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Fahrradbeleuchtung – Nabendynamo oder Scheinwerfer mit Akku?

Fiat lux – es werde Licht! Wenn schon die Bibel das Thema Licht aufgreift, dann muss es ein wichtiges sein. Tatsächlich ist die Beleuchtung auch für Radfahrer, speziell im Straßenverkehr, unerlässlich und häufig Lebensretter. Gerade in der dunklen Jahreszeit wird man ansonsten schnell von Autofahrern übersehen oder von plötzlichen Hindernissen überrascht. Doch welches System passt zu dir und deinen Ansprüchen? Egal ob Akkulicht, Naben- oder Magnetdynamo, in diesem Ratgeber erhältst du alle nötigen Informationen, um dein Fahrrad StVZO-gerecht auszustatten.


Nabendynamo vs. Akkubeleuchtung Sprungmarke 2
Nabendynamo vs. Akkubeleuchtung Sprungmarke 3
Nabendynamo vs. Akkubeleuchtung Sprungmarke 4
Nabendynamo vs. Akkubeleuchtung Sprungmarke 5

Warum ist eine Fahrradbeleuchtung wichtig?

Da sich der Mensch im Gegensatz zu Fledermäusen und Co. eher schwertut, im Dunkeln die Orientierung zu behalten, liegt der Nutzen einer Fahrradbeleuchtung quasi auf der Hand. Zum einen sieht man als Radfahrer ohne Licht keine Hindernisse und zum anderen bleibt man ohne Beleuchtung auch für andere Verkehrsteilnehmer quasi unsichtbar. Wer nachts auf einer Landstraße einmal Radfahrer ohne Beleuchtung gesehen hat, weiß wovon die Rede ist.

Natürlich verlangt aus diesem Grund nicht nur der eigene Menschenverstand nach Beleuchtung, sondern auch der Gesetzgeber. Durch eine Änderung der StVZO Anfang Juni 2017 ist der Rahmen zulässiger Leuchten mittlerweile sehr groß, so dass jedes Fahrrad einfach ausgestattet werden kann. Ausreden gibt es daher keine mehr. Es ist nämlich nicht mehr nötig, fest installierte Lichtanlagen mitzuführen, die Tag wie Nacht jederzeit einsatzbereit sind. Stattdessen sind mittlerweile auch akku- bzw. batteriebetriebene Lampen erlaubt. Auch zusätzliche Funktionen wie Tagfahr-, Fern- und Bremslicht sind gestattet, was gerade die Besitzer moderner E-Bikes freuen wird. Doch welches System passt nun zu dir?

Nabendynamo oder Akkubeleuchtung?

Auch wenn es noch weitere Systeme gibt, sind Nabendynamo- und Akkubeleuchtungen am weitesten verbreitet. Beide Systeme haben dabei ihre eigenen Vor- und Nachteile, auf die wir in den kommenden Abschnitten eingehen werden.

Beim Nabendynamo wird der Strom durch die eigene Tretleistung erzeugt, indem die Bewegungsenergie mittels eines Dynamos in elektrische Energie umgewandelt wird. Durch die richtige Hardware (bspw. Supernova The Plug oder Busch & Müller E-Werk) kann diese Energie nicht nur für die Beleuchtung, sondern auch zum Laden von elektrischen Geräten wie Smartphones oder GPS-Geräte genutzt werden. Auch Akku-Lichter können häufig dank USB-Anschluss als Notstromaggregat für Smartphones verwendet werden. Hier stammt der Strom, wie leicht zu erraten, aus einem Akku, dem es prinzipiell egal ist, welches Gerät er versorgt. Zudem funktionieren die Lampen natürlich auch abseits des Fahrrads, beispielsweise als Taschenlampe.

Wem der Sommer tagsüber zu heiß ist, der macht mit seinem Bike vielleicht gerne einen Nightride. Hier punkten Akku Lampen wie z. B. die SL A von Lupine, die außerdem StVZO-konform ist.

Weiterleitung Lupine SL a

Kurz zusammengefasst:
  • Nabendynamos wandeln die Bewegungsenergie in elektrischen Strom um, der für die Beleuchtung oder für das Laden von Elektrogeräten genutzt werden kann
  • Akkulichter funktionieren logischerweise per Akku, dessen Strom ebenfalls für die Beleuchtung und häufig auch für Elektrogeräte verwendet werden kann
  • Auf Akku Lampen achten, die StVZO-konform sind

Nabendynamo

Ein Nabendynamo besteht im Grunde aus rotierenden Permanentmagneten, die ein Magnetfeld erzeugen, das wiederum an einer Spule eine elektrische Spannung induziert. Dabei kann zwischen Dynamos mit und ohne auskoppelbares Getriebe unterschieden werden. Bei letzterem werden die Leerlaufverluste eliminiert, da der Dynamo selbst ausgekoppelt werden kann, wenn er nicht gebraucht wird. Bei eingeschaltetem Dynamo ist der Wirkungsgrad jedoch nicht so hoch wie bei getriebelosen Systemen. Daher findet man in den meisten Fahrrädern Dynamos ohne Getriebe. Aus alten Zeiten kennt man zudem noch die Seitenläuferdynamos. Diese funktionieren prinzipiell gleich, sitzen aber nicht in der Nabe. Stattdessen werden sie über den Reifen mittels eines kleinen Rädchens angetrieben. Auf Grund des geringeren Wirkungsgrades werden sie heutzutage allerdings kaum noch verbaut.

Die Vorteile von Nabendynamos sind vor allem die Wetterbeständigkeit und Wartungsarmut. Ein hochwertiger Dynamo funktioniert in der Regel jahrelang ohne Auffälligkeiten oder Reparaturbedarf. Zudem ist man besonders autark, da die Stromerzeugung vollständig von den eigenen Beinen abhängig ist. Dank der Integration des Dynamos in die Nabe und der festen Integration der Beleuchtung haben es Diebe sehr schwer. Gerade für Stadträder ist das ein enormer Pluspunkt.

Außerdem sind sie, im Gegensatz zu Seitenläuferdynamos, sehr geräuscharm und effizient. Da die Bewegungsenergie in elektrischen Strom gewandelt wird, muss man natürlich einen minimalen Kraftverlust hinnehmen. Dieser ist aber quasi nur messbar und nicht wirklich zu spüren. Wer jedoch das letzte Quäntchen Effizienz aus seinem Rad holen möchte, verzichtet besser auf ein Nabendynamo. Denn diese bringen auch etwas mehr Gewicht auf die Waage als Akkulichter.

Kurz zusammengefasst:
  • Nabendynamos wandeln die Bewegungsenergie mittels Induktion in elektrischen Strom um
  • Bei Dynamos ohne abkoppelbares Getriebe entstehen somit immer minimale Leerlaufverluste
  • Im Gegensatz zu Seitenläuferdynamos sind Nabendynamos dennoch sehr effizient und geräuschlos
  • Dank Wetterbeständigkeit und Wartungsarmut eignen sie sich für jede Witterung und auch für Vielfahrer
  • Das System funktioniert autark und unabhängig von externen Stromquellen
  • Das Gesamtsystem aus Licht und Nabendynamo ist meist schwerer als ein Set aus Akkulichtern

Wie montiere ich einen Nabendynamo?

Die Montage eines Nabendynamos erfolgt wie die einer klassischen Nabe. Man benötigt die richtigen Speichen in der richtigen Länge und speicht dann den Nabendynamo in die Felge ein. Die richtige Länge kann man mit Speichenrechnern (bspw. auf der Homepage von SON) ermitteln. Einfacher geht es natürlich, wenn man schon ein fertig eingespeichtes Laufrad verwendet. Dann muss man lediglich die Laufräder tauschen. Die meisten Lichter für Nabendynamos werden hinter der Bremszange befestigt, weshalb diese während des Laufradtauschs montiert werden können. Danach geht es an die Verkabelung. Die meisten Dynamos haben einen kleinen Stecker, in den man zwei Kabel einführen kann. Dieser muss dann wieder auf die passende Stelle am Dynamo gesteckt werden, so dass jedes Kabel jeweils eine Kontaktfläche berührt. Nun steckt man die anderen Enden in das Vorderlicht. Hier muss man natürlich auf Plus und Minus achten.

Die Rücklichter werden meistens auf gleiche Weise mit dem Vorderlicht verbunden. Hat man bei der Verkabelung keinen Fehler gemacht, sollte die Beleuchtung nun funktionieren.

Kurz zusammengefasst
  • Nabendynamos werden wie ganz normale Naben eingespeicht. Man muss lediglich auf die richtige Speichenlänge achten
  • Bereits eingespeichte Laufräder mit Dynamo können einfach gegen das Standard-Laufrad getauscht werden
  • Bei der Verkabelung muss auf die richtigen Pole geachtet werden und die sorgfältige Montage der Kabel bei den Steckverbindungen
  • Rücklichter werden meistens nicht mit dem Dynamo, sondern mit dem Vorderlicht verbunden

Fahrradbeleuchtung mit Akku



Das Akkulicht ist immer dann die Wahl, wenn ein Nabendynamo nicht sinnvoll montiert werden kann. Gerade an Mountainbikes fehlen nämlich häufig die Befestigungsmöglichkeiten für fest installierte Lichter. Außerdem ist die Auswahl an Nabendynamos für die Einbaubreiten moderner Gabeln recht beschränkt. Doch auch an Stadträdern kommen Akkulichter gerne zum Einsatz, da sie meist deutlich günstiger sind. Dabei kann unterschieden werden zwischen Lichtern mit integriertem Akku und solchen mit externem Akku. Bei letzterem kann der Akku meistens auch verwendet werden, um andere elektronische Geräte zu laden. Immer mehr Lichter mit integriertem Akku bieten diese Möglichkeit jedoch ebenfalls an.

Egal wo der Akku sitzt, die Lichter sind meistens sehr einfach und flexibel zu montieren. Meistens wird nur eine Stange benötigt. Ob das der Lenker, die Sattelstütze, Rohre des Rahmens sind oder was einem sonst noch einfällt, ist häufig egal. Allerdings sollte man diese Lichter nicht am Fahrrad lassen, wenn man es irgendwo abstellt. Diebe haben hier natürlich leichtes Spiel. Zudem muss man immer im Blick haben, ob der Akku geladen ist. Da man diesen nicht während der Fahrt laden kann, steht man bei leerem Akku im Dunkeln. Vergessliche Fahrer sind also womöglich mit einem Nabendynamo besser bedient.

Kurz zusammengefasst:
  • Lichter mit Akku machen immer Sinn, wenn es keine Möglichkeit gibt, Licht fest zu installieren
  • Sie sind günstiger und flexibler in der Montage
  • Viele Akkulichter bieten die Möglichkeit, andere elektronische Geräte zu laden
  • Man muss immer im Blick haben, ob die Akkus geladen sind
  • Akkulichter sind in der Regel nicht diebstahlsicher

Fahrradbeleuchtung ohne Dynamo und Akku

Zusätzlich zu Dynamo- und Akkuleuchten gibt es noch ein drittes System, das ohne Akku auskommt und dennoch keinen klassischen Dynamo benötigt. Hierfür macht man sich sogenannte Wirbelströme zu nutze. Diese treten auf, wenn ein metallischer Gegenstand (z.B. die Bremsflanke einer Felge) durch ein senkrecht zu ihm stehenden Magnetfeld fliegt. Das Magnetfeld wird durch starke Magnete, meistens Neodym-Magnete, erzeugt. Ähnlich zum Nabendynamo wird letztlich auch ein Strom induziert. Ein bekanntes System stammt vom deutschen Hersteller Magniclight. Das Licht sitzt hier direkt auf der Magneteinheit. Das gesamte System wird an der Bremshalterung seitlich zur Felge befestigt. Reibungs- und verschleißfrei verrichtet das Licht dann dort seine Arbeit. Wem die Optik der meisten fest installierten Lichter samt Dynamo zu wuchtig ist, wird mit dieser Lösung glücklich werden. Das System ist nämlich sehr minimalistisch und fällt im Stand kaum auf.

Kurz zusammengefasst:
  • Wirbelstrom-Lichter kommen ohne Dynamo und Akku aus
  • Die Optik ist sehr dezent, die Leuchtkraft dennoch angenehm hoch
  • Neodym-Magnete sorgen für das starke Magnetfeld, wodurch ein ausreichend großer Stromfluss erzeugt wird

Fazit



Natürlich gibt es keinen klaren Gewinner bei der Frage, ob Dynamo- oder Akkubeleuchtungen besser sind. Vielmehr kommt es auf den individuellen Einsatzzweck an. Wer sehr häufig und regelmäßig im Dunkeln oder bei trüben Bedingungen unterwegs ist, der sollte über ein Nabendynamo nachdenken. Gerade Berufspendler brauchen einfach eine zuverlässige Lösung, bei der man sich nicht mit leeren Akkus oder vergessenen Lichtern herumschlagen muss. Die Leistungsverluste sind hier absolut vernachlässigbar, die Zuverlässigkeit, Wartungsfreiheit und ständige Funktionsbereitschaft sind hingegen einfach unschlagbare Argumente. Preissensitive City-Biker werden aber auch mit Akkulichtern glücklich, sofern sie ein gutes Gedächtnis haben. Sportliche Fahrer, die eher selten oder nur jahreszeitbedingt Licht benötigen, tun sich mit einer Nabendynamo-Lösung schwer. Dank der flexiblen Montage und dem geringeren Gewicht macht ein Akkulicht an einem sportlichen Rad in der Regel eine bessere Figur. Kaum ein Mountainbiker oder Rennradfahrer will wohl das ganze Jahr über mit einer fest installierten Lichtanlage fahren oder je nach Bedingungen das Rad umbauen wollen. Daher lässt sich grob sagen: Pendler und City-Biker sollten auf ein Nabendynamo setzen, während sportliche Fahrer lieber Akkus nutzen.
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