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Teures oder preiswertes Fahrrad – Was lohnt sich für dich?



Radfahren ist die schönste Nebensache der Welt: Es macht Spaß, ist kinderleicht, macht unabhängig von Autos und Fahrplänen, hält dich fit – und ist obendrein auch noch günstig! Glücklicherweise ist Radfahren keine Preisfrage, heutzutage bekommst du in jeder Fahrrad Kategorie schon mit überschaubarem Budget sichere, moderne und schicke Räder. Natürlich kannst du für ein Fahrrad auch richtig viel Geld ausgeben – musst du aber nicht. Worin sich teure von günstigen Fahrrädern unterscheiden und wofür es sich lohnt, mehr Geld zu investieren, haben wir für dich in diesem Ratgeber zusammengestellt.  
Wie viel darf ein gutes Fahrrad kosten?

Die verschiedenen Fahrrad Preisklassen 

Egal von welcher Fahrrad Kategorie wir reden, ob City-, Trekking-, oder Mountainbike, Rennrad oder E-Bike – alle Räder lassen sich grob in vier Klassen einteilen:
  • Einsteigerklasse
  • Mittelklasse
  • Oberklasse
  • High-End
Wieviel Geld du für dein neues Rad ausgeben möchtest, entscheidest du natürlich ganz allein und für mehr Geld wirst du auch einen entsprechenden Gegenwert bekommen wollen. Höherwertige Komponenten, bessere Materialien, weniger Gewicht, bessere Funktion und schickeres Design sind dabei gute Argumente, etwas tiefer in die Tasche zu greifen.

Wieviel Geld musst du nun ausgeben, um dein Wunschrad entsprechend deiner Vorstellungen zu erhalten? Im Folgenden erklären wir dir, wovon der Preis abhängig ist und was du in welcher Preiskategorie erwarten darfst.  

Wieviel darf ein gutes Fahrrad kosten?


Wovon ist der Preis eines Fahrrads abhängig?

In erster Linie bestimmt die jeweilige Fahrrad Kategorie und der Einsatzzweck den Preis, danach die Qualität der verbauten Komponenten, das verwendete Rahmenmaterial und die vorhandene Ausstattung. Als Folge daraus ergibt sich das Gewicht des Fahrrades, die Bedienbarkeit und das Handling.

So viel Geld solltest du für dein Rad einplanen

In unserem Shop findest du einfache City- und Trekkingräder bereits ab schlanken 250 €, sportliche Mountainbikes starten bei überschaubaren 300 €, leichte Rennräder beginnen bei moderaten 500 € und die immer beliebter werdenden E-Bikes bekommst du bereits ab budgetfreundlichen 1100 €.

Aus unserer Erfahrung sind das die Mindestpreise, die du für Fahrräder in der jeweiligen Kategorie einplanen solltest. Auch wenn es vielleicht an anderer Stelle noch günstigere Räder gibt, musst du dafür meist starke Einbußen in der Verkehrssicherheit und der erforderlichen Mindestqualität in Kauf nehmen – ein unnötiges Risiko, das du schon aus eigenem Interesse nicht eingehen solltest!

Alle Räder aus unserem Shop erfüllen ungeachtet des Preises diese Anforderungen und verwenden getestete Materialien, namhafte Komponenten und kommen größtenteils von bekannten Herstellern, die ebenfalls für einen gewissen Qualitätsstandard stehen.

Ein großer Vorteil von Fahrrädern aus unserem Shop ist neben der möglichen Probefahrt in einer unserer Filialen die gewissenhafte Kontrolle und Montage durch unser Fachpersonal, so dass du sicherheitsrelevante Mängel und Montagefehler ausschließen kannst – was bei branchenfremden Anbietern von Neurädern leider nicht immer der Fall ist.

Wann du mehr Geld ausgeben solltest

Für die angesprochenen Mindestpreise bekommst du in der jeweiligen Kategorie die einfachste Ausstattung, was für gemäßigte Ansprüche und geringe Anforderungen wie die Fahrt zum Bäcker oder zum Bahnhof genügen mag.

Möchtest du dein Fahrrad jedoch intensiver nutzen, mit sportlichem Anspruch unterwegs sein, oder gehobene Ansprüche an Tourentauglichkeit, Zuladung, Gewicht oder Qualität haben, solltest du höherwertige Fahrräder wählen, die natürlich auch mehr kosten. Diese Mehrkosten rechnen sich in der Regel sogar, da höherwertige Komponenten und Materialien meist nicht nur besser funktionieren, sondern auch langlebiger sind.

Fahrradempfehlungen

Ein gutes Fahrrad für wenig Geld! Ist das möglich?

Einfluss der Qualität auf den Preis

Rahmen

In der günstigen Einstiegsklasse findest du meist einfache Rahmen aus Stahl oder Aluminium vor, die zwar solide, dafür aber relativ schwer sind. Hochwertige Aluminiumrahmen, die besser verarbeitet und deutlich leichter sind, findest du an Rädern aus der etwas teureren Mittelklasse. Carbonrahmen gibt es zwar auch in unterschiedlichen Qualitätsstufen, man trifft sie aber hauptsächlich in der gehobenen Mittel- und Oberklasse an. Im High-End Bereich findest du gewichtsoptimierte und besonders hochwertige Carbonrahmen und Rahmen aus Titan, welche gerne in Kleinserien- und individuellen Maßbau eingesetzt werden.

Schaltung

Naben- und Kettenschaltungen sind nach wie vor die am meisten verbauten Schaltungen am Fahrrad. Der Preis einer Schaltung richtet sich nach der Anzahl der Gänge, der Bauart, der Ansteuerung, dem verwendeten Material und dem daraus resultierenden Gewicht.

Günstige Nabenschaltungen für einfache Cityräder gibt es ab 3 Gängen, bessere Nabenschaltungen verfügen im Citybereich über 7 oder 8 Gänge. Wenn im Trekkingbereich Nabenschaltungen eingesetzt werden, sind diese oft leichter und präziser und verfügen über 8, 11 oder 14 Gänge. Der Gangwechsel kann je nach Preisklasse auf dem klassischen Weg mechanisch erfolgen, oder leicht und komfortabel – aber eben auch teurer – mit elektronischer Ansteuerung.

Kettenschaltungen werden ebenfalls mit zunehmender Qualität und höherem Preis leichter und haben mehr Ritzel am Hinterrad. Einfache und günstige Kettenschaltungen verfügen dabei über 7 oder 8 Ritzel am Hinterrad, bessere Schaltungen über 9 oder 10 Ritzel, Topschaltungen haben 11 oder gar 12 Ritzel. In Kombination mit der Kurbel und den Kettenblättern ergibt sich das Gesamtgewicht des Antriebs und die Gesamtanzahl der verfügbaren Gänge. Günstige Trekkingräder zum Beispiel verfügen bei einer 3x8-fach Schaltung zwar über 24 Gänge, dafür ist sie jedoch relativ schwer und hat viele Gangüberschneidungen.

Dem steht im Mountainbike Bereich die neueste Entwicklung gegenüber: Die aktuelle 1x12-fach Schaltung von Sram setzt neue Maßstäbe in Sachen Gewicht und Präzision – bei 12 echten Gängen. Bei den Kettenschaltungen kann ebenfalls durch den Einsatz von Elektronik der Bedienkomfort nochmals gesteigert werden, was sich durch die aufwendigere Technik natürlich auch in einem höheren Preis widerspiegelt.

Im Rennradbereich wird oft genau auf das Gramm geschaut, weshalb hier zu einem höheren Preis gerne das leichte und steife Carbon eingesetzt wird. Auch hochwertige Alternativprodukte, wie zum Beispiel das Pinion Getriebe, sind durch ihren exklusiven Status und ihre besondere Funktion an Trekking- und Mountainbikes ab der Oberklasse zu finden.



Bremsen

Gute Bremsen sind lebenswichtig und haben ebenfalls einen direkten Einfluss auf die Qualität eines Fahrrades. Die klassische Seilzugbremse ist zwar günstig und bewährt, hat jedoch Schwächen bei der Bedienkraft und der Performance bei nassem Wetter. Besser macht es die etwas teurere Hydraulik-Felgenbremse, die sich leichter bedienen und feiner dosieren lässt, jedoch immer noch leichte Schwächen beim Nassbremsverhalten zeigt. Die Scheibenbremse löst das Problem des schlechten Nassbremsverhaltens und kann in der hydraulischen Variante auch mit geringer Bedienkraft und guter Dosierbarkeit punkten – die mechanische Scheibenbremse dagegen erkauft sich ihren Preisvorteil wieder mit höherer Bedienkraft. Neben der Bauart der jeweiligen Bremse gibt es auch hier weitere Preisunterschiede, bedingt durch eingesetztes Material, Bremsscheibengröße, Hebeleien etc.

Gabel

Die Gabel trägt direkt zum Gesamtgewicht und dem Fahrkomfort des Rades bei, dabei entscheiden das Material und natürlich die Bauart über Qualität und Preis.

Die günstigsten starren Gabeln bestehen aus einfachem Stahl, wodurch sie zwar robust, aber verhältnismäßig schwer sind. Aluminiumgabeln sind deutlich leichter, können jedoch wie ihre Pendants aus Stahl nicht besonders viel Fahrkomfort bieten. Die Carbongabel vereint niedriges Gewicht und Fahrkomfort, wobei hier die Carbongabel mit Aluminiumschaft und die Vollcarbongabel qualitativ zu unterscheiden sind.

Bei den Federgabeln gelten andere Kriterien: Je nach Verwendungszweck sind hier der Federweg, die Einstellbarkeit, der Gabelholmdurchmesser und das Gewicht entscheidende Qualitätsmerkmale.

Laufräder

Die Laufräder tragen ebenfalls wesentlich zum Gewicht und Handling des Rades bei. Gerade die rotierenden Massen entscheiden über die Fahreigenschaften deines Fahrrades, ob sportlich leicht oder schwerfällig und träge.

Die Stabilität der Laufräder ist das erste Entwicklungsziel, danach folgt das Gewicht und weitere Merkmale wie Material, Lagerstandard, Naben-, Speichen- und Aufbauqualität.

Die jeweilige Fahrrad Kategorie entscheidet dabei über den Schwerpunkt der Ausrichtung: Gute Laufräder an Trekkingrädern zeichnen sich durch hohe Stabilität und Zuladung aus, an Rennrädern sind Laufräder mit zunehmender Qualität leichter und aerodynamischer, was hauptsächlich durch den Einsatz besserer Materialien realisiert wird.

Anbauteile

Auch die Qualität der Anbauteile entscheidet über die Gesamtqualität des Rades. Lichtanlage, Sattel, Griffe, Lenker, Vorbau und Sattelstützen tragen mit ihren Eigenschaften, wie z.B. bequem und ergonomisch oder leicht und stabil, zum Preis eines Fahrrades bei. Hier ist die Kategorie und die Ausrichtung maßgebend: Anbauteile an Cityräder sind weniger auf das Gewicht, dafür eher auf Komfort ausgelegt, bei Mountainbikes wird mit zunehmender Qualität mehr Wert auf die Stabilität der Anbauteile bei möglichst geringem Gewicht gelegt. Höherwertige Lichtanlagen zeichnen sich durch erweiterte Funktionen, wie beispielsweise Standlicht vorne und hinten, Bemslicht und höherer Leuchtkraft des Scheinwerfers aus.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Hand aufs Herz: Wir sind uns sicher, dass du nicht immer die „billigste“ Lösung haben möchtest. Ein höherer Preis schlägt sich auch meist in besserer Qualität nieder, was unterm Strich für mehr Fahrspaß sorgt. Würden sich Autofahrer immer nur für das billigste Auto entscheiden, wären die Straßen voll von Dacias… doch das aktuelle Straßenbild zeigt etwas anderes: Ziemlich viel Mittelklasse und Oberklasse. Verständlich, wer beispielsweise viel reist oder etwas zu transportieren hat, möchte mehr Komfort, bessere und haltbarere Materialien und langanhaltende Qualität – und ist auch bereit, dafür mehr Geld zu bezahlen. Deswegen ist auch noch nach einer Vielzahl von Modellreihen und Baujahren der Mittelklassewagen schlechthin -der Golf- in der Zulassungsstatistik unter den Top 10 – er bietet eine gute und haltbare Qualität mit entsprechendem Komfort und Fahrspaß zu einem angemessenen Preis im Vergleich zu seinen Mitbewerbern.

So hast du auch bei Fahrrädern aller Kategorien oft die Wahlmöglichkeit zwischen geringem Preis und Basisqualität, über ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis bis hin zur oberen Preisklasse für gehobene Ansprüche.

Je nach Fahrrad Kategorie lassen sich Preis und Qualität der Bauteile in etwa so einteilen:









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Ist „teuer“ ein Qualitätsmerkmal?

Natürlich ist teuer allein nicht das einzige und ausreichende Qualitätsmerkmal. Der Preis ist vielmehr eine Folge aus der Wahl der verwendeten Materialien, der Funktion und der Bedienbarkeit. Gute Beispiele dafür sind die Schaltung und die Bremsen: Bremsen und Schalten können die günstigen wie die teuren Modelle, mit zunehmenden Preis bekommst du aber ein geringeres Gesamtgewicht, hochwertigere Materialien, bessere Funktion und Ergonomie, leichtere Bedienbarkeit und die technisch aufwendigeren Lösungen wie z.B. die elektronische Schaltung oder hydraulische Bremsen.

Günstig oder „seinen Preis wert“?

Günstig oder teuer bezieht sich auf die Fahrrad Kategorie und hängt von deinem persönlichen Empfinden und dem vorhandenen Budget ab, man kann nicht pauschal sagen, dass z.B. Räder über 1000 € immer teuer sind.

Im vollgefederten Mountainbike Bereich gelten die aktuellen Einstandspreise von 1200 € als sehr günstig, wogegen im Citybike Bereich 1200 € schon als teuer angesehen werden dürfen. Der Einsatzzweck und die Häufigkeit der Nutzung sollten sich im Preis der jeweiligen Fahrrad Kategorie wiederfinden, damit du lange Freude an deinem Rad hast.  

Anbauteile im Vergleich

Schaltgruppen im Vergleich



Die Kunst der Auswahl der richtigen Schaltung liegt darin, zu wissen was man braucht – und was nicht.

Das Citybike, das gelegentlich im flachen Terrain für Fahrten zum Wochenmarkt eingesetzt wird, benötigt keine Shimano Deore XT mit 30 Gängen – hier wäre eine solide 7 Gang Nexus Schaltung eine gute Wahl. Ein Trekkingrad dagegen, das du mit Gepäck auf ausgiebigen Radreisen fahren möchtest, wäre mit einer 7 Gang Nabenschaltung wahrscheinlich etwas überfordert – hier wäre eine qualitativ hochwertige Kettenschaltung ideal.

Sinnvoll ist es dabei immer, die höherwertige Variante zu wählen, je öfter und ausgiebiger du dein Rad nutzt und wenn du unterschiedliche Gegenden mit variierendem Höhenprofil befahren möchtest. Gerade bei hoher Laufleistung rechnet sich höhere Qualität durch die längere Lebensdauer der Bauteile und der gleichbleibenden Schaltpräzision.

Laufräder im Vergleich

Günstige Laufräder sind meist solide, aber schwer und technisch einfach aufgebaut, gerade im Bereich der Lagertechnik. Nicht umsonst gehören Laufräder an sportlichen Rädern zum Tuningteil Nummer 1 und stehen auf der Wunschliste vieler Radsportler ganz oben. Kein anderes Bauteil kann den Charakter eines Fahrrades so stark beeinflussen und besitzt so viel Potential in puncto Gewicht und Performance wie ein hochwertiger Laufradsatz.

Im City- und Trekkingbereich ist das Gewicht nicht unbedingt entscheidend, hier ist oft eine zuverlässige Funktion unter allen Bedingungen und eine hohe mögliche Zuladung gefragt. Höherwertige Laufräder besitzen in der Regel die besseren Lager, die leichteren Felgen und den stabileren Aufbau.

Für Rennradfahrer ist das Gewicht der Laufräder eines der wichtigsten Qualitätsmerkmale, dafür werden sogar Einschränkungen bei der max. Zuladung in Kauf genommen. Die Aerodynamik spielt ebenfalls eine große Rolle, die durch Hochprofilfelgen verbessert werden kann. Um bei größerem Materialeinsatz das Gewicht nicht aus den Augen zu verlieren, muss das Material höherwertiger – und somit teurer – werden. Der Carbonanteil am Laufradsatz steigt meist proportional zum Preis.

Den Spagat aus Stabilität und Gewicht müssen Laufräder aus dem Mountainbike Bereich vollziehen: Auf Trails und im ruppigen Offroadeinsatz ist Stabilität zwingend für die Fahrsicherheit erforderlich, gleichzeitig soll das Bike leicht bleiben und ein spielerisches Handling haben. Hochwertige Systemlauflaufradsätze aus Aluminium und/oder Carbon erfüllen diese Kriterien – natürlich zu einem entsprechenden Preis.

Egal welche Anforderungen du auch an einen Laufradsatz stellst, mit dem Wunsch nach weniger Gewicht, mehr Stabilität oder besserer Aerodynamik ist der Einsatz von teurerem Material oder aufwendigerer Fertigung gefragt.

Zu einem guten Laufradsatz gehört auch eine gute Bereifung: Im City- und Trekkingbereich zeichnen sich höherwertige Reifen durch besseren Pannenschutz, gute Eigendämpfung und zuverlässigen Grip aus. Im Rennrad Bereich steht bei hochwertigen Reifen das Gewicht und der Rollwiderstand im Zentrum der Entwicklung. Mountainbike Reifen müssen wieder mehrere Kriterien gleichzeitig erfüllen: Guter Grip, geringes Gewicht und zuverlässiger Pannenschutz sind bei hochwertigen Reifen meist allesamt erfüllt.

Beachte zum Thema Laufräder und Reifen auch unseren separaten Ratgeber:

Lohnt sich eine teure Federung?

Je nach Fahrrad Kategorie ist nicht immer eine Federung erforderlich. Im Citybike Bereich wird zwar oft eine einfache Federgabel verbaut, die jedoch nicht immer einstellbar ist und zusätzliches Gewicht mit sich bringt. Falls deine täglichen Fahrstrecken es nicht erfordern, können breitere Reifen, die mit einem geringeren Druck gefahren werden können, den Komfortaspekt ebenso gut erfüllen und obendrein die ca. 1,5 kg der Federgabel einsparen.

Im Trekkingbike Bereich sollte sich die Gabel auf verschiedene Untergründe und unterschiedliche Beladung einstellen lassen, damit sie ihren Zweck erfüllt. Hochwertige Gabeln bieten diese Einstellmöglichkeiten, erfordern aber auch je nach Zeit und Nutzung entsprechende Wartung, die weitere Kosten nach sich zieht.

Im Mountainbike Bereich ist die Qualität der Federung einer der zentralen Qualitätsmerkmale. Für einen höheren Preis bekommst du in der Regel die größer dimensionierten Federelemente, eine feiner einstellbare Federung und Dämpfung, gesteigerte Stabilität und eine hochwertigere Lagerung. Natürlich müssen die Federelemente auch hier je nach Beanspruchung gewartet werden, was ebenfalls weitere Kosten zur Folge hat.

Im City- und teilweise auch im Trekkingbereich lässt sich dank komfortabler Reifen heute gut auf Federelemente verzichten – das spart bares Geld und weitere Folgekosten. Möchtest du jedoch eine Federung an deinem Fahrrad haben, solltest du dich für eine hochwertige entscheiden, damit sie ihren Zweck erfüllt und langlebig ist. An Mountainbikes ist eine Federung üblich und treibt mit steigender Qualität den Gesamtpreis des Rades nach oben.

Beachte zum Thema Federung auch unseren separaten Ratgeber:



Der richtige Rahmen

Der Rahmen ist ein zentraler Punkt deines Fahrrades und sollte größentechnisch natürlich zu dir passen. Einfache Stahl- und Aluminiumrahmen sind durchweg solide, haben aber ein relativ hohes Gewicht. An günstigen City- und Trekkingbikes spricht nichts gegen einen solchen Rahmen, wenn du nicht allzu hohe Anforderungen an das Gesamtgewicht und das Handling hast. Bessere Aluminiumrahmen erkennst du an der gesteigerten Verarbeitungsqualität, z.B. an der Ausführung der Schweißnähte, sowie einem geringeren Gewicht.

Im Rennrad- und Mountainbike Bereich ist Aluminium als Rahmenmaterial in der Einsteigerklasse und Mittelklasse üblich, variiert aber auch hier je nach Preis in der Verarbeitungsqualität und dem Gewicht. Einfache Carbonrahmen sind vom Niveau her etwa mit guten Aluminiumrahmen vergleichbar. Ab der gehobenen Mittelklasse, der Oberklasse und im High-End Bereich ist Carbon die erste Wahl beim Material und kommt mit steigendem Preis in besonders hochwertiger und leichter Bauweise zum Einsatz. Speziell bei Rennrädern wird im individuellen Rahmenbau und bei Kleinserien das exklusive Titan eingesetzt, was sich allerdings auch im hohen Preis niederschlägt.

Beachte zu diesem Thema auch unseren separaten Ratgeber:


Bremsen im Vergleich: Ist sparen bei der Bremse ein Sicherheitsrisiko?

Bremsen unterliegen permanentem Verschleiß und sollten daher regelmäßig gewartet und inspiziert werden. Ist das der Fall, stellt auch die günstigste Bremse erstmal kein Sicherheitsrisiko dar.

Auch heute fahren noch viele Fahrräder mit klassischer Seilzugbetätigung, z.B. der V-Brake an City-, Trekking- und Mountainbikes, der Cantileverbremse an Cyclocrossern oder der Felgenbremse an Rennrädern. Aufbau und Wirkprinzip sind einfach und somit sind sie auch erfreulich günstig im Unterhalt.

Gerade in der jüngsten Vergangenheit hat sich die Scheibenbremse ab einer gewissen Preisstufe über alle Fahrrad Kategorien weitestgehend durchgesetzt. Die Mountainbikes waren hier die Vorreiter: Endlich gab es eine Bremse, die unabhängig von matschigen und nassen Verhältnissen eine zuverlässige Performance abliefert, geringe Bedienkräfte und gute Dosierbarkeit gab es als praktische Begleiterscheinung on top.

Mittlerweile findest du bei City- und Trekkingrädern ab der Mittelklasse überwiegend Scheibenbremsen, günstige Modelle werden teilweise noch mechanisch betätigt – spätestens ab der gehobenen Mittelklasse ist die Betätigung aber ausnahmslos hydraulisch. Als weitere Mittelklasse-Lösung gibt es in dieser Kategorie noch die hydraulische Felgenbremse, die von der Performance und dem Wirkungsgrad zwischen der Seilzugbremse und der Scheibenbremse anzusiedeln ist.

Im Mountainbike Bereich ist die hydraulische Scheibenbremse bereits ab der Einstiegsklasse üblich und auch immer mehr Rennräder werden ab der Mittelklasse ebenfalls mit Scheibenbremsen ausgestattet.

Für welche Bremse du dich entscheidest, solltest du von der Nutzung und deiner Fahrleistung abhängig machen: Einfache V-Bremsen kommen dabei nur noch für Gelegenheitsfahrer ohne besondere Anforderungen in Frage. Sobald du öfter und längere Strecken fährst und auch mal Gepäck an Bord hast, sollte die Scheibenbremse deine erste Wahl sein. Eine einwandfreie Funktion unter allen Bedingungen, gepaart mit leichter Bedienkraft und hoher Standfestigkeit sorgt auf deinen Touren für zuverlässige Sicherheit. Das Geld, das du anfangs bei einer kleiner dimensionierten Bremse sparen kannst, zahlst du später über den erhöhten Verschleiß und die schlechtere Performance.

Beachte zu diesem Thema auch unseren separaten Ratgeber:

Unser Fazit: Wo du sparen kannst und wo es sich nicht lohnt!

Ob dein neues Fahrrad nun wenige hundert oder mehrere tausend Euro kostet, kannst du mit deiner Auswahl der Qualität direkt beeinflussen.

Am Rahmen zu sparen bedeutet in erster Linie, mehr Gewicht zu bewegen. Je öfter oder sportlicher du dein Fahrrad fährst, desto mehr Wert solltest du auf einen guten und leichten Rahmen legen. Leichte Fahrräder bieten einen viel größeren Fahrspaß als schwere Räder!

Eine bessere Bremse ist immer eine gute Wahl und wenn du auch nur einmal darauf angewiesen bist, hat sie sich schon gelohnt. Wenn du dein Rad regelmäßig bewegst und am Straßenverkehr teilnimmst, sollte das erste Upgrade die Bremse an deinem Rad sein.

Bei der Schaltung lohnt sich genaues Abwägen deiner Anforderungen. An der Schaltung zu sparen bedeutet, mit weniger Gängen als erforderlich unterwegs zu sein und womöglich schwerer oder unkomfortabler zu treten. Das macht nicht nur wenig Spaß, sondern ist auch unnötig anstrengend.

Wenn eine Federung verbaut ist, sollte sie auf deine Bedürfnisse einstellbar und dementsprechend hochwertig sein. Brauchst du keine Federung, verzichte lieber ganz auf eine Federung, bevor du eine schlecht funktionierende Billig-Federung fährst. Das gesparte Geld kannst du hier lieber in eine breite und komfortable Bereifung investieren. Bei Mountainbikes orientiert sich die Qualität der Federung an deinem Fahrstil und deinen Ansprüchen: Je sportlicher und offroad-lastiger dein Fahrstil, desto hochwertiger sollte die Federung sein.

Die Laufräder müssen dein Bike, dich und die Zuladung jederzeit sicher tragen. Je höher das Gesamtgewicht von Fahrer und Zuladung, desto stabiler müssen die Laufräder ausgelegt sein. Wenn sie darüber hinaus auch noch leicht sind, stimmt die erforderliche Qualität. Auch hier gilt: Mit zunehmendem sportlichen oder touristischen Einsatz sollten die Laufräder und Reifen qualitativ mitwachsen.

Sparen an der Lichtanlage bedeutet, schlechter zu sehen und gesehen zu werden. Solltest du auch nur ansatzweise mit deinem Fahrrad in der Dämmerung oder dunklen Jahreszeit fahren wollen, lohnt sich eine gute LED Beleuchtung und Standlicht auf jeden Fall. Neben der Bremse der wichtigste Punkt, an dem du nicht sparen solltest.

Auch die übrigen Anbauteile tragen mit Ergonomie und Gewicht zur Gesamtqualität bei. Hier den Rotstift anzusetzen könnte bedeuten, weniger komfortabel unterwegs zu sein. Das Einsparpotential ist an dieser Stelle allerdings nicht sehr groß und kann bei Bedarf über den Zubehörhandel nachträglich noch nachgebessert werden.

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