Jan 02

Die 15 besten Bikeparks in Deutschland

Biken at its best: Das geht in den sogenannten Bikeparks, die neben Action und Nervenkitzel eine gehörige Portion Adrenalin mit sich bringen. Doch welcher Bikepark ist bei dir in der Nähe, oder welcher lohnt sich gar um für den Wochenend-Trip oder Urlaub hinzufahren? Wir verzichten auf die etwas kleineren Parks und stellen dir hier die 15 größten Bikeparks vor, bei denen sich auch eine etwas weitere Anreise definitiv lohnt.

Albstadt

Oben auf der Schwäbischen Alb findet man mit dem Bikepark Albstadt einen echten Klassiker, der beinahe so lange existiert wie das Downhillen selbst. Mit seinen vier Strecken hält er sowohl für Anfänger wie auch Fortgeschrittene passende Trails parat. Die längste Strecke ist einen ganzen Kilometer lang und bietet 135 Tiefenmeter Spaß. In der Chillout-Area an der Liftstation gibt es Erfrischungen, Kaffee und ein paar Snacks. Zudem können Anfänger dort alles nötige Material ausleihen. Dann fehlt nur noch das Tagesticket, das mit 24 Euro zu Buche schlägt.

Todtnau

Im schönen Südschwarzwald liegt der Bikepark Todnau, der einigen durch die Downhill-DM 2015 bekannt sein dürfte. Auf der 2,7km langen Downhillstrecke haben sich die besten deutschen Piloten auf 450 Höhenmeter einen harten Kampf geliefert. Doch keine Sorge: neben dieser Profi-Strecke gibt es auch noch den Wildride-Kurs, der Anfängern richtig Freude bereitet.  Fünf Liftfahrten kosten 24€ in Todtnau. Allerdings wird man vom Lift nur in voller Schutzmontur mitgenommen. Sicherheit steht hier nämlich ganz oben.

Bad Wildbad 

Die Kurstadt Bad Wildbad ist für viele ein Ort der Erholung und Entspannung. Wem das zu langweilig ist, findet im Bikepark Bad Wildbad ganze sieben Strecken, um den Adrenalinspiegel richtig hochzujagen. Vom vollwertigen DH-Kurs bis zur Übungsstrecke ist alles vertreten. Natürlich herrscht auch hier Protektorenpflicht. Wer selbst nicht alles hat, kann die passende Schutzausrüstung bei der Bikestation leihen. Bevor du dich in den Downhill stürzen kannst, werden dann noch 24 € für das Tagesticket fällig. Studenten und Schüler dürfen sich dabei über 4 € Ermäßigung freuen.

Bildnachweis: © Jürgen Albrecht Sport-Photographie

Hornbahn Hindelang

In Hindelang, das idyllisch im Oberallgäu liegt, geht es hoch hinaus. Die Hornbahn bringt dich auf ganze 1.320 Meter, von wo aus zwei Strecken starten: Red Rock und Yellow Banana. Letztere ist für Anfänger geeignet und bietet viele angenehme Anlieger, Sprünge und Northshore-Elemente. Zwei Varianten im unteren Teil sorgen zudem für Abwechslung. Die Red Rock ist eine Strecke für geübte Fahrer und sollte daher nur bei entsprechender Erfahrung angegangen werden. Die Tageskarte kostet hier 25€.

Oberammergau

Dort wo einst König Ludwig II. weilte, steht heute ein wundervoller Bikepark. Im Herzen der Ammergauer Alpen findet man Trails, die sowohl Einsteiger wie auch Profis begeistern. Dafür sorgen sechs Strecken, ein Pumptrack und ein Übungsparcours. Zudem gibt es Familienangebote, eine Bikeschule und einen Shop bzw. einen Ausleih-Service für Bikes und Protektoren. Obwohl so viel geboten wird, ist das Tagesticket mit 25€ angenehm bepreist.

Lenggries

In Lenggries hat man aus den gerade einmal 110 Höhenmetern Differenz richtig viel rausgeholt. Hier findet man fette Jumplinesflowige Achterbahnen, einen Slopestylekurs und auch einen Übungsparcour. Ein Schlepplift bringt die Fahrer zwischen April und Oktober zum Einstieg. Die Tageskarte kostet 25€.

Bildnachweis: © Wolfgang Kronerwitter

Bischofsmais

Am Geisskopf steht einer der beliebtesten Bikeparks Deutschlands – und das völlig zurecht: Hier werden satte 13 Strecken geboten, die wirklich alles abdecken: DowhillFreerideFlowtrailsSlopestyle, Übungskurse und sogar ein E-Bike Uphill-Trail. Es ist also für jeden Geschmack etwas vorhanden. Das Tagesticket ist mit 33€ natürlich nicht ganz günstig, aber für das Gebotene absolut gerechtfertigt.

Bildnachweis: © MTB ZONE Bikeparks

Hahnenklee 

Wer denkt, gute Bikeparks gibt es nur im Süden, der kennt den Hahnenklee nicht. Am Bocksberg locken ganze 6 Strecken Profis wie Anfänger. Mit einem Kinder-Pumptrack ist außerdem auch an die ganz kleinen gedacht. Egal ob Downhiller oder Trailbiker, Männerausflug oder Tag mit der Familie, am Hahnenklee kommen alle auf ihre Kosten. Apropos Kosten: Das Tagesticket für Erwachsene beläuft sich auf 28€, Kinder dürfen sich für 19,60€ an den Strecken versuchen.

Erfahre hier alles, was du beim Fahren in Bikeparks beachten solltest

Braunlage 

Mit bis zu 400hm Differenz bietet der niedersächsische Bikepark Braunlage für deutsche Verhältnisse ganz schön viele Tiefenmeter. Auch in Sachen Vielfalt punktet der Park, denn bei 6 verschiedenen Strecken wird es auch nach einem Wochenende noch nicht langweilig. Dabei ist für jeden was dabei, selbst für die blutigen Anfänger. Es gibt nämlich auch einen Testkurs. Ausrüstung leihen ist natürlich ebenfalls kein Problem. Ein 5er-Ticket kostet angenehme 18€ und reicht bereits aus, um fast alle Strecken abzuchecken. Wer öfter fahren will bekommt aber natürlich auch ein 10er- oder 20er-Ticket.

Schulenberg

Mit knappen 150hm Differenz ist der Schulenberg zwar überschaubar, doch die Strecken bringen trotzdem massiv Spaß. Auf 6 verschiedenen Trails, die für alle Könnensstufen etwas parat halten, kann man es richtig laufen lassen. Entspannt wird dann unten in der Down(c)hill Area. Das Tagesticket kostet 25€. Wer sich die Strecke nicht mit fremden Leuten teilen will, kann den Park aber auch für 450€ (Mo-Fr) komplett mieten.

Winterberg

In Nordrhein-Westfalen befindet sich mit dem Bikepark Winterberg eines der bekanntesten und beliebtesten Bike-Eldorados Deutschland. Auf 11 Strecken können sich hier Profis und Anfänger austoben. Mit 170 Höhenmeterdifferenz ist der Berg zwar überschaubar, aber die Trailbuilder haben mächtig viel herausgeholt. Nicht umsonst finden dort auch regelmäßig Rennveranstaltungen statt. Das Tagesticket kostet 32,50€, wovon sich jeder Euro lohnt.

Bildnachweis: © Bikepark Winterberg

Beerfelden

Der Bikepark Beerfelden gehört eindeutig in die Kategorie „Klein, aber Oho“. Auf nur 120 Höhenmetern tummeln sich hier sieben Trails, die dank einiger Varianten richtig viel Abwechslung bieten. Dank eines kleinen Kiosks ist natürlich auch für Speis und Trank gesorgt, so dass du den ganzen Tag voller Energie durchpowern kannst. Auch Bikes und Ausrüstung bekommst du dort. Das Tagesticket kostet 22,50€.

Willingen

Die Bikelegende Diddie Schneider, ehemaliger BMX-Racer und Worldcup-Teilnehmer, wurde beauftragt, den Bikepark Willingen zu überarbeiten und zu erweitern. Für 2018/2019 steht also Großes bevor. Insgesamt 6 adrenalingeladene Strecken sollen in Zukunft die Biker begeistern. Dabei ist vom reinrassigen Downhill bis zur Flowcountry Strecke alles vertreten. Das Tagesticket für so viel Spaß beläuft sich auf 29,50€.

Bildnachweis: © Leopold Hermann

Bikewelt Schöneck

Enduro-Piloten, die sich einen Tag Lift-Unterstützung gönnen wollen, werden in der Bikewelt Schöneck fündig. Hier findet man einfache und anspruchsvolle Strecken, die sich auch ohne Downhiller bestens fahren lassen. Dabei muss man sich zwischen fünf verschiedenen Trails entscheiden. Bei einem Tagesticket-Preis von 23€ bleibt man aber vermutlich sowieso den ganzen Tag und hat somit mehr als genug Zeit, alle Strecken auszuprobieren.

Erfahre hier alles, was du beim Fahren in Bikeparks beachten solltest

Bildnachweis Titelbild: © Leopold Hermann

Das könnte dich auch interessieren

Du hast bereits für diesen Beitrag abgestimmt.
Die 15 besten Bikeparks in Deutschland
5 bei 2 Bewertung(en)

Über den Autor

Fährt gerne: Road

Bikes: Focus Izalco Chrono Max 3.0, Giant TCR Advanced, Giant TCR Composite

Lieblings-Radrevier: Allgäu, Schwarzwald, Wetterau, Vogelsberg

Kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.