Okt 20

Alpenüberquerung mit dem Fahrrad » Transalp Tipps

Die Tatsache, dass Hannibal samt schwerem Gerät und Kriegselefanten über die Alpen gezogen ist, um das antike römische Reich anzugreifen, fasziniert die Menschen seit Jahrhunderten. Es ist also kein Wunder, dass der Alpencross bis heute geradezu etwas Mystisches an sich hat – auch wenn man mittlerweile natürlich eher zum Drahtesel greift, anstatt zum Kriegselefanten. Mit welchem Bike du am besten über die Alpen kommst, was du dabei beachten musst und welche Routen zu den schönsten gehören, erfährst du in diesem Ratgeber.

Alpencross: Was ist das Besondere an einer Alpenüberquerung?  

Jeder Sportler hat seine To-Do-Liste: Für einen Läufer ist das vielleicht ein Ironman, für einen Skifahrer der Urlaub im kanadischen Hinterland und für einen Mountainbiker der Alpencross. Seit Andreas Heckmair 1989 die womöglich erste Überquerung der Alpen mit dem Mountainbike gemeistert hat, fasziniert der Alpencross jeden Biker. Die sogenannte Heckmair-Route, die von Oberstdorf recht geradlinig an den Gardasee führt, ist geradezu legendär geworden. Bis heute haben sich natürlich ungemein viele neue Routen entwickelt, die sich in einer Sache nichts schenken: dem unfassbaren Bergpanorama. 

Vermutlich ist es genau dieser Tatsache geschuldet, dass die Alpen magisch auf Fahrradfahrer wirken. Schroffe Felsriesen, türkisblaue Bergseen und idyllische Berghütten sorgen nämlich für das perfekte Abenteuer. Wer nach einer mehrere hundert Tiefenmeter langen Abfahrt und nach unzähligen Höhenmeter abends ins Bett fällt, der befindet sich einfach im Radfahrer-Himmel. Zudem bieten die Alpen eine wahnsinnige Abwechslung. Während es im Alpenvorland saftig grün zugeht, lockt das Karwendel mit kargen Gipfeln, in der Schweiz begegnet man zahlreichen Gletscher und in den Dolomiten den skurrilsten und beeindruckendsten Felsformationen unseres Planeten. Egal wo man sich befindet – es gibt immer einzigartige Landschaften zu bestaunen.

Einzigartige Landschaften, wie hier die Dolomiten, können beim Alpencross bestaunt werden.

Alpenüberquerungen mit dem MTB 

Dass die erste Alpenüberquerung mit dem Mountainbike erfolgte, hat natürlich seine Gründe. Mountainbikes eignen sich nämlich besonders gut, um die vielen unbefestigten Wege zu fahren, die sich durch die Berge schlängeln. Dafür sorgt an erster Stelle die Ausstattung eines Mountainbikes, die für anspruchsvolle Routen gedacht ist. Viele Alpencrosser setzen auf Fullys, die bei langen und herausfordernden Etappen, besonders bergab, die Kräfte schonen und für zusätzliche Sicherheit sorgen. Gerade für traillastige Routen empfiehlt sich daher ein Fully. Im Umkehrschluss bedeutet das allerdings nicht, dass Hardtails ungeeignet wären. Wer mit einer Federgabel, grobstolligen Reifen und kräftigen Bremsen bewaffnet ist, der kommt gut über die Alpen, auch ohne Heckfederung.  

Unablässig sind hingegen kräftige Bremsen. Im Gegensatz zu deutschen Mittelgebirgen sind die Abfahrten häufig sehr lang und steil. Zu kleine Bremsscheiben kommen hier schnell an ihre Grenzen und sorgen im schlimmsten Fall für schwere Stürze. Auch bei den Reifen sollte man sich an das felsige Terrain anpassen und nicht zu leichte Pneus aufziehen. Pannenschutz ist sehr wichtig, sofern man nicht andauernd zum Flickzeug greifen möchte. Beim Alpencross steht die Verlässlichkeit immer an erster Stelle. Die super-leichten Wettkampfreifen bleiben also besser im Keller.  

Wer beim eigenen Alpencross auf den Support von Begleitfahrzeugen verzichten will, der sollte sich außerdem über das sogenannte Bikepacking informieren. Tagesgepäck (Regenjacke, Wechseltrikot, Werkzeug, Ersatzteile, etc.) füllen einen Rucksack recht schnell, doch wohin mit zusätzlicher Ausstattung? Abendgarnitur und Hüttenschlafsack finden dann in passenden Lenker- oder Satteltaschen Platz. Viele Hersteller (z.B. Ortlieb) bieten mittlerweile Lösungen an, die absolut geländetauglich sind und viel zusätzlichen Stauraum direkt am Bike generieren. Hier findet man dazu zahlreiche Informationen.

Transalp mit dem MTB

Die 4 besten Mountainbike-Touren in den Alpen 

1. Von Ehrwald an den Gardasee 

Der Gardasee ist das Klassiker-Ziel für Alpencrosser. Der genüssliche Sprung in den See gehört nämlich für viele am Ende der Route einfach dazu. Wer die 450 km und knapp 10.000 Höhenmeter hinter sich gebracht, dabei das Val d’Uina durchquert und im Vinschgau die Trails abgegrast hat, der hat sich das auch redlich verdient. Ein Alpencross voller Trails, die man an schwachen Tagen auch einmal mit etwas Liftunterstützung erreichen kann. Aber keine Sorge, auch mit Liftunterstützung bleiben noch genügend Höhenmeter übrig: Der höchste Punkt der Tour liegt nämlich auf 2850 Metern, oben auf der Greitspitze. 

Touren-Infos: 

  • Gesamtlänge: 450 km 
  • Höhenmeter: 9500 hm 
  • Etappen: 6
Beim Alpencross ist der Gardasee ein verlockendes Ziel.

2. Von der Lenzerheide nach Grosio 

Massivste Bergpanoramen und perfekte Trails – das scheint das Spezialgebiet der Schweizer zu sein. Auf der Route zwischen Lenzerheide und Grosio nimmt man unzählige Gletscherblicke mit und genießt dabei beste Trails. Um nur zwei Klassiker zu nennen: Sowohl das Parpaner Rothorn als auch der Davoser Höhenweg liegen auf dieser Route. Ein echtes Trailfeuerwerk. 

Touren-Infos: 

  • Gesamtlänge: 278 km 
  • Höhenmeter: 4950 hm, dank Gondel aber deutlich mehr Tiefenmeter 
  • Etappen: 6 traillastige Fahrtage
In Lenzerheide startet man die Tour nach Grosio.

3. Die Heckmair Route 

Bei einer Auflistung der besten Alpencross-Touren darf der Klassiker unter den Klassikern natürlich nicht fehlen: die Heckmair Route. Der anspruchsvolle Alpencross führt von Oberstdorf über den Schrofenpass, Lech, die Freiburger Hütte, das Schlappiner Joch, Davos, den Scalettapass, Bormio und den Gavia Pass letztlich zum Gardasee. Zugegeben, die Route ist etwas für Konditions-Tiere, aber wer sich die teilweise steilen Anstiege hochquält, wird immer belohnt.  

Touren-Infos: 

  • Gesamtlänge: 390 km 
  • Höhenmeter: ca. 16000 hm
  • Etappen: 7
Herrliches Bergpanorama bei Oberstdorf.

4. Die Trail-Transalp 

Für Liebhaber abfahrtsorientierter Touren ist die Trail-Transalp von Alpencross-Urgestein Andreas Albrecht genau das Richtige. Je nach Variante führt die Route in 180-250 km bei 10.000-12.000 Höhenmetern von Seefeld nach Meran. Jeder Trail auf dieser Route ist ein echtes Highlight, wobei man sowohl gute Kondition als auch Fahrtechnik mitbringen sollte. Denn egal ob vom Seejöchel zur Starkenburger Hütte, oder ob von der Innsbrucker Hütte ins Gschnitztal – es geht anspruchsvoll bergab bei diesem Alpencross.  

Touren-Infos: 

  • Gesamtlänge: je nach Variante 180 – 250 km 
  • Höhenmeter: 9700 – 12600 hm
  • Etappen: 6-7
Das malerische Meran ist das Ziel dieser Alpencross-Tour.
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Transalp mit dem Rennrad 

Wer sich bei einem Alpencross für ein Rennrad entscheidet, der wird natürlich keine Schotterstraßen und Trails suchen. Stattdessen geht es um die schönsten und im besten Fall verkehrsärmsten Pässe der Alpen. Wie schon beim Mountainbike ist natürlich auch beim Rennrad darauf zu achten, dass das Rad in tadellosem Zustand dasteht und die passenden Teile verbaut sind. Das gilt insbesondere für die Bremsen. Zwar setzen immer noch sehr viele Rennradfahrer auf Felgenbremsen, doch auf langen Alpenabfahrten sind Scheibenbremsen beinahe zu empfehlen. Denn diese bieten nicht nur mehr Bremskraft, sondern auch mehr Komfort, was gerade auf langen Etappen wertvolle Kräfte spart.  

Allgemein kann man sagen, dass das Rad eher auf Komfort ausgelegt sein sollte, insbesondere für Fahrer, die es nicht gewohnt sind, mehrere Tage lang mehrere tausend Höhenmeter zu bewältigen. Um die Wahrscheinlichkeit eines Defekts zu verringern, kann auch am Rennrad auf etwas pannensicherere Reifen gesetzt werden. Da in den Alpen das Wetter gerne einmal verrücktspielt, ist außerdem ein etwas gröber profilierter Reifen nicht verkehrt. Während man zu Hause nämlich schlechtes Wetter einfach aussitzen kann, heißt es beim Alpencross durchbeißen! Aus diesem Grund sollten Rennradfahrer auch immer kleine Stecklichter dabeihaben. Schließlich befindet man sich im Straßenverkehr, wo man bei Regen gerne einmal übersehen wird.

Alpencross mit dem Rennrad.

Die 3 schönsten Rennrad-Touren in den Alpen 

1. Von Garmisch-Patenkirchen nach Lugano 

Die tolle Alpencross-Route von Garmisch nach Lugano beinhaltet bereits einige der schönsten Klassiker-Pässe der Alpen: Übers Kühtai und den Silzer Sattel geht es ins Ötztal, später übers Timmelsjoch in Richtung Vinschgau und von Prad an über das legendäre Stilfser-Joch. Wer seine Tour geschickt plant, kann den autofreien Tag am Stilfser-Joch mitnehmen. Dieser findet 2019 am 31.8. statt und spart einem einige Abgase. Doch selbst wenn sich die Pässe mit Autos teilen muss, kann man sich sicher sein, auf diesem Alpencross richtig viel Spaß zu haben. 

Touren-Infos: 

  • Gesamtlänge: 490 km 
  • Höhenmeter: 12.000 hm 
  • Etappen: 4-5
Mit einem Sprung in den Luganersee kann man sich bei dieser Transalp-Tour belohnen.

2. Von Innsbruck an den Gardasee 

Auch Rennradfahrer freuen sich darüber, nach einigen anstrengenden Tagen die Beine in den Gardasee zu hängen. Nach diesem Alpencross hat man sich die Entspannung am See auch geradezu verdient. Von Innsbruck aus fängt die Tour zwar ganz sanft mit dem Brennerpass an, doch spätestens beim nächsten Anstieg, dem Jaufenpass, wird es ernst. Im weiteren Verlauf führt die Route durch die Brenta, wo unglaubliche Panoramen und Gipfelmomente warten. Auch wenn man sich diese hart erfahren muss, wird es sich daher absolut lohnen. 

Touren-Infos: 

  • Gesamtlänge: 450 km 
  • Höhenmeter: 12.100 hm
  • Etappen: 4-5
Start dieses Alpencross' ist in Innsbruck.

3. Trans Dolomiten 

Kaum ein Gebirge fasziniert so sehr wie die Dolomiten. Kein Wunder also, dass auf dieser Alpencross-Route ein Highlight nach dem anderen wartet. Egal ob Großglockner Hochalpenstraße, Sella- oder Grödner Joch – hier folgt ein alpines Schmankerl nach dem anderen. Gestartet wird in Marquartstein, von wo aus man in sechs Tagen nach Petersberg gelangt – Dauergrinsen inklusive.  

Touren-Infos: 

  • Gesamtstrecke: 605 km 
  • Höhenmeter: 12.550 hm
  • Etappen: 6
Die besonderen Felsformationen der Dolomiten kann man bei dieser Tour bestaunen.
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Alpenüberquerung mit dem Trekking-Rad 

Da sich zahlreiche Flüsse durch die Alpen gekämpft haben, gibt es auch einige Alpencross-Routen, die ohne massive Pässe auskommen und daher perfekt für Trekkingbiker sind. Auch wenn es hier meistens nicht über die klassischen Berge geht, sollte man sich dennoch nicht täuschen lassen. Die Routen haben es in sich, schon allein, da man viele Stunden im Sattel sitzt. Außerdem warten natürlich auch hier ein paar hundert Höhenmeter pro Etappe. Ein gewisses Maß an Kondition ist also unablässig.  

Darüber hinaus sollte das Trekkingrad in perfektem und verkehrssicherem Zustand sein. Insbesondere den Bremsen ist einmal mehr große Aufmerksamkeit zu widmen. Am besten setzt man auch am Trekkingrad auf Scheibenbremsen mit ausreichend dimensionierten Bremsscheiben (mindestens 160mm, vorne besser 180mm). Ansonsten sollte man die große Stärke des Trekkingrades ausnutzen und einen Gepäckträger montieren. So wandert die ganze Ausrüstung in passende Packtaschen und der Rucksack kann zu Hause bleiben. Rücken und Schultern bleiben somit unbelastet, wodurch es sich deutlich angenehmer fahren lässt. Außerdem kann man auf diese Weise mehr Ersatzklamotten mitnehmen, um abends im Restaurant nicht mit verschwitzten Sachen essen zu müssen.

Alpencross mit dem Trekkingbike.
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Alpenüberquerung mit dem E-Bike 

Die Faszination Alpencross macht natürlich selbst vor den Besitzer elektrischer Fahrräder nicht Halt. Zur Freude aller E-Biker ist der Alpencross mit dem E-Bike heute tatsächlich auch kein Problem mehr. Es bieten nicht nur zahlreiche Anbieter verschiedene Touren an, auch immer mehr Hotels und Berghütten sind auf die Bedürfnisse der E-Biker eingestellt. Hüttenwirte lassen es teilweise zu, dass man den Akku in der Hütte lädt. Dem Alpenverein ist das jedoch ein kleiner Dorn im Auge, weshalb man abwarten muss, wie sich die Abdeckung an „ladefreundlichen“ Hütten entwickelt. Bis dahin gilt es, seinen E-Alpencross einfach genauestens zu planen, um nicht plötzlich ohne Saft im Anstieg zu hängen – oder man begibt sich in die fähigen Hände eines professionellen Veranstalters. Ansonsten gelten für E-Alpencrosse im Grunde genau dieselben Regeln und Tipps wie für Rennrad-, Mountainbike- oder Trekkingbike-Transalps.

Alpencross mit dem E-Bike.
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Transalp für Anfänger & Einsteiger 

Unter den hunderten Transalp-Routen finden sich natürlich Varianten aller Schwierigkeitsgrade. Von absurden Touren, die in fünf Tagen 20.000 Höhenmeter hinter sich bringen, bis hin zu einfachen Optionen, die nur wenige hundert Höhenmeter pro Tag abverlangen. Prinzipiell gibt es also Touren, die für Anfänger geeignet sind. Anfänger sollte aber nicht bedeuten, dass man quasi nie fahrradfährt. Denn unabhängig von den Höhenmetern ist das schiere tagtägliche Sitzen im Sattel schon eine Herausforderung für gänzlich untrainierte Sportler. Man sollte also den ein oder anderen Kilometer auf dem Rad verbracht haben, allein schon, um sich mit dem Fahrrad vertraut zu machen. Ansonsten schafft ein durchschnittlich sportlicher Mensch einen einfachen Alpencross ohne allzu viel Training. Allerdings gilt: Je besser man trainiert ist, desto mehr Spaß hat man. Wer immer auf dem Zahnfleisch kriecht, der macht vielleicht keinen zweiten Alpencross. Wir empfehlen also, drei Monate (absolutes Minimum) vor einem Alpencross zumindest zwei Mal die Woche auf dem Rad zu sitzen, um sich auf die kommende Belastung vorzubereiten.  

Die 7 hilfreichsten Tipps für Alpencross-Einsteiger 

1. Kürzere Tagestouren 

Gerade für Sportler, die selten auf dem Rad sitzen, ist nicht unbedingt die Kondition das Problem, sondern eher der Hintern. Man muss es nämlich gewohnt sein, einen ganzen Tag im Sattel zu sitzen. Um seinem Allerwertesten daher etwas Entspannung zu gönnen, helfen kürzere Etappen oder eine ausgiebige Mittagspause. Wer nicht über allzu viel Kondition verfügt, der ist natürlich mit kürzeren Tagesetappen ebenfalls besser bedient. 

2. Lieber eine leichtere Route als eine zu schwere 

Natürlich möchte jeder möglichst weit hinauf und in die einsamsten, alpinen Gebiete vordringen. Doch Vorsicht: Passt dabei die Kondition nicht, kommt schnell Frust auf. Daher sollte man sich lieber eine Route aussuchen, die leicht unterhalb der eigenen Möglichkeiten liegt. Der Spaß kommt auf diese Weise nicht zu kurz. Zudem warten in den Alpen geniale Ausblicke auf jeder Höhenlage.  

3. Geführte Touren 

Eine der größten Herausforderung eines jeden Alpencross wartet bereits in den eigenen vier Wänden – die Planung. Man muss sich recht gut in den Alpen auskennen, um eine Route zu planen, die zu den eigenen Fähigkeiten passt. Besser ist es daher, sich bei einer geführten Tour einzuschreiben. So ist man rundum versorgt und kann sich voll und ganz auf den Spaß konzentrieren. Wer etwas mehr Autonomie sucht, der kann sich erprobte Routen als GPS-Track herunterladen. So kann man zumindest sicher sein, dass alle Wege gut zu fahren sind.  

4. Ausführlicher Materialcheck 

Das eigene Fahrrad sollte natürlich in optimalem Zustand sein. Kannst du nicht selbst überprüfen, ob das der Fall ist, dann bringst du dein Bike am besten zu einem Fachhändler. Zudem solltest du auch deine sonstige Ausrüstung (z.B. Luftpumpe, Multitool, Helm, etc.) auf ihre Funktionsfähigkeit überprüfen. Wer unterwegs eine Pumpe braucht, dann aber nur eine kaputte dabeihat, steht nämlich ziemlich dumm da.  

5. Wichtigste Ersatzteile 

Auf einem Alpencross kann immer einmal etwas kaputt gehen. Natürlich kann man nicht allzu viel Ersatzteile mitnehmen, da das zu sehr aufs Gewicht schlagen würde, aber ein paar Essentials sollten dabei sein. Dazu zählen Bremsbeläge, Kettenschlösser, Kabelbinder, Ersatzschlauch und Reifenflicken. Je nach Philosophie nehmen manche Alpencrosser auch noch Ersatzspeichen mit. Allerdings sind diese unterwegs mitunter recht schwer zu tauschen.  

6. Kleidung für schlechtes Wetter 

Auch wenn du deinen Alpencross im Sommer machst, bedeutet das nicht, dass du schlechtem Wetter zu 100% entgehen wirst. Wetterumbrüche und Temperaturstürze sind in den Bergen leider nicht gerade selten und sorgen immer wieder für brenzlige Situationen. Wer durchnässt im T-Shirt auf 2000 Metern steht läuft nämlich Gefahr zu unterkühlen. Eine atmungsaktive Regenjacke, Beinlinge, Armlinge und Überschuhe sollten daher den Weg in den Rucksack finden, um dich auch bei Mistwetter schön warm und trocken zu halten. 

7. Kein unnötiges Gewicht 

Wer jeden Tag seinen Rucksack tragen muss, der merkt schnell: jedes Gramm zählt. Beim Alpencross ist daher weniger mehr. Alles, was man nicht unbedingt braucht, gehört nicht in den Rucksack. Wer auf einen Veranstalter mit Begleitfahrzeug setzt, steckt seine Luxusgegenstände besser in das Reisegepäck. So kann man zumindest am Abend darauf zugreifen. Wer ohne Begleitfahrzeug auskommen möchte, muss sich aber wohl oder übel mit einer etwas geringen Zahl an Unterhosen anfreunden.

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Über den Autor

Fährt gerne: Road

Bikes: Focus Izalco Chrono Max 3.0, Giant TCR Advanced, Giant TCR Composite

Lieblings-Radrevier: Allgäu, Schwarzwald, Wetterau, Vogelsberg

2 Kommentare

  1. Axel Bernecker
    24. März 2019 at 16:35 · Antworten

    Hallo, wir planen eine Transalp mit dem Cyclocross zu fahren. Viel Schotter, etc.. Kannst Du uns eine Tour, Garmisch zum Gardasee empfehlen die mit dem Cyclocross gut zu fahren ist?
    Viele Grüße, Axel

  2. Luise Hanson
    15. Februar 2019 at 12:32 · Antworten

    Ich kann es kaum erwarten, bis ich mein neues KTM Mountainbike geliefert bekomme. Die erste Tour soll schon im Frühling stattfinden und ich möchte, dass meine Verlobte mich dieses Mal begleitet. Da ihre Fitness nicht so gut ist wie meine, werden wir erst einmal langsam anfangen und die Tour in die Alpen mit etwas Wellness verbinden. Ihre Tipps für Anfänger werden wir ausprobieren und zunächst mit kleineren Tagestouren beginnen.

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