Jan 04

Positive Umweltaspekte durch E-Bike-Nutzung

Das E-Bike ist voll im Trend. Und dennoch werden noch immer die meisten Strecken mit dem Auto bewältigt. Eine Studie besagt, dass 60 % der Autofahrten maximal 6 km lang sind. Eine Distanz, die auch mit einem E-Bike bzw. Fahrrad machbar erscheint. Positiv für unsere Umwelt und Gesundheit wäre es allemal.

Wirkungsgrade des E-Bikes

Das E-Bike ist die weltweit effizienteste Mobilitätsform. Es gibt keine Fortbewegungsart, bei der du unter so geringem Energieeinsatz solch lange Strecken zurücklegen kannst. Zudem ist die Herstellung der Bikes vergleichsweise günstig, sodass das Radfahren auch in Summe die mit Abstand effizienteste Fortbewegung ist. Elektrische Motoren, wie sie bei Pedelecs eingesetzt werden, erzielen Wirkungsgrade bis zu 90 %. Aufgrund moderner Batterietechnologien ist es möglich, große Energien sinnvoll zu speichern und somit auch mobile Lösungen zu realisieren. Natürlich verschlechtern Leitungstransport und dezentrale Energieerzeugung den Gesamtwirkungsgrad, trotzdem bleiben elektrische Systeme in der Effizienz deutlich über allen anderen Fortbewegungsarten. Automotoren beispielsweise haben lediglich einen Wirkungsgrad von maximal 35 %. Optimal wäre es natürlich, wenn die elektrische Energie lokal aus Solarenergie gewonnen werden würde, denn so wäre das E-Bike in seiner Effizienz unschlagbar.

Mit dem E-Bike gegen den Smog in der Stadt

In Frühling und Sommer leiden die Menschen in Großstädten häufig unter Sommersmog. Hiermit wird die Belastung der bodennahen Luft durch eine hohe Ozonkonzentration bezeichnet, die direkt die Atmungsorgane angreift und Tiere und Pflanzen schädigt. Zudem können Kopfschmerzen und Unwohlsein weitere Folgen sein. Da das Wetter nicht zu ändern ist, das Verkehrsverhalten jedoch schon, hätten mehr E-Bikes und dafür weniger Autos in den Städten einen positiven Einfluss auf das Mikroklima. Stadtplaner gehen davon aus, dass in wenigen Jahren in zahlreichen Innenstädten nur noch elektrisch betriebene Fahrzeuge zugelassen sein werden. Sie funktionieren völlig abgasfrei und belasten so das Mikroklima in Ballungsgebieten nicht.

Mit Pedelecs mehr Freiraum in den Städten

Autos benötigen sehr viel Platz. Dieses Problem zeigt sich vor allem in Großstädten. Wo auch immer Autos abgestellt werden, immer wird Raum zugestellt. Raum, der wichtig ist für den Boden, die Tier- und Pflanzenwelt und den Wasserkreislauf. Pedelecs hingegen brauchen genauso wenig Platz wie jedes andere Fahrrad auch. Einige Zahlenbeispiele verdeutlichen dies: Fahren 100 Menschen mit dem eigenen Wagen zur Arbeit, nehmen sie auf der Straße ca. 866 m² ein. Fahren die gleichen 100 Personen mit einem Bus, benötigen sie auf der Straße nur noch ca. 28,75 qm (dieses Zahlenbeispiel geht in der Realität jedoch nicht auf, da alle Personen verschiedene Startpunkte, Ziele und Arbeitszeiten haben). Ein Fahrrad sowie ein Pedelec hat einen Platzbedarf von ca 2 m². So benötigen 100 Radler nur noch ca. 200 m² auf den Straßen, bei völliger Flexibilität. Man braucht sich nicht an Fahrpläne oder an Absprachen mit Kollegen halten. Außerdem würden riesige versiegelte Flächen der Vergangenheit angehören.

Unser Rat

Willst du etwas transportieren oder in kurzer Zeit lange Strecken zurücklegen, dann führt kein Weg am Auto vorbei. In großen Städten aber, wenn häufig kurze Distanzen zur Arbeit oder zum Einkaufen zurückgelegt werden müssen, ist das Auto überflüssig. Sehr viel schneller, effizienter, gesünder und umweltfreundlicher ist hier der Einsatz des Fahrrads. Und wenn du dir etwas Unterstützung bei der Fortbewegung wünschst, ist ein E-Bike die optimale Alternative.

Das könnte dich auch interessieren

War dieser Beitrag hilfreich?

Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden!

Über den Autor

Fährt gerne: Road

Bikes: Focus Izalco Chrono Max 3.0, Giant TCR Advanced, Giant TCR Composite

Lieblings-Radrevier: Allgäu, Schwarzwald, Wetterau, Vogelsberg

Kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.