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Welcher Rennrad Lenker?

Rennrad Lenker

Natürlich ist jedem die Notwendigkeit und Funktion eines Lenkers völlig klar, doch wusstest du auch, dass er neben dem Sattel der wichtigste Kontaktpunkt zum Rennrad ist? Der Lenker entscheidet maßgebend über den Komfort auf deinem Rad, nicht nur beim Greifen. Zahlreiche Varianten und Größen stehen zur Auswahl und können dir dabei helfen, den richtigen Lenker für dich zu finden, um mit maximalem Fahrspaß und ohne schmerzhafte Einschränkungen auf deinem Rennrad zu sitzen. Welche Modelle es gibt und worin sie sich unterscheiden, haben wir für dich hier zusammengefasst.
 
Einstellung des Lenkers und der Brems- und Schaltgriffe
Lenker für das Race Rennrad
Lenker für das Aero Rennrad
Lenker für das Gravelbike/Cyclocross

Allgemeines zum Rennrad Lenker

Ergonomie auf dem Rennrad gehört längst zu den primären Zielen der Entwicklung und das auch mit gutem Recht: Nur wer beschwerdefrei und entspannt auf seinem Rennrad sitzt, kann über die gesamte Tourlänge seine Ressourcen schonen und somit effektiv Kraft sparen.

Der Lenker bildet da keine Ausnahme, schließlich hast du ihn über viele Stunden in der Hand und führst damit dein Rad über die unterschiedlichsten Untergründe. So unterschiedlich die Hände der Radsportler sind, so unterschiedlich ist auch das individuelle Griffgefühl und die persönliche Vorliebe für den mehrfach gebogenen Lenkerbügel.

Lenkermaße 

Drei signifikante Kenngrößen gibt es zu beachten, um den perfekten Lenker für dich zu finden. Diese sind meist auch in Englisch auf dem Lenker vermerkt:
  • Width = Lenkerbreite in mm, von Rohrmitte zu Rohrmitte gemessen: Sollte immer zu deiner gemessenen Schulterbreite passen!
  • Drop = Lenkerhöhe in mm, senkrechtes Maß von Ober- zu Unterlenker, von Rohrmitte zu Rohrmitte gemessen: Je größer der Drop, desto tiefer musst du dich in die Unterlenkerposition bücken.
  • Reach = Lenkertiefe oder auch Vorbiegung in mm, Maß von Mitte Oberlenker bis zum vordersten Punkt des Lenkerbogens: Je größer der Reach, desto mehr musst du dich strecken, um die Brems-/Schaltgriffe zu greifen.
Beispielbild eines Rennradlenkers mit den typischen Maßangaben:  

Lenker Kenngrößen
Bildnachweis: © Profile Design

Die richtige Lenkerbreite für dich 

Die Lenkerbreite richtet sich immer nach deiner Schulterbreite. Um diese zu ermitteln, messe mit locker hängenden Armen (am besten mit einem Partner) das Maß zwischen deinen beiden ertastbaren Schultergelenkspunkten wie in dem Bild angegeben.

Vermeide einen zu schmalen Lenker, er schränkt dich bei der Atmung ein und lässt die Lenkung deines Rennrades nervöser reagieren. Ein zu breiter Lenker dagegen macht das Rennrad unhandlich und träge, zudem verschlechtert er die Aerodynamik.

Grundformen eines Rennradlenkers 

Grundsätzlich wird der Rennradlenker in drei unterschiedliche Grundformen eingeteilt:

Lenker-Grundformen

Am häufigsten ist heute bei dem Großteil neuer Rennräder ein Ergo Lenker verbaut, gelegentlich auch schon ein anatomisches Modell. Die Classic Variante findet -wie es der Name bereits verrät- bei klassischen Rennrädern (Retro- und Stahlrennräder) Verwendung, wird aber auch gerne noch von Radprofis eingesetzt. Bei Neurädern orientiert sich die Lenkerbreite an der Rahmengröße, das heißt an kleinen Rädern sind schmale Lenker verbaut, meist mit 400 mm Breite. An mittleren Rahmen meist Modelle mit 420 mm und an großen Rahmen solche mit 440 mm Breite. Abweichungen nach unten und oben sind möglich.

Die drei Grundformen teilen sich weiter in speziell abgewandelte Modelle auf, wie z.B. aerodynamische Lenker mit abgeflachtem Oberrohr, komfortable Lenker mit einer Biegung zum Fahrer (Backsweep) oder einen Versatz von Klemmung zu Oberlenker (Offset).

So unterschiedlich der Körperbau eines jeden Radsportlers ist, so klar ist auch, dass dir nicht immer der serienmäßig verbaute Lenker passen wird. Meist merkst du schon nach einer längeren Ausfahrt, ob das Modell gut zur Hand liegt, oder ob es noch Optimierungsbedarf gibt.

Der Bereich der optimalen Sitzposition (lies hier mehr darüber) ist sehr groß und daher können Beschwerden wie Nacken- oder Rückenschmerzen, Schulterschmerzen und generelle Haltungsschmerzen nicht immer eindeutig dem Lenker zugeordnet werden. Zu viele Faktoren wie die Oberrohrlänge des Rahmens, Länge und Winkel des Vorbaus und deine körperliche Fitness beeinflussen die Sitzposition und damit auch das subjektive Empfinden. Nicht umsonst boomt der Markt rund um das Thema Bike-Fitting, sodass wir dir bei anhaltenden Beschwerden auf dem Rad nur zu einer professionellen Analyse deiner Sitzposition raten können.

Ein richtiger und gut eingestellter Lenker löst viele Probleme. Es macht also durchaus Sinn, sich mit dem Thema Lenker zu befassen, da du hier mit überschaubarem Aufwand und geringen Kosten starke Veränderungen in deiner Sitzposition herbeiführen kannst.

Material und Preise 

Wie bei allen Bauteilen stellt sich beim Lenker auch zuerst die Budget- und Materialfrage. Die Preisspanne ist relativ groß, einfache Modelle aus Aluminium gibt es ab ca. 15 €, aufwändig geformte Carbon Lenker kosten gerne bis zu 300 € oder sogar deutlich mehr, wenn z.B. der Vorbau gleich integriert ist.

Was die Materialfrage betrifft, ist der Aluminium Lenker etwas unproblematischer und schrauberfreundlicher als die Modelle aus Carbon. Neben dem günstigeren Preis ist er nicht so empfindlich gegen falsche Drehmomente und es gibt auch kaum eine Gewichtsbeschränkung. Zu beachten ist ebenfalls, dass der Lenker nach einem Sturz oft getauscht werden muss, gerade Carbon ist in dieser Hinsicht für den Laien schwer zu überprüfen und im Ersatzfall dementsprechend teuer.

Wir empfehlen dir daher nur einen Carbon Lenker, wenn du dir über die richtige Lenkerform zu 100% im Klaren bist, über ausreichend Erfahrung bei der Montage und das passende Werkzeug verfügst und bereit bist, für einen kleinen Gewichtsvorteil einen höheren Preis zu bezahlen.

Natürlich hat Carbon auch Vorteile: Neben dem geringeren Gewicht flext der Carbon Lenker mehr als die Lenker aus Aluminium, was zu höherem Fahrkomfort führt. Außerdem sind mit Carbon komplexe Formen möglich, was gerade bei höherwertigen Rennrädern im Aero Bereich und der Integration von Schalt- und Bremszügen erwünscht ist.
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Einstellung des Lenkers und der Brems-/Schaltgriffe

Der Lenker alleine macht nur einen Teil der Ergonomie aus, auch die Brems-Schaltgriffe (beim Rennrad kurz STI genannt) und deren Position bestimmen zu einem großen Teil die Griff- und Sitzposition mit. STI steht für Shimano Total Integration und ist ein Ausdruck für die Rennradgriffe, die sowohl Schaltung als auch Bremse in einem Kombihebel vereinen. Aktueller Stand der Technik. Früher waren nur die Bremsgriffe am Lenker verbaut, die Schaltgriffe meist rahmenfest am Unterrohr.

Montagefehler 

Die Lenkerposition und die Position der STI Hebel am Lenker sollten gewissen Vorgaben folgen, um Griffbeschwerden zu vermeiden. Die häufigsten Fehler bei der Lenkermontage sind dabei:
  • Lenker zu weit nach oben oder unten gedreht, daher unbequeme Handhaltung mit daraus resultieren Beschwerden
  • STI Hebel zu weit oben oder unten montiert, dadurch kein harmonischer Übergang zum Lenker und unbequeme Handhaltung mit spürbaren Kanten
  • Beide STI Hebel unterschiedlich eingestellt, dadurch schiefe Sitzposition mit Beschwerden im Schulter- und Nackenbereich

Die richtige Lenkerposition finden 

Die meisten Lenker verfügen über eine aufgedruckte Skala am vorderen Lenkerbogen, wonach die beiden STI Hebel exakt gleich eingestellt werden können. Zusätzlich ist der Lenker in diesem Bereich oft aufgeraut, um ein Verdrehen der Hebel nach der Montage zu vermeiden. Für die Erstmontage eines neuen Lenkers an deinem Rennrad empfiehlt sich die halbfeste Vormontage ohne Lenkerband und ein Überprüfen der Ergonomie im Stand. Aktuell verfügbare Lenker haben einen Klemmdurchmesser von 31,8 mm und weisen in diesem Bereich ebenfalls eine Markierung auf, nach der du den Lenker einstellen kannst. Nur noch klassische Rennräder älteren Baujahrs verfügen über die noch sehr dünnen Lenker mit einem Klemmbereich von 26 mm.

Hier gilt: Montieren, probesitzen und ggf. nachjustieren bis die gewünschte Lenker- und STI Position erreicht ist. Erst danach werden alle Schraubverbindungen mit dem richtigen Drehmoment angezogen und abschließend das Lenkerband gewickelt.

Optimale Einstellung am Beispiel des Ergo Lenkers 

Bei den am meisten verbauten Lenkern mit Ergo Form bietet sich folgende Grundeinstellung an (von der üblicherweise nur minimale Abweichungen nötig sind):
  • Im vormontierten Zustand und das Rennrad auf ebener Fläche stehend, kannst du die Lenkerenden waagerecht einstellen.
  • Wenn du die STI Hebel nun senkrecht ausrichtest, sollte sich ein harmonischer, fließender Übergang von STI zu Oberlenker ergeben.
  • Achte in jedem Fall darauf, dass du in der Unterlenkerposition mit gestrecktem Zeige- und Mittelfinger problemlos die Bremsgriffe greifen kannst. Ist das nicht der Fall, passt der Bogen des Unterlenkers nicht zu deinen Händen. Tipp: Bei manchen STIs lässt sich die Hebelweite einstellen.
Empfohlenes Werkzeug dafür sind passende Inbusschlüssel, bzw. Inbussteckeinsätze, ein Drehmomentschlüssel und eine Wasserwaage.

Lenkerband und weitere Möglichkeiten für mehr Komfort 

Die Auswahl des Lenkerbandes kann ebenfalls über Komfort und Griffgefühl entscheiden. Neben dem optischen Aspekt der Farbgebung gibt es Lenkerbänder in unterschiedlichen Dicken und Materialien. Die Spanne reicht hier von dünnem und leichtem Lederband bis hin zum über 3mm dicken Polymerband. Als guter Kompromiss zwischen Komfort und Gewicht gelten Lenkerbänder mit 1,8mm bis 2,5mm Dicke, die auch am meisten verwendet werden. Puristen entscheiden sich oft für dünnere Bänder, komfortorientierte Fahrer greifen zum 3,2mm dicken Band.

Wer an den häufig genutzten Griffpositionen noch mehr für den Komfort tun möchte, kann vor dem Wickeln des Lenkerbandes speziell geformte Gel-Pads auf den Lenker kleben.

Neben der passenden Farbe und der für dich angenehmsten Oberfläche solltest du in jedem Fall darauf achten, dass das Lenkerband strapazierfähig, schnell trocknend, leicht zu reinigen, atmungsaktiv und vibrationsdämpfend ist. Je nach Fahrleistung und Beanspruchung empfiehlt es sich, das Lenkerband regelmäßig zu erneuern. Die Preise reichen hier je nach Qualität und Material von 5 € bis 45 €, der Großteil der Lenkerbänder kostet jedoch um die 25 €.
Lenkerband 
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Lenker für das Race Rennrad

Grundsätzlich kommen für Lenker der Kategorie Race alle drei Grundformen in Frage, am häufigsten werden jedoch die Classic oder Anatomic Form verwendet, da hier meist viel und lange in der Unterlenkerposition gefahren wird. Aus Gewichtsgründen greift der Fahrer hier gerne zur Carbon Variante mit relativ dünnem Lenkerband, was zwar viele Gramm einspart, aber auch Komfort kostet.

Ein typisches Lenkermodell der Kategorie Race ist der Schmolke Carbon Lenker „The Lightest One“ in der Klassik Form:
Schmolke Rennrad Lenker
Bildnachweis: Schmolke Carbon

Als anatomische Variante mit höherem Komfort durch leichte Biegung zum Fahrer wird auch gerne der Racelite Carbon von Syntace verbaut:  

Lenker für das Aero Rennrad

An vielen Rennrädern der Kategorie Aero ist der Oberlenker aerodynamisch abgeflacht. Im Unterlenker kommen alle drei Grundformen in Frage, am häufigsten wird jedoch die Anatomic Form verwendet, da auch hier häufig und lange in der Unterlenkerposition gefahren wird. Gewicht spielt eine untergeordnete Rolle, vielmehr liegt der Fokus hier auf Aerodynamik und Ergonomie.

Ein typisches Lenkermodell der Kategorie Aero ist der ZIPP SL-70 Aero Lenker:
Bildnachweis: Zipp

Eine Sonderform der Aero Lenker ist der bei Zeitfahrrädern verwendete TT (Time Trial) Aufsatz. Hier liegt der Fahrer mit den Unterarmen auf und greift die Aero Bars mit am Ende montierten Schalthebeln. Da in dieser Position der Oberkörper stark gebeugt ist und die Arme vor dem Oberkörper liegen, ist die Sitzposition sehr aerodynamisch. Die Position ist gerade für Einsteiger gewöhnungsbedürftig, da das Rad damit kippeliger als normale Rennräder zu lenken ist. Diese Sitzposition erfordert auch einen guten Fitnesszustand, um die extreme Haltung lange halten zu können.

TT Aufsätze können nachträglich auf normalen Rennradlenkern montiert werden und eignen sich besonders gut für Rennradfahrer, die mit ihrem Rennrad gelegentlich bei einem Triathlon starten wollen:
Triathlon Aufsatz

Reinrassige Zeitfahrräder fahren mit einen TT-Lenker, der in Form und Funktion alle aerodynamischen Ansprüche erfüllt. Oft ist die Montage und die Verlegung aller Schalt- und Bremszüge aufwendig und erfordert fortgeschrittene Schrauberkenntnisse.
TT Lenker  

Lenker für das Tour/Endurance Rennrad

Die meisten Rennräder der Kategorie Tour/Endurance sind mit einem Lenker in Ergo oder Anatomic Form ausgestattet. Da Rennradfahrer dieser Kategorie meist lange und über viele Kilometer im Sattel sitzen, ist der Komfort vordergründig. Das Gewicht spielt meist eine untergeordnete Rolle, daher sind Lenker für diese Kategorie häufig aus Aluminium und mit weiteren Komfortmerkmalen ausgestattet, wie z.B. geringem Drop und Reach, anatomischer Oberlenkerform und zusätzlichen Gel-Pads sowie besonders dämpfenden Lenkerband.

Ein typisches Lenkermodell der Kategorie Tour/Endurance ist der Pro IsoCore Lenker von Bontrager:
Bontrager Rennrad Lenker
Bildnachweis: Trek Bicycle

Lenker für das Gravelbike/Cyclocross

Lenker der Kategorie Gravel/Cyclocross unterscheiden sich in der Form stark von den sonst bekannten Rennradlenkern. Immer öfter werden Räder dieser Kategorie mit Lenkern ausgestattet, die im Unterlenkerbereich weit ausgestellt sind. Das bringt mehr Bewegungsfreiheit für die Beine im Geländeeinsatz und einen größeren Hebel beim Lenken, man hat eine bessere Gewalt über das Rad und kann der Trägheit der breiten Reifen so entgegenwirken. Ungewohnt ist dabei, dass auch die STIs dadurch leicht schräg stehen. Überwiegend werden aus Stabilitätsgründen Lenker aus Aluminium verwendet, für Carbon Lenker im Gravel oder Cyclocross Einsatz sollte herstellerseitig eine Freigabe bestehen.

Ein typisches Lenkermodell der Kategorie Gravel/Cyclocross ist der WCS Evomax von Ritchey:
Ritchey Gravelbike/Cyclocross Lenker  
Bildnachweis: Ritchey

Bei den schnellen Offroad-Rennern werden aktuell jedoch noch immer vermehrt "normale" Rennradlenker gefahren, die aufgrund des Geländeeinsatzes aber in einer Nummer breiter verbaut werden.

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