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Fahrradkette reinigen und ölen: So pflegst du die Kette richtig

Fahrradkette ölen

| zuletzt aktualisiert am: |

Das Wichtigste in Kürze

  • Reinige die Kette immer, bevor du sie ölst: Frisches Öl auf einer schmutzigen Kette bindet Staub und Sand und beschleunigt den Verschleiß.
  • Für die Reinigung reichen Kettenbürste, Lappen und ein Kettenreiniger. Hochdruckreiniger, Bremsenreiniger, Benzin und Diesel sind tabu.
  • Lass die Kette nach dem Reinigen vollständig trocknen. Danach gibst du auf jedes Kettenglied einen Tropfen Öl und wischst den Überschuss ab.
  • Nimm spezielles Kettenöl oder Kettenwachs. WD-40, Pflanzenöl und Schmierstoffe fürs Auto eignen sich nicht zum Schmieren der Kette.
  • Wie oft du ölen musst, hängt von Wetter und Fahrleistung ab. Spätestens wenn die Kette rasselt, quietscht oder trocken aussieht, ist sie dran.

Die Fahrradkette wird beim Radfahren stark beansprucht, schließlich überträgt sie deine Pedalkraft auf das Hinterrad. Damit die Kette lange hält, sauber schaltet und dein Fahrrad leicht läuft, solltest du sie regelmäßig reinigen und ölen. Lies hier, wie du die Kette von Staub und Schmutz befreist und das Kettenöl anschließend richtig aufträgst.

Fahrradkette reinigen und ölen: So pflegst du die Kette richtig

Fahrradkette ölen

| zuletzt aktualisiert am: |

Das Wichtigste in Kürze

  • Reinige die Kette immer, bevor du sie ölst: Frisches Öl auf einer schmutzigen Kette bindet Staub und Sand und beschleunigt den Verschleiß.
  • Für die Reinigung reichen Kettenbürste, Lappen und ein Kettenreiniger. Hochdruckreiniger, Bremsenreiniger, Benzin und Diesel sind tabu.
  • Lass die Kette nach dem Reinigen vollständig trocknen. Danach gibst du auf jedes Kettenglied einen Tropfen Öl und wischst den Überschuss ab.
  • Nimm spezielles Kettenöl oder Kettenwachs. WD-40, Pflanzenöl und Schmierstoffe fürs Auto eignen sich nicht zum Schmieren der Kette.
  • Wie oft du ölen musst, hängt von Wetter und Fahrleistung ab. Spätestens wenn die Kette rasselt, quietscht oder trocken aussieht, ist sie dran.

Die Fahrradkette wird beim Radfahren stark beansprucht, schließlich überträgt sie deine Pedalkraft auf das Hinterrad. Damit die Kette lange hält, sauber schaltet und dein Fahrrad leicht läuft, solltest du sie regelmäßig reinigen und ölen. Lies hier, wie du die Kette von Staub und Schmutz befreist und das Kettenöl anschließend richtig aufträgst.


Wieso solltest du die Kette reinigen, bevor du sie ölst?

Ob Staub auf der Straße oder Streusalz im Winter: Auf der Fahrradkette setzt sich mit der Zeit Schmutz ab, den du regelmäßig entfernen solltest. Ölst du die Kette nur, ohne sie vorher zu reinigen, bindet das frische Öl den Schmutz und trägt ihn immer tiefer in die Glieder. Wie eine Schleifpaste lässt er Kette, Ritzel und Kettenblätter deutlich schneller verschleißen.

Prüf deshalb nach längeren Touren oder Fahrten durch den Wald den Zustand deiner Fahrradkette. Ist sie verschmutzt, reinige und öle sie, damit du bei der nächsten Tour problemlos ans Ziel kommst. Ist die Kette stark verrostet, sind Glieder steif oder hat sie sich zu stark gelängt, solltest du sie austauschen. Wie du den Verschleiß misst, erfährst du in unserem Ratgeber Kettenverschleiß messen und Fahrradkette wechseln. Kontrolliere bei der Gelegenheit auch Kettenblätter, Ritzel und Kassette auf Schäden.

Wieso solltest du die Kette reinigen, bevor du sie ölst?

Ob Staub auf der Straße oder Streusalz im Winter: Auf der Fahrradkette setzt sich mit der Zeit Schmutz ab, den du regelmäßig entfernen solltest. Ölst du die Kette nur, ohne sie vorher zu reinigen, bindet das frische Öl den Schmutz und trägt ihn immer tiefer in die Glieder. Wie eine Schleifpaste lässt er Kette, Ritzel und Kettenblätter deutlich schneller verschleißen.

Prüf deshalb nach längeren Touren oder Fahrten durch den Wald den Zustand deiner Fahrradkette. Ist sie verschmutzt, reinige und öle sie, damit du bei der nächsten Tour problemlos ans Ziel kommst. Ist die Kette stark verrostet, sind Glieder steif oder hat sie sich zu stark gelängt, solltest du sie austauschen. Wie du den Verschleiß misst, erfährst du in unserem Ratgeber Kettenverschleiß messen und Fahrradkette wechseln. Kontrolliere bei der Gelegenheit auch Kettenblätter, Ritzel und Kassette auf Schäden.


Fahrradkette reinigen: Die richtige Vorbereitung

Das Wichtigste bei der Reinigung der Fahrradkette ist die richtige Vorbereitung. Wir können dich beruhigen: Kettenpflege ist keine Wissenschaft. Für die Reinigung und das anschließende Ölen brauchst du nur diese Hilfsmittel:

  • Eimer mit lauwarmem Wasser
  • Kettenreiniger (am besten biologisch abbaubar)
  • Kettenbürste oder Ritzelbürste
  • einige saubere, fusselfreie Lappen
  • Kettenöl oder Kettenwachs
  • Einweghandschuhe

Hast du keine spezielle Kettenbürste zu Hause, tut es auch eine alte Zahnbürste. Notfalls kannst du statt Kettenreiniger warmes Wasser mit ein paar Tropfen Geschirrspülmittel verwenden. Es löst Fett, dringt aber nicht so tief in die Kettenglieder ein wie ein Kettenreiniger. Öle die Kette danach sofort, damit sie nicht rostet. Am einfachsten arbeitest du, wenn dein Fahrrad in einem Montageständer hängt. Hast du alles zur Hand, kann es losgehen!

Tipp: Trag beim Reinigen der Fahrradkette Handschuhe, dann bleiben deine Hände sauber.


Wie reinige ich meine Kette?

Arbeite bei der Reinigung der Kette möglichst sanft. Benutze keinen Hochdruckreiniger, denn er presst Wasser und Schmutz in die Lager und kann Kette, Kassette und Co. schnell beschädigen. Geh stattdessen so vor:

  1. Schalte vor dem Reinigen in einen mittleren Gang.
  2. Spann dein Fahrrad in einen Montageständer.
  3. Leg den Boden bei Bedarf mit Zeitungspapier oder einer Plane aus, damit keine Ölflecken entstehen. Am besten reinigst du dein Fahrrad an einem offiziellen Waschplatz, denn dort gibt es Abscheider und das ölhaltige Wasser gelangt nicht ins Grundwasser.
  4. Entferne den groben Schmutz trocken mit einer Kettenbürste. Bürste dazu locker über die Kette. Sitzt der Schmutz tiefer, löst du ihn vorsichtig mit einem Zahnstocher. Vergiss dabei die Schaltwerkröllchen nicht.
  5. Wisch die verbliebenen Verschmutzungen mit einem trockenen Lappen ab.
  6. Sprüh anschließend Kettenreiniger auf den Lappen, umfasse damit die Kette und dreh die Kurbel einige Male rückwärts. So weichst du das Gemisch aus Öl und Schmutz auf und entfernst es leichter. Alternativ nimmst du eine Zahnbürste und Wasser mit Spülmittel.
  7. Spül die Kette zum Schluss mit klarem Wasser ab und trockne sie gründlich mit einem sauberen Lappen. Lässt du sie nur an der Luft trocknen, kann sich durch die lange Trocknungszeit Rost bilden.
  8. Erst wenn die Kette vollständig trocken ist, ölst du sie. Fahr nie mit einer trockenen, ungeschmierten Kette: Die Reibung an den Zähnen steigt und Kette, Ritzel und Kettenblätter verschleißen schneller.

Auch die Kassette deines Fahrrads solltest du regelmäßig reinigen. Halte die Bürste dafür zwischen die Ritzel und dreh die Kurbel rückwärts, so läuft die Kassette an der Bürste vorbei. Willst du dir die Kettenpflege erleichtern, lohnt sich ein Kettenreinigungsgerät: Es wird auf die Kette gesetzt und reinigt sie mit kleinen Bürsten auch an den verborgensten Stellen.

Fahrradkette reinigen

Unsere beliebtesten Reinigungsmittel

Fahrradkette schmieren: Was ist das richtige Öl?

Du hast die Reinigung deiner Fahrradkette hinter dir und willst sie nun ölen? Dann stellt sich noch die Frage, welches Mittel sich am besten eignet: normales Kettenöl, Öl mit PTFE, Kettenwachs, ein Spray oder doch das gute alte WD-40?

WD-40: zum Reinigen ja, zum Schmieren nein

Um es gleich vorwegzunehmen: Zum Schmieren der Kette solltest du WD-40 nie verwenden. Als Kriechöl ist es viel dünnflüssiger als Kettenöl und verdrängt mit der Zeit die eigentliche Kettenschmierung. Der dünne Film reicht nicht aus, um die Kette zu schmieren, und kann im schlimmsten Fall zu erhöhtem Verschleiß führen. Hast du kein Spezialprodukt zu Hause, kannst du WD-40 aber zum Reinigen verwenden, denn es löst Schmutz und verdrängt Feuchtigkeit. Öle die Kette danach unbedingt mit Kettenöl.

Fahrradkette schmieren mit Kettenöl

Die erste Wahl zur Kettenpflege ist spezielles Kettenöl für Fahrräder. Es ist in verschiedenen Varianten erhältlich: Dünnflüssige Trockenschmierstoffe (Dry Lube) ziehen wenig Schmutz an und eignen sich für trockenes Wetter. Zähere Nassschmierstoffe (Wet Lube) haften besser und halten bei Regen, Matsch und im Winter länger. Zusätze wie PTFE verbessern die Gleiteigenschaften und den Schutz vor Wasser.

Kettenwachs: Die Alternative für die Kettenpflege

Kettenwachs nimmt eine Sonderstellung ein: Es trocknet auf der Kette zu einem festen Film, an dem kaum Schmutz haftet. So bleiben Kette und Antrieb sauber. Damit das Wachs hält, muss die Kette vorher vollständig entfettet sein, auch eine neue Kette mit Werksfett. Wachs musst du meist öfter nachtragen als Öl. Willst du später wieder zu Öl wechseln, entfettest du die Kette vorher gründlich, denn ohne Entfetter lässt sich das Wachs kaum entfernen.

Wichtig: Pflanzenöl eignet sich nicht als Schmiermittel für die Fahrradkette, es verharzt mit der Zeit. Ebenso wenig eignen sich Sprays und Fette fürs Auto, denn sie sind auf ganz andere Anforderungen abgestimmt.

Unsere beliebtesten Schmiermittel

Wie öle ich meine Kette?

Kommen wir zum Kern der Sache: Wie trägst du das Öl auf, innen oder außen? Keine Sorge, so einfach geht's: Schalte vorne auf ein kleines oder mittleres Kettenblatt und hinten auf ein mittleres Ritzel, damit die Kette möglichst gerade läuft. Gib dann auf jedes Kettenglied einen Tropfen Öl, am besten von innen auf die Rollen, also dort, wo die Kette die Zähne berührt. Am einfachsten geht das, wenn du die Kurbel langsam rückwärts drehst. Das funktioniert mit einem Spray und noch genauer mit einem Tropfenapplikator: Setz die Spitze auf die Kette, drück das Öl mit leichtem Druck heraus und dreh die Kurbel weiter.

Lass das Öl danach 5 bis 15 Minuten einziehen und schalte dabei einige Male durch die Gänge, damit es sich in den Gliedern verteilt. Wisch anschließend das überschüssige Öl mit einem sauberen Tuch ab. Außen auf der Kette brauchst du kein Öl, dort zieht es nur Schmutz an.

Achtung: Achte darauf, dass kein Schmiermittel auf Bremsscheiben, Bremsbeläge oder Felgenflanken gelangt. Halte deshalb vor allem beim Sprühen ein Tuch hinter die Kette. Ist doch Öl auf die Bremsscheibe gekommen, reinigst du sie mit Bremsenreiniger. Verölte Bremsbeläge bremsen nicht mehr zuverlässig und müssen ersetzt werden.

Wie öle ich meine Kette?

Kommen wir zum Kern der Sache: Wie trägst du das Öl auf, innen oder außen? Keine Sorge, so einfach geht's: Schalte vorne auf ein kleines oder mittleres Kettenblatt und hinten auf ein mittleres Ritzel, damit die Kette möglichst gerade läuft. Gib dann auf jedes Kettenglied einen Tropfen Öl, am besten von innen auf die Rollen, also dort, wo die Kette die Zähne berührt. Am einfachsten geht das, wenn du die Kurbel langsam rückwärts drehst. Das funktioniert mit einem Spray und noch genauer mit einem Tropfenapplikator: Setz die Spitze auf die Kette, drück das Öl mit leichtem Druck heraus und dreh die Kurbel weiter.

Lass das Öl danach 5 bis 15 Minuten einziehen und schalte dabei einige Male durch die Gänge, damit es sich in den Gliedern verteilt. Wisch anschließend das überschüssige Öl mit einem sauberen Tuch ab. Außen auf der Kette brauchst du kein Öl, dort zieht es nur Schmutz an.

Achtung: Achte darauf, dass kein Schmiermittel auf Bremsscheiben, Bremsbeläge oder Felgenflanken gelangt. Halte deshalb vor allem beim Sprühen ein Tuch hinter die Kette. Ist doch Öl auf die Bremsscheibe gekommen, reinigst du sie mit Bremsenreiniger. Verölte Bremsbeläge bremsen nicht mehr zuverlässig und müssen ersetzt werden.


Häufige Fragen zum Reinigen und Ölen der Fahrradkette

Womit solltest du die Fahrradkette nicht reinigen?

Hochdruckreiniger: Wie der Name verrät, arbeitet das Gerät mit hohem Druck. Das verträgt ein Fahrrad mit seinen vielen beweglichen und empfindlichen Teilen wie Dichtringen und Schaltwerkröllchen schlecht. Der Wasserstrahl kann Teile beschädigen, Schmierfett aus den Lagern spülen und Schmutz in die Lager und die Kettenglieder drücken.

Spülmittel: Spülmittel ist für viele eine beliebte Allzwecklösung, kann bei der Wirksamkeit aber nicht mit speziellen Kettenreinigern mithalten. Es dringt nicht so tief in die Kettenglieder ein und ist deshalb für intensiv genutzte Bikes weniger geeignet. Nutzt du es trotzdem, öle die Kette nach der Reinigung sofort.

Bremsenreiniger: Wir raten davon ab, die Kette mit Bremsenreiniger zu putzen. Er entfettet so stark, dass die Kette danach außen und innen komplett ungeschmiert ist und keinen Rostschutz mehr hat. Außerdem kann er Dichtungen angreifen. Hast du ihn doch verwendet, musst du die Kette unmittelbar danach schmieren.

Diesel oder Benzin: Grundsätzlich lösen Benzin und Diesel Kettenschmutz. Wir raten trotzdem davon ab, denn beide sind leicht entzündlich und gesundheitsschädlich und dürfen nicht ins Abwasser gelangen. Nutzt du sie dennoch, schmier die Kette danach sofort, da beide Stoffe stark entfetten.

Wie oft sollte ich meine Fahrradkette ölen?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Es kommt darauf an, wie oft du fährst und wie stark die Kette Schmutz und Nässe ausgesetzt ist. Als grobe Richtschnur gilt: etwa alle 200 bis 300 km und nach jeder Fahrt im Regen. Fährst du täglich bei Wind und Wetter zur Arbeit, pflegst du die Kette am besten wöchentlich, mindestens aber einmal im Monat. Eines ist sicher: Sobald die Kette rasselt, quietscht oder trocken aussieht, solltest du sie reinigen und ölen.

Wie viel kostet ein gutes Kettenöl?

Die gute Nachricht: Kettenpflege ist nicht teuer. Ein gutes Kettenöl kostet meist unter 10 €, und du kommst mit einer Flasche lange aus. Auch Spezialöle und Kettenwachs sind oft nicht viel teurer, und Kettenreiniger gibt es ebenfalls für kleines Geld.

Muss ich eine neue Fahrradkette ölen?

Nein, nicht sofort. Neue Ketten sind ab Werk mit einem zähen Fett geschmiert, das tief in den Gliedern sitzt. Wisch nur das überschüssige Fett außen ab und fahr die Kette, bis sie sich trocken anfühlt, dann ölst du sie wie gewohnt. Willst du deine Kette mit Wachs pflegen, musst du das Werksfett vorher vollständig entfernen.

Woran erkenne ich, dass die Kette gewechselt werden muss?

Eine Kette längt sich mit der Zeit. Ob sie verschlissen ist, misst du am zuverlässigsten mit einer Kettenverschleißlehre. Weitere Anzeichen sind steife Glieder, starker Rost und eine Kette, die auch nach dem Reinigen und Ölen springt oder unsauber schaltet. Wie du die Längung misst und die Kette tauschst, liest du in unserem Ratgeber Fahrradkette wechseln.

Damit solltest du die Kette nicht säubern

Hochdruckreiniger

Wie schon der Name verrät, arbeitet das Gerät mit Hochdruck. Keine gute Eigenschaft, wenn es um das Reinigen eines Fahrrads und seiner vielen beweglichen und sensiblen Komponenten wie Dichtringe und Schaltwerkröllchen geht. Mit einem Hochdruckreiniger können die Teile beschädigt und Schmierfette aus den Lagern gespritzt werden. Bei Anwendung an der Kette kann zudem alter Schmutz in die Lager gelangen.

Spülmittel

Zwar ist Spülmittel für viele eine beliebte Allzwecklösung beim Bikewashing, allerdings kann es bei der Wirksamkeit nicht mit speziellen Kettenreinigern oder Waschbenzin mithalten. So dringt das Mittel nicht so tief in die Kettenglieder ein und ist deshalb für intensiv genutzte Bikes weniger geeignet. Nutzt du das Mittel dennoch, dann sollte die Kette nach der Reinigung sofort geölt werden.

Bremsenreiniger

Wir raten davon ab, Bremsenreiniger beim Putzen der Kette zu verwenden. Seine sehr stark entfettende Wirkung führt dazu, dass die Kette nach einer Behandlung mit Bremsenreiniger sowohl außen, als auch innen komplett ungeschmiert ist und somit auch keinen Rostschutz mehr bietet. Deshalb musst du die Kette nach dem Säubern mit Bremsenreiniger unmittelbar schmieren - oder auf eine alternative Reinigungsmethode ausweichen.


Diesel oder Benzin

Generell kannst du eine Fahrradkette auch mit Benzin oder Diesel reinigen. Allerdings raten wir auch von dieser Methode ab, da beide Substanzen hoch entzündlich sind. Solltest du doch Benzin oder Diesel zum Reinigen deiner Fahrradkette nutzen, achte darauf, die Kette danach sofort wieder zu schmieren, da beide Stoffe stark entfettend wirken.

Wie oft muss ich eine Kette ölen?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Letztendlich kommt es darauf an, wie oft das Fahrrad benutzt wird und wie stark die Fahrradkette dem Schmutz ausgesetzt ist. So kann es sein, dass du deine Kette nach 100 km ölen musst, manchmal dauert es auch länger. Wer jeden Tag bei Wind und Wetter zur Arbeit fährt, sollte die Kette in kürzeren Abständen pflegen - am besten wöchentlich, mindestens aber einmal im Monat.  

Eines ist sicher: Sobald die Fahrradkette nicht mehr leise läuft und rasselt, solltest du sie dringend ölen.

Wie viel kostet ein gutes Kettenöl?

Die gute Nachricht zum Schluss: Das Ganze ist gar nicht so teuer! Ein gutes Basisöl kostet meist keine 10€ und du kannst einige Zeit damit arbeiten, bevor es leer geht. Selbst die Spezial-Öle sind oft nicht viel teurer und auch Kettenreiniger sind für kleines Geld zu haben.
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¹ Bei diesem Streichpreis handelt es sich um die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP). Technische Änderungen, Irrtümer und Schreibfehler vorbehalten.

² Bei diesem Streichpreis handelt es sich um eine ehemalige unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (ehemaliger UVP). Technische Änderungen, Irrtümer und Schreibfehler vorbehalten.
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