2Wheels4Change Tour 2010 - Dresden nach Ulaanbaatar

- Einige Mitradler bei 2Wheels4Change
Von Mitte März bis Ende September 2010 begleiteten wir an dieser Stelle eine außergewöhnliche Radreise! Bei dem Projekt 2Wheels4Change fährt eine Gruppe von Künstlern mit selbst gebauten Fahrrädern von Dresden nach Ulaanbaatar in der Mongolei.
Auf Ihrem Weg quer durch Eurasien besucht die Gruppe verschiedene Waisenheime und andere Institutionen für Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf. Dort geben sie Workshops, in denen die Kinder gemeinsam mit professionellen Künstlern eine expressive Performance erarbeiten. Diese Kinder leben oft unter harten Bedingungen und haben nur selten die Möglichkeit, sich in dieser Weise auszuleben.
Fahrrad-XXL Emporon unterstützt dieses 2Wheels4Change mit Bauteilen, Ausrüstung und Bekleidung.
| Kurzübersicht | |
|---|---|
| Start in Dresden: | 15. März 2010 |
| Ende in Ulaanbaatar: | September 2010 |
| Gesamtkilometer: | ca. 7.500 km |
| Tourverlauf: | Deutschland → Polen → Ukraine → Kasachstan → Russland → Mongolei |
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31. Mai: 3. Etappe - Welcome to Ukraine: Workshops und Nationalparks
Mit dieser neuen Verstärkung haben wir uns auf die Projekte gestürzt und tolle und auch anstrengende Momente mit ganz verschiedenen Kindern aus unterschiedlichsten Hintergründen verbracht. Wir haben zusammen gearbeitet mit der New Family - einem Projekt für Waisenkinder die eine Familie gefunden haben, der Chaslivtsi Boarding School - einem Internat für Waisenkinder und der Roma Public School #14 - einer Schule für Synthi und Roma Kinder. Nach einer Woche Workshops und Reflexion und Ausarbeitung von Lehrmethoden innerhalb der Gruppe war es dann soweit: Am 2. Mai haben wir eine große Performance, auf dem Hauptplatz der Stadt, mit allen an den Workshops beteiligten Kids realisieren können. Auch unsere, jetzt schon wieder viel größere, Gruppe hatte, trotz den Workshops in bis zu 2 Projekten am Tag, Zeit neue Nummern auszuprobieren. |
Etappe 3: von Micalovce nach Kiev |
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In L'viv sind wir in einem Zentrum für autistische Kinder untergekommen und haben die Zeit mit Straßenshows und gruppeninternen Workshops verbracht.
Da wir einen Termin mit dem nächsten Projekt auf unserer Liste hatten und es abzusehen war, dass wir es in dieser Zeit nicht mit dem Rad schaffen würden, haben wir uns entschlossen den Zug zu nehemen.
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Es war natürlich etwas problematisch unsere Fahrradmonstrositäten in den Zug zu bekommen aber im Endeffekt (zwar einen Tag später als geplant) hat alles geklappt.
In Kiev wurdern wir herzlichst wilkommen geheißen von der Fathers House Foundation - einem Projekt das Straßenkinder und Kids aus Problemfamilien aufnimmt und sie in Gastfamilien unterbringt.
Wir haben dort 2 Wochen Workshops gegeben und die Wochenenden genutzt, um ein wenig Geld für unser täglich Brot zu verdienen. Dabei haben wir viele interessante Leute kennengelernt: Tolle Straßenmusiker, die Organisatoren von diversen Festivals und Kulturevents in Kiev, begeisterte Radfahrer und Straßenkünstler.
Mit den Leuten von ZixZixOne werden wir vom 4. - 6. Juni ein kleines Festival zum kulturellem und künstlerischem Austausch organisieren - es soll auf einer Insel im Fluss im Herzen Kievs stattfinden.
Nach 2 Wochen Workshops haben wir mit den Kids am 29 Mai im Zentrum Kievs einen Auftritt organisiert.
Die Kinder und Jugendlichen waren von Anfang an sehr motiviert und haben tolle Nummern kreiert!!!
Zur Zeit sind wir sehr beschäftigt die Visa für alle, die in letzter Zeit spontan dazugekommen sind, zu organisieren. Das bedeutet eine Menge Stress und Gerenne und auch erhebliche Kosten - jede Unterstützung ist sehr wilkommen (http://twowheelsforchange.blogsport.de/about-us/#Donations).
Aber wir sind zuversichtlich, dass wir alle Schwierigkeiten in den Griff bekommen werden und in Kürze gen Russland weiterradeln können.
22. April: 2. Etappe - Durch Polen und über die Berge hinaus aus Europa
Viel ist passiert seit dem letzten Mal.
Wir haben uns in Krakow von zwei Mitfahrern getrennt und sind mit Besuchen in Gliwice und Auschwitz gut in Krakow angekommen. Unterwegs haben wir die Liegeradschmiede Verlogic von Mariusz in Olawa kennen gelernt - Er baut in Handarbeit sehr gut durchdachte Liegeräder. Er hat uns spontan geholfen einen Rahmenbruch bei einem der Tandems zu flicken und hat das Tallbike verstärkt. Wir haben in Gliwice und Krakow alternative Kulturzentren besucht und dort Workshops gegeben.
In Krakow haben wir viel Straßenmusik gemacht und ein kleines Konzert mit vielen Gastmusikern die wir dort kennen gelernt haben organisiert. Es sind neue Mitfahrer zu uns gestoßen - Richard aus England, Bruno aus Frankreich und für eine kurze Zeit auch Manuel aus Spanien - Wir haben mit der neuen Gruppe an unseren Workshops gearbeitet und viele neue Dinge voneinander lernen können.
Wir mussten das Liegetandem in Krakow zurücklassen da es sich als sehr problemanfällig und nur bedingt Berg-geeignet erwiesen hat. Fahrrad-XXL Emporon schickt uns für das verbleibende Tandem ein neues Hinterrad - die Speichen bei dem alten brechen mittlerweile fast täglich- DANKE!
Aufgrund der Umstellung auf nur ein Tandem haben wir von Velogic einen Liegeradrahmen bekommen können auf den wir die alten Tandemteile montiert haben - Auch dieses Fahrrad bekommt ein neues Hinterrad spendiert da die alten Tandemhinterräder arg mitgenommen sind. |
Etappe 2: von Wroclaw nach Micalovce |
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Mit neuer Crew und neuen Fahrrädern haben wir uns dann Richtung Slowakei aufgemacht. Unsere Route hat uns über die Tatra Berge geführt - einige sehr fordernde Steigungen und atemberaubende Abfahrten sowie unglaublich schöne Landschaft haben dort auf uns gewartet. In Kreuze werden wir in der Ukraine unseren ersten „geplanten“ Kontakt ansteuern und wir hoffen dass wir dort einige Kinder begeistern können. Die neue Gruppe ist viel versprechend und voller Energie und Tatendrang. |
20. März: 1. Etappe - Vom Winter in den Frühling
Nach ein paar Tagen mit schweren Gepäck scheinbar andauernd bergauf durch das Elbetal, haben wir einen angenehmen Halt bei der ökologischen Gemeindschaft LebensGut in Pommritz gemacht. Die vielen Kinder dort haben sich über unseren Akrobatikworkshop gefreut. Bei einer Geburtstagsparty dort haben wir unser erstes Konzert der Tournee gegeben. Mit Zugaben tanzte das Publikum über eine Stunde lang.
Verschiedene Menschen haben uns auf der Strecke aufgenommen, sei es eine Nacht in einer Scheune in Großdrebnitz, in einem privaten Wohnzimmer in Görlitz, oder in Bandschlafzimmern in alternativen Projekten wie den Hospi30 in Görlitz oder jetzt das CRK in Wroclaw, Polen. Einige kleine Dörfer in Polen haben uns Felder zugewiesen, wo wir für eine Nacht in Ruhe unsere Zelte aufbauen könnten. In solchen Situationen wurden wir von den Dorfbewohnern mit Sprudelwasser, Gemüse, Tee, Eiern, Wurst und Brot beschenkt. Auch die Kinder haben uns schüchtern Kekse angeboten. Im Gegenzug haben wir Musik um die Feuertonne gespielt und den Kindern gefaltete Origami-Kraniche überreicht.
Nun in Wroclaw, üben wir Choreografien für unsere Musikstücke ein und verdienen damit schon besser auf dem Marktplatz. Einige von den 8 Fahrrädern haben heute einen Werkstatttag hinter sich. Die beide Tandems bekommen in Kürze neue Hinterräder und auch sonst wurden viele Verbesserungen vorgenommen. |
Etappe 1: von Dresden nach Wroclaw |
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10. März: Start!
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10 Uhr haben wir uns alle wieder bei Fahrrad-XXL Emporon getroffen. Eigentlich sollte spätestens Mittag der Startschuss fallen. Die letzten kleinen Reparaturen haben dann doch etwas mehr Zeit in Anspruch genommen als geplant, sodass wir erst gegen 16 Uhr starten konnten. Nun geht es endlich Richtung Osten auf die erste Etappe über Görlitz nach Polen. |
Beitrag Bei Radio PSR Dresden |
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8. März: Letzte Vorbereitungen in Dresden
Startpunkt unserer Tour nach Asien ist Dresden. Die letzten Tage vor der Abreise nutzten wir um noch einmal alle Fahrräder und das gesamte Material zu checken. Fahrrad-XXL Emporon unterstützte uns dabei mit Material und Fahrradmechaniker Know how.
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Februar 2010: Vorbereitungen - Die richtige Ausrüstung!
Eine Radtour mit 7.500 km muss gut vorbereitet sein um unterwegs keine bösen Überraschungen zu erleben. Viele Dinge sind zu beachten nach Möglichkeit sollte nichts vergessen werden.
Unser Beratung zu Fernreisen gibt einen Überblick welche Ausrüstung Sie benötigen und was Sie im Vorfeld bei der Reiseplanung beachten sollten.
Januar 2010: Unsere Räder bauen wir selbst!
| Auf der Reise quer durch Eurasien, sollen auch Menschen mitkenommen werden, die kein eigenes Fahrrad besitzen - Kinder, zum Beispiel, die eine Show mit uns in einer benachbarten Stadt anschauen möchten. Für diesen Zweck bauten Markus und Tyle ein Liegerad-Tamdem. Wer auch immer auf dem Rücksitz Platz nimmt können Akkordeon spielen, der Gruppe russische Vokabeln beibringen, oder dem Fahrer die Schultern massieren. Die Energie die zum Bau der Räder benötigt wurde, stammt übrigens aus den eignen Windkraftanlagen des Kesselbergs. |
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Vorgeschichte & Philosophie
Wer sind wir?
Wir sind eine Gruppe junger Menschen die sich seit längerem intensiv mit Theater, Musik, Akrobatik und diversen Zirkusdisziplinen beschäftigen. Wir haben seit mehreren Jahren Erfahrung bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in schwierigen Lebenssituationen gesammelt und wollen diese im Zuge des Projektes weitergeben. Klick auf die Fotos unten, um über die Mitfahrende zu lesen.
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In die Mongolei – mit dem Rad ???!!
Ja! Wir wollen zeigen, dass man andere Länder und Kulturen auch erleben kann ohne die Umwelt zu verschmutzten. Durch unsere Reiseart sollen die Themen Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Klimawandel ins Gespräch gebracht und theatralisch umgesetzt werden.
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Und was wollt ihr dann da? |
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Der Weg ist das Ziel!
Jeder Mensch ist einzigartig! Jeder Mensch hat bestimmte Talente! Daher steht die Reise im Zeichen des Austausches und des voneinander und miteinander Lernens. Es steht jedem frei uns für eine selbst gewählte Strecke auf unserer Tour zu begleiten. Wir bieten auch Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit uns (auch nur für kleine Strecken – sei es auch nur bis zum nächsten Dorf) zu begleiten und im gemeinsamen Training von den Anderen zu lernen und eigene Fähigkeiten mit einzubringen. Auf diese Weise ist ein interkultureller Austausch gewährleistet von dem die ganze Gruppe sowie auch die Kinder und Jugendlichen in den besuchten Projekten profitieren.


mehr Infos zum Team
zur Homepage des 2Wheels4Change Teams





















zur Ausrüstung








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