Nov 22

Mountainbike Neuheiten 2019

Alle Jahre wieder darf sich die Bikeszene über ein vorgezogenes Weihnachten freuen. Die Modelle für das kommende Jahr werden nämlich immer bereits mitten in der Saison des Vorjahres vorgestellt. Auch dieses Mal gibt es daher wieder zahlreiche Neuerungen zu bestaunen, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Egal ob Hardtail oder Fully, XC-Rennfeile oder Enduro-Waffe, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Was es Neues zu entdecken gibt, findest du in diesem Beitrag.

Modellpflege und Neuankömmlinge

Neu ist besser – so oder so ähnlich denken wahrscheinlich die meisten Fahrradfahrer. Ob das Sinn ergibt, sei dahingestellt, aber es gibt einfach kaum etwas Schöneres als ein blitzblankes neues Rad im eigenen Fuhrpark. Auch für 2019 gibt es natürlich wieder zahlreiche Kandidaten, bei denen man schwach werden kann. Gerade im Carbon-Bereich machen die Hersteller immer größere Fortschritte, so dass die Bikes schöner denn je aussehen. Die meisten Marken bringen für 2019 überarbeitete Modelle, deren Grundlage sich bereits bewährt hat. Modellpflege steht demnach hoch im Kurs, doch es gibt auch einige Neuankömmlinge, die für einen hohen Haben-will-Faktor sorgen dürften. So zum Beispiel das erste Carbon Fully von NS Bikes.

Die sieben besten Hardtails 2019

Rocky Mountain Vertex Carbon

Der schicke Carbonflitzer aus Vancouver kann nicht nur durch seine sagenhafte Optik überzeugen, sondern auch durch ein erschreckend niedriges Gewicht. Dafür sorgt eine der branchenführenden Carbontechnologien. Gerade das Top-Modell, das Carbon 90, bekommt ein sogenanntes HBO-Layup spendiert, wodurch Harz bei gleichbleibend hoher Steifigkeit gespart werden kann. Ergebnis ist ein extrem agiles, spritziges und sprintstarkes Hardtail, das massiv gut bergauf geht. Die Ingenieure aus Kanada haben aber natürlich auch an die Abfahrt gedacht, wo du es dank der ausgefeilten Geometrie ordentlich laufen lassen kannst.  Egal was du vor hast – mit dem Vortex bezwingst du jeden XC-Kurs.

Rocky Mountain 2019 Vertex Carbon 90Rocky Mountain 2019 Vertex Carbon 90
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Focus Raven

Focus hält 2019 für jeden Geldbeutel das passende XC-Hardtail parat. Das Raven beginnt nämlich bereits bei 2199 Euro (Raven 8.7) und endet erst knappe 5000 Euro später beim Raven 9.9, das für stattliche 6999 Euro über die Ladentheke geht. Allen Rädern gemein sind 29er Laufräder und ein Carbon-Rahmen, der extrem leicht und steif ist. Um trotz aller Performance auch etwas Komfort zu bieten, setzt Focus auf die sogenannte C.I.A.-Technologie. Dabei handelt es sich nicht um fortschrittliche Ermittlungsmethoden, sondern um „Comfort improving Areas“. Das Layup des Rahmens wurde so ausgelegt, dass gewisse Bereiche etwas Flex bieten, um kleinere Schläge abzudämpfen. Das entlastet den Fahrer, wodurch man noch länger Vollgas geben kann.

Focus 2019 Raven 9.9Focus 2019 Raven 9.9
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Orbea Alma

Alma klingt zwar wie ein kleines skandinavisches Kind mit blonden Haaren, doch damit hat das Orbea reichlich wenig gemein. Tatsächlich handelt es sich nämlich um eine reinrassige Carbon-Rennfeile, die jedes Gramm gespart hat, das überflüssig ist. XC- und Marathon-Rennen sind die Paradedisziplinen des Orbea Alma, was es auch schon bei Worldcups bestätigen konnte. Das Rad ist dank ausgeklügelter Geometrie und 29er Laufräder gleichermaßen laufruhig wie agil, so dass du auch bergab richtig viel Spaß haben wirst. Einzig und allein der Geldbeutel wird sich nicht so ganz über die Anschaffung des Almas freuen, aber wen kümmert das schon, wenn man so ein Geschoss bekommt.

Orbea 2019 Alma M-Team 19Orbea 2019 Alma M-Team 19
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Cube Acid Eagle 

Cube betreibt für 2019 an erster Stelle Modellpflege und macht daher den beliebten Allrounder Acid Eagle noch ein wenig besser. Der Alurahmen wurde überarbeitet, weshalb nun die Züge innenverlegt sind. Somit wirken die Räder trotz des angenehmen Preises sehr edel und aufgeräumt. Auch die Ausstattung kann sich sehen lassen, weshalb das Cube Acid von vorne bis hinten eine gute Figur macht. Je nach Rahmengröße setzt Cube entweder auf 27,5 Zoll oder 29er Laufräder. Ein sinnvoller Schritt, gerade für kleinere Piloten.

Cube 2019 Acid EagleCube 2019 Acid Eagle
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KTM Myroon Sonic

Man mag es kaum glauben, aber im Vergleich zum Vorjahresmodell haben es die Ingenieure von KTM tatsächlich geschafft, beim Myroon Sonic noch ein paar Gramm weg zu feilen. Der schicke Hardtail-Rahmen wiegt nun gerade einmal noch 975 Gramm, was sich auf dem Markt mehr als nur sehen lassen kann. Um das zu erreichen, hat KTM seine Carbon Layup-Technologie verbessert. Die edle Ausstattung inklusive 29er Laufräder bleibt für 2019 erhalten, so dass das Bike alles in allem eine richtige Rennmaschine ist.

KTM 2019 Myroon Sonic 12KTM 2019 Myroon Sonic 12
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Centurion Backfire Carbon

Liest man ein Rahmengewicht von 860 Gramm, denkt man erst einmal an einen Rennradrahmen. Tatsächlich gehört dieses Gewicht aber zum XC-Hardtail Centurion Backfire Carbon. Die Ingenieure von Centurion haben das Letzte aus dem Rahmen rausgeholt und auch die letzte unnötige Faser entfernt. Ergebnis ist ein reinrassiges Renngerät, das dich jeden Aufstieg hochfliegen lässt. Natürlich hat so viel Optimierung und Performance seinen Preis: Das Top-Modell inklusive Fox Step Cast Gabel und XX1-Eagle erleichtert dein Portemonnaie um ganze 6749 Euro. Doch du kannst dir sicher sein, den Preis schon nach der ersten Ausfahrt vergessen zu haben. Das Backfire Carbon ist nämlich ein echter Spaßgarant.

Centurion 2019 Backfire Carbon TeamCenturion 2019 Backfire Carbon Team
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Cannondale F-Si

Schon seit jeher ist Cannondale für seine spannenden und ungewöhnlichen Ansätze bekannt. Die aufregendste Neuerung beim F-Si sucht man allerdings vergebens am schicken Carbonrahmen. Dieser wurde zwar überarbeitet und ist nun sowohl steifer als auch leichter, doch der wahre Star ist die neue Lefty-Gabel Ocho. Cannondale behauptet selbstbewusst, die Ocho sei die fortschrittlichste, geschmeidigste Ultraleicht-XC-Gabel mit präzisem Ansprechverhalten, die je gebaut wurde. Wir wollen es Cannondale glauben, denn die Ocho ist gewaltige 250 Gramm leichter als ihre Vorgängerin und soll dennoch steifer sein – und die Faszination Lefty ist natürlich ebenfalls ungebrochen.

Cannondale 2019 F-SI Hi-Mod World CupCannondale 2019 F-SI Hi-Mod World Cup
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Die besten Fullys

Fullys sind beliebter denn je. Kein Wunder also, dass die Hersteller auch für 2019 eine unglaubliche Menge an vollgefederten Bikes im Sortiment haben. Um in dieser Flutwelle aus Dämpfern und Umlenkungen den Überblick zu bewahren, haben wir die Kategorie noch einmal aufgeteilt in XC- & Race-, Trail-, Enduro- und Downhillbikes.

Die 5 besten XC-Fullys

Specialized Epic Evo

Das XC-Bike von Specialized trägt es schon im Namen: Mit dem Epic Evo stehen dir epische Ausfahrten bevor, egal ob es bergauf oder bergab geht. Das Bike ist eine echte Allzweckwaffe, die schon zahlreiche Worldcup-Siege einfahren konnte. Für 2019 setzen die Amerikaner auf etwas mehr Abfahrtsperformance. So kommt das neue Epic Evo mit 120 statt 100mm Federweg, voluminöseren Reifen und einem breiteren Lenker. Für den Freizeitsportler bedeutet das noch mehr Spaß, während sich Rennfahrer weiter über die Spritzigkeit der Rennfeile freuen dürfen.

Specialized 2019 Epic Expert EvoSpecialized 2019 Epic Expert Evo
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Rocky Mountain Thunderbolt Carbon

Dank einer hohen Antriebseffizienz kann Rocky Mountain sein beliebtes Thunderbolt Carbon XC-Bike in Sachen Federweg etwas aufbohren, ohne an Spritzigkeit zu verlieren. Das 2019er Modell bietet nun satte 130mm Federweg, was für mächtig Spaß auf den Trails sorgen sollte. Die Race-Gene wurden aber nicht vergessen, weshalb das Rad dank längerer Kettenstreben weiterhin unaufhaltsam Berge hinaufklettert. Die Geometrie ist sehr ausgewogen und kann dank eines Flipchips an die eigenen Vorlieben angepasst werden. Mit dem Thunderbolt Carbon dürfte Rocky somit bei jedem Kunden ins Schwarze treffen.

Rocky Mountain 2019 Thunderbolt Carbon 90Rocky Mountain 2019 Thunderbolt Carbon 90

Cannondale Scalpel Si

Was schon als Hardtail funktioniert, sollte auch als Fully richtig vorwärts gehen. Wie der Hardtail-Bruder setzt daher auch das Scalpel Si auf ein neues Lefty-Modell. Die Ocho getaufte Gabel soll ebenfalls extrem leicht, steif und feinfühlig sein. Doch das Bike bietet nicht nur an der Front neueste Technologien: Die Top-Modelle kommen bereits mit Akkufächern für Shimanos Di2-Schaltung, um perfekt für die Zukunft gerüstet zu sein. Aber keine Sorge, auch an schmalere Geldbeutel wurde gedacht. Das Scalpel kommt zusätzlich in Aluminium. Auch wenn man hier mit etwas mehr Gewicht vorliebnehmen muss, geht das Bike dank ausgewogener Geometrie genauso gut vorwärts wie seine teureren Geschwister.

Cannondale 2019 Scalpel-Si Hi-Mod World CupCannondale 2019 Scalpel-Si Hi-Mod World Cup
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Orbea OiZ

Der Rahmen des Orbea OiZ wiegt so wenig, dass man das Gewicht fast zweimal lesen muss: Gerade einmal 1,6 Kilogramm bringt das edle Carbonwunder auf die Waage. Möglich macht das ein extrem aufwendiges Faser-Layup und eine Wippe aus Fiberglas. Die Spanier lassen sich in Sachen Technologie also nicht lumpen. Auch in Sachen Ausstattung weiß Orbea zu begeistern und bringt das OiZ gleich in zwei Versionen. Die klassischen XC-Modelle werden mit 100mm Federweg ausgeliefert, um möglichst effizient zu sein. Die Trail-Varianten bieten 120mm Federweg und eine absenkbare Sattelstütze, was für etwas mehr Spaß auf den Trails sorgen dürften. Gerade Freizeitsportler ohne Rennambitionen werden mit dieser Version sehr glücklich werden. Beide Versionen stehen natürlich auf 29er Laufrädern.

Orbea 2019 Oiz M-LTD 19Orbea 2019 Oiz M-LTD 19

Cube AMS 100 TM

Der Trend, XC-Bikes etwas mehr Downhill-Performance zu verpassen, macht auch vor Cube nicht Halt. Das AMS 100 TM ist mit einer 120mm 34 Fox Federgabel, Vario-Stütze und griffigen Reifen ausgestattet. Was bleibt sind die 29er Laufräder und der leichte Rahmen der AMS-Serie, der das Gewicht des Bikes ordentlich drückt. So kann Cube garantieren, dass auch das aufgebohrte AMS noch ordentlich bergauf geht, während du in der Abfahrt das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht bekommst.

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Die 8 besten Trail Bikes

Cube Stereo 120

Trails fahren macht einfach Spaß. Cube nimmt sich diese Tatsache zu Herzen und erhöht den Federweg an seinem 2019er Cube Stereo auf 130mm an der Front. Zusätzlich wurde der Rahmen überarbeitet, der nun länger und flacher ausfällt. Das sorgt für Spurstabilität bei hohen Geschwindigkeiten und ruppigen Trails. Gepaart mit den großen 29er Laufrädern fliegt das Stereo 120 daher über Stock und Stein. Und als wäre das nicht schon genug, freut sich auch noch der Geldbeutel: Die Bikes starten bereits bei angenehmen 1600 Euro.

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Merida One-Twenty

Für 2019 verbaut Merida seinen beliebten Floater-Hinterbau auch am One-Twenty Trailbike. Durch die schwimmende Lagerung des Dämpfers soll das Ansprechverhalten erhöht werden, weshalb das Bike bergab ordentlich Spaß machen dürfte. Dafür sprechen auch die 120mm Federweg an der Front und die großen 29er Laufräder. Zusätzlich haben es die Ingenieure bei Merida geschafft, den ohnehin leichten Rahmen noch leichter zu machen. Der Carbonrahmen hat satte 400g abgespeckt und dabei an Stabilität zugelegt. Die Aluminium-Rahmen sind etwas schwerer geworden, um ein gutes Maß an Steifigkeit zu erreichen. Nichtsdestotrotz gehören sie zu den leichten Modellen in der Trailbike-Klasse. Egal ob Carbon oder Alu, eines ist beim One-Twenty aber sicher: Das Bike fährt sich einfach sagenhaft bergauf und bergab.

Merida 2019 One-Twenty 9000Merida 2019 One-Twenty 9000
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Giant Trance 29

Totgesagte leben länger. Nachdem das Giant Trance 29 kurzzeitig vom Markt verschwunden war, hat sich Giant nun wieder umentschieden – zum Glück! Die Vorgänger machten nämlich schon ordentlich Freude, doch nun verspricht Giant noch mehr Fahrspaß. In Zusammenarbeit mit den Federungsspezialisten von DVO hat Giant ein perfekt abgestimmtes Fahrwerk entwickelt, das mit 130mm an der Front und 115mm am Heck für ein spritziges Fahrgefühl sorgen soll. Angelenkt wird der Dämpfer vom beliebten Maestro-System, das dank neuer Carbonwippe sogar noch ein paar Gramm einspart. Trotz des ganzen Entwicklungsaufwands gehen die Aluminium-Modelle bereits bei 1999 Euro los, während das Carbon Topmodell mit satten 6999 Euro zu Buche schlägt.

Giant 2019 Trance Advanced 0Giant 2019 Trance Advanced 0
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Trek Full Stache

Zugegeben, die Kettenstrebe des Trek Full Stache ist eigenwillig, doch die Performance des Hinterbaus ist dafür extrem gut. Das liegt zum einen an dem hohen Drehpunkt, aber auch an dem ABP-System. Dabei verläuft der Drehpunkt der Sitzstrebe konzentrisch um die Hinterradachse, was Bremsstempeln aktiv entgegenwirken soll. Ausgestattet mit so viel Performance ist das Trek Full Stache das perfekte Abenteuer-Bike. Die Ingenieure haben das Rad nämlich mit Hinblick auf Bikepacking-Taschen entwickelt. Diese finden am Full Stache bequem und stilsicher Platz. Zudem sind die 29er 3,0 Zoll Reifen sehr pannensicher und laufruhig, was gerade in der Abfahrt mit Gepäck viel Sicherheit gibt. Wer sich mit dem Trek Full Stache in das nächste Abenteuer stürzen will, muss 3499 Euro ausgeben. Dafür gibt es dann neben der genannten Punkte auch einen SRAM GX Eagle-Antrieb, eine Rockshox Pike Federgabel und eine Fox Float Dämpfer.

Trek 2019 Full Stache 8Trek 2019 Full Stache 8
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Specialized Stumpjumper

Mit dem Stumpjumper bringt Specialized eine echte Bike-Legende im neuen Gewand. Wie schon beim Specialized Demo ist der asymmetrische Aufbau wohl das markanteste optische Merkmal. Die Entscheidung für die auffällige Strebe zwischen Sitz- und Oberrohr ist aber nicht aus Designgründen gefallen, sondern aus technischen. Die Strebe soll dem Rahmen nämlich eine überirdische Steifigkeit verleihen. Nicht umsonst behauptet Specialized, man baue nun das beste Trailbike weit und breit. Schaut man sich an, was Fabio Wibmer auf seinem Specialized Stumpjumper abzieht, könnte man diese Aussage tatsächlich glauben. Doch auch losgelöst davon weiß das Bike dank 29er und 130mm Federweg an der Front sowie 120mm am Heck zu überzeugen. Ein besonderes Gimmick ist zudem das S.W.A.T.-Fach im Unterrohr. Unter dem Flaschenhalter befindet sich eine kleine Klappe, durch die man das Unterrohr mit Jacke, Tool, Ersatzschlauch und Co. beladen kann. Das ist nicht nur praktisch, sondern sieht auch deutlich besser aus als Ersatzteile mit Tape am Fahrrad zu befestigen.

Specialized 2019 S-Works Stumpjumper 29Specialized 2019 S-Works Stumpjumper 29
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Rocky Mountain Instinct Alloy BC

Die BC-Editionen von Rocky Mountain sind so edel, dass sie fast zu schade zum Fahren sind. Normalerweise bringen die Kanadier daher vor allem die Carbon-Modelle in diesen besonderen Varianten, doch nun wird auch dem Aluminium Instinct diese Ehre zuteil. Das Besondere an der BC-Edition ist das Fahrwerk, bestehend aus einer 160mm Fox Float Performance und einem Fox Float DPX2 Dämpfer, der satte 155mm Federweg bereitstellt. Im Gegensatz zur Standard-Version ist dieses Instinct also bergab deutlich potenter. Natürlich sind auch die restlichen Anbauteile und Komponenten vom Feinsten, weshalb das Instinct Alloy BC richtig vorwärtsgeht.

Rocky Mountain 2019 Instinct Alloy 50Rocky Mountain 2019 Instinct Alloy 50
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Bergamont Contrail Carbon

Immer mehr Biker fahren ohne Rucksack. Stauraum am Fahrrad, um Multitool, Pumpe oder Ersatzschlauch unterzubringen, wird daher zunehmend wichtig. Bergamont erkennt diesen Trend und stattet das Contrail Carbon 2019 mit der sogenannten Stashbox aus. Diese bietet ordentlich Platz und sitzt unterhalb der Dämpferaufnahme, weshalb der Schwerpunkt des Bikes schön tief bleiben wird. Daher fährt sich das 29er satt bergab, wobei das Fahrwerk dank 130mm Federweg noch genügend Rückmeldung vom Untergrund gibt. Fans von 27,5 Zoll Laufräder werden beim Contrail übrigens ebenfalls glücklich: Mittels Flipchip kann die Geometrie so angepasst werden, dass auch kleinere Laufräder sinnvoll verwendet werden können. Das Contrail ist also ein Bike, das jedem Fahrer gefallen dürfte.

Bergamont 2019 Contrail UltraBergamont 2019 Contrail Ultra
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GT Sensor

Das GT Sensor gehört mittlerweile schon zu den Legenden des Mountainbike-Sports. Für 2019 spendiert Kultmarke GT ein umfangreiches Update, das das beliebte Bike noch besser macht. Dank ausgewogener Geometrie trifft das Sensor einen sehr guten Kompromiss zwischen Laufruhe und Agilität, der perfekt mit den 130mm Federweg an der Front und am Heck harmoniert. Wer es gerne etwas verspielter hat, der dürfte sich über den Flipchip freuen. Damit lässt sich die Geometrie anpassen, um das Bike eine Spur agiler zu machen. Das Beste am neuen GT Sensor ist aber der Preis: Das Einstiegsmodell des GT Sensors ist nämlich bereits für 3000 Euro zu haben.

GT 2019 Sensor Carbon ProGT 2019 Sensor Carbon Pro
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Die 9 besten Enduro & Downhill Bikes

Cube Stereo 150 Carbon 29

Wenn Greg Callaghan vom Cube EWS-Team in die Entwicklung eines Bikes involviert ist, kann man sicher sein, dass am Ende eine echte Rennmaschine herauskommt. Dank 150mm Federweg am Heck und 29er Laufrädern bügelt das neue Stereo mühelos über Stock und Stein. Vorne verrichtet eine 160mm Federgabel seine Arbeit, die selbst härteste Schläge ordentlich abfedert. Da es bei einem EWS-Rennen aber nicht nur auf den Downhill ankommt, setzt Cube weiterhin auf gute Klettereigenschaften. Dank steilem Sitzwinkel und angenehm kurzen Kettenstreben klebt die Front des Stereos auch an richtig steilen Rampen am Boden. Zudem fährt es sich dadurch extrem agil, weshalb es sich auf verwinkelten Kursen wohlfühlt. Wer also einen Hauch EWS im eigenen Fuhrpark haben möchte, der bekommt das Einstiegsmodell des Stereos bereits ab 3199 Euro. Das Top-Modell mit Fox Fahrwerk, Fox Transfer Dropper und SRAM GX Eagle schlägt mit 4499 Euro zu Buche.

Cube Stereo 150 C:68Cube Stereo 150 C:68
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Focus Sam

2019 bringt Focus das beliebte Sam in neuem Gewand. Dank des überarbeiteten Designs sieht das Focus extrem modern und hochwertig aus. Natürlich ist das Bike aber nicht nur optisch überragend, sondern auch funktionell. Dank des F.O.L.D. System kann Focus den Hinterbau einteilig ausführen, was für eine hohe Steifigkeit sorgt. Das braucht das Sam auch: Schließlich schreien die 170mm Federwegs an der Front und die 160mm am Heck nach ruppigen Trails und hohen Geschwindigkeiten. Wer auf der Suche nach einem richtig potenten Enduro ist, der wird hier also fündig. Preislich geht es bei ca. 4000 Euro los, wobei der Hinterbau dieses Modells aus Aluminium gefertigt wird. Die Top-Carbon-Variante kostet ca. 6000 Euro, bietet aber auch allen Luxus, den man von einem modernen Enduro erwarten könnte.

Focus 2019 SAM 9.9Focus 2019 SAM 9.9
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Trek Slash

Wenn man nach einem erstklassigen Enduro für den Renneinsatz sucht, dann führt der Weg kaum am Trek Slash vorbei. Das edle 29er Geschoss überzeugt dank des potenten ABP-Hinterbaus gerade in richtig rauem Terrain und bei hohen Geschwindigkeiten. Doch der eigene Geldbeutel dürfte bisher noch nicht so überzeugt gewesen sein. Zum Glück bringt Trek das Bike 2019 als Aluminiumvariante, die den Geldbeutel schont. Für knappe 3000 Euro gibt es beinahe das ganze Paket des teuren Carbon-Bruders: RE:Aktiv und Thru Shaft Dämpfer,  Knock Block Lenkbegrenzung, innenverlegte Züge und Geometrieverstellung. Natürlich gibt es 2019 aber auch wieder Carbon Modelle. Kommende Saison werden es drei an der Zahl sein, die zwischen 4000 und 7500 Euro kosten werden.

Trek 2019 Slash 9.9Trek 2019 Slash 9.9
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Liv Intrigue

Wer denkt, Frauen stehen nicht auf Enduro, der irrt sich. Das frauenspezifische Liv Intrigue verkaufte sich nämlich wie geschnitten Brot und kommt daher auch 2019 wieder in die Läden. Mit dabei sind natürlich die auf Damen ausgerichtete Ausstattung und Geometrie. Dabei orientiert man sich am momentanen Trend und macht das Bike länger und flacher. Dadurch ist das Intrigue noch laufruhiger, gerade bei hohen Geschwindigkeiten. Mädels, die ordentlich Gas geben wollen, dürfen sich also freuen. Natürlich klettert das Rad auch sehr gut, weshalb man sowohl bergauf wie bergab mächtig Spaß haben wird. Für 3399 Euro bekommt man bereits das Intrigue Advanced 2. Wer etwas tiefer in die Tasche greifen will, der wird beim Advanced 1 fündig, das für etwa 4699 Euro über die Ladentheke gehen wird.

Liv 2019 Intrigue Advanced 1Liv 2019 Intrigue Advanced 1
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Ghost SL AMR X 29 AL

Seit der ehemalige MTB-News Redakteur Maxi Dickerhoff bei Ghost tätig ist, haben die Räder einen guten Sprung nach vorne gemacht. Der pfeilschnelle Redakteur weiß nämlich, worauf es bei einem Enduro ankommt. Das merkt man auch dem Ghost SL AMR X 29 AL an. 145mm Federweg am Heck werden von einem potenten Stahlfederdämpfer aus dem Hause Cane Creek bedient. Dadurch klebt der Hinterbau geradezu am Boden, speziell in sehr ruppigem Geläuf. Vorne arbeiten 150mm Federweg, die dem Hinterbau in Nichts nachstehen. Insgesamt fährt sich das Rad, auch dank der 29er Laufräder, extrem ausgewogen und laufruhig. Gerade schnelle Fahrer werden also ihren Spaß haben. Preislich geht es bereits bei 2599 Euro los, was auch für den ein oder anderen Freudenschrei sorgen dürfte.

Ghost 2019 SL AMR X 29 ALGhost 2019 SL AMR X 29 AL
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Ghost FR AMR

Freeride ain’t dead! Mit dem FR AMR beweist Ghost, dass Freerider immer noch gefragt sind. Natürlich ist das FR AMR keine Bergziege, aber trotz 165mm Federweg und Stahlfederdämpfer kommst du mit diesem Bike noch jeden Berg hoch. In der Abfahrt kann das potente Fahrwerk dann voll seine Stärken ausspielen, so dass du jeden Meter bergauf schnell vergessen wirst. Für 2019 hält Ghost an der bewährten Plattform fest und verbessert nur kleine Details. Durch eine überarbeitete Konstruktion soll der Hinterbau nun steifer sein, um mit dem Fahrwerk mithalten zu können. Außerdem wird das Rad etwas flacher und länger. Das sorgt für Laufruhe, selbst bei härtesten Bedingungen. Preislich geht es ordentlich tief los: Für 2299 Euro gibt es bereits das Einsteigermodell.

Ghost 2019 FR AMRGhost 2019 FR AMR
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Cannondale Jekyll

Für 2019 verabschiedet sich Cannondale vom Pullshock-Dämpfer und überarbeitet das Jekyll komplett. Doch nicht nur die Dämpfertechnologie hat sich geändert, das gesamte Bike ist kaum wiederzuerkennen. Es steht nun auf 29er Laufräder, weshalb es auf ruppigen Strecken eine noch bessere Figur machen dürfte. Die Geometrie ist ähnlich zum ehemaligen 27,5 Zoll Modell, allerdings mussten die Kettenstreben wegen der größeren Laufräder etwas wachsen. Aber das ist sowieso eine positive Entwicklung, da das Bike dadurch noch laufruhiger werden wird. Ein weiteres Schmankerl ist die Federwegverstellung per Remote. Auf Knopfdruck wird der Federweg am Heck auf 120mm abgesenkt, was gerade bei langen Uphills für mehr Performance sorgt. Wer gerade 3999 Euro übrig hat, der sollte sich daher definitiv auf das neue Jekyll stürzen. Freunde größere Summen können aber auch 6499 Euro für das Top-Modell berappen.

Cannondale 2019 Jekyll 1Cannondale 2019 Jekyll 1
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KTM Prowler

Die Daten des neuen KTM Prowlers hören sich fast an, als wäre da ein Tippfehler unterlaufen: 29er Laufräder, 150mm Federweg, Vario-Stütze und trotzdem gerade einmal 12,5 Kilogramm? Wahnsinn, was die KTM-Ingenieure hier aus dem Werkstoff Carbon herausholen. Das federleichte Top-Modell ist mit 6999 Euro natürlich auch sündhaft teuer, aber hier bekommt man das Beste vom Besten geliefert. Auch der Hinterbau soll mit der edlen Ausstattung mithalten können, da hier lange herumgetüfftelt wurde. Ergebnis ist eine Straight-Line-Link Dämpfung, die eine perfekte Symbiose aus Antriebsneutralität und Sensibilität sowie Agilität und Laufruhe herstellen soll.

KTM 2019 Prowler Sonic 12KTM 2019 Prowler Sonic 12

NS Bikes Define

Direkt aus Polen startet ein neuer Hersteller in das Fully-Segment. Mit dem Define bringt NS Bikes eine Plattform heraus, die sowohl als Trail- wie auch als Endurobike funktioniert. Mittels zweier Dämpferaufnahmen kann der Federweg am Heck zwischen 130mm und 150mm variiert werden. Zudem passt sich dadurch die Geometrie an. Außerdem lässt sich der Reach des Bikes durch konische Lagerschalen am Steuersatz anpassen. Quer durch die Bank setzt NS Bikes auf 29er Laufräder, weshalb die Bikes für ordentlich Vortrieb sorgen dürften. Das Define kommt in zwei Ausstattungsvarianten, wobei der Einstieg mit 4499 Euro in der Tasche gelingt.

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Über den Autor

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