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Fahrradcomputer6
Ein Fahrradcomputer ist im Prinzip der Assistent des Radfahrers. Er sammelt Daten während sein Besitzer in die Pedale tritt. Wie viele Parameter er erfasst, hängt vom Typ ab. Es gibt Basismodelle mit drei bis fünf Funktionen ebenso wie High-Tech-Geräte, die von GPS über Höhenmessung bis hin zur Watterfassung so ziemlich alles können. Welcher der individuell passende Bikecomputer ist, entscheiden in erster Linie Fahreranspruch und Einsatzzweck. ...weiterlesen
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Fahrradcomputer günstig und einfach online kaufen, bei Fahrrad XXL

Um dir die Suche nach dem passenden Fahrradcomputer zu erleichtern, findest du hier Wissenswertes rund ums Thema Radcomputer. Falls du noch Fragen haben oder weitere Beratung benötigen solltest, stehen dir unsere Experten sehr gerne per E-Mail (service@fahrrad-xxl.de) zur Verfügung.

Welche Funktionen hat ein Fahrradcomputer?

Es gibt eine Vielzahl an Fahrradcomputern, die sich nicht nur in der Größe unterscheiden, sondern vor allem auch in der Menge ihrer Funktionen. Das ist gut so, denn nicht jeder möchte alle Werte wissen, die er im Sattel theoretisch generiert. Unterscheiden kann man im Wesentlichen zwischen folgenden Optionen:

Basismodelle

Sie sind die Einstiegsvariante und oft sehr günstig zu haben. Sie erfassen die Grundwerte, die da sind

  • zurückgelegte Kilometer (evtl. pro Tour und gesamt)
  • gefahrene Geschwindigkeit (evtl. aktuell und Durchschnitt)
  • Fahrzeit

Mittelklasse

Hier ist die Auswahl an Funktionen schon ziemlich groß. Wobei im Mittelfeld längst nicht jeder Fahrradcomputer alles kann, sondern je nach Modell und Hersteller variiert wird. So können manche die Herzfrequenz erfassen, aber keine Höhenmeter, bei anderen ist es umgekehrt. Prinzipiell lassen sich hier folgende Features finden:
  • Basisfunktionen (siehe „Basismodelle“)
  • Höhenmessung
  • Trittfrequenzmessung
  • Temperaturmessung
  • Herzfrequenzerfassung
  • Auto-Start-/Stop

Highend-Computer

Die Crème de la Crème der Fahrradcomputer. Im Test diverser Fachmagazine werden sie mitunter als Mini-Coaches bezeichnet. Zu Recht, denn sie können so viele Werte erfassen, dass sogar Profis ihr Training damit steuern.
  • Basis- und Mittelklassefunktionen
  • Bluetooth (koppelbar mit Smartphone, Tritt-, Herzfrequenz- und Wattsensoren)
  • GPS
  • Navigation (Zielführung, Routenfunktionen, Kartendarstellung)
  • Verbrauchte Kalorien
  • Trainingsbelastung/Erholungsstatus
  • Touchscreen, Farbdisplay
  • Intervalltrainings-Optionen

Welcher Fahrertyp braucht welchen Radcomputer?

Radcomputer mit GPS, Radcomputer mit Höhenmessung, Radcomputer mit Bluetooth-Anbindung ... klingt alles toll. Allerdings nutzen die ganzen Werte nur dann etwas, wenn man sich nach der Fahrt auch die Zeit nimmt, sie auszuwerten. Einem ambitionierten Radsportler kann das Wissen, ob er oder sie mit dem rechten Bein mehr Kraft aufs Pedal bringt als mit dem linken tatsächlich im Rennen die entscheidenden Sekunden bringen.

Oft ist es aber so, dass besonders Rad-Einsteiger, Freizeit- oder Stadtradler unterwegs lediglich darüber informiert sein möchten, wie schnell sie sind, wie viele Kilometer sie zurückgelegt haben und wie viel Zeit sie dafür gebraucht haben. Vielleicht noch ein Blick auf die Durchschnittsgeschwindigkeit ... und der Rest der Funktionen liegt brach.

Sich vor dem Kauf eines Radcomputers ein paar Gedanken zu machen, ist deshalb in jedem Fall sinnvoll. So grenzt du die in Frage kommenden Modelle ein und bist beim ersten Praxiseinsatz weder von der Überschaubarkeit der Funktionen enttäuscht noch wirst du von einer Feature-Flut überspült.

Grob könnte man sagen, dass:

  • jemand, der sein Rad für den Weg zur Arbeit und zum Supermarkt benutzt, meist mit einem Basismodell auskommt,
  • ein Freizeitradler, der sich mit kleinen Feierabendrunden und Wochenendtouren fit machen oder halten möchte, gut bedient ist mit einem Mittelklassemodell,

ambitionierte Rennradfahrer ihr Training präzise mit einem vielseitig koppelbaren GPS-Radcomputer steuern können und
Mountainbikern ein Modell mit zusätzlichen Navi-Funktionen in unbekanntem Terrain einen echten Mehrwert bringt.
Zudem solltest du dir im Vorhinein folgende Fragen stellen:

  • zu welchem Zweck werde ich den Radcomputer hauptsächlich einsetzen?
  • welche Parameter sind mir persönlich wichtig (Puls, Höhenmeter etc.)?
  • wie intensiv bin ich bereit mich mit Bedienung, Funktionen und Auswertung auseinander zu setzen?
  • wie viel kann und/oder möchte ich für den Radcomputer ausgeben?

Die Entscheidung für einen Fahrradcomputer ist gefallen – und jetzt?

Je nach Modell werden die Radcomputer unterschiedlich montiert. Günstige Modelle sind bei unseren kabelgebundenen Fahrradcomputern zu finden. Das schränkt die Montagemöglichkeiten natürlich ein (der Sensor muss an der Gabelscheide sitzen) und erfordert etwas Geduld sowie Hirnschmalz beim Kabelverlegen, damit es die Bewegungsrange des Lenkers nicht beeinträchtigt.

Kabellose Fahrradcomputer, die meist mittels Kabelbinder oder Silikon-Strappen am Lenker befestigt werden, sind flexibler. Hier kann man den Sensor alternativ hinten an der Sitz- oder Kettenstrebe angebracht werden. Sein Gegenstück, ein kleiner Magnet, wird in einem vorgegebenen Abstand in die Speichen geklemmt. Das erfordert Fingerspitzengefühl und auf ruckeligen Pisten kann die Verbindung durchaus einmal unterbrochen werden, weil Sensor oder Magnet sich verschieben.

Bei Fahrradcomputern mit GPS kann man sich das sparen. Sie werden entweder mittels Silikonband oder spezieller Halterung (oft Ratschenverschluss) an den Lenker geschnallt, orten den jeweiligen Standpunkt und erfassen Strecke, Geschwindigkeit und Kilometer dank Satellitenunterstützung.

Solltest du trotz korrekter Montage und Bedienungsanleitung Schwierigkeiten mit der Installation oder dem Betrieb deines Radcomputers haben, wende dich gerne an unsere Fahrrad XXL-Experten (service@fahrrad-xxl.de).

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