumpen der Reifen ist der richtige Reifendruck zu beachten. Dies ist wichtig, damit Fremdkörper keine oder nur geringe Chancen haben, in den Reifen einzudringen und dort Beschädigungen anzurichten. Dazu sorgt ein optimaler Reifendruck für ein hervorragendes Rollverhalten auf dem Untergrund. 

Du kannst den Reifendruck ganz einfach mit einer Fahrradpumpe mit Manometer bestimmen. Diese sind in unseren Filialen erhältlich und meistens nur unwesentlich teurer als normale Luftpumpen. Aber die Investition zahlt sich aus, denn je nach Fahrrad-Typ kannst du ganz einfach den gewünschten Reifendruck wählen. Eine gute Orientierungshilfe bietet hier die Übersicht „Luftdruck-Richtwerte für Fahrradreifen“ des ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e. V.)

Reifen aufpumpen Video-Tutorial: Blitzventil, Autoventil und französisches Ventil



4.4 Fahrradbeleuchtung

4.4.1 Licht reparieren

Auf einen Blick:
  • Vorschriften für Fahrradbeleuchtung gemäß StVZO
  • Zum Wohle der Verkehrssicherheit und Gesundheit
  • Lichtanlagen mit Felgendynamos einfach selbst zu reparieren
  • Verschleißerscheinungen sind vollkommen natürlich
  • Nabendynamos werden seltener von Defekten heimgesucht
Wie du bereits oben erfahren hast, ist eine ordnungsgemäße Fahrradbeleuchtung gemäß StVZO Pflicht. Hältst du dich nicht an deren Bestimmungen, drohen hohe Geld- und im schlimmsten Fall sogar Freiheitsstrafen. Du solltest es allerdings so sehen: Mache es aus Gründen der allgemeinen Verkehrssicherheit und zum Wohle deiner Gesundheit!


4.4.1 Licht reparieren

In der Regel treten Defekte bei Lichtanlagen auf, die mit einem Felgendynamo arbeiten. Hier liegt die Rolle direkt auf der Flanke der Felge auf. Weniger anfällig sind hingegen Nabendynamos, die sich, wie der Name erahnen lässt, in der Nabe des Vorderrads befinden. Dort sind sie gut vor Wasser und Verschmutzungen geschützt.

Wenn dein Licht nicht mehr funktioniert oder nur noch flackert, kann dies verschiedene Ursachen haben. Handelt es sich um einen Felgendynamo, so vergewissere dich zuerst, ob die Laufrolle des Dynamos noch genügend Kontakt zu der Felge hat und sich korrekt mit dreht. Ist dies nicht der Fall, solltest du den Dynamo neu ausrichten. Hierzu muss oftmals nur eine kleine Schraube gelöst werden, mit der der Dynamo am Rahmen befestigt ist. Justiere den Dynamo so, bis er wieder für ausreichend Licht sorgt.

Es kann aber auch sein, dass der Grund für flackerndes Licht eine abgenutzte Laufrolle ist. Dies ist nicht weiter verwunderlich, da sie mit der Zeit naturgemäß verschleißt. Tausche sie aber in jedem Fall aus. Tipp: In gelöstem Zustand sollte die Laufrolle ca. 1 Zentimeter vom Reifen bzw. der Felgenflanke entfernt sein.

Bei Nabendynamos kommt es viel seltener zu Defekten, und wenn treten sie häufig erst nach einigen Jahren der Nutzung auf. Ob sich eine Reparatur in diesem Fall noch lohnt, musst du für dich entscheiden. Wenn du dich für einen neuen Nabendynamo entscheidest, empfehlen wir dir, den Einbau von der Fahrradwerkstatt deines Vertrauens vornehmen zu lassen. Natürlich kannst du dir aber auch gleich ein neues Laufrad mit Nabendynamo zulegen, das du ganz einfach selbst montieren kannst.


4.5 E-Bikes

Auf einen Blick:
  • Regelmäßige Pflege essentiell
  • Wartung durch Fachbetrieb aufgrund höherer Anforderungen empfohlen
  • Gut geölte Ketten und ausreichend Luft in den Reifen sicherstellen
  • E-Bike nicht über einen langen Zeitraum mit einem Auto unterstellen
  • Den Akku wenn möglich nach jeder Fahrt aufladen
  • Lagerung bei zu großer Hitze bzw. Kälte vermeiden
E-Bikes erfreuen sich seit vielen Jahren zunehmender Beliebtheit. Insbesondere ältere und gesundheitlich beeinträchtigte Personen entwickeln dank der integrierten Motorunterstützung wieder viel Freude am Fahrradfahren. Aber auch hier gilt: Wenn du dein E-Bike lange nutzen möchtest, solltest du es regelmäßig pflegen und reparieren. Da dies aber weitaus komplexer ist als z.B. die Reparatur eines normalen Fahrrads, empfehlen wir grundsätzlich die Wartung durch Fachpersonal in einer unserer Filialen. Dieser kann bei folgenden Aufgaben behilflich sein: 
  • Auslesen der Software und Überprüfung auf Fehler
  • Behebung von möglichen Fehlern
  • Aufspielen von Software-Updates
  • Kontrolle der Funktionstüchtigkeit von Akku und Motor
  • Kontrolle und Funktionsprüfung des kompletten Schaltsystems
  • Kontrolle und Funktionsprüfung des kompletten Bremssystems
  • Kontrolle der Beleuchtung
  • Zentrieren der Laufräder vorne und hinten
  • Reinigung und Einstellung von Steuerlager und Tretlager

Dennoch hast auch du einen nicht unbedeutenden Einfluss auf die Performance und Lebensdauer deines E-Bikes. So solltest du immer für gut geölte Ketten und ausreichend Luft in den Reifen sorgen. Machst du dies nicht, erhöht sich der Kraftaufwand beim Fahren, was wiederum durch eine erhöhte Motorleistung ausgeglichen werden muss.

Beim E-Bike ist außerdem das Thema Lagerung wichtig, insbesondere im Hinblick auf die Elektronik. Stelle stets eine gute Belüftung sicher, damit die Luftfeuchtigkeit möglichst gering ist und sich kein Stauwasser bildet. Ein E-Bike sollte darüber hinaus nicht über einen größeren Zeitraum mit einem Auto untergestellt werden, denn der von dem PKW abgesonderte Schmutz sowie Feuchtigkeit können zu Korrosion am E-Bike führen.

Auch in puncto Akku, dem Herzstück deines E-Bikes, gibt es einige Punkte zu beachten. Um die Lebensdauer des Akkus zu erhöhen, solltest du diesen möglichst selten komplett entleeren. Vielmehr solltest du den Akku nach jeder Fahrt aufladen. Dabei ist wichtig, dass du das Original-Ladegerät verwendest. Vermeide zudem, den Akku zu großer Hitze bzw. Kälte auszusetzen. Ist dein E-Bike für längere Zeit nicht in Benutzung, solltest du den Akku entnehmen und kühl (idealerweise zwischen 10° und 15° Celsius) und trocken bei ca. 40-50% Ladevolumen lagern. Fällt das Volumen unter 40%, so lade den Akku nach.
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