Apr 30

E-Bike Neuheiten 2018

Mit den E-Bikes haben sich ganz neue Möglichkeiten der Innovation ergeben. Während sich die Entwicklung bei nicht motorisierten Fahrrädern häufig im Detail abspielt, finden durch die Verbindung von Fahrrad und Elektronik waschechte Revolutionen statt. Motoren werden leistungsstärker, Akkus bieten noch mehr Reichweite – sind dabei aber kleiner und schöner integriert – Displays bieten mehr Informationen und Funktionen und auch das Thema Konnektivität nimmt rasant Fahrt auf. Spezielle E-Bike Helme kommunizieren mit deinem Fahrrad, E-Bikes können per Handy-App entsperrt und individuell konfiguriert werden und Sturzsensoren senden automatische Notrufe ab. Die Liste an Neuerungen, die dir noch mehr Spaß und Sicherheit bieten, ist lang. Dabei sind die Entwicklungsgrenzen noch längst nicht erreicht. Mit der Integration von Technologien aus dem Automotive-Bereich wird es dieses Jahr nämlich richtig spannend. Verschiedene ABS-Systeme oder intelligente Beleuchtungen, wie man es sonst nur von hochwertigen Autos kennt, finden nämlich auch am E-Bike Einzug. Das Jahr 2018 wird daher für alle E-Bike-Enthusiasten ein extrem aufregendes Jahr. Welche Neuerungen dich erwarten, erfährst du hier.

Neue Antriebe

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von E-Antrieb-Herstellern, die alle mit verschiedenen technischen Features und Alleinstellungsmerkmalen punkten wollen. Damit du im Dschungel der Hersteller den Überblick bewahrst, haben wir für dich die wichtigsten Neuerungen zusammengetragen. Vom ABS-System bis zum fast unsichtbaren Antriebssystem – hier findest du extrem spannende Produkte.

Bosch

Lange war klar, dass es kommen wird – nun bietet Bosch endlich sein eigenes E-Bike ABS an. Das smarte System regelt dabei sowohl das Vorder- als auch das Hinterrad, damit man immer maximale Traktion hat. Auch die Motoren wurden weiterentwickelt, wodurch diese nun deutlich kleiner sind, geräuscharmer funktionieren und harmonischer ansprechen. In Kombination mit dem verbesserten eShift System kann sogar vollkommen automatisch geschaltet werden; zumindest, wenn man eine der kompatiblen Schaltgruppen verwendet. Das System funktioniert mit der Shimano XTR Di2, Shimano XT Di2, Shimano Alfine Di2, Shimano Nexus Di2, der Enviolo NuVinci N380, SRAM DD3 und der neuen Rohloff E-14 Speedhub 500/14. Natürlich kann man trotzdem noch manuell schalten. Aber wer einmal die smarte Automatik ausprobiert hat, will sowieso nichts anderes mehr fahren.

Zu unseren Bosch E-Bikes.

Bosch eBike ABS

Yamaha

Bei Yamaha bekamen die beliebten PW-S Modelle ein Update, das auf den Namen PW-SE (Sport Edition) hört. Die gewohnten 250 Watt Leistung bei 70Nm bleiben erhalten, allerdings wirst du nun bis zu einer Kadenz von 110 Umdrehungen pro Minute unterstützt. Das sind gegenüber dem Vorgänger 10 Umdrehungen mehr. Zusätzlich verpasst Yamaha dem 3,5 kg leichten Motor Bluetooth Konnektivität. Dadurch ist der Motor mit verschiedenen Messsensoren kompatibel, die gerade für die Trainingssteuerung interessant sind.

Zu unseren Yamaha E-Bikes.

Impulse

Für 2018 gehen Daum Electronics und Derby Cycles in die Vollen und überarbeiten die Konstruktion der Impulse Evo Motoren. Ein neues Zahnrad, das von einem deutschen Automotive-Zulieferer gefertigt wird, soll die Haltbarkeit der Motoren deutlich erhöhen. Außerdem wurden Freilauf und Lagertoleranzen überarbeitet. Defekte sollten damit beim Impulse Evo Next und dem Impulse Evo RS der Vergangenheit angehören.

Zu unseren Impulse E-Bikes.

Display von Impulse

Panasonic

Nachdem Panasonic den X0-Motor mit 2-Gang-Automatik vorgestellt hat, erhältst du für 2018 nun die Wahl: Die beliebten X0-Motoren gibt es nämlich ab sofort auch mit nur einem Gang. Dadurch sparst du satte 1,3 kg Gewicht und 11mm Baubreite. Das verringert den Q-Faktor, wodurch das Pedalieren deutlich angenehmer wird.

Auch beim Display gibt es Neuerungen. Das große D1-Display verfügt nun nämlich über eine Farbdarstellung und erweitert die Funktionen des Vorgängers um eine Navigationsfunktion mit Komoot Kartenmaterial und der Möglichkeit zur Smartphone-Koppelung. Das kleinere D0-Display kommt ebenfalls mit schickem Farbdisplay, reduziert die Informationen jedoch auf das Wesentliche. Dafür kann die Einheit beliebig vor oder neben dem Vorbau montiert werden.

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Shimano

Die Weiterentwicklung des Shimano STEPS Motors steht ganz im Zeichen der Konnektivität. Damit du die Motorunterstützung perfekt auf deinen Fahrstil abstimmen kannst, bietet Shimano nun nämlich die Möglichkeit, den Boost- und Trail-Modus per App einzustellen. Das geht ganz bequem und kabellos vom Smartphone, Tablet oder PC aus.

Damit dir schneller die Puste ausgeht als deinem Motor, stattet Shimano nun erster Fahrräder mit dem Twin-Tube-Akku aus. Dabei handelt es sich um zwei jeweils auf einer Seite des Unterrohrs angebrachte Akkupacks, die zusammen satte 750 Wh Akkuleistung bieten. Das bringt aber nicht nur mehr Leistung, sondern sieht auch einfach schick aus. Außerdem bringt Shimano so genannte Akku-Raupen. Hier ist der Akku nicht ein langes, starres Stück, sondern besteht aus mehreren, kleineren Akkus, die beweglich verbunden sind. Diese können dann durch eine relativ kleine Öffnung in den Rahmen eingefädelt werden. Das sorgt für eine cleane Optik und ermöglicht die Konstruktion von stabileren Unterrohren.

Zu unseren Shimano Steps E-Bikes.

Motor von Shimano

Brose

Brose bringt für 2018 mit dem Drive S, Drive TF und Drive T drei neue Motoren auf den Markt. Beim T-Modell wurde dabei die Effizienz und Reichweite optimiert. Laut Brose soll er gut 6% effizienter sein als der Vorgänger. Während der Drive T bis 25 km/h unterstützt und für Trekkingbikes vorgesehen ist, bringt dich der neue Drive TF auf satte 45 km/h Geschwindigkeit. Der Motor passt daher perfekt an schnelle S-Pedelecs. Zu guter Letzt hat auch der E-MTB-Motor Drive S ein Update bekommen. Hier soll vor allem die Breite des Leistungsbands und die Leistungsentfaltung optimiert worden sein. Damit hast du in jeder Situation verzögerungsfrei die optimale Leistung parat. Bei allen drei Motoren soll außerdem das Temperaturmanagement deutlich verbessert worden sein.

Zu unseren Brose E-Bikes.

Display von Brose

Continental

Auf der Eurobike 2017 sorgte Continental für Aufsehen im E-Bike Bereich. Der für 2018 neu vorgestellte 48 V Revolution Motor könnte nämlich der Vorreiter eines neuen Standards sein. In der Automobilbranche setzt man schon lange auf 48 Volt, da sich dadurch weitere technische Geräte effektiver koppeln lassen. Auch am E-Bike macht es Sinn, um Licht, Displays, Schaltung oder Smartphone direkt zu verbinden. Als wäre es nicht genug, integriert Continental außerdem ein Planetengetriebe mit 380% Übersetzungsbandbreite im Motor. Dabei wird trittfrequenzbasiert geschalten, vollkommen automatisch und nicht spürbar. Ein manueller Modus steht jedoch auch zur Verfügung. Ein Motor mit derselben Leistung, aber ohne integrierte Schaltung, wurde ebenfalls vorgestellt: der 48V Prime.

Außerdem zieht Continental nach Magura und Bosch mit einem eigenen E-Bike ABS nach und verbessert seine Wireless E-Bike Technologie. Das gesamte Antriebssystem kann somit individuell angepasst werden. Vom Antrieb, über Displays, Ritzel, Elektronik und Co kommt bei Continental also mittlerweile alles aus einer Hand. Das sorgt für eine perfekt aufeinander abgestimmte Funktion.

Mehr dazu erfährst du hier.

Continental 48V Revolution Motor Innenansicht

Fazua

Fazua stellt leichte und sehr kompakte Antriebe für sportliche E-Bikes dar. Der Clou ist dabei, dass das Unterrohr sowohl die Antriebseinheit als auch den Akku enthält. Dadurch fällt das Tretlagergehäuse nur unwesentlich größer aus als bei einem nicht motorisierten Fahrrad. Die Optik wird durch den Motor somit kaum gestört. Dennoch bietet der Motor 250-400 Watt Unterstützung bei 60Nm Drehmoment bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h. Der auswechselbare 250 Wh Akku soll dabei eine Reichweite von bis zu 50km haben.

Akku von Fazua

EbikeMotion

Die Optik ist sicher für viele Fahrradfahrer einer der größten Kritikpunkte am E-Bike. EbikeMotion hat sich diesem Problem angenommen und entwickelte den extrem leichten und quasi unsichtbaren X35 Antrieb. Der 250 Wh Akku sitzt dabei im Unterrohr, wobei ein spezieller Akku im Trinkflaschen-Design für einige extra Wattstunden im Flaschenhalter untergebracht werden kann. Der Motor arbeitet in der Hinterradnabe und verschwindet so hinter der Kassette. Verschiedene Steuermodule, angefangen bei einem richtigen Display, bis zu einem minimalistischen Steuerknopf im Oberrohr, bieten dir dabei volle Kontrolle über die Motorunterstützung. Den schlanken Motor kann man im neuen Orbea Gain (s. unten) bereits bestaunen.

Display von EbikeMotion

Neuerungen der E-Bike Hersteller

Der Kuchen des E-Bike-Markts ist gerade erst angeschnitten worden. Darum drängen immer mehr neue (und etablierte) Hersteller in den Markt, um sich ihr Stück zu sichern – und das ganz zur Freude der Kundschaft: Denn somit steigt natürlich die Auswahl, der technische Fortschritt wird beschleunigt und auch die Preise sollten in Zukunft etwas angenehmer ausfallen. Die Wahrscheinlichkeit, dass dein Traumbike also schon auf dich wartet, ist dementsprechend hoch. Welche spannenden neuen Hersteller und Produktpaletten dich in unserem Shop künftig erwarten, kannst du hier nachlesen.

Haibike

Als Vorreiter der E-MTBs weiß Haibike, worauf es ankommt. Das beweisen sie auch mit den neuen 2018er Modellen. Sowohl die XDuro als auch SDuro Modelle sind nun mit Bosch Performance CX und Yamaha PW-X erhältlich. Preisgünstige Varianten gibt es mit dem neu entwickelten Yamaha PW-SE Motor. Alle Räder mit Bosch Motoren bekommen außerdem den neuen PowerTube Akku spendiert, wodurch die optische Integration noch besser gelingt. Die eigentlichen Highlights findet man aber woanders: Das Haibike Modular-Rail-System (MRS) bietet die Möglichkeit, verschiedenste Dinge direkt am Rahmen zu befestigen. So z.B. eine Flasche, ein Schloss oder eine Tasche. Auch in Sachen Konnektivität hievt Haibike seine Fahrräder auf das nächste Level und steckt alles an Technologie hinein, was man sich vorstellen kann. GPS, GSM, Bluetooth, Handy-Entsperrung, Sturzerkennung, Mobilnetzanbindung, you name it. Die neuen Haibike Modelle sind daher besser denn je und machen deine Fahrt noch schneller, spaßiger und vor allem sicherer.

Haibike MRS SystemHaibike MRS System

Husqvarna Bicycles

Die PEXCO GmbH und KTM Industrie AG (nicht zu verwechseln mit KTM Fahrrad) haben sich zusammengeschlossen und Husqvarna Bikes gegründet. Nun sind die ersten Modelle erhältlich. Dabei handelt es sich um drei Fullys und zehn Hardtails. Die vollgefederten Räder laufen unter der Bezeichnung Mountain Cross (MC), die Hardtails unter dem Namen Light Cross. Husqvarna setzt dabei ganz auf die Shimano STEPS Antriebstechnologie. Ein Highlight: Die flexiblen Akku-Raupen kommen bei den Fullys und den Top-Hardtails zum Einsatz. Das sorgt für eine saubere Integration des Akkus innerhalb des Unterrohrs. Dennoch sind die Preise fair, damit noch genügend Geld für das wohlverdiente Kalthopfengetränk auf der Hütte übrigbleibt.

Husqvarna E-Bike

Pinarello

Rennrad-Enthusiasten bekommen eine Gänsehaut, wenn der Name Pinarello fällt. Umso schöner, dass nun ein E-Rennrad von der italienischen Kultschmiede kommt. Das auf den Namen Pinarello Nytro getaufte Rennrad wiegt inklusive Fazua Evation Motor nur 13 Kilogramm. Entnimmt man den Akku, bleibt die Waage sogar bei erstaunlichen 9 Kilogramm stehen. Das Nytro lässt sich also auch wie ein analoges Rennrad nutzen. Dank der 250 Watt des Motors (maximal sogar 400 Watt) geht es extrem zügig voran, dabei sieht das Pinarello von außen aus, wie ein nicht motorisiertes Rad. Die Geometrie ist an das Gan S angelehnt und daher sehr sportlich.

Idworx

Der deutsche Hersteller Idworx ist am besten bekannt für seine unkaputtbaren Reiseräder. Mittlerweile stellt Idworx aber auch Pedelecs mit echter Abenteuer-DNA her. Qualität und Langlebigkeit stehen hier nämlich ebenso an oberster Stelle. In Sachen Motor wird dabei auf verschiedene Pferde gesetzt. Die Räder sind entweder mit einem Bosch Mittelmotor ausgestattet oder mit einem Neodrive Nabenmotor am Hinterrad. Als besonderes Highlight gibt es außerdem die Möglichkeit, den Neodrive Motor mit einer Pinion Nabenschaltung zu kombinieren. Mehr Haltbarkeit kann man vermutlich nicht in ein Pedelec packen.

Moustache

Wer bei Moustache nur an Hipster denkt, der hat noch nicht den französischen E-Bike Hersteller Moustache kennengelernt. Die kleine Fima überzeugt nämlich mit extrem smarten Lösungen, von denen einige große Hersteller noch etwas lernen könnten. So zum Beispiel die Hidden Power Technologie. Moustache setzt nicht auf die neuen Bosch PowerTube Akkus, sondern verwendet stattdessen einen Standard Bosch Akku und integriert ihn mindestens genauso schön. Das sorgt für mehr Kompatibilität zwischen E-Fahrrädern. Ein Akku kann somit an verschiedenen E-Bikes verwendet werden. Auch Display, Licht, Vorbau und Lenker bekommen Sonderlösungen. Die Highlights sind aber sicher der eigens entwickelte Dämpfer sowie die extrem leichten, asymmetrischen Carbonfelgen. Damit drückt Moustache das Gewicht seiner Räder auf ein beeindruckendes Niveau. Dabei bieten sie vom City-Pedelec bis zum Trail-E-Bike beinahe alles an, was das E-Bike-Herz höherschlagen lässt.

Moustache E-Bike

Orbea

Orbea steht für pfeilschnelle Rennräder und hochwertige Mountainbikes. Auch City-Räder gehören zum Programm und seit nicht so langer Zeit sogar E-Bikes. Dabei haben die elektrischen Räder natürlich alle positiven Eigenschaften ihrer analogen Geschwister geerbt. In Sachen Antrieb ist Orbea ebenfalls breit aufgestellt und setzt daher auf Konzepte von Bosch, Shimano, Bafang und ebikemotion. Letzterer Hersteller ermöglichte die Konstruktion eines echten Hinguckers, des Orbea Gain. Die kleine Einheit aus Akku und Antrieb verschwindet platzsparend im Unterrohr, so dass das schicke Rennrad beinahe wie ein nicht motorisiertes Modell aussieht. Nur ein dezenter Knopf am

Oberrohr verrät, dass das Gain 250 Watt Leistung bereithält. Schöner wurde bisher vermutlich noch kein Motor in ein Fahrrad integriert. Orbea beweist hier, und natürlich auch bei allen anderen Modellen, was sie draufhaben: die Produktion von schönen, schnellen und hochwertigen Rädern.

Orbea E-Rennrad (©Orbea)

Vaun

Fahrräder von Frauen für Frauen und deren Männer. So das Motto des E-Bike Herstellers aus Sachsen-Anhalt. Herausgekommen sind besonders modische Räder, die auch funktional überzeugen wollen. Die Palette umfasst bisher ein elektrisches City- und ein Touren-Modell, jeweils mit verschiedenen Ausstattungsvarianten. Außerdem gibt es noch ein analoges Stadt- und ein Klapprad. Motor und Akku kommen von der Firma Tongsheng, die hierzulande noch nicht so bekannt ist, aber dennoch hochwertige Technologien abliefert. Mit den Rädern von Vaun kannst du dir damit sicher sein, immer stilsicher am Ziel anzukommen, auch als Mann.

Stromer

E-Bikes, die so präzise wie Uhrwerke laufen. Das bringt nur ein Schweizer Hersteller wie Stromer fertig. Die futuristisch anmutenden City-Bikes bieten nämlich fortschrittlichste Technologie, angefangen von der Entsperrung des Rades per Touchscreen oder Bluetooth, bis hin zu intelligenten Lichtanlagen und GPS-basierter Diebstahlsicherung. Stromer hat an alles gedacht und liefert Pedelecs für die stilbewusste Geschäftsfrau und den stilbewussten Geschäftsmann ab. Dabei kommst du zu keinem Meeting mehr zu spät: Dank des selbst entwickelnden SYNO Sport Motors fliegst du mit 850 Watt Unterstützung und bis 45 km/h Spitze über den Asphalt. Schwitzen? Nicht mit den Stromer Bikes.

Stromer E-Bikes (© Stromer)

Wanderer Bikes

Eine nahtlose Verbindung von Geschichte und moderner Technik. Das hat sich Wanderer Bikes auf die Fahne geschrieben und zwar bereits seit der Gründung im Jahre 1885. Ja, richtig gelesen, Wanderer gibt es schon seit über hundert Jahren. Damals bauten sie Hochräder für die kaiserliche Familie, heute nehmen sie das zeitlose Design und verschmelzen es mit dem Thema Elektromobilität. Egal ob du dich dabei für ein Rad mit Bosch oder Shimano Antrieb entscheidest – eins ist sicher: Mit diesen Rädern hat man die Blicke auf seiner Seite. Wanderer bietet dabei sowohl entspannte City-Cruiser an wie auch sportliche Allrounder. Die Geometrien sind fein ausbalanciert, was für ein tolles Fahrerlebnis sorgt. Man merkt hier einfach, dass über einhundert Jahre Erfahrung vorhanden sind.

Wanderer E-Bike (©Wanderer Bikes)

Sonstige Neuerungen

Wer denkt, die E-Bike-Entwicklung macht Halt bei Rahmen und Motoren, der hat sich geschnitten. Immer mehr Komponentenhersteller erkennen nämlich, dass E-Biker besondere Bedürfnisse haben, die mit konventionellen Teilen nicht befriedigt werden können. Egal ob es um Federgabeln, Helme oder neue Formen der Konnektivität geht – alle Felder der Radindustrie werden gerade durch den E-Bike Boom ordentlich umgekrempelt.

Fox Gabeln – E-Bike optimized

Zugegeben, die Fahrradindustrie neigt manchmal zu sinnlosen „Innovationen“ und auf den ersten Blick könnte man meinen, dass eine E-Bike Federgabel auch dazugehört. Aber weit gefehlt, die Anforderungen am E-Bike verlangen nämlich tatsächlich nach angepassten Gabeln. Lutz Scheffer, ehemaliger Chefkonstrukteur bei Canyon, erklärt es in etwa so: Durch das tief liegende Zusatzgewicht

des Motors und Akkus wird die Gabel stark in Schwingung gebracht. Standard-Gabeln leiden dann schnell an ausgeschlagenen Buchsen. Fox hat daher Chassis und Schaft der Gabel verstärkt, wodurch besser mit der eingeleiteten Kraft umgegangen werden kann. Außerdem wurde die Dämpfung an die höheren Systemgewichte (Fahrrad + Fahrer) angepasst, wodurch die Federgabel höher im Federweg steht. Das sorgt in steilen Abschnitten für Sicherheit. Das Ergebnis ist eine extrem steife Gabel, die jede Lenkbewegung präzise umsetzt – egal ob beim Downhill oder Uphill Flow.

Abus Pedelec Fahrradhelm

Warum sollte man bitte auf einem Pedelec einen speziellen Helm tragen? Diese Frage stellt man sich wohl zurecht, wenn man das erste Mal vom Abus Pedelec Fahrradhelm hört. Die Antwort ist dabei aber simpel: Abus richtet sich mit dem schicken Helm aus stoßabsorbierendem EPS-Material speziell an Pedelec-Pendler und deren Bedürfnisse. So ist beispielsweise die Regenhülle direkt in den Helm integriert. Nass werden auf dem Arbeitsweg, Fehlanzeige! Außerdem wurde ein Rücklicht mit 180 Grad Sichtbarkeit verbaut. Das sorgt im Straßenverkehr für Sicherheit. Natürlich bietet der Helm auch sonst alle Features, die man erwarten würde: Einen verstellbaren Kinnriemen mit magnetischem Verschluss, eine fein gerasterte Größeneinstellung, großflächige Reflektoren und herausnehmbare Polster. Der Abus Pedelec Fahrradhelm ist daher ein extrem sicherer Helm, mit den gewissen Extrafunktionen für den elektrischen Pendler.

ABUS Pedelec Helm (© ABUS)

Cratoni Smartride

Ein smarter Helm mit eingebautem Blinker, integrierter Beleuchtung, Bluetooth Lautsprecher, Walki-Talkie-Funktion, G-Sensor zur Crash-Erkennung, App mit Musik-Player, Fitness- und Streckendaten, Blinkersteuerung – das klingt nach purer Science-Fiction. Der Cratoni Smartride bietet aber tatsächlich all diese Features und verpackt sie in einem sicheren Helm. Die Pedelec-Norm NTA-8776 wird nämlich vollständig erfüllt. Dennoch ist der Helm gut belüftet und somit auch an heißen Tagen angenehm zu tragen. Außerdem schützt ein integriertes Visier vor unangenehmem Wind und fliegenden Tierchen. Wem der stolze Preis von 350 Euro nicht zu hoch ist, bekommt hier ein echtes Stück High-Tech.

Busch+Müller IQ-X E

Mit der neuen E-Bike Leuchte IQ-X-E wird es heller denn je. Die schicke Lampe von Busch+Müller bringt nämlich satte 150 Lux auf die Straße, und das, obwohl der Lichtkegel sehr breit und homogen ausfällt. Das Licht strahlt dabei nicht nur nach vorne, sondern durch feine Schlitze auch zur Seite, was die Sichtbarkeit im Verkehr deutlich erhöht. Auf der Rückseite der Lampe sitzt außerdem ein blau leuchtender Ring. Doch auch die Haptik weiß zu überzeugen: Das Gehäuse der IQ-X-E ist aus Aluminium gefertigt, was nicht nur hochwertig ausschaut, sondern auch für eine gute Wärmeabfuhr sorgt. Damit kann die hohe Leuchtleistung dauerhaft garantiert werden.

E-Bike Leuchte IQ-X-E von Busch und Müller (©Busch und Müller)

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Über den Autor

Fährt gerne: Road

Bikes: Focus Izalco Chrono Max 3.0, Giant TCR Advanced, Giant TCR Composite

Lieblings-Radrevier: Allgäu, Schwarzwald, Wetterau, Vogelsberg

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