Nie war es einfacher für uns umweltschonend und gleichzeitig schnell und agil Strecken zurückzulegen: Sei es auf dem Weg zur Arbeit oder in die Freizeit. Das E-Bike ist eines der smartesten Verkehrsmittel unserer Zeit mit positivem Effekt auf Gesundheit, Umwelt und Gesellschaft. In diesem Beitrag zeigen wir dir, welche Antriebsmöglichkeiten es beim Pedelec gibt und erklären dir die Vor- und Nachteile der einzelnen Motoren.

Wie du von unserem Beitrag „E-Bike sind der Trend schlechthin“ weißt, sind rund 90 Prozent aller verkauften E-Bikes in Deutschland Pedelecs. E-Bikes an sich fahren auf Knopfdruck ohne Pedalunterstützung. Während das Pedelec dich nur mit dem Elektromotor unterstützt, sobald du aktiv in die Pedale trittst. Damit du möglichst ein natürliches und entspanntes Fahrgefühl bekommst, sind die Systeme mit Sensoren versehen. Geschwindigkeit, Drehmoment und Trittfrequenz steuern die Energie, die der Motor zu deiner Leistung beisteuert, wenn du in die Pedale trittst. Abhängig ist dies auch von der Unterstützungsstufe, die du wählst. Derzeit sind die meisten Pedelecs mit drei bis vier Fahrmodi ausgestattet.

Motorentypen – Welche Motoren gibt es beim Pedelec?

Ein wichtiger Aspekt beim E-Bike Kauf ist der Antrieb. Beim E-Bike gibt es drei verschiedene Positionierungen des Motors nämlich: vorne, in der Mitte oder hinten. Das beliebteste System ist sicherlich der Mittelmotor. Frontmotoren sind oftmals bei Fahrrädern im preisgünstigeren Segment zu finden. Mit dem sogenannten Heckmotor sind oftmals die sportlichen E-Bikes versehen. Bei jedem Antrieb gibt es Vor- und Nachteile, die du für dich abwägen solltest.

Der Mittelmotor überzeugt mit einer perfekten Schwerpunktverlagerung, einem sehr guten Fahrgefühl sowie direkter Kraftübertragung. Bei E-Bikes mit einem Mittelmotor ist der Rücktritt möglich. Die Nachteile bei einer Mittelmotor Ausstattung sind gering: Lediglich die höhere Belastung von Kette und Ritzel sowie ein höherer Preis sind zu nennen.

Der Frontmotor am Vorderrad eines Pedelecs montiert, ist die günstigste Variante und oftmals bei günstigeren E-Bike Modellen zu finden. Beim Frontmotor sind alle Schaltarten möglich sowie eine Rücktrittbremse. Höheres Gewicht des Fahrrads sowie Beeinflussung des Lenkverhaltens am Vorderrad aufgrund des Motorengewichts lassen viele Radfahrer zum Mittelmotor greifen.

Insbesondere an sportlichen Rädern ist der Heckmotor zu finden. Mit einem Heckmotor betriebene E-Bikes können Energie zurückgewinnen, besitzen ein geräuscharmes Fahrwerk, sind nachrüstbar und belasten die Schaltkomponenten und die Kette geringfügig. Zu den Nachteilen des Heckmotors gehören lediglich, dass nur eine Kettenschaltung möglich ist und es keine Rücktrittbremse gibt.

Unter den vielen Herstellern von E-Bike Motoren gibt es drei Unternehmen, die als sehr zuverlässig gelten. Marktführer Bosch, der mit modernen und sparsamen Antrieben glänzt. Panasonic, deren Systeme sich seit Jahren bewähren und Zuverlässigkeit pur verkörpern. Impulse, auf deren Antriebe der Hersteller Kalkhoff zurückgreift.

Deine wöchentliche E-Bike Serie

Mit unserer wöchentlichen Serie zum E-Bike erklären wir dir die Faszination E-Bike leicht und verständlich. Wir zeigen dir, worauf du beim E-Bike Kauf achten solltest. Was es für Unterschiede bei den Motoren, Akkus und der Reichweite gibt und inspirieren dich. Gerne kannst du in unseren Stores eine kostenlose Probefahrt auf deinem Wunsch-Pedelec machen.

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E-Bike und Pedelec – Welcher Motor ist passend für mich?
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