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Rennrad Beratung

Der Markt für Rennräder ist erfreulich vielfältiger, dadurch aber auch unübersichtlicher geworden. Nahezu jeder Hersteller bietet für verschiedene Einsatzgebiete mittlerweile spezialisierte Modelle an. Damit du mit deinem neuen Renner glücklich wirst, hilft dir unser Fahrrad XXL Rennrad Ratgeber dabei, das passende Rennrad für dich zu finden.
 

Allgemeines

Welcher Rennrad-Typ bin ich?

Damit die wahrscheinlich wichtigste Frage gleich zuerst. Das vielfältige Angebot der Hersteller erhöht die Chance, das perfekte Rennrad für dich zu finden, erfordert jedoch eine größere Sorgfalt bei der Auswahl. Um gerade als Rennrad-Einsteiger teure Fehlkäufe zu vermeiden, solltest du dir diese Frage beantworten, denn wenn du genau weißt, was du möchtest, kannst du gezielt danach suchen. Die Radtypen lassen sich grob in vier Bereiche unterteilen:
  • Aero: Du nimmst an Wettkämpfen teil und deine härtesten Gegner sind die Uhr und der Luftwiderstand? Du liebst hohe Geschwindigkeiten, nimmst an Triathlons oder Zeitfahren teil und bist ausschließlich auf Asphalt unterwegs? Du willst nicht extra ein reines Zeitfahrrad kaufen? Dann solltest du dich im schnellen Aero-Segment umschauen.
  • Race: Hier findet sich der klassische Straßenradfahrer wieder. Für regelmäßige Trainingsfahrten, Jedermann-Rennen, Radtourenfahrten (RTF) bis hin zu Radmarathons muss dein Rennrad in erster Linie leicht, sportlich und schnell sein. Suchst du maximale Vielseitigkeit, bist du in der Race-Kategorie richtig.
  • Tour: Du bist Vielfahrer, liebst lange und ausgiebige Touren, möchtest auf Komfort nicht verzichten und trotzdem schnell unterwegs sein? Dann findest du im Touren-Segment potente Dauerläufer.
  • Allroad: Du fährst regelmäßig abseits asphaltierter Straßen durch Wald und Wiese und es dürfen auch gerne mal Schotterwege bis hin zu anspruchsvollem Gelände sein? Dann schau dich bei den breit einsetzbaren Allroad-Rennern um.

Worin unterscheiden sich die Rennrad-Segmente Aero, Race, Tour und Allroad?

Bei allen Rennrädern der verschiedenen Kategorien gilt sowohl für Männer als auch für Frauen: In erster Linie muss das Rennrad zu deiner Körpergröße passen. Für die richtige Rahmengröße ist es wichtig, einige relevante Maße von dir zu wissen. So gehen zum Beispiel die Körpergröße, die Schrittlänge, die Armlänge, aber auch die Schulterbreite und allgemeine Beweglichkeit in die Auswahl des richtigen Rennrades mit ein. Nur mit einem passenden Rennrad wirst du deine volle Leistung entfalten können und auf Dauer schmerzfrei und ohne Verspannungen deine Ausfahrten genießen können. Unsere kompetenten Mitarbeiter beraten dich gerne vor Ort, aber auch der Online-Rechner auf unserer Seite zur Ermittlung deiner benötigten Rahmengröße wird bereits wertvolle Informationen liefern.

Ein klare Grenze zwischen den einzelnen Kategorien lässt sich nicht definieren, der Übergang ist teilweise fließend. So hat manches Rennrad auch das Potential für die jeweils benachbarte Kategorie. Die Schwerpunkte der einzelnen Kategorien werden hauptsächlich in den Eigenschaften, der Geometrie und in der Ausstattung unterschieden, die hier als Übersicht mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen aufgeführt sind:

Aero

Allroad RennradEigenschaften:
Für einen geringen Luftwiderstand sind Rahmen und Anbauteile aerodynamisch optimiert. Flächige Profile und integrierte Bremsen erzeugen weniger Verwirbelungen und leiten die anströmende Luft effektiv ab. Dadurch benötigst du weniger Energie für eine bestimmte Geschwindigkeit als bei einem konventionellen Rennrad, oder kannst bei gleichem Energieeinsatz schneller fahren. Die großen und flächigen Profile sind allerdings auch etwas schwerer als konventionelle Rahmen vergleichbaren Materials. Die Übersetzung kennzeichnet sich durch große Gänge für schnelle Fahrten auf flachem Profil.

Geometrie:
Typische Aero-Rennräder bringen dich durch ein längeres Oberrohr und kürzeres Steuerrohr mit viel Sattelüberhöhung in eine tief gebeugte und lang gestreckte Sitzposition. Der sich daraus ergebende lange Radstand sorgt für hohe Laufruhe, das Rad verliert aber auch etwas an Wendigkeit.

Ausstattung und Preise:
Die Rahmen sind aufgrund ihrer aufwendigen Form häufig aus Carbon und dementsprechend hoch ist der Einstiegspreis in dieses Segment, ab etwa 1700 € geht es los. Ebenso sind Anbauteile wie Gabel, Lenker, Sattelstütze und Bremsen meistens aerodynamisch optimiert.

Vorteile Nachteile
Spart durch optimierte Aerodynamik Energie und Zeit Häufig geringer Komfort
Guter Geradeauslauf und Laufruhe Nur Straßenbetrieb möglich
Sportlich-aggressive Optik Häufig technisch aufwendige Speziallösungen (z.B. integrierte Bremsen)
Schnell Oft teuer durch hohen Einsatz von Carbon
Nicht für Rennrad-Einsteiger geeignet

Race

Race RennradEigenschaften:
Diese klassisch gezeichneten Rennräder schaffen häufig erfolgreich den Spagat aus hohen Steifigkeitswerten und geringem Gewicht. Durch den geschickten Einsatz von Material und schlanken Rohrformen bieten diese Räder oft spürbaren Federungskomfort. Eine breite Übersetzung und moderate Sattelüberhöhung machen dieses Rad zu einem vielseitigen Sportpartner auf allen asphaltierten Straßen.

Geometrie:
Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Sitzrohr und Oberrohr sorgen für eine kompakte Sitzposition, ohne zu aufrecht oder zu gestreckt zu sitzen. Du sitzt zentral über dem Tretlager und hast dank längerem Steuerrohr den Lenker in angenehmer Griffweite. Der typische Lenkwinkel von 73 Grad und ein kürzerer Radstand bieten einen hervorragenden Kompromiss aus Agilität und Spurtreue.

Ausstattung und Preise:
Hier findest du die volle Bandbreite des Rahmenbaus: Je nach Vorliebe und Geldbeutel gibt es die Rennräder aus Carbon, Aluminium, Stahl oder Titan. Am häufigsten sind Aluminium- und Carbonrahmen vertreten. Die Einstiegspreise beginnen bei moderaten 800 €, ein Mittelklasse Rennrad aus Carbon oder Aluminium kostet mit mittlerer Ausstattung ab 1600 €. Top-Modelle mit leichter und gehobener Ausstattung gibt es ab etwa 3000 € - ohne Grenze nach oben.

Vorteile Nachteile
Agiles, direktes Handling Nur Straßenbetrieb möglich
Kompakte Sitzposition
In der Regel ordentliche Komfortwerte
In allen Preisklassen erhältlich
Schnell und leicht
Breite Übersetzung für alle Streckenprofile

Tour

Tour RennradEigenschaften:
Der Rahmen ist mit wenig Sattelüberhöhung und entspannter Sitzposition auf lange und ermüdungsfreie Fahrten ausgelegt. Das Rahmen-Set bietet hohen Federungskomfort, trotzdem bist du richtig schnell unterwegs. Die Übersetzung ist breit gewählt bis hin zu kleinen Gängen, so dass selbst steile Anstiege leicht zu bewältigen sind. Häufig sind an diesen Rädern kraftvolle und witterungsunabhängige Scheibenbremsen verbaut.

Geometrie:
Das lange Steuerrohr ist charakteristisch für diese schnellen Dauerläufer. Es sorgt mit dem kürzeren Oberrohr für eine entspannte Sitzposition, wobei der flache Lenkwinkel einen langen Radstand ergibt, was sich in hoher Laufruhe zeigt.

Ausstattung und Preise:
Günstige Einstiegsmodelle aus Aluminium gibt es um 1000 €, ab etwa 2000 € sind Tourer aus Carbon erhältlich. Häufig finden sich weitere Komfort-Merkmale wie z.B. breitere Felgen und Reifen, Komfort-Sattelstützen und stoßabsorbierendes Lenkerband. Der Preis für den gewonnenen Komfort ist das erhöhte Gewicht gegenüber dem Race-Rennrad.

Vorteile Nachteile
Maximaler Komfort Höheres Gewicht als konventionelle Räder
Entspannte Sitzposition Geringfügig trägeres Handling
Hohe Laufruhe
In allen Preisklassen erhältlich
Auch abseits asphaltierter Straßen fahrbar

Allroad

Allroad RennradEigenschaften:
Unter dem Oberbegriff der Allroader finden sich die Gravel-Bikes und Cyclocrosser. Ein Unterschied ist nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich, da Komfort- und Rennmodelle unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Den Allroadern gemein ist ein stabiler Rahmen mit viel Reifenfreiheit für breite Offroad-Reifen und standfeste Scheibenbremsen. Die Übersetzung ist meist breit gewählt, eher in Richtung kleiner Gänge, um auch an steilen Anstiegen und im Gelände bestehen zu können. Die stabile Auslegung und breiten Reifen machen einen Allroader auf der Straße etwas langsamer und weniger sportlich als ein klassisches Rennrad, dafür überzeugt es mit einem sehr weiten Einsatzgebiet, erweitert deinen Aktionsradius immens und bringt Abwechslung in deinen Trainings-Alltag.

Geometrie:
Gemäßigte Allroader ähneln mit ihrer aufrechten Sitzposition den Touren-Rennrädern. Sportlich orientierte Allroader haben ein kürzeres Ober- und Steuerrohr, was für eine kompakte Sitzposition und bessere Kontrolle im Gelände sorgt. Der Radstand ist bei allen Modellen für hohe Laufruhe meist länger.

Ausstattung und Preise:
Einstiegsmodelle aus Aluminium bekommst du um 1200 €, Carbon-Modelle sind ab 2000 € zu haben. Hydraulische Scheibenbremsen sind mittlerweile Standard in diesem Segment, ebenso breite und profilierte Reifen. Von den Übersetzungen finden sich sowohl die klassischen Herstellergruppen wie z.B. Shimanos 105er an diesen Bikes, bis hin zu leichten und modernen 1x11 Übersetzungen wie z.B. Srams NX. Große Unterschiede bei der Sitzposition und in der Übersetzungsbreite machen eine ausgiebige Probefahrt zur Pflicht.

Vorteile Nachteile
Schnell im Gelände und abseits asphaltierter Straßen Höheres Gewicht als konventionelle Räder
Große Modellvielfalt mit vielen verschiedenen Sitzpositionen und Übersetzungen Trägeres Handling auf der Straße
Hohe Laufruhe
In allen Preisklassen erhältlich
Bringt Abwechslung in den Trainings-Alltag
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Unterschiede zwischen Damen- und Herren-Rennrad

Einige Hersteller bieten bereits Rennräder oder ganze Modellreihen extra für Frauen an. Diese Räder unterscheiden sich nicht nur im Design von den Rennrädern für Herren, es handelt sich vielmehr um Serien, welche die speziellen Anforderungen der weiblichen Anatomie aufgreifen. So ist mittlerweile bekannt, dass Frauen beim Rennradfahren weniger mit dem Oberkörper arbeiten, wodurch beim Rahmenbau andere Schwerpunkte gesetzt werden können. So sind Rennräder für Frauen üblicherweise etwas kürzer am Oberrohr, sind an anderen Stellen verstärkt und haben abweichende Lenkwinkel und Radstände. Gerade die Anbauteile werden für die weibliche Kundschaft optimiert, indem etwa schmalere Lenker, kleinere Griffe oder spezielle Sättel verbaut werden.

Unterschiede zwischen Rennrad und Cyclocrosser

Optisch dem Rennrad sehr ähnlich zielen die Cyclocrosser auf eine andere Gruppe von Radsportlern. Während die klassischen Rennräder meist auf der Straße bewegt werden, wurde der Cyclocrosser für den Weg abseits der Straße entwickelt. Auf Wald- und Wiesenböden, sowie auf Schotter ist diese Gattung zuhause und vereint die Vorteile des Rennrades mit Robustheit eines Crossbikes. Eigene Rennserien bestätigen den Trend der Rennräder fürs Gelände, wie man die Cyclocrosser auch bezeichnen könnte. Wesentliche Merkmale der Cyclocrosser sind der stabile Rahmen mit leicht abgeänderter Geometrie, eine geländetaugliche Übersetzung, größere Reifenfreiheit für breite, profilierte Reifen und standfeste, meist hydraulische Scheibenbremsen. Aufgrund seiner Robustheit eignet sich ein Cyclocrosser auch sehr gut als Pendler- oder Reiserennrad, viele Modelle lassen sich zudem mit Schutzblechen und Gepäckträgern ausrüsten. 

Unterschiede zwischen Rennrad und Crossbike

Ein Crossbike ist viel mehr als ein Rennrad mit geradem Lenker. Zwar verzichtet das Crossbike auf den gebogenen Lenkerbügel, bringt dafür jedoch mehr Komfort und Alltagstauglichkeit mit sich. Beim Rennrad mittlerweile unüblich, sind Crossbikes noch mit einer breiten Übersetzung von bis zu 30 Gängen ausgestattet. Neben dem geraden Lenker wird auch aus Komfortgründen nicht selten eine Federgabel verbaut, was das Crossbike etwas schwerer als ein Rennrad macht. Etwas weniger sportlich, dafür komfortabler lässt sich ein Crossbike ebenfalls gut als Pendlerrad einsetzen, die Hersteller dieser Räder haben meist die Vorbereitung für die Montage von Schutzblechen und Gepäckträgern vorgesehen. Mit den breiten und profilierten Reifen bist du nicht auf eine asphaltierte Straße angewiesen, ein Crossbike kann praktisch auf allen Untergründen gefahren werden.

Was sollte ich beim Rennradfahren tragen?

Neben der Rennrad-Beleuchtung ist dein persönlicher Schutz von immenser Bedeutung. Da du beim Rennradfahren teilweise recht hohe Geschwindigkeiten erreichst, empfehlen wir bei jeder Ausfahrt einen Helm zu tragen. Die aktuellen Modelle sind sehr leicht, aerodynamisch und ausgesprochen schick. Vor allem können sie dir im Falle eines Falles wortwörtlich das Leben retten.

Die Verwendung einer Sportbrille und leichten, fingerlosen Rennrad-Handschuhen bringt ebenfalls nur Vorteile und mehr Komfort auf deinen Ausfahrten. Eng anliegende Kleidung ist unter Rennradfahrern üblich um aerodynamisch die maximalen Vorteile zu nutzen.

Spezielle Rennradschuhe sind mit den Pedalen durch ein Einrasten fest verbunden. Mit den sogenannten Klickpedalen kannst du bei vollem Krafteinsatz nicht vom Pedal abrutschen und einen effizienten und runden Tritt fahren. Mit einer leichten Drehbewegung löst du dich wieder aus dem Verbund mit dem Klickpedal, was gerade am Anfang etwas Übung erfordert.

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Ausstattung

Welche Vor- und Nachteile haben die verschiedenen Rahmen-Materialien?

Die Wahl des Rahmenmaterials ist ein zentraler Punkt bei der Auswahl deines Rennrads. Hier kommen nicht nur Aspekte wie Vor- und Nachteile des jeweiligen Materials zum tragen, sondern es entscheidet auch dein Budget, der Einsatzzweck und nicht zuletzt die Optik. Gerade bei den beliebten Carbonrahmen gibt es große Qualitätsunterschiede, so dass sich hier ein genauer Blick lohnt. Gute Aluminiumrahmen stehen auch heute noch den Carbonrahmen mittlerer Klasse in nichts nach und sind nach wie vor up to date. Stahlrahmen sind heutzutage eher etwas für Klassik-Liebhaber, wobei edle Titanrahmen oft in der individuellen Maßanfertigung zu finden sind.

Für einen Überblick haben wir dir hier die verschiedenen Rahmenmaterialien mit ihren Vor- und Nachteilen aufgelistet:

Carbon

Vorteile Nachteile
Errmöglicht wie kein anderes Material die Kombination aus Leichtgewicht, hohen Steifigkeitswerten und guter Vibrationsdämpfung Eher teures Material, jedoch mit gutem Preis/Leistungs-Verhältnis
Große gestalterische Freiheit in der Formgebung Relativ sensibles Material benötigt sorgfältigen Umgang, sturzempfindlich

Aluminium

Vorteile Nachteile
Bei gleichem Gesamtrad-Preis oft bessere Ausstattung als bei z.B. Carbonrädern Etwas schwerer als Carbon
Hohe Steifigkeitswerte Geringe Vibrationsdämpfung
Langlebig und robust, unempfindlicher als Carbon

Stahl

Vorteile Nachteile
Sehr belastbar und robust Bei gleichen Steifigkeitswerten von Aluminium und Carbon deutlich schwerer
Gute Vibrationsdämpfung Hoher Preis, da hauptsächlich in der Maßanfertigung zu finden
Anmutung und Optik ideal für Liebhaber klassischer Rennräder Verlangt sorgfältige Pflege und Schutz vor Korrosion

Titan

Vorteile Nachteile
Sehr gute Haltbarkeit Bei ähnlichen Steifigkeitswerten wie Carbon etwas schwerer
Hohe Wertbeständigkeit Hoher Preis, da hauptsächlich in der Maßanfertigung zu finden
Das unlackierte Material benötigt keinen Schutz und lässt sich leicht aufarbeiten Schwer bis kaum lackierbar
Hervorragende Vibrationsdämpfung Geringere Steifigkeitswerte
Haptik und Optik ideal für Liebhaber klassischer Rennräder

Für welche Brems- und Schaltgruppe soll ich mich entscheiden?

Die Bremsen und Schaltungen aller modernen Rennrad-Gruppen sind in Sachen Zuverlässigkeit und Funktion auf einem sehr hohen Niveau angekommen. Die drei großen Gruppen Hersteller SHIMANO, SRAM und CAMPAGNOLO unterscheiden sich mit ihren Lösungen jedoch deutlich im Detail, so dass auch hier vorab einige Entscheidungen zu treffen sind: Elektronisch oder mechanisch schalten? Scheibenbremse oder Felgenbremse? Die Möglichkeiten sind vielfältig und jeder Hersteller hat zu unterschiedlichen Preisen und Qualitätsstufen jeweils mindestens eine Gruppe im Angebot. Das Bedienschema ist ebenfalls unterschiedlich, weshalb ein Ausprobieren und Probefahren hier bei der Entscheidung helfen kann.

Die im weiteren Text aufgeführten Gegenüberstellungen helfen dir aber vorab bei deiner Auswahl.

Scheibenbremse

Vorteile Nachteile
Witterungsabhängige Bremsleistung Höheres Gewicht als die Felgenbremse
Höhere Bremsleistung als die Felgenbremse Rahmen und Gabel müssen für die Verwendung von Scheibenbremsen partiell verstärkt werden
Geringere Bedienkraft als die Felgenbremse Teurer als eine Felgenbremse
Geringere Dosierbarkeit als die Felgenbremse Wartung und Pflege anspruchsvoller als bei der Felgenbremse
Der Verschleiß findet an den Bremsbelägen und der Bremsscheibe statt, nicht an der Felge (Noch) ungewohnte Optik
Falsches Bremsen kann zur Überhitzung der Bremse führen

Infos und Zielgruppe: 
Die Scheibenbremse am Rennrad ist noch jung und hat sich optisch wie technisch noch nicht zu 100% durchgesetzt. Die Diskussionen sind meist der ungewohnten Optik geschuldet, technisch weiß die Scheibenbremse voll zu überzeugen.

Wer bei jedem Wetter und abseits von asphaltierten Straßen fährt, für den ist die Scheibenbremse die eindeutig bessere Wahl. Vorsichtige Fahrer und Anfänger profitieren von der besseren Dosierbarkeit und gleichmäßigen Funktion unter allen Bedingungen.

Felgenbremse

Vorteile Nachteile
Leichter als eine Scheibenbremse Höhere Bedienkraft als bei der Scheibenbremse erforderlich
Deutlich günstiger als eine Scheibenbremse Bremsleistung unter nassen Bedingungen deutlich schlechter
Unter trockenen Bedingungen sehr hohe Bremsleistung Verschleiß findet an der Bremsflanke der Felge statt
Einfache Wartung und Pflege Höhen- und Seitenschläge wirken sich negativ auf die Bremswirkung aus
Vertraute Optik Falsches Bremsen kann zur Überhitzung der Felge führen, Gefahr des Schlauchplatzers

Infos und Zielgruppe:
Die mechanische Bremse mit Seilzugbetätigung ist seit Jahren bewährt, einfach in Bedienung und Wartung, zudem ist sie optisch unauffällig und allgemein anerkannt.

Wer viel Wert auf ein niedriges Gewicht und klassische Optik legt und meist bei gutem Wetter in eher flachen Gebieten fährt, für den ist die Felgenbremse die bessere Wahl.

Elektronische Schaltung

Vorteile Nachteile
Äußerst präzise Schaltvorgänge Teurer als mechanische Gruppen auf gleichem Niveau
Umwerfer und Schaltwerk justieren sich zum Teil selbst Schwerer als mechanische Gruppen
Keine ungenau laufenden Ketten durch Zuglängung Einstellung und Wartung noch ungewohnt
Minimale Bedienkräfte per Tastenklick An älteren Rahmen nicht ideal zu montieren
Mit zusätzlichen Schaltknöpfen erweiterbar
Teilweise frei konfigurierbar
Sehr lange Batterielaufzeiten

Infos und Zielgruppe:
Seit 2009 gibt es elektronische Schaltgruppen in Serienreife. Sie eignen sich perfekt für den Aufbau von Zeitfahrrädern und sind damit besonders für Zeitfahrer und Triathleten interessant. Aber auch technisch affine Radsportler mit der Freude an leichtgängiger Technik und hohem Bedienkomfort finden schnell gefallen an den überaus zuverlässigen Elektronik-Schaltungen.

Mechanische Schaltung

Vorteile Nachteile
Überschaubare Technik Längere Hebelwege als bei der elektronischen Schaltung
Seit Jahrzehnten ausgereifte Technik Höhere Bedienkraft als bei der elektronischen Schaltung
Leichter als elektronische Schaltungen Höherer Montageaufwand durch mehr benötigte Teile und Justage
Günstiger als elektronische Schaltungen auf gleichem Niveau
Wartung meist vertraut
Ersatzteilversorgung meist immer und überall möglich

Infos und Zielgruppe:
Die mechanische Schaltung mit klassischer Seilzugbetätigung ist seit Jahrzehnten bewährt, zudem ist sie relativ einfach zu pflegen und zu warten.

Wer viel Wert auf ein niedriges Gewicht und überschaubare Technik legt, ist mit einer mechanischen Schaltung bestens bedient. Gerade Freunde von klassischen und traditionellen Rennrädern bevorzugen ausschließlich mechanische Schaltungen.

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Welche Übersetzung ist die richtige für mich?

Ob du in den Bergen Rennrad fährst, oder eher im Flachland...lieber schnell in der Ebene oder flüssig am Anstieg...ob im Gelände oder auf der Straße: Kaum eine Wahl beeinflusst die Fahrbarkeit deines Rennrades mehr, als die Auswahl der Übersetzung. Hier gilt es, die richtige Übersetzung für dich auszuwählen, damit du auf deinen Ausfahrten lange Freude an deinem neuen Rennrad behältst.

Aktueller Stand der Technik ist die 2x11-fach Übersetzung, aber auch hier gibt es verschiedene Varianten, die hier aufgeführt sind und zu welchem Einsatz sie sich eignen:

Zweifach-Kurbel mit 53/39 Zähnen:
Die erste Wahl für erfahrene, trainierte Rennfahrer und Sportler in flachen Gebieten. Diese Übersetzung ermöglicht ein hohes Tempo in der Ebene, doch bereits bei mittleren Anstiegen fehlen die kleinen Gänge. Nicht für Einsteiger und mäßig trainierte Sportler geeignet.

Zweifach-Kurbel mit 52/36 Zähnen:
Die sogenannte Semi-Kompaktkurbel ermöglicht höhere Kadenzen am Berg, ermöglicht aber auch hohes Tempo in der Ebene und bei Abfahrten. In Verbindung mit einem 32er Ritzel hinten bist du damit auch in den Bergen gut aufgestellt.

Zweifach-Kurbel mit 50/34 Zähnen:
Mit der sogenannten Kompaktkurbel trittst du auch an langen und steilen Anstiegen flüssig. Bergab fehlen die großen Gänge zum Mittreten, außerdem eignet sie sich für Freunde hoher Kadenzen.

Dreifach-Kurbel:
Technisch und zeitlich ist die Dreifach-Kurbel von der Kompaktkurbel bereits vor Jahren abgelöst worden. Du findest sie heute nur noch sehr selten vor, da sich viele Gänge überschneiden und das Gewicht für ein Rennrad nicht mehr up to date ist.

Zweifach-Kurbel mit 46/36 Zähnen:
Die typische Übersetzung für Cyclocrosser und Gravel-Bikes neben der Kompaktkurbel. Eine Probefahrt ist hier Pflicht, da diese Übersetzung im Gelände für viele als zu schwer empfunden wird.

Einfach-Kurbel:
Die Einfachkurbel ist ein Alleinstellungsmerkmal von SRAM. Vorteile sind das geringe Gewicht durch den fehlenden Umwerfer und Schalthebel, sowie eine geringere Anfälligkeit durch weniger bewegliche Teile. Durch die großen Sprünge in den einzelnen Übersetzungen eignet sie sich eher für den Einsatz abseits asphaltierter Straßen.

Ritzelpakete (Kassetten):
Die hinteren Ritzelpakete oder auch Kassetten gibt es in vielen verschiedenen Abstufungen von z.B. 23/11 oder 32/12. Je kleiner die Differenz, desto feiner ist die Abstufung der einzelnen Gänge. Für ein breiteres Übersetzungsspektrum kann eine größere Differenz gewählt werden. Das Ritzelpaket ist ein Verschleißteil und kann damit schneller und günstiger getauscht werden als die Kurbel. Somit kannst du relativ einfach mit einem anderen Ritzelpaket den Einsatzbereich deines Rennrades anpassen. 

Welche Laufräder und Reifen sind die richtigen für mich?

Die Laufräder sind ein zentraler Bestandteil des Rennrades und prägen sowohl den Charakter als auch das Erscheinungsbild deines Bikes maßgeblich. Laufräder gehören zu den beliebtesten Tuningteilen am Rennrad, denn in diesem Bereich steckt sowohl viel Potential für spürbare Verbesserung der Performance, als auch der Aufwertung und Optik deines Rennrades.

Die Reifen beeinflussen als Kontaktpunkt zum Untergrund die Fahreigenschaften deines Rennrades immens, gleichzeitig sind sie das wohl günstigste Tuningteil an deinem Rad. Die Wahl des Reifens wirkt sich direkt auf das Fahrgefühl und das Lenkverhalten aus. Du hast heutzutage die Auswahl zwischen einer klassisch guten Reifen/Schlauch-Kombination, oder einer modernen und leichten Tubeless (schlauchlos) Variante. Im Anhang findest du einen Vergleich dieser beiden Reifenvarianten.

In Anlehnung an die vier Rennrad-Segmente gibt es passende Laufradsätze und Reifen, die wir dir im folgenden Text vorstellen möchten:

Aero

Laufräder:
Laufräder aus dem Aero-Bereich versprechen eine optimierte Windschnittigkeit, was bedeutet, dass du bei gleichem Krafteinsatz auf gleicher Strecke entweder eine höhere Geschwindigkeit fahren kannst, oder bei gleichbleibender Geschwindigkeit weniger Energie benötigst. Kurz gesagt: Aero-Laufräder machen schneller...und kaum ein Rennrad-Fahrer kann diesem Versprechen widerstehen.

Charakteristisch sind 35 bis 80 mm hohe Profile in Kombination mit dünnen Naben und flachen Messerspeichen. Durch den höheren Materialeinsatz sind sie jedoch auch etwas schwerer und weisen eine größere Trägheit auf. Mehr Material bedeutet auch einen höheren Preis, weshalb Aero-Laufräder aus Aluminium erst ab etwa 300 € zu haben sind, deren Set-Gewicht liegt dann bei ca. 2000 g ohne Schnellspanner.

Für den professionellen Einsatz gibt es Laufräder aus Carbon, die lediglich 1500 g als Set wiegen, dafür aber sehr teuer sind - 1300 € und deutlich mehr sind hier keine Seltenheit.
Ein beliebter Kompromiss sind Aero-Sätze mit Felgen aus Carbon und Aluminium-Bremsflanken, die zwischen 1600 und 1800 g wiegen und zwischen 800 und 1600 € zu haben sind.

Entscheidendes Kriterium für den Laufradsatz ist die Einsatzart: Je höher und gleichmäßiger deine Geschwindigkeit ist, desto höher kann auch das Felgenprofil sein. Beachte jedoch, dass die Felgen nicht alleine die Aerodynamik deines Rennrades ausmachen, es ist eine Gesamtkonstellation aus Rad, Fahrer, Sitzposition, Anbauteilen und Ausrüstung.

Reifen:
Der Trend geht eindeutig zu breiteren Reifen. Aktuell ist die goldene Mitte ein 25er oder 28er Reifen, der weniger walkt und dadurch leichter abrollt als z.B. ein 23er Reifen. Der aerodynamische Wendepunkt befindet sich erst bei über 35 km/h, im Alltag gefällt der breitere Reifen jedoch mit besserem Grip, sicherem Kurvenverhalten und guter Nasshaftung. Neben Schlauch- und Tubeless Reifen werden auch häufig verklebte Schlauchreifen verwendet, die in puncto Rollwiderstand nochmal besser, allerdings in der Montage und Handhabung weniger alltagstauglich sind.

Leicht

Laufräder:
Laufradsätze für die Rennräder aus der Race-Kategorie sind leicht und sollen die Spritzigkeit deines leichten Renners mit wenig rotierender Masse unterstreichen. Um ein geringes Gewicht von etwa 1600 g zu erreichen, werden bei Mittelklasse-Laufrädern um die 500 € niedrige Felgen und eine geringe Speichenanzahl verwendet.

Durch den Einsatz von z. B. Carbon-Naben und Keramik-Lagern sind bei Top-Modellen auch 1400 g und weniger möglich, allerdings kosten diese Sätze dann meist 1000 € und mehr.
Noch leichter -und teurer- sind Vollcarbon-Laufräder.

Die Leichtigkeit hat aber auch noch einen anderen Preis: Durch den geringen Einsatz von Material und der Wahl kleiner, filigraner Bauteile steigt deren Belastung deutlich an. Bei teilweise nur noch 16 Speichen am Vorderrad sind auch nicht mehr so hohe Seitensteifigkeiten möglich wie z.B. an einem Rad mit 32 Speichen. Auch Bedarf es bei den Lagern und deren Wartung an höherem Aufwand.

Für die Wahl des richtigen Laufradsatzes gilt es also den besten Kompromiss aus eigenem Gewicht, Einsatzart, Fahrweise und angestrebter Laufleistung zu finden.

Reifen:
Die meisten Rennräder bieten Platz für 25er Reifen, die bereits gute Komfortwerte für Hobbyradsportler, Jedermannrennen und Marathonfahrer bieten. Wenn das Rad genug Platz aufweist, ist auch die Verwendung eines noch besseren 28er Reifen möglich, dieser wird schon im Profi-Segment bevorzugt gefahren. Die Gruppen-Hersteller greifen diese Entwicklung auf, so bietet Shimano aktuell mit der Dura Ace eine Bremsen-Gruppe an, die bis zu 28 mm breite Reifen aufnimmt -mit Sicherheit werden die Ultegra und 105 bald nachziehen. Auch in diesem Bereich können für mehr Gewichtsersparnis Tubeless-Reifen gefahren werden, wenn die Felgenbauart das erlaubt.

Komfort

Laufräder:
Komfortable Laufräder zeichnen sich meist durch ein niedriges Profil und mehrfach gekreuzten Rundspeichen aus. Diese Kombination bietet einen spürbaren Komfort gegen Stöße und Vibrationen und hat den positiven Nebeneffekt, dass der stabile Aufbau auch langlebiger ist. Oft sind diese Felgen auch breiter, was die Verwendung von breiteren Reifen ermöglicht, die dann mit geringerem Druck gefahren werden können. Bei einer Nachrüstung ist hier unbedingt die Freigängigkeit zu prüfen: Nicht selten sind die Bremskörper oder die fehlende Rahmenfreiheit die limitierenden Elemente.

Aerodynamik und Gewicht spielen hier eine eher untergeordnete Rolle, die Bandbreite reicht von günstigen Aluminium-Modellen bis hin zu hochpreisigen Carbon-Sätzen.

Reifen:
Komfortable Reifen definieren sich über die Breite von mindestens 28 mm. Der Vorteil von 28, 32 oder 35 mm breiten Reifen liegt im geringen Luftdruck und damit besserem Dämpfungsverhalten. Außerdem bieten sie eine höhere Kontrolle beim Bremsen und erweitern das Einsatzgebiet deines Rennrades immens: Mit entsprechendem Profil kannst du problemlos auf Wald- und Wiesenböden oder auf Schotter schnell und komfortabel fahren. Auch für ein von Hause aus hartes Rahmenset kann so eine Reifenwahl bereits deutliche Komfort-Pluspunkte mit sich bringen. Abstand nehmen solltest du von überbreiten 40 mm Reifen, die teilweise serienmäßig verbaut werden. Sie sind des Guten zuviel und bremsen dein Rennrad durch hohes Gewicht und Schwerfälligkeit unnötig aus.

Stabil

Laufräder:
Für den härteren Einsatz auf nicht asphaltierten Untergründen, für Radreisende mit Gepäck, aber auch für schwerere Fahrer bieten sich stabil gebaute Laufräder an. Extra stabile Laufräder zeichnen sich oft durch eine Profilhöhe von ca. 30 mm und bis zu 36 mehrfach gekreuzten Speichen aus. Auch werden gerne größere Naben für die Aufnahme größerer Lager verwendet, was sich positiv auf die Lebensdauer und die Wartungsintervalle auswirkt. Diese Laufräder bestehen meist aus Aluminium und finden sich serienmäßig an Cyclocrossern und Gravelbikes. Gerade schwerere Fahrer lassen sich gerne für normale Rennräder bei einem Laufradbauer einen individuellen und stabilen Laufradsatz aufbauen, der einer Anschaffung fürs Leben gleichkommt.

Reifen:
Für schwere Fahrer sind 25 mm breite Reifen das Minimum, eher sind 28 mm breite Reifen empfehlenswert. Da mit höherem Gewicht auch der zu fahrende Luftdruck steigen sollte, muss auf jeden Fall der maximal zulässige Reifendruck auf der Reifenflanke beachtet werden. Ein zu geringer Luftdruck erhöht den Rollwiderstand und die Pannenanfälligkeit durch die Gefahr von Durchschlägen. Für Straßenfahrer gibt es alle aktuellen und modernen Race-Slicks bis zu 28 mm Breite, für die Gelände- und Allroadfahrer finden sich ab 32 mm profilierte Top-Reifen im Angebot.

Reifen mit Schlauch

Vorteile Nachteile
Seit vielen Jahren bekannt und in der Handhabung für die meisten selbstverständlich Gefahr des Durchschlags beim Überfahren von scharfkantigen Hindernissen
Riesiges Angebot von Reifen für Schläuche, sowie passenden Felgen bzw. Laufradsätzen Bei einer Panne entweicht die Luft meist relativ schnell, was die Unfallgefahr erhöht

Info:
Beim klassischen System wird zwischen Reifen und Felge ein Schlauch eingelegt und mit Luft gefüllt. Dieses Prinzip wurde bereits im Jahr 1891 von Edouard Michelin erfunden.

Tubeless

Vorteile Nachteile
Kein Schlauch notwendig, daher sehr leicht durch weniger rotierende Masse Durch den hohen Druck und die schmale Bauweise ist es -anders als beim Auto- schwerer, das System dauerhaft dicht zu halten
Erhöhte Pannensicherheit durch eingefüllte Dichtmilch, die kleine Stiche oder Schnitte schnell abdichtet Die Montage ist aufwendiger und die Handhabung ist für viele noch ungewohnt
Durch die wegfallende Reibung zwischen Schlauch und Reifen ergibt sich ein geringerer Rollwiderstand

Info:
Tubeless Reifen sitzen strammer und werden ohne Schlauch auf die Felge gezogen. Voraussetzung dafür ist ein geschlossenes Felgenbett. In den Reifen wird Dichtmilch eingefüllt und das ganze System wird dann über spezielle Tubeless-Ventile aufgepumpt.

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Was muss ich beim Lenker und Sattel beachten?

Entscheidender als das Material und das Gewicht sind für langanhaltende Fahrfreude die Form und die Abmessungen der Teile. Für alle Anbauteile gilt sowohl bei der Montage als auch bei der Wartung größte Sorgfalt. So sind auf allen Klemmverbindungen üblicherweise die zulässigen Anzugsmomente vermerkt, die unbedingt eingehalten werden sollten. Es empfiehlt sich also die Anschaffung eines Drehmomentschlüssels, wenn du selber Hand an dein Bike legst. Vermeiden solltest du Schrauben aus Aluminium, die nicht die nötige Festigkeit mit sich bringen. Bei der Montage von Carbon solltest du spezielle Montagepaste verwenden -kein Fett-, beim Kontakt von Aluminiumflächen hingegen ist dünn aufgetragenes Fett gut gegen Korrosion und Schutz vor Feuchtigkeit.

Rennradlenker gibt es in unzählig vielen Formen und Geometrien, hier solltest du nach Körpermaßen und Passform entscheiden. Die Vorbauten beeinflussen direkt die Sitzposition, hier kannst du zwischen vielen verschiedenen Längen von 50 bis 140 mm und unterschiedlichen Winkeln wählen.

Den richtigen Sattel zu finden mag gerade zu Beginn nicht leicht sein, wenn du jedoch dein zu dir passendes Modell gefunden hast, bleibt es auch über mehrere Fahrräder hinweg bei dir. In unseren Filialen können wir dir mittels Messung deines Sitzknochenabstandes und Probesitzen auf zahlreichen Testsätteln bei der Auswahl gerne behilflich sein.

In Anlehnung an die vier Rennrad-Segmente gibt es passende Anbauteile, die wir dir im folgenden Text vorstellen möchten:

Aero

Um auch hier dem Wind wenig Angriffsfläche zu bieten, werden die Bauteile an Aero-Rädern oft in flächigen Rohrformen erstellt. Die Lenker sind auf ihrer Oberseite teilweise sehr dünn und ähneln dem Profil einer Tragfläche. Sattelstützen sind an den Stirnseiten meist sehr schmal, dafür an der Seite breit und nicht selten sind sie direkt in das Rahmenset integriert. Der Werkstoff Carbon liefert hier eine hohe gestalterische Freiheit, so gibt es beispielsweise einteilige Lenker-Vorbau Einheiten, doch vorsicht: Der Preis ist relativ hoch und eine einfache Änderung der Vorbaulänge oder Lenkerbreite ist nicht möglich. Die Sattel für Aero Rennräder sind meist extrem schmal, dünn und oft ohne Sattelnase, um auch in extrem tiefer Sitzposition frei pedalieren zu können. Der Komfort spielt nur eine untergeordnete Rolle, alle Anbauteile dieses Segmentes müssen eher leicht und aerodynamisch sein.

Leicht

In diesem Segment entscheidest du -oft über den Preis- wie leicht diese Teile sein dürfen. Solide Lenker aus Aluminium mit etwa 300 g gibt es zum Beispiel schon sehr günstig, leichte Top-Modelle aus Aluminium um die 250 g bekommst du für unter 100 €. Sehr leichte Carbon-Lenker bis zu 150 g kosten schnell 500 € und mehr...bei entsprechend geringer Belastbarkeit. Leichte Sattelstützen können aus dünnem Aluminium oder Carbon bestehen und sind in der Regel 27,2 mm im Durchmesser. Gerade bei leichten Anbauteilen ist auf das vorgeschriebene Drehmoment bei der Montage zu achten, da auf Leichtbau getrimmte Teile anfälliger für Beschädigungen sind. Auch dein eigenes Gewicht spielt bei der Auswahl der Teile eine große Rolle. Sättel aus diesem Segment weisen meist ein dünnes Polster auf, wobei das Gestell oft aus leichtem Magnesium, Titan oder Carbon besteht.

Komfort

Eine beliebte und günstige Maßnahme, um beispielsweise unnachgiebige Rahmen komfortabler zu machen, ist die Verwendung von Carbon-Sattelstützen. Carbonstützen flexen materialbedingt besser und der Effekt steigert sich noch durch einen entsprechenden Versatz an der Sattelaufnahme. Einige Hersteller bieten sogar spezielle Komfortstützen in ungewöhnlichen Formen an. Komfortable Lenker zeichnen sich meist durch eine geringere Vorbiegung -Reach- und einen kleineren Bogen -Drop- aus, dadurch geht der Griff an den Lenker nicht zu weit nach vorne bzw. zu weit nach unten. Auch hier gibt es die gesamte Bandbreite von günstigen Aluminium-Modellen bis hin zu sündhaft teuren Carbon-Exemplaren. Der Vorbau geht eigentlich nur mit seiner Länge und dem Winkel in den Komfort mit ein: Je länger der Vorbau, desto gestreckter ist die Sitzposition und je größer der Winkel, desto tiefer die Sitzposition. Die meisten Vorbauten lassen sich wechselseitig montieren, d.h. ein Vorbau mit -7 Grad Neigung kann durch Umdrehen auf +7 Grad deutlich komfortabler werden. Rennrad-Sättel für mehr Komfort weisen meist einen breiteren Sitz und eine dickere Polsterung auf, teilweise werden auch Elastomer-Einsätze zur Dämpfung eingesetzt.

Stabil

Spezielle Teile für schwerere Naturen gibt es nicht, es hilft jedoch ein Blick auf die zulässige Gewichtsfreigabe des Herstellers. Gerade schwerere Fahrer und Geländefahrer sollten hier nicht auf da Gewicht gucken, sondern ausreichend dimensionierte Teile wählen. Besonders bei Lenkern ist hier von Leichtbau-Modellen dringend abzuraten, da er ein Großteil des Körpergewichtes trägt. Bei den Sattelstützen ist es sehr wichtig, dass der empfohlene Auszug der Stütze -siehe Markierung- nicht überschritten wird, da sonst irreparable Schäden an der Stütze oder am Rahmen entstehen können. Bei den Sätteln gibt es von vielen Herstellern eine große Auswahl an passenden Modellen für den härteren Einsatz, hier kannst du nach Einsatzzweck und Passform frei entscheiden.

Rennrad-Beleuchtung ja oder nein?

Das Rennrad ist ein Sportgerät und unterliegt -wenn du es im Straßenverkehr einsetzt- der StVZO (Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung). Wiegt ein Rad unter 11 kg, gelten besondere Bestimmungen. In der Regel wiegen handelsübliche Rennräder deutlich unter 11 Kilo, was bedeutet, dass sie kein fest installierten Dynamo für die Rennrad-Beleuchtung benötigen. Mittlerweile gibt es leistungsstarke und StVZO-zugelassene Batteriebeleuchtung und wir empfehlen die Verwendung wärmstens, um deine Sicht und Sichtbarkeit im Straßenverkehr zu erhöhen. 

Machen Schutzbleche und Gepäckträger am Rennrad Sinn?

Es lassen sich mittlerweile auch viele Rennräder mit Schutzblechen oder Gepäckträgern nachrüsten, was den Einsatzbereich deutlich erhöht und das Rennrad speziell für Ganzjahres-Sportler, Pendler oder Radreisende interessant macht.

Größenberatung

Was ist die richtige Rahmengröße für mich?

Dein Rennrad muss dir passen, Punkt! Passt es dir nicht, werden auf Dauer Schmerzen oder Verspannungen auftreten, auf jeden Fall aber wird der Fahrspaß sinken und deine Performance leiden. Damit es dazu nicht kommt, ist der zentrale Punkt die Auswahl der richtigen Rahmengröße. Zentral deshalb, weil sich alles darum verändern lässt...nur ein unpassender Rahmen bleibt leider unpassend. Wenn du bereits entschieden hast, welcher Radtyp du bist und in welchem Rennrad-Segment du gerne unterwegs sein möchtest, gilt es nun die zu dir passende Geometrie zu wählen. Eine Vorauswahl kann bereits mit dem Abgleich deiner Körpermaße stattfinden, wichtig zu wissen ist in jedem Fall die Körpergröße und die Schrittlänge, im Weiteren dann die Oberkörperlänge, die Armlänge und die Schulterbreite. Da die Rennrad Hersteller ihre Modelle üblicherweise in Schritten von 2 oder 3 cm in der Größe skalieren, sind die Unterschiede oft optisch und beim ersten Kontakt nicht zu erfassen, im Fahrbetrieb aber sehr wohl spürbar. Deine Schrittlänge können wir vor Ort in allen Filialen ermitteln und dir mit kompetenter Beratung zur Seite stehen.

Nutze auch unsere Online-Beratung zum Thema Rahmengröße, so kannst du schnell feststellen, welche Modelle verfügbar sind. Hast du dein passendes Rennrad gefunden, kannst du je nach Vorliebe Feintuning an deiner Rennrad-Sitzposition betreiben, die Möglichkeiten reichen von aggressiv-aerodynamisch, über kompakt bis zu gemäßigt-entspannt. Mit der riesigen Auswahl an Lenkern, Vorbauten, Sattelstützen und Sätteln kannst du dein Rennrad ganz auf deine Wünsche abstimmen und deine Sitzposition optimieren.

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Und jetzt viel Spaß beim Auswählen deines Rennrads



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